Wetterregeln – Bauernregeln

22. April
Regnet’s vorm Georgitag, wäret lang des Segens Plag‘.
Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man nachher damit gequält.

23. April
Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag.
Zu St. Georg soll sich’s Korn so recken, daß sich kann eine Krähe verstecken.
St. Georg kommt nach alten Sitten, zumeist auf einem Schimmel geritten.
Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel.
Ist Georgi warm und schön, wird man raues Wetter sehn.
Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält.
Auf St. Georgs Güte stehn alle Bäum’ in Blüte.
Zu Georgi hinaus, zu Michaeli wieder nach Haus.
Die Wiese geht ins Heu, ist Sankt Jürgentag vorbei.
Zu Georgi blinde Reben, später volle Trauben geben.
Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel angeritten.
(Wobe mit dem Schimmel die letzten Schneeflocken des Frühlings gemeint sind)
Der Georgstag ist ein wichtiger Lostag.
„Regnet´s auf Georgitag, dauert noch lang des Regens Plag.“ Gibt es Gewitter wird das von alterher als Hinweis auf einen kühlen Sommer gewertet.
Sonne am Georgitag soll eine reiche Apfelernte bringen. Aber: „Gibt´s zu St. Georg ein Blumenmeer, so sind zu Matthäi (21. September) die Körbe leer.“
Unter Winzern gilt: Alles was die Reben bis St. Georg treiben, wird ihnen nicht bis Gallus (16. Oktober) bleiben.

grün

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