Wiederstandskämpfer Willi Graf hingerichtet

Wiederstandskämpfer Willi Graf am 12 Okt 1943 hingerichtet

Willi Graf (* 2. Januar 1918 in Euskirchen-Kuchenheim; † 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim)
war Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose.
Die Familie zog 1922 nach Saarbrücken, wo er nach der Volksschule das Ludwigsgymnasium besuchte-
1942 kam er als Mitglied der 2. Studentenkompanie der Mediziner in München mit der Weißen Rose in Kontakt. Graf wurde aktives Mitglied der Widerstandsgruppe. Er bewohnte zu dieser Zeit ein Zimmer in der Amalienstraße 95 im Stadtteil Maxvorstadt.[2]

Am 18. Februar 1943 wurde Willi Graf zusammen mit seiner Schwester Anneliese in München festgenommen. Er wurde am 19. April 1943 wegen Hochverrats, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung vom Volksgerichtshof unter Vorsitz Roland Freislers zum Tode verurteilt. Die Gestapo versuchte noch monatelang, Namen aus ihm herauszupressen. Graf wurde am 12. Oktober 1943 im Gefängnis Stadelheim mit dem Fallbeil enthauptet[3][4] und auf dem Friedhof am Perlacher Forst bestattet. 1946 wurden seine sterblichen Überreste nach Saarbrücken übergeführt und am 4. November auf dem Alten Friedhof St. Johann beigesetzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Graf

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