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Wetterregeln – Bauernregeln 21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius

21. M ärz: St. Benedikt / St. Lupicinius

Willst du Gerste, ErbsenZwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
St. Benedikt, der macht die Möhren dick.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man den Hafer säen soll.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Bringt Benedikt warme Frühlingsluft der Pflanzenwelt, auch der Sommer dem Bauer mit Wärme gefällt.

Heute ist Welttag des Baumes und Welttag der Poesie …

Gipsabau bei Mechern – Serie Saarbrücker Zeitung

„Der Abbau des Baustoffs hat in Merzig Tradition.
Die Geschichte der Gipsgrube Mechern, besser bekannt als „Gipskaul“, kann in drei Zeitabschnitte eingeordnet werden. Die erste Abbauphase beginnt Ende 1897 und endet kurz vor dem 1. Weltkrieg. 1919 wird zum zweiten Mal der Betrieb für kaum fünf Jahre aufgenommen. Zwischen 1924 und 1936 ruht der Abbau. Im Herbst 1935 übernehmen die Gebr. Knauf den Betrieb. Erst mit der vollständigen Ausbeutung der Gipslager kommt im Frühjahr 1955 die endgültige Stilllegung der Gipsgrube „Auf Kappen“.“
Serie von Stefan Siebenborn

Alle bisher erschienen Teile:

TEIL 1
Gipsabbau
Der Gipsabbau hat in Merzig schon lange Tradition
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/der-gipsabbau-hat-in-merzig-schon-lange-tradition_aid-7076274

TEIL 2
Gipsabbau
Im Gipsbruch finden viele Männer aus dem Dorf Arbeit
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/im-gipsbruch-finden-viele-maenner-aus-dem-dorf-arbeit_aid-7094479

TEIL 3
Gipsabbau in Merzig
Die Gebrüder Knauf kaufen die „Gipsgrube Maria“
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/die-gebrueder-knauf-kaufen-die-gipsgrube-maria_aid-7076290

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Josefswallfahrt – Wetterregeln-Bauernregeln am Josefstag

19. März: St. Josef, St. Sibylle

Ist’s am Josefstag schön, kann’s nur gut weitergehen
Wenn’s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Ist’s am Josephstage klar folget ein fruchtbares Jahr.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ist’s am Josefstage schön, kann’s nur gut so weitergehen.
Bringt Rosamunde (11. März) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

 

Am Montag, 19. März lädt die Merziger Pfarrgemeinde St. Josef lädt zur traditionellen Josefswallfahrt ein. Diese Wallfahrt, die im Jahre 1843 entstanden ist, beginnt am Sonntag, 18. März, um 19 Uhr mit einem Festhochamt.

Der Josefstag hat seinen Ursprung in der Heilung des „kummen Nekla“, eines Merzigers, den die Gicht plagte.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/wallfahrt-beginnt-mit-festhochamt_aid-7941519

Foto Martinsumzug 1971 Silwingen

Martinsumzug 1971. St.Martin Wendelin Schuhmacher. Das Haus rechts im Hintergrund heute Ziegler Heinz. Das Haus das links im Hintergrund und nur zum Teil zu sehen ist war früher Haupert ( Jurseps ). Zu diesem Zeitpunkt (1971) Rotermund, es brannte später komplett ab. Dann Preuss Hugo, Fuhrunternehmer.

Elektrischer Strom in Silwingen

Silwingen hat seit 1914 elektrischen Strom.
Zu sehen sind hier die Verbrauchskarten von 1914 bis 1917.
Diese befanden sich in einem alten Stromzähler. Dieser befand sich im Treppenbereich der steilen Treppe die auf den „irweschten Speicher“ führte.
Der Verbrauch war damals noch sehr spärlich und beschränkte sich meist auf ein paar einfache Lampen.

Die erste Stadt die in Deutschland Strom hatte war Berlin. Nicht so verwunderlich.
Am 20. September 1888 gingen auf der Leipziger Straße insgesamt 36 Bogenlampen in Betrieb.

Die zweite Stadt würde aber sicher keiner so leicht erraten.
Es ist Traben-Trabach an der Mosel. Strom ab dem15. Januar 1890

Wetterregeln – Bauernregeln: 14 März Mathilde von Ringelheim

14 März Mathilde von Ringelheim

Mathilde noch Schnee / tut den Früchten weh!

Aber wie so oft gibt es  Wiedersprüchliches innerhalb der Wetterregeln:
. „Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein gutes Herz“.
Verkündet eine alte Volksweisheit

Die Wikipedia ist nicht das NonPlusultra des Wissens!
Die obige Wetterregel findet man dort nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln

 

Ernst Christian Thiel – Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg

Ernst Christian Thiel (* 1. August 1860 in Gummersbach, † 8. November 1932 in Merzig) war 1884-1887 Bürgermeister in Kyllburg und ab dem 16. Juli 1887 mit nur 27 Jahren, Bürgermeister von Merzig Stadt und Merzig Land.

 

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg
Weitere Bilder findet man hier: http://www.archaeopro.de/archaeopro/WEB-2013/Rekonstruktion/WEB-VR-Borg-V01/VR-Borg_V-1-12.htm

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

Aus der Vergangenheit Silwingens

Alter Text, Verfasser unbekannt. Auf jeden Fall vor 1940.
Um 1930.
Der Rest muß noch abgetippt werden. Der Text ist teilweise schwer zu lesen, wegen des schlechten Zustandes.  Ganz vollständig scheint er auch nicht zu sein.

In seiner anheimelnden, idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durchs Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar. Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tal heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Diese und nachhaltigere Zeichen ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Gebäude (Villen) entdeckt und zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter.
Diese Römerfunde sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt.
Silwingen stamme von Silva gleich Wald, bedeutet also Ansiedlung im Walde.
Es wäre somit, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahrt haben.
Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im fünften Jahrhundert kamen germanische Stämme an die Saar. Und zwar zuerst die Alemannen. Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die besonders im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemannische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemannischen Volksstammes bieten auch die alemannischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofs vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Waffen und Schmucksachen ans Licht beförderten.
Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde.
Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemannen durch die Franken um 500 n. Chr. Das ganze Saarland von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Bergbau-Experte Delf Slotta spricht über blühende Halden-Landschaften, das komplexe Industriekultur-Erbe und die Saarländer

Künstliche „Berge“ im Saarland. Halden Überbleibsel des Kohlenabbaus.
Naherholung, Wanderwege, Biotope …

Bergbau-Experte Delf Slotta spricht über blühende Halden-Landschaften, das komplexe Industriekultur-Erbe und die Saarländer

Saarbrücker Zeitung

Historische Info Silwingen

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Silwingen hatte 1927 – 279 Einwohner, alle katholisch.

Die Saar …

Saar
[639] Saar, 1) (im Alterthum Sarăvus), schiffbarer Nebenfluß der Mosel; entspringt in dem französischen Departement Vogesen, in dem Walde von St. Quirin, am Westabhang der Vogesen, geht in den preußischen Regierungsbezirk Trier, wird bei Saarbrück schiffbar, nimmt die Blies, Brems, Nied u.a. auf u. mündet nach 33 Meilen langem Laufe unter Konz;
Quelle:Pierer’s Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 639.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20010790284
Lizenz:Gemeinfrei

Saarbrücker Hafen 1910

Die letzte Dampflok …

Am 29 Mai 1976 fuhr der letzte Dampfzug von Saarbrücken nach Trier. Die Nr. 501446. Wer kann sich als Kind noch an diese Züge im Merziger Bahnhof erinnern? Damals als man noch eine Bahnsteigkarte brauchte um an die Gleise zu gelangen. Eindrucksvoll schon von weitem das Schnauben und Pfeifen der Dampflok zu hören bevor sie in den Bahnhof einlief. Die Dampfloks hört man bei entsprechender Wetterlage bis hoch hinauf nach Silwingen …

Potsdamer Platz

Den Postdamer Platz gibt es im Herzen von Berlin, aber auch bei Borg.
Dort treffen sich folgende Straßen : die B406 von Remich nach Borg, die B407 aus Saarburg ebenfalls nach Borg und die L177 aus Orscholz kommend.
Die Verkehrskreuzung liegt auf 381 Meter über dem Meer.

Woher stammt aber dieser Name.
Im zweiten Weltkrieg kämpfte dort ein Regiment das seinen Friedenssitz in Postsdam bei Berlin hatte.

Quelle: Kreisheimat Buch Merzig-Wadern 1986

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum – 25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

  • Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.
  • Walburgaschnee tut immer weh.
  • Sankt Burgel geht dem Winter an die Gurgel.

Der Todestag der heiligen Walburga,  wird am 25. Februar gefeiert.

Die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai ist begründet durch den verschiedentlich – heute noch in England, in Sachsen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts – am 1. Mai begangenen Gedenktag, den Tag der Übertragung der Gebeine. Manche Überlieferungen berichten auch von ihrer Kanonisation durch Papst Hadrian II. – er regierte von 867 bis 872 – an einem 1. Mai.

Im Mittelalter war der Tag ihrer Heiligsprechung als Gedenktag verbreitet. Daher wird die Nacht zum 1. Mai Walpurgisnacht genannt.

Wetterregeln, Bauernregeln 24. Februar: St. Matthias, Apostel

24. Februar: St. Matthias, Apostel

Hat der Matthias endlich seine Hack‘ verloren, wird der Joseph (19. März) schon das Eis durchbohren.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert`s noch vierzig Tage. Wenn noch so schön die Lerche singt, die Nacht bringt neue Plage.

Zahlreiche Bräuche gab es  die mit dem am 24. Februar aufkommenden Frühjahr zusammenhängen:
In der Matthias-Nacht legte man Efeublätter in Wasser; war eines am nächsten Morgen durchweicht, drohte Krankheit.
In der Matthias-Nacht werden durchs Los Liebes- und Todesorakel eingeholt – im Hintergrund steht dabei die Wahl des Apostels durch ein Los.