Schlagwort-Archive: Saarland

Aus dem Letzeburger Journal „Im Saarland findet keine vorausschauende Planung statt“

„Im Saarland findet keine vorausschauende Planung statt“
Angesprochen wird das Problem der Fechinger Talbrücke.

"Den Regierungen im Saarland fehlen seit vielen Jahren der Wille und die Kompetenz zu einer zukunftsfähigen und…

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 9. April 2016

Foto – Wegkreuz Heistermühle Illingen

wegkreuz

Das Wegekreuz befindet sich an Ecke „Kerpenstraße“ – „An der Heistermühle“ in Illingen.
Es handelt sich um ein hohes barockes Kreuz mit drei Statuen.
Als Errichtungsdatum gilt das Jahr 1761. Der Stifter war Peter Resch, Müller auf der Heistermühle.
Die noch heute erkennbaren Buchstaben P und R zeugen davon.
In der Nische des aufwendigen barocken Wegekreuzes stand eine Statue des Hl. Nikolaus.
Diese wurde gestohlen und durch eine neuere ersetzt.
Folgendes steht auf der Schrifttafel im Sockel:
Inschrift : O CRUX AVE SPES UNICA = Gegrüßt seist du o Kreuz einzige Hoffnung.

Die Heistermühle die der kleinen Straße ihren Namen gab gab war früher eine Sägemühle und auch eine Ölmühle.
Der Betrieb der Sägemühle wurde 1902, der Betrieb der Ölmühle 1924 aufgegeben.
Die Mühle gehörte zur Herrschaft Kerpen.
Die Mühlsteine in der Mauer stammen wohl von dieser Mühle.
Die Mauer befindet sich gegenüber des ehemaligen Mühlengebäudes.
In wie weit die umliegenden Gebäude früher zur Mühle gehörten ist nicht ersichtlich oder bekannt.

mühlstein

Die ehemalige Mühle als auch Wegkreuz liegen am Eckstein-Warken Wanderweg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Warken-Eckstein-Weg

Nikolaus Warken genannt Eckstein
http://www.saarland-biografien.de/Warken-Nikolaus-gen-Eckstein

Facbookseite „Fotos aus dem Saarbergbau“

„Fotos aus dem Saarbergbau“
die Facebookseite bildet ein Forum zur Veröffentlichtung von Fotos aus und rund um den Saarbergbau und dem angrenzenden Lothringen.

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 11. März 2016

Historische Daten und Veröffentlichungen aus den Jahren 1802 bis 2004

Historische Daten und Veröffentlichungen aus den Jahren 1802 bis 2004
vom Statistischen Amt des Saarlandes

Pressemitteilung vom 24.02.2016 – 11:45 Uhr

Nach dem Motto Großes entsteht immer im Kleinen bietet das Statistische Amt des Saarlandes ein Speichermedium in der Größe einer Scheckkarte an. Diese USB-Karte enthält ein sehr umfangreiches Datenangebot historischer Statistiken auf Gemeinde- und Ortsteilebene von 1802 bis 2004.

In den letzten Jahren wurden sukzessive die historischen Veröffentlichungen des Statistischen Amtes eingescannt, digitalisiert und als PDF-Dateien archiviert. Dabei entstand eine umfangreiche, chronologische Sammlung kleinräumiger Daten auf der Ebene der Gemeinden- und Ortsteile, die nun zur Verfügung gestellt werden kann.

Die USB-Karte enthält ca. 13 000 Seiten unterschiedlichster Statistiken in der Zeitspanne von 1802 bis 2004, darunter einige lange Zeitreihen. Die Daten umfassen z. B. Bevölkerungszahlen ab 1802, die Belegschaft der Saargruben Ende des 19. Jahrhunderts, Obstbaumzählungen, Zahlen zu Gemeindewaldungen, Kriegsschäden und Wohnungsbau in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Zudem sind Volkszählungsergebnisse ausführlich dokumentiert als auch die Ergebnisse zahlreicher Wahlen.

Ergänzt wird dieses Angebot um weitere ca. 50 000 Seiten aus der saarländischen amtlichen Statistik worunter
* die Jahresberichte der Abteilungen Volkswohlfahrt der Regierungskommission von 1923-1933
* die Bericht des Statistischen Amtes des Saargebietes von 1923-1934
* die Saarwirtschaftsstatistik von 1927-1935
* die Mitteilungen des Statistischen Amtes von 1936-1939
* die Saarländische Bevölkerungs- und Wirtschaftszahlen von 1949-1960
* die Statistische Handbücher von 1950-1996 und die Statistischen Jahrbücher von 1999-2001
* die Einzelschriften zur Statistik des Saarlandes von 1950-2002
* die Sonderhefte Saarland in Zahlen von 1958-2002.

Damit ist diese USB-Karte eine wahre Fundgrube kleinräumiger historischer statistischer Daten.

Eine ausführliche Übersicht der Inhalte ist in der Anlage beigefügt.
Die USB-Karte „Historische Statistiken, 1802-2004“ kann zum Preis von 25,00 Euro (zzgl. Versand) beim Statistischen Amt des Saarlandes bestellt werden.
Statistisches Amt Saarland
Virchowstraße 7, 66119 Saarbrücken
Postfach 10 30 44, 66030 Saarbrücken
Telefon: (06 81) 5 01 – 59 03
Fax (06 81) 5 01 – 29 69
E-Mail: statistik@lzd.saarland.de
Internet: www.statistik.saarland.de

http://www.saarland.de/6767_138762.htm

 

Botanischer Garten der Universität des Saarlandes …

den wird es nur noch 28 Tage geben.
Das Saarland kann sich diesen nicht mehr leisten.
Aber Geld für andere unsinnge Projekte sind genug da.
Man denke nur an den 4. Pavillon des Saarlandmuseums der ein Faß ohne Boden ist.

Die Schließung am 1 April ist leider kein Aprilscherz.
Mehr Infos:
https://www.facebook.com/Botanischergarten.Saarland/?fref=photo

botanik

Tag der Archive – Saarland

Tag der Archive

05.03.2016, 10:00 Uhr –Das Landesarchiv beteiligt sich am bundesweiten Tag der Archive und lädt zu einem Tag der offenen Tür ein.

Programm
Samstag, 5. März 2016, 10-16 Uhr

Archivführungen um 11, 13 und 15 Uhr 
Sie bekommen einen Einblick in die für die Öffentlichkeit sonst geschlossenen Bereiche des Landesarchivs und erfahren Näheres über seine Arbeit und seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Ausgewählte Archivalien zeigen Ihnen die Vielfalt der in einem Archiv aufbewahrten Unterlagen. So können Sie hautnah erleben, welche Schätze in einem Archiv schlummern und darauf warten, von Ihnen entdeckt und ausgewertet zu werden.

Fotoausstellung
AUTOMOBILE. Impressionen aus einem bewegten Jahrhundert. Darin: Ein Auto-Mobile zum Mitmachen.

Präsentation von Archivgut
Ausgewählte Dokumente zu Themen der saarländischen Verkehrsgeschichte sowie zum Thema Archiv und Mobilität

Hilfestellung beim Lesen alter Schriften
Von 12-13 Uhr und von 14-15 Uhr können Sie sich beim Entziffern mitgebrachter Dokumente helfen lassen.

 Außerdem zeigt das
Universitätsarchiv
Impressionen zur Saarbrücker Studentenbewegung um 1968

Weitere Informationen, Wegbeschreibung und Flyer:
http://www.saarland.de/SID-CB071650-C94F8F58/138579.htm

 

Zeichnung – Sierck les Bains Lothringen

.

Sierck Les Bains , Lothringen

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 9. Februar 2016

Zeichnung Deutschherrenhaus Saarbrücken

Deutsch Herrenhaus Saarbrücken

Gepostet von Lothar Bauer am Mittwoch, 10. Februar 2016

 

Stätten grenzüberschreitender Erinnerung …

… so der Name des deutsch-französisch-luxemburgischen Projekts.
Stätten grenzüberschreitender Erinnerung im Saar-Lor-Lux-Raumes im 19. und 20.
Jahrhundert.
Architektonische Spuren der Vernetzung  unter Berücksichtigung des sozial-, kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Hintergrunds werden dargestellt.

Die Seite findet man unter:
www.memotransfront.uni-saarland.de

Es sind aber keine Links zu den Beiträgen dort vorhanden.
Nur eine kurze Erklärung um was es sich handelt und das das Projekt schon abgeschlossen ist.
Die Artikel findet man nur über die Internetsucher. Ein wenig mühsam.
Zudem findet man in den meisten Artikeln Links zu weiteren.

memo

Eine detaillierte Beschreibung des Projekt:
http://www.ndg.uni-saarland.de/

Folgende Beiträge habe ich bis jetzt gefunden:

Aufbau und Gliederung des Projekts:
http://www.memotransfront.uni-saarland.de/aufbau.shtml#aufbau

Autorenverzeichnis:
http://www.memotransfront.uni-saarland.de/autorenverzeichnis.shtml

Saar-Lor-Lux: Vernetzungen in einer europäischen Kernzone
http://www.memotransfront.uni-saarland.de/vernetzungsgrundlagen.shtml
http://www.memotransfront.uni-saarland.de/interpretationsmuster.shtml#muster

Grubenunglück von Luisenthal 7 Februar 1962

Grubenunglück von Luisenthal

Die Grube Luisenthal war ein Steinkohlebergwerk im Völklinger Stadtteil Luisenthal, das am 17. Juni 2005 die Kohleförderung einstellte. Die Grube wurde durch das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der Bundesrepublik bekannt, bei dem am 7. Februar 1962 299 Bergleute starben.

Am 7. Februar 1962 um 7:50 Uhr ereignete sich im Bergwerk Luisenthal eines der schwersten Grubenunglücke in der Geschichte Deutschlands. Durch eine Explosion im Alsbachfeld kamen 299 Bergleute zu Tode. Höchstwahrscheinlich ging sie von einem über- und unterbauten Querschlag aus, der nur schwach bewettert war und in dessen Firste sich Methangas angesammelt hatte. Beginnend als Grubengasabflammung, die im Bereich einer Streckeneinmündung eine Schlagwetterexplosion auslöste, kam es schließlich zu einer Reihe von Kohlenstaubexplosionen mit verheerender Wirkung. Die Explosion konnte sich trotz zahlreicher aufgestellter Gesteinstaubsperren und Feuchtzonen so verheerend auswirken.[7] Die Zündursache blieb ungeklärt. Das Entzünden einer Zigarette (es wurde Rauchzeug gefunden) oder die Glühwendel einer beschädigten Kopfleuchte kommen am ehesten in Betracht. Zu diesem Zeitpunkt waren 664 Arbeiter unter Tage, 433 von ihnen im Explosionsbereich. Nur 61 blieben unverletzt. An das Unglück erinnert heute ein Denkmal mit einer Statue der heiligen Barbara[8] sowie drei Rundbogenfenster des Künstlers Ferdinand Selgrad im Gebäude der Bergwerksdirektion Saarbrücken von 1964.[9] Im deutschen Steinkohlenbergbau wurde aufgrund dieses Grubenunglückes das Staubbindeverfahren und die Verwendung von Wassertrogsperren eingeführt.[10]

https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Luisenthal

Luisenthal Grube von Bahnhof

von LoKiLeCh (Eigenes Werk) [GFDL, CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Das Wetter vor etwa einem Jahr

Schnee ohne Ende …

So langsam geht es auf die 20cm zu. Und es schneit munter weiter.

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 31. Januar 2015

Donnerbräu Saarlouis

Lange vorbei – Donner Brauerei Saarlouis Über"ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!Weitere Fotos später auf unserer Webseite: www.rodena.org

Gepostet von Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V. am Dienstag, 2. Februar 2016

Altes unbekanntes Saarlouiser Wappen

Wer weiß näheres darüber?
Die französische Lilie und die Sonne ist zu erkennen

Auch ein Wappen der Stadt Saarlouis. Wer weiß von wann?

Gepostet von Alte Ansichten Saarlouis am Sonntag, 24. Januar 2016

Steingutfabrik Villeroy und Boch in Wallerfangen

.Bilder von der früheren Steingutfabrik Villeroy und Boch Wallerfangen findet man bei Stadtgeflüster in Saarlouis. Damals und Heute auf Facebook

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 16. Januar 2016

ARD Mediathek – Der Südwesten von oben, das Saarland

Sehenswertes, alte Industrieanlagen …

http://www.ardmediathek.de/tv/Der-S%C3%BCdwesten-von-oben/Der-S%C3%BCdwesten-von-oben-Das-Saarland/SWR-Fernsehen/Video?documentId=32574510&bcastId=19673410

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 12. Januar 2016

Foto Alt Ottweiler

30ziger Jahre . Aus Saarkalender 1934
Auf den Dächern schon die Stromleitungen zu sehen.
Wann in Ottweiler der erste Strom vorhanden war weiß ich nicht.
Bei uns in Merzig Silwingen gab es den ersten Strom 1914.

ottweiler1934saarkalender

Dazu paßt folgende meiner Zeichnungen. Die ich nach einer alten Abbildung aus einer alten Zeitschrift gemacht habe.
Leider ist nicht mehr zu erkennen von wann diese ist.
Aber auf jeden Fall älter als obiges Foto.
das sieht man an den Dächern und den nicht vorhandenen Stromleitungen

ottweiler01kl

Der Köllertaler Wald – die Lunge des Kohlegebietes …

.so hieß es früher.
Das Kohlegebiet hat seine Aktivitäten eingestellt. Den Wald als Sauerstoffspender und Erholungsgebiet gibt es aber immer noch.
Im Norden von der Ill, im Westen vom Köllerbach, im Osten vom Fischbach und der Saar im Süden begrenzt findet man dieses Waldgebiet.
Vom Saartal mit 190 Höhenmetern steigt es an bis zur Göttelbornerhöhe (444m). Für die umliegenden Kohletäler und die Orte an der Eisenhüttenstraße war dieser Wald die Lunge .
Das Neztbachtal steht unter Naturschutz.

Das Köllertal war über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und galt einst als „Kornkammer“ der Fürsten zu Nassau-Saarbrücken.[3] Die Ortschaften waren kleine Bauerndörfer, die bis ins 19. Jahrhundert kaum mehr als fünfzig Einwohner hatten.[4]

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts führte die zunehmende Industrialisierung der Region zu einem radikalen Strukturwandel: Landwirtschaft wurde mehr und mehr zum Nebenerwerb („Bergmannsbauern“), denn die Kohlengruben im Köllertal (beispielsweise Dilsburg, Güchenbach, Grube Viktoria) oder an dessen Rand (wie Göttelborn, Holz, Von der Heydt , Luisenthal) und die Völklinger Hütte boten Arbeit und Lohn. Aus den umliegenden Gebieten (bis hin zu Hunsrück, Eifel und Pfalz) siedelten sich Menschen im Köllertal an, um in den Kohlengruben oder im Völklinger Eisenwerk zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte sich die Einwohnerzahl im Köllertal, und die kleinen Bauerndörfer wurden zu Bergarbeiter- und Industriearbeiter-Siedlungen, deren Wohngebiete zum Teil mit denen der Nachbarorte zusammenwuchsen.[3]

Gross Brauerei Riegelsberg
1987 wird der Braubetrieb eingestellt

Zwei Brauereien bestimmten die Gegend:
Die Grosswald Brauerei Eiweiler
1860 wurde in Eiweiler die Grosswald Brauerei gegründet
und ist bis heute in Familienbesitz

Und die Gross Brauerei Riegelsberg
deren Braubetrieb 1987 eingestellt wurde.

gross1

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6llertal
Heimat an der Saar 1962

köllertal

Angliederung des „Saarland“ an Preußen vor 200 Jahren

Vor zweihundert Jahren, am 30. November 1815, wurde das Saarland größtenteils an das Königreich Preußen angegliedert.
Durch einen offiziellen Festakt der preußischen Regierung wurde die feierliche Besitzergreifung Saarbrückens und der restlichen Saarorte durch Mathias Simon, den königlich-preußischen Kommissar, im Auftrag König Friedrich Wilhelms II. vollzogen.

Nach dem Wiener Kongress fielen die größten Teile des heutigen Saarlandes an die Königreiche Preußen und Bayern, kleinere Teile an andere Staaten des Deutschen Bundes, nämlich das Fürstentum Lichtenberg mit St. Wendel an das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld und das Fürstentum Birkenfeld an das Großherzogtum Oldenburg. Die preußischen Gebietsteile kamen zu dem neu gebildeten Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging, die bayerischen Gebietsteile zum neu gebildeten Rheinkreis, seit 1835 Rheinpfalz genannt. Die Errungenschaften der Französischen Revolution blieben als Rheinisches Recht erhalten.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Steinkohlebergbau und die Eisen- und Stahlindustrie. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Schlacht bei Spichern vor den Toren Saarbrückens führte die Gründung des Deutschen Reiches und die Angliederung Elsaß-Lothringens zur Bildung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes bis zur französischen Grenze. An der Saar entstand das drittgrößte Schwerindustriegebiet des Deutschen Reiches, das als „Saarrevier“ und seit den 1890er Jahren meist als „Saargebiet“ bezeichnet wurde.[1]
( wikipedia.de)

http://www.villa-lessing.de/veranstaltungen/entscheidungsjahre-der-saar-1815193519551990/

saarland1952 saargebiet1919