Schlagwort-Archive: Orte

Die Saarschleife ist Titelblatt des Kalenders 2016 des ZDF Morgenmagazins

Die Saarschleife, sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit des Saarlandes, hat es auf Titelblatt des ZDF MoMa Kalenders 2016 geschafft.
Herzlichen Glückwunsch.

Nicht nur auf dem Kalender anschauen, sondern einmal selbst dort vorbeikommen und Staunen.
Und wenn man schon mal dort ist.
Die nähere Umgebung hat noch viel mehr zu bieten.
http://www.merzig.de/tourismus

 
La Sarre

By Wolfgang Staudt (originally posted to Flickr as ship) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Einfach mal Nichts tun und der Natur lauschen

Und dann muß man ja auch noch Zeit haben einfach dazu sitzen und vor sich hin zu schauen. 
Von Astrid Lindgren

spruch1

Das erinnert mich an
„Die Königstochter aus Elfenland“ von Lord Dunsany“
Als der Troll aus seiner Welt, dem Elfenlande, über die Zwielichtgrenze zur Erde gelangt, den Gefilden die wir kennen,ist er sehr ist verwundert von der Rastlosigkeit die hier herrscht.
Er sitzt nur da in einem Taubenschlag und ergötzt sich an allen möglichen Sinneswahrnehmungen unserer Welt.

Dem wandernden Schatten eines Hauses, einem vorbei segelndem Schmetterling, dem wandelnden Licht auf dem Efeu, hörte dem Gurren der Tauben und ihren Geschichten zu und erfreute sich am Wechsel unserer Welt.
Sah und war neugierig auf die kleinsten Details der Natur.

Vielleicht sollten wir lieber wieder mehr der Natur „zuhören“ als den uns sonst berieselnden Dingen unserer jetzigen Welt.
Viele haben es verlernt. Einfach mal Nichts zu tun!

Foto – Grenzstein oberhalb Mondorfs

Den Söllenberg bei Silwingen hinauf Richtung Mondorf habe ich im Feld einen alten „Grenzstein“ entdeckt.
Ohne jegliche Beschriftung oder Ähnliches.
Der rote Punkt auf der Karte zeigt den ungefähren Standort dieses „Grenzsteines“.
Der Grenzstein liegt nicht auf der Banngrenze Mondorf-Oberesch/Gerlfangen und damit auch nicht auf der Grenze zwischen den Kreisen Merzig und Saarlouis.

grenzsteine-a

grenzstein1


grenzstein2

 

Fotoaktion auf merzig.de : Ihr besonderes Foto unserer wunderschönen Stadt…

Nochmals möchte ich die Fotoaktion auf merzig.de hinweisen:
Ihr besonderes Foto unserer wunderschönen Stadt…

Fotos von Sehenswürdigkeiten und besonderen Orten oder Plätzen aus allen 17 Merziger Stadtteilen werden gesucht.

Einsenden kann man sein Foto hier:

https://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/fotoaktion
Ein Reaktionsteam entscheidet dann über die Veröffentlichung.

Die bis jetzt erschienenen Fotos kann man sich hier ansehen:
http://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/bildergalerie_fotoaktion

Jeder entdeckt dort mit Sicherheit Orte die er selbst noch nicht besucht hat.
Also warum nicht mal das Sehenswerte unserer Stadt entdecken …

Es freut mich das meine Zeichnung des Hilbringer Schlosses dort zu sehen ist.

fotoaktion

Entdeckungen … wahre Kleinode alter Architektur …

Wer durch Merzig streift und den Blick auch einmal ein wenig erhebt, kann an so mancher Fassade älterer Häuser wahre Kleinode alter Architektur entdecken.

Negativ ist mir dabei aber die neue Architektur aufgefallen.
Renovierte Häuser passen nicht zu den älteren Gebäuden.
Farblich uninteressant und zu einfallslos gestaltet.
Die Struktur der Fassaden sehr einfach gehalten.
Beispiele dazu werde ich auch noch hier zeigen.

Das Interessante liegt nicht immer direkt vor der eigenen Nase.
Den eigenen Blickwinkel zu ändern kann den Horizont erweitern und uns interessante Dinge und Meiningen entdecken lassen.
Also auch mal rechts und links schauen und nicht nur gerade aus.

Bei Gelegenheit werde ich das mal intensiver beobachten und auch fotografieren.

kleinod1

kleinod3

Zeichnung – Alter Turm in Mettlach

Bleistift und Fineliner
A3

Alter Turm Mettlach
Der Alte Turm in Mettlach ist der älteste erhaltene Sakralbau – und zugleich das älteste Bauwerk überhaupt – des Saarlandes. Er zählt daher zu den Wahrzeichen des Saarlandes. Er wurde um 990–994 als ottonische Grabkapelle des Heiligen Liutwinus (Gründer des Klosters Mettlach im Jahre 676) gebaut. Der Turm wurde als Oktogon mit sechs halbrunden Nischen im Inneren errichtet, wobei der Aachener Dom als Vorbild diente. Im Jahre 1247 wurde ein Wendeltreppenhaus angebaut. Ein weiterer Umbau erfolgte in der gotischen Zeit (im 14. Jahrhundert): die Nischen wurden gespitzt, Maßwerkfenster eingesetzt und Strebepfeiler für ein Sterngewölbe eingestellt.[1] Eine Restaurierung fand im 19. Jahrhundert statt.

alter-turm

Bildergalerie – das besondere Foto unserer wunderschönen Stadt…

Die Stadt Merzig sucht „Ihr besonderes Foto unserer wunderschönen Stadt…“!
So der Slogan der Aktion.

„Gesucht werden digitale Fotos von touristischen Schönheiten, landschaftlichen Plätzen oder kulturellen Ereignissen. Darüber hinaus besteht auch großes Interesse an Fotografien von unentdeckten Geheimtipps, die Merzig zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen.“
Zur Pressemitteilung

Fotos einschicken kann man hier:
https://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/fotoaktion

Mittlerweile sind schon jede Menge Fotos in der Bildergalerie zu sehen:
Auch einige meiner Bilder wurden dort veröffentlicht.
http://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/bildergalerie_fotoaktion

bildergalerie

Straßenbaumaßnahmen, wer zahlt die Zeche!?

Die Zeche zahlt der Bürger oder besser gesagt alle Grundstückseigentümer.
Eigentum verpflichtet heißt es immer wieder.
Aber Eigentum soll nicht dazu führen das diese abhanden kommt, weil die Kosten unaufhörlich steigen.

Momentan in aller Munde eine Bürgerabgabe für Straßenbaumaßnahmen.
Ich gehe davon aus das sie kommen wird.

Es wird dann eine jährliche Abgabe geben.
Der Betrag wird wohl so zwischen 50 und 100 Euro liegen.
In Püttlingen zahlt der Anlieger und Hauseigentümer zwischen 50 und 85 Euro im Monat.

In anderen Gemeinden Deutschlands zahlt der Anlieger, und nur der, Summen bei einer Straßenerneuerung die schnell 10000 Euro und mehr erreichen können.
Nutzt den nur der Anlieger die Straße? Was ist mit den anderen Verkehrsteilnehmern die auch diese Straße benutzen?

Da ist sich die Saarkoalition natürlich einig.
Geld fleht an allen Ecken und Kanten.

Also müssen neue Geldbeschaffungsmaßnahmen her.

Vergessen sollte man dann aber auch nicht Projekt in die sinnlos Geld versickert oder reingesteckt wird.
Da wären: Der Museums Pavillion, die Fischzuchtanlage in Völklingen, Stadtmitte am Fluß …

Aktuell ist das Ganze auch im Bezug zu unserem Dorf.
Die Mondorferstraße soll schon lange erneuert werden.

Damals als noch das ILEK Projekt ( Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Saargau ) lief war eine Erneuerung dieser Straße im Gespräch.

Und nicht 0815 sonder eher optisch passend für ein Dorf auf dem Land.
Die Straße mit Verbundsteinen und die Rinnen eher als Halbschalen.

Nun soll 2015 und 2016 die Mondorferstraße erneuert werden.
Laut Bürgermeister Hoffeld der am Dienstag den 27 Januar in der Ortsratssitzung war.

Und sehr wahrscheinlich in zwei Etappen.
Es wird dann wohl eher die normale Variante zum tragen kommen.

Zeichnung – alte Mattheiser Bannmühle Mondorf/Saar

Diese Mühle gehört im Mittelalter zur Benedektinerabtei St. Matthias/Trier.
Die Benediktiner Abtei unterhielt auch ein Kloster in Mondorf.
Das sogenannte Schloss war eigentlich das Klostergebäude der Abtei.
Das Gebäude ist auch heute noch teilweise erhalten und bewohnt.
Und befindet sich mitten im Ort oberhalb der Hautstraße.

Erwähnung findet die Abtei 1030 als als Jutta, Markgräfin von Lothringen, dem Kloster St. Mattheis in Trier den Zehnten der Dörfer Mamendorf (Mondorf), Beringen, Selvingen, Gerlevingen, Betersdorf, Wegingen und Wiskirche schenkt.

Die Zuständigkeit des St. Mattheiser Obergerichts aus Trier endete 1620.

Bei der Bannmühle handelt es sich sehr wahrscheinlich um die im Buch „Alte Mühlen im Grenzland von Lothringen und Saargau“ erwähnte Zenzen-Mühle.

Von der Mühle ist heute nur noch die Scheune erhalten.
An der ein Wappenstein der Abtei St. Mattheis Trier angebracht ist.

bannheiser-1kl

Panzersperre Mondorf – Informationstafel

Unscheinbar stehen sie am Wegesrand.
Sechs einfache Betonpfeiler, deren ehemaliger Zweck nicht direkt ersichtlich ist.
Es handelt sich dabei um die Überreste einer Panzerspeere aus dem 2 Weltkrieg
Sie befinden sich in der Silwingerstraße Ausgang Mondorf Richtung Dörrmühle.

Angeregt vom Mondorfer Ortsvorsteher Hermann Schmitz wurden 6 Informationstafeln zur Vergangenheit des Ortes aufgestellt.
Darunter auch diese Tafel zu den Panzersperren.

Also vielleicht mal kurz halten uns sich die Sache anschauen.

panzersperre1 panzersperre2