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Wetterregeln – Bauernregeln 11 Dezember

Für den 11 Dezember gibt es keine speziellen Wetterregeln.
Darum hier einige die sich allgemein auf den Dezember beziehen:

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.
Bringt Dezember Eis und Schnee, wächst das Korn auf jeder Höh.
Donnert’s im Dezember gar, folgt viel Wind im nächsten Jahr.
Ist der Dezember mild und nass, bleiben leer Scheuern und Fass.
So kalt wie im Dezember, so heiss wird’s im Juni.
Soll der Dezember dem Bauern freuen, so muss er kalt und schneereich sein.

 

Wetterregeln – Bauernregeln 7 Dezember

Wenn der heilige Ambrosius es will, wird
der Winter mild und still; doch hat er nach
heftigem Frost Verlangen, beißt heulend der
Nordwind in deine Wangen.
Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.
Ambrosius schneit oft dem Bauern auf den Fuß.

Der heilige Ambrosius ist der Schutzpatron der Städte Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker, der Bienen, Haustiere und des Lernens. Seine Attribute sind Bienenkorb, Buch und Geißel.
Die Verehrung des Heiligen als Schutzpatron der Imker erklärt sich aus einer Überlieferung, der zufolge sich in der Kindheit des Heiligen ein Bienenschwarm auf seinem Gesicht niedergelassen haben soll. Die Bienen seien in den Mund des Kindes gekrochen und hätten es mit Honig genährt. Dies wurde als Zeichen Gottes und ein Hinweis auf eine große Zukunft des Kindes gedeutet. Bienen werden wegen ihres seit jeher wertvollen Honigs und wegen des Wachses, des über Jahrhunderte einzigen Materials für die Kerzenherstellung, im Gesang des Exsultet geehrt und gelten sowohl als Christussymbol wie als Symbol der geweihten Jungfrauen und des Fleißes. In Österreich ist der 7. Dezember wegen des Gedenktags des Heiligen auch Tag des Honigs.
Sein Gedenktag in der armenischen, katholischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika und der Lutherischen Kirche – Missouri-Synode ist der 7. Dezember (Tag seiner Weihe zum Bischof), in anderen evangelischen Kirchen, wie den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, der 4. April (Todestag, wird auch in der orthodoxen Kirche begangen).



Des fehlenden Schnees wegen ein Foto von 2014

Barbaratag 4 Dezember

Am heutigen Barbaratag dem 4 Dezember, werden die sogenannten Barbarzweige geschnitten.

Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem liturgischen Gedenktag der hl. Barbara in der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche (Barbaratag), geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und zum Weihnachtsfest die Wohnung schmücken.

4. Dezember: St. Barbara
Barbara von Nikomedien
Wetterregel – Bauernregeln

Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum …

1. Dezember: St. Eligius

Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.
Hat Eligius sich mit dem Winter verbündet, dies für Wochen von Schneefall kündet.

Der heilige Eligius ist Patron zahlreicher Berufe: der Bauern, Bergleute, Büchsenmacher, Goldschmiede, Graveure, Hufschmiede, Knechte, Kutscher, Kutschenmacher, Lampenmacher, Metallarbeiter, Münzmeister, Numismatiker, Münzsammler (siehe dazu: Eligiuspreis), Pferdehändler, Sattler, Schleifer, Schlosser, Schmiede, Schwertfeger, Tierärzte, Uhrmacher, Wagner und Zinngießer. Seit dem 17. Jahrhundert ist er auch der Schutzpatron der Pferde.

Wetterregeln, Bauernregeln 25 November St. Katharina

25 November St. Katharina

Wenn kein Schneefall auf Kathrein is’, auf Sankt Andreas (30. November) kommt er g’wiss.
Kathrein stellt den Tanz ein. (siehe: Kathreintanz)
Wer eine Gans zum Essen mag, beginn’ sie zu mästen am Katarinentag.
Wie es um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein.
Katharinenschnee tut den Saaten weh.
Wie’s Wetter ist zu Sankt Kathrein, wird auch der nächste Frühling sein.
Sankt Kathrein läßt den Winter herein.
Sankt Kathrein sperrt die Geige ein.

Da wir ja wissen wie das heutige Wetter war, lassen wir uns von den vorausschauenden Prognosen überraschen.
Kalt, windig, Regen und Schneeregen und sogar ein wenig Sonne.

Die Heilige Katharina zählt zu den 14 Nothelfern und ist Patronin der Frauen, Studenten, Lehrer, Frisöre, Redner, Gerber, Anwälte und Notare und sie hilft bei Migräne und bei Zungenkrankheiten. Und für die Auffindung Ertrunkener

Am Kathrein-Fest endete früher die Weidezeit, und man begann  mit der Schafschur.

Um nur Einiges zu nennen …

St. Martin 11 November – Martinstag

Bauernregeln – Wetterregeln zum Martinstag

Wenn um #Martini Regen fällt, ist’s um den Weizen schlecht bestellt.
Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.
Wolken am Martinstag, der Winter unbeständig werden mag.
Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.
Sankt Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.

An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte.

Der Martinstag wird in vielen Gebieten mit Umzügen und anderem Brauchtum begangen. Da Martins Leichnam in einer #Lichterprozession mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“ mit Laternelaufen.

Da der Martinstag mit kirchlichen Festen und Umzügen verbunden war, war er in vielen Gegenden des Rheinlandes als Kirchmesstag ein Tag von ökonomischer Bedeutung: Anfang November war das bäuerliche Wirtschaftsjahr endgültig zu Ende. Pachten und Zinsen wurden ausgezahlt und Verträge abgeschlossen, erneuert und aufgelöst. Zahlreiche alte Urkunden bestimmen oft den Martinstag als Ziel- und Zahltag, das „Geschäftsjahr“ dauerte sozusagen von St. Martin zu St. Martin.

In der von Byzanz beeinflussten Christenheit lag der Martinstag am Beginn der Fastenzeit, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein – in den orthodoxen Kirchen teilweise bis heute – vor Weihnachten begangen wurde. Der Tierbestand, der nicht durch den Winter gefüttert werden konnte, musste reduziert werden, vorhandene und nicht „Fastenzeit-taugliche“ Lebensmittel wie Fett, Schmalz und Eier mussten verbraucht werden. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen – analog zur Fastnacht – noch einmal schlemmen.[3]
Daneben war der Martinstag das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, neuer Wein konnte probiert werden, es war der Termin für den Viehabtrieb oder das Ende des Weidejahres sowie der traditionelle Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. An diesem Tag begannen und endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Später wurde auch der Tag des heiligen Leonhard von Limoges, des Schutzpatrons des Viehs, am 6. November hierfür genannt. Landpachtverträge beziehen sich bis heute noch häufig auf Martini als Anfangs- und Endtermin, da der Zeitpunkt dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht. Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt.

Quelle: Wikipedia

Martinsumzug 1971, 2 von rechts Christ Wahlen + Sabine, Anneliese Hoffmann + Martin, Dorothea Schwarz + Annemarie, Klara Altes + Andrea, Rudolf und Irmtraud Hemgesberger + Christine

#Martinstag #Martinsgans

 

 

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum .. 6 November St. Leonhard

6. November: St. Leonhard

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

Der heilige Leonhard gilt in Deutschland als Schutzpatron der Pferde, Rinder und des Viehs. Er Soll sie vor Krankheiten bewahren.

 

Wetterregeln. Bauernregeln, Brauchtum … 16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.
An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
Tritt St. Gallus (16.Okt) trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.
Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Auf Sankt Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag.

Wetterregeln – Bauernregeln – Brauchtum 1 Oktober

Andere Namen für den Oktober:
Weinmonat, Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung
Gilbhart, der sich aus gilb für die Gelbfärbung des Laubes und hart für viel
In der Jägersprache wird der Oktober auch Dachsmond genannt

Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruß.

Wetterregeln – Bauernregeln – Brauchtum Michaelistag

29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

Am 29. September 2015 findet der Michaelistag statt, der als Gedenktag an den Heiligen Erzengel Michael erinnert
Papst Gelasius I. legte im Jahr 493 das Fest des hl. Erzengels Michael und aller Engel auf den 29. September

Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. Traditionell war der Michaelistag ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder Zinszahlungen und, wie Mariä Lichtmess ein traditioneller Termin für die kostenlose Verköstigung von Knechten oder Mägden

Es holt herbei Sankt Michael die Lampe wieder und das Öl”.
Ab diesem Tag muß wieder mit Kunstlicht im Hause gearbeitet werden.
Die Arbeiten im Hause und der Vorratshaltung nehmen zu.
Daran zu erinnern werden mancherorts Feuer entfacht, hier und da ruht die Arbeit und der Bauer hält sein Gesinde gastfrei,  kostenlose Verköstigung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erzengel_Michael

Der Michel zündt’s Licht an.
„Michel steckt das Licht an,das Gesind muß zum Spinnen heran.”
„Maria (26. März) pustet das Licht aus und Michael steckt es wieder an.”
Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach.
Wenn aber Michael der Wind kalt weht, ein harter  Winter zu erwarten steht.
Gibt Michaeli Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.
Sind Zugvögel an Michaeli noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter hier.
Fallen die Eicheln vor Michaeli ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
Um Michaelis in der Tat gedeiht die beste Wintersaat.
„Auf Sankt Michael beende die Saat,sonst wirst du’s bereuen zu spat.”
Ist die Nacht vor Michaelis hell so soll ein strenger und langer Winter folgen
regnet es aber an Michaelis so soll der nächste Winter sehr gelind sein
Regnet’s an Michaelis ohne Gewitter   folgt meist ein milder Winter
ist es aber an Michaelis und an Gallus trocken dann darf man auf gutes, trockenes Frühjahr hoffen
Wenn die Zugvögel nicht ziehen vor Michael wird es nicht Winter vor Weihnachten
Regnet’s sanft an Michaelstag sanft auch der Winter werden mag
Kommt Michael heiter und schön wird es noch vier Wochen so weiter geh’n.
Wie der Hirsch an Ägidi in die Brunft tritt so tritt er an Michaeli wieder heraus
Bringt St. Michael Regen kannst Du gleich den Pelz anlegen
Auf nassen Michaelitag ein nasser Herbst folgen mag
„Michael mit Nord und Ost,kündet scharfen Winterfrost.”

stoppelfelder

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum … Maria Himmelfahrt

15. August: Maria Himmelfahrt
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.

Mariä Aufnahme in den Himmel (lateinisch Assumptio Beatae Mariae Virginis), auch Mariä Himmelfahrt oder Vollendung Mariens ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. In der altkatholischen Kirche wird der 15. August als Heimgang Mariens bezeichnet.
An diesem Tag werden in der katholischen Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet. In Urkunden des 14. Jahrhunderts heißt es etwa „Unserer Lieben Frauen Wurzelweihe“.

 

Wetterregeln, Bauernregeln , Brauchtum …10. August St. Laurentius

 

10. August St. Laurentius

Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch.
Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr.
Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
Ist’s von Petri (1. August) bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen Lorenz die Gewitter aufhören.
Ist Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.
Kommt St. Lorenz mit heißem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch.
Wie Lorenz und Barthel sind, wird der Winter, rauh oder lind.
Regnet’s am St. Laurenztag, gibt es eine große Mäuseplag.

1975 –  Hitzewelle in ganz Europa

Durch Zustimmung der Koalitionspartner FDP und Grüne wird Annegret Kramp-Karrenbauer am 10. August 2011 Ministerpräsidentin.

Wetterregeln. Bauernregeln Brauchtum 6 August

6. August
Verklärung Jesu

Stellt im August sich Regen ein,
so regnet es Honig und guten Wein.

Am heutigen 06. August 2017 ist der Tag des Gedenkens an den Atombombenabwurf auf Hiroshima im Jahr 1945.

Schlacht bei Spichern
Die Schlacht bei Spichern (auch Schlacht bei Speichern, Schlacht bei Spicheren, in Frankreich auch Bataille de Forbach genannt) am 6. August 1870 war eine Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges. Sie wurde nach ihrem Schauplatz, dem Dorf Spichern bei Forbach unweit der deutsch-französischen Grenze bei Saarbrücken, benannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Spichern

Johannistag 23 Juni – Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum

Einer der wichtigsten magischen Tage des Jahres.

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Wetterregeln:
Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tage verloren
Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst man richten die Sensen.
Am Johannistag die ersten Kirch’ nach Hause trag.

Rhabarber sollte man nur bis zu diesem Tage ernten.

Das keltische Jahresfest LithaI das am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wurde, wurde  von der  Kirche bekämpft und schließlich als Johannistag umgestaltet.

Das Johanniskraut das mit diesem Tage in einem besonderen Zusammenhang steht, sollte an diesem geerntet werden,
damit es eine besonders große Heilkraft erzielt.

Gedicht zum Johannistag von Johann Wolfgang von Goethe
Johannisfeuer sei unverwehrt,
die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren.

Der Wonnemonat Mai …

Der Mai ist gekommen …
Wetter mäßig aber noch nicht so richtig.
Zu kühl auf jeden Fall bis jetzt.
Das Wachstum wird gebremst.
Im April hatten wir schon eine Kältewelle und den kältesten April seit 16 Jahren.

Aber…
Mairegen bringt Segen.
Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Also könnte das Jahr ab Juni besser werden und wärmer.

Der erste Eisheilige St. Mamertus am 11 mai stht kurz bevor und man merkt es.
Die Bohnen läßt man besser noch aus der Erde und auch andere Pflänzchen.

 

Der Vorfrühling ist da …

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nologie

August Stramm
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen
Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme
Die Schatten stehn erschöpft.
Auf kreischt die Luft
Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich
Und Risse schlitzen jählings sich
Und narben
Am grauen Leib.
Das Schweigen tappet schwer herab
Und lastet!
Da rollt das Licht sich auf
Jäh gelb und springt
Und Flecken spritzen –
Verbleicht
Und
Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.

Quelle:http://gutenberg.spiegel.de/buch/august-stramm-gedichte-152/13
type    poem, booktitle    Gedichte / Dramen / Prosa / Briefe,author    August Stramm, year    1997

publisher    Philipp Reclam jun., address    Stuttgart,isbn    3-15-009929-3
title    Vorfrühling,pages    9-10,created    19990614,sender    gerd.bouillon@t-online.de

Wetterregeln – Bauernregeln 4 Dezember Barbaratag

4. Dezember: St. Barbara
Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia (13.12.) sie wiederum her schleicht.
Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
Nach Barbara geht’s frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Zweige schneiden zu Sankt Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da.

5. Dezember
Nach Barbara (4. Dezember) geht’s Frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Sankt Gerald, es wird kalt.

Nach einer alten Tradition werden am Barbaratag Zweige von einem Obstbaum (meist von einem Kirschbaum, einem Apfelbaum) oder einer Forsythie geschnitten und ins Wasser gestellt.[13] Diese Barbarazweige, in den Alpen Barbarabaum, sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen. Dies geht zurück auf einen Einzelzug der Legende: Auf dem Weg in das Gefängnis blieb Barbara mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_von_Nikomedien


Wikimedia Commons/KarlGruber

 

1 November Allerheiligen

1. November: Allerheiligen
Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird.
Da der heutige Tag sehr schön war, halten wir mal diese alten Wetteregeln im Auge:

    Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
    Ist’s zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.
    Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird’s um Martini (11. November) umso kälter sein.
    
Vereinsamt
Friedrich Nietzsche

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! –
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Weh dem, der keine Heimat hat.

http://gutenberg.spiegel.de – title    Vereinsamt – type    poem – author    Friedrich Nietzsche – sender    Alex.Koch@gmx.de
firstpub    1882

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