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Die Eisheiligen

scheinen dieses Jahr nicht so zu zuschlagen.
Zwischen dem 11 und 15 Mai beehren uns die Eisheiligen.
Namentlich:
Mamertus
, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius
, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius
, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius
, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia
, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie

Wegen der Kalenderreform und des Klimawandels sollte man sich aber nicht auf diese Daten verlassen.
Den Wetterbericht halt im Auge behalten und nicht viel kann passieren.
Und so extrem haben diese Heiligen die letzten Jahre auch nicht mehr zugeschlagen.

Trotzdem sollte man im Garten mit manchem noch warten.
Die Stangenbohnen werden frühstens nächstes Wochenende gesetzt.

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Foto Kompost …

… ist was feines und kostet eigentlich nichts.
Nur ein wenig Arbeit die sich aber lohnt.

Kompost verbessert den Boden und gibt Nährstoffe zurück.
Aber auch hier ist „Allzu viel  ungesund“.
Sparsam verwenden ist angesagt. Etwa 3 bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr für Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf ausreichend sind. Starkzehrer vertragen etwas mehr.

Kompostierung  bezeichnet den Teil des Nährstoffkreislaufs, bei dem organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bodenlebewesen (heterotroph) abgebaut wird. Dabei werden neben Kohlendioxid auch wasserlösliche Mineralstoffe freigesetzt wie beispielsweise Nitrate, Ammoniumsalze, Phosphate, Kalium- und Magnesiumverbindungen, die als Dünger wirken. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Garten und Küchenabfälle, die kompostiert werden, sollten möglichst aus organischen Bestandteilen zusammengesetzt sein und möglichst keine Schadstoff- und Störstoffgehalte aufweisen. Störstoffe sind unverrottende oder schlecht biologisch abbaubare oder nutzbare Materialien.
Also keine ganzen Äpfel sondern deren Abfälle.

Belüftung und Feuchtigkeit braucht ein Komposthaufen auch.

Man verwendet zur Kompostierung

Eine lockere Bauweise des Kompostbehälters halte ich für die Bessere.

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Rhabarber

Der Rhabarber eignet sich als Gemüse oder Kompott.
Aber auch einen tollen süßsuaren Kuchen kann man damit machen.

Er ist eine anspruchslose Pflanze die sich leicht teilen und damit vermehren läßt.
Die oberirdischen Teile sterben im Herbst ab.
Aber im Frühjahr treibt er wieder aus.

Am Johannistag dem 24 Juli, endet die Rhabarberernte. Der Rhabarber hat nach diesem Stichtag einen zu hohen Oxalsäuregehalt.
Man sollte ihn dann nichtmehr essen. Dabei geht es eher um den Geschmack als das es gesundheitsschädlich wäre.

Ein Stück Rhabarberwurzel an einem Faden um den Hals getragen soll gegen Magenschmerzen helfen.

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Erntekalender für Wildpflanzen

Einen solchen findet man hier:
ERNTEKALENDER

In der Natur findet man jede Menge essbare Pflanzen.
An den verschiedensten und unerwarteten Orten.
Sie bereichern die Speisekarte und versorgen usn kostenlos mit Vitaminen.
Man sollte aber nicht alles „abgrasen“, sondern immer ein Drittel bis die Hälfte stehen lassen.
Nicht in Naturschutzgebieten ernten und auch darauf achten das es auch die gewünschte Pflanze ist. Verwechslungsgefahr möglich.
Also Achtung!

Scharbockskraut

Ostern, Ostersonntag

FROHE OSTERN …

Brauchtum, Aberglaube, Feiertag…

Das älteste und Hauptfest der Christenheit. Sein Termin war längere Zeit Gegenstand des Streites, bis ihn das Konzil zu Nicaea auf den Sonntag Das Auferstehungsfest des Herrn verjüngt Natur und Menschenleben. Die mittelalterliche Kirche wandte zum Ausdruck dessen als Gegenbild des Todes das derbe Mittel des „Ostergelächters“ (risus paschalis) und der „Ostermärlein“ an, gewissermaßen ein geistiger Zauber nach der langen Trübsal der Fastenzeit, wie das reichliche Essen den Körper wieder hochbrachte. Ein neuer Daseinsabschnitt beginnt. Zu Ostern (und Pfingsten) soll man angefangene Arbeiten beendigt haben, sonst wird man mit ihnen kein Glück haben.

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier
und Süßigkeiten, die vom „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder
auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen
in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.
An manchen Orten werden Osterfeuer entzündet.

In der Osternacht sind alle Wiedergänger sichtbar.
Wer Ostern einen Vogel tötet, zieht sich den Zorn Gottes zu.
Strafen für Entweihung des Ostertages büßen der Mann im Mond“, der wilde Jäger und andere.
Ostermorgen nüchtern von den Äpfeln essen, die Palmsonntag auf Palmstöcken in der Kirche gewesen sind, hilft gegen Krankheiten.
Die am Osterfeiertage Geborenen sind bevorzugte Glückskinder, und wenn einer zu Ostern oder zwischen Ostern und Pfingsten stirbt, so wird er selig.

Wenn’s Ostern regnet
ist die Erde den ganzen Sommer über durstig
Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint
der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.
Am Ostertag soll es regnen, denn soviel Tropfen, soviel Äpfel.
Woher am Ostermorgen der Wind weht,
daher weht er bis Himmelfahrt oder bis Pfingsten.

Ostern ist das älteste christliche Fest, das etwa seit dem 2. Jahrhundert zum Gedächtnis an den Tod und die Auferstehung Jesu gefeiert wird.
Ostern beginnt aber eigentlich schon schon mit der Karwoche am Palmsonntag.

Der Osterbrauch geht aber sehr wahrscheinlich auf alte heidnische Bräuche zurück.
Die von der Kirche dann umgewandelt wurden.

Wetterregeln – Bauernregeln 21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius

21. M ärz: St. Benedikt / St. Lupicinius

Willst du Gerste, ErbsenZwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
St. Benedikt, der macht die Möhren dick.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man den Hafer säen soll.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Bringt Benedikt warme Frühlingsluft der Pflanzenwelt, auch der Sommer dem Bauer mit Wärme gefällt.

Heute ist Welttag des Baumes und Welttag der Poesie …

Die Meerkatz, der Weinanbau im Kreis Merzig-Wadern und Silwingen …

Meerkatz, früher Weinanbau, Silwingen …

Den Namen Meerkatz kennt sicher so Mancher!?
Die Jüngeren eher weniger.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Wo her kam aber dieser Name?
Die Gemarkung auf dem dieser Club gestanden hat heißt Meerkatz.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Der Beckinger Rotwein Meerkatz der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.

Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. De Grund eine Reblausplage.

Silwingen wird übrigens auch in einer Liste der Weibaugemeinden im Kreis Merzig-Wadern von 1826 genannt.
Es muß aber darauf hingewiesen werden das in der Liste auch Orte erscheinen deren Weinbau nur dem Eigenbedarf oder für kurze Zeit Anbauversuche gemacht wurden.
Der Weinanbau im Kreise wurde nur zum Nebenerwerb betrieben.

Kurze Zeit gab es in Silwingen wieder einen Wein den „Silwinger Schüttelfrost“ aus der Büdingerstrasse. Ewald Johannes aus Silwingen baute auf seinem Grundstücke einige Jahre wieder Wein an. Etwa 150l zum Eigenbedarf pro Jahr.

Und natürlich sollte man die Römer nicht vergessen die Jahrhunderte auch in Silwingen siedelten und sicher auch hier Wein anbauten oder es versuchten …
Und man denke an die Straße „Im Wingert“ in Mondorf. Ein Wingert ist ein Weingarten.

Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …

Gefunden in alten Büchern, Magazinen, Kalendern …
Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …
Nachahmung auf eigene Gefahr

Es bestand er Glaube das man einem Wesen schaden kann wenn man mit dessen Fußspuren
irgend welche sympathetischen Handlungen vornimmt.

Das verdorren eines Fußes kann man dadurch erwirken in dem man die Erde
in die sich die Fußspur eines Menschen eingedrückt hat in den Rauch hängt.

Ein Pferd kann man töten in dem man die Tritte aus dem Rasen ausschneidet und in den Kamin hängt.

Unter Analogiezauber oder Sympathiezauber, auch Sympathetische Magie wird die sehr vielen magischen, religiösen oder therapeutischen Praktiken und Vorstellungen zugrunde liegende Vorstellung bezeichnet, dass zwischen äußerlich ähnlichen Dingen eine Verbindung (Sympathie) besteht und sich diese daher beeinflussen. Diese Vorstellung ist weltweit in allen Kulturen verbreitet. Typische Beispiele sind etwa, dass Rot und Blut in Beziehung stehen, oder phallische Objekte und männliche Potenz. Sympathetische Vorstellungen sind besonders in medizinisch-therapeutischen Verfahren und bei dem Umgang mit Naturgefahren häufig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Analogiezauber


pixabay.com

 

Weniger ist mehr …

“Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen.” (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

Barbaratag 4 Dezember

Am heutigen Barbaratag dem 4 Dezember, werden die sogenannten Barbarzweige geschnitten.

Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem liturgischen Gedenktag der hl. Barbara in der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche (Barbaratag), geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und zum Weihnachtsfest die Wohnung schmücken.

4. Dezember: St. Barbara
Barbara von Nikomedien
Wetterregel – Bauernregeln

Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Wegwerfwahn von Lebensmitteln – genormte, makellose Lebensmittel …

… sind natürlich besser! So wird uns vorgegaukelt.

Wer meint eine krumme Möhre schmeckt anders oder schlechter als eine gerade, der Norm ( wer ist für solche verquere Normen verantwortlich?) entsprechende. Der hat einen am Sender!
Fern der Norm und doch viel Besser …
Zeichnung „geerntete Motten/Möhren“

Mit einer Aktionswoche will das saarländische Umweltministerium der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen.
saarbruecker-zeitung – die-welt-im-wegwerf-wahn

„Dass der Handel den Erzeugern nur makellose Ware abkauft, verschärft das Problem. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte landeten gar nicht erst im Laden, sagt Hans Lauer vom Bauernverband Saar. Sie würden untergepflügt oder an Tiere verfüttert. Und das obwohl „der Salat mit Hagelschaden ja nicht schlechter ist, nur weil er Löcher hat“, sagt Lauer.“

Kurioses, magisches …

Ob man es glauben mag oder nicht.
Ist Jeder Mannes Sache.
Ebenso das Ausprobieren, es geschieht auf eigene Gefahr.

„Wer des Nachts Sehen möchte, schmiere seine Augenlider mit dem Blute einer Fledermaus ein“

aus:
Handbüchlein der Sympathie. Von M. Cunow 
Kleiner Wunder-Schauplatz der geheimen Wissenschaften, Mysterien, Theosophie, göttlichen und morgenländischen Magie, Naturkräfte, hermetischen und magnetischen Philosophie, Kabbala und andern höhern Kenntnissen, Divination, Offenbarung, Vision, Combination [Kombination] und schwer begreiflichem ...

Gedicht – Der schönste Garten

Das Gedicht paßt zur Jahreszeit und auch zum Monat der Toten dem November. Und zum heutigen Tag „Allerseelen“

Von Otto Bruchhaus, Saarkalender

Einen schönen Blütengarten
Hab ich —
Doch —
Der schönste —
liegt da draußen
vor den Toren —
traumverloren.

Tausend Blumen blühen dort
und doch trägt man dort
immerfort —
neue Blumen
Blütenkränze
hin..
Zu diesem ewigen
Lenze.

Nur…
an seinen Blumenbeeten
stehen Menschen still
und …
beten.

Natürlich ist der Friedhof gemeint. Bei uns der Kärfisch (Kirchhof) früher auch Gottesacker genannt.

Die an Allerseelen Geborenen sollen Geister sehen können …

 

 

 

Museum für dörfliche Alltagskultur – Rubenheim

Museum für dörfliche Alltagskultur
Das Museum für dörfliche Alltagskultur, das sich im Ortsteil Rubenheim der Gemeinde Gersheim befindet, dokumentiert die Lebensverhältnisse von „kleinen Leuten“ der saar-pfälzisch-lothringischen Landbevölkerung. Das Museum will die Alltagskultur der Bevölkerung zwischen Hunsrück und Lothringen mit Schwerpunkt auf dem Saarland beleuchten.
Dem Museum ist seit 2012 auch ein Museum des saarländischen Aberglaubens angegliedert.

Das Museum wurde von dem Rubenheimer diplomierten Wirtschaftsingenieur (Dipl.Wirtsch.Ing.) und Volkskundler Gunter Altenkirch konzipiert und sukzessive realisiert. Er hat das Museum im Laufe von Jahrzehnten eingerichtet und garantiert den laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Sie wurden seinerzeit von den Tagelöhnern, Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Vaganten gebildet, also den Schichten, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt. Über 50.000 Objekte hatte Altenkirch zusammengetragen, 2500 davon werden in verschiedenen Sonderausstellungen und einigen Dauerausstellungen gezeigt.
Das Museum wurde 1988 eröffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_d%C3%B6rfliche_Alltagskultur

Das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des Saarländischen Aberglaubens sind an jedem dritten Sonntag im Monat ab 14 bis 18 Uhr geöffnet …
http://www.museum-alltagskultur.de/

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 20. Oktober 2017

Weintrauben, Weinfest …

Traubenzeit ist oder war.

Aber die Perler Wein- und Kellertage kommen noch.
Vom 27.-30.10.2017

Die Winzer laden Sie in ihre Keller in und bieten Wein und regionale Spezialitäten. Und Livemusik.

Viele Vereine beteiligen sich an dem Fest und beleben es durch eigene Angebote. Im Vereinshaus findet parallel zu den Wein- und Kellertagen eine internationale Kunstausstellung statt

Weitere Infos:
http://www.perl-mosel.de/freizeit-tourismus/wein-in-perl/perler-wein-und-kellertage.html

 

Wein gab es auch schon mal in Silwingen.
Vor etwa 100 Jahren wurde in vielen Orten in unserer Gegend Wein angebaut.

Aber zuletzt der „Silwinger Schüttelfrost“ auf dem kleinen Weinberg von Ewald Johannes.