Wetterregel – Bauernregeln -Brauchtum zur Hexennacht 30 April

Die Nacht vom 30 April zum 1 Mai ist den Hexen geweiht.

Es ist Walpurgisnacht oder bei uns Hexennacht genannt.

Der Name Walpurgisnacht leitet sich von der hl. Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710–779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert (im deutschen Regionalkalender nun am 25. Februar, ihrem Todestag). Die neun Tage davor wurden als Walpurgistage bezeichnet, das Läuten von Glocken zur Abwehr der angeblichen Hexenumtriebe wird örtlich auch als Walpern beschrieben

http://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Wetterregeln:
-Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.
-Walpurgisfrost ist schlechte Kost.
-Walpurgisnacht Regen oder Tau – auf ein gutes Jahr bau.
-Sturm und Wind in der Walpurgisnachthat Scheune und Keller vollgemacht.

Ein paar Traditionen und Bräuche in unserer Gegend:
Hexen gehen am 30 April, Schabernack treiben, den Leuten alles vertecken/verhexen
-Tanz in den Mai
-Maitour mit geschmückten Wagen, grüne Zweige
-Waldmeister-Bowle, Noch heute wird der Mai gerne mit einer Waldmeister-Bowle begrüsst

Aufstellen des Maibaumes am 30 April, Bewachung des Maibaums, Entwenden des Maibaumes aus Nachbarorten

Viele Bräuche gibt es an Walpurgisnacht im bäuerlichen Leben und im Volkstum.
Die auch von Region zu Region verschieden sind.

-Wenn in der Walpurgisnacht geweihte Glocken (Kirchenglocken) geläutet werden, dann können Hexen, einem nichts anhaben.
-Die Besen stellte man in dieser Nacht mit dem Reisig nach oben.
-Man streute geweihtes Salz in der Hexennacht auf Türschwellen um Vieh und Haus zu schützen .
-Trug man in der Walpurgisnacht einen Kranz aus Gundermannreben konnte man alle Hexen erkennen.

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