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Sommeranfang – Sommersonnenwende …

Die Sommersonnenwende wird in vielen Ländern, wie in Mitteleuropa und den USA, als Beginn der Jahreszeit Sommer gesehen.
In vielen Ländern, in denen heute der kalendarische Sommer am 20./21. Juni beginnt, wird der Tag der Sommersonnenwende dennoch als Mittsommer bezeichnet, was möglicherweise auf einen alten gemeinsamen steinzeitlichen Kalender zurückgeht.

Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit je manche Menschen als mystischen Tag; manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Sonnenwendfeste hatten vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Der 21 Juni ist der Tag der Sommersonnenwende.
Es ist der längste Tag und die Nacht zum 21 die kürzeste des Jahres.
Die Sonne überschreitet ihren Höhepunkt.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.
Es ist der Tag des Sommeranfangs.

Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem Heiligen des 24. Juni, Johannes dem Täufer, verbunden, der als besonders machtvoller Heiliger galt (Johannistag).
Und mit diesem Tag verbunden ist viel Aberglaube und Brauchtum …

Die Eisheiligen

scheinen dieses Jahr nicht so zu zuschlagen.
Zwischen dem 11 und 15 Mai beehren uns die Eisheiligen.
Namentlich:
Mamertus
, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius
, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius
, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius
, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia
, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie

Wegen der Kalenderreform und des Klimawandels sollte man sich aber nicht auf diese Daten verlassen.
Den Wetterbericht halt im Auge behalten und nicht viel kann passieren.
Und so extrem haben diese Heiligen die letzten Jahre auch nicht mehr zugeschlagen.

Trotzdem sollte man im Garten mit manchem noch warten.
Die Stangenbohnen werden frühstens nächstes Wochenende gesetzt.

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Foto Kompost …

… ist was feines und kostet eigentlich nichts.
Nur ein wenig Arbeit die sich aber lohnt.

Kompost verbessert den Boden und gibt Nährstoffe zurück.
Aber auch hier ist „Allzu viel  ungesund“.
Sparsam verwenden ist angesagt. Etwa 3 bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr für Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf ausreichend sind. Starkzehrer vertragen etwas mehr.

Kompostierung  bezeichnet den Teil des Nährstoffkreislaufs, bei dem organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bodenlebewesen (heterotroph) abgebaut wird. Dabei werden neben Kohlendioxid auch wasserlösliche Mineralstoffe freigesetzt wie beispielsweise Nitrate, Ammoniumsalze, Phosphate, Kalium- und Magnesiumverbindungen, die als Dünger wirken. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Garten und Küchenabfälle, die kompostiert werden, sollten möglichst aus organischen Bestandteilen zusammengesetzt sein und möglichst keine Schadstoff- und Störstoffgehalte aufweisen. Störstoffe sind unverrottende oder schlecht biologisch abbaubare oder nutzbare Materialien.
Also keine ganzen Äpfel sondern deren Abfälle.

Belüftung und Feuchtigkeit braucht ein Komposthaufen auch.

Man verwendet zur Kompostierung

Eine lockere Bauweise des Kompostbehälters halte ich für die Bessere.

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Rhabarber

Der Rhabarber eignet sich als Gemüse oder Kompott.
Aber auch einen tollen süßsuaren Kuchen kann man damit machen.

Er ist eine anspruchslose Pflanze die sich leicht teilen und damit vermehren läßt.
Die oberirdischen Teile sterben im Herbst ab.
Aber im Frühjahr treibt er wieder aus.

Am Johannistag dem 24 Juli, endet die Rhabarberernte. Der Rhabarber hat nach diesem Stichtag einen zu hohen Oxalsäuregehalt.
Man sollte ihn dann nichtmehr essen. Dabei geht es eher um den Geschmack als das es gesundheitsschädlich wäre.

Ein Stück Rhabarberwurzel an einem Faden um den Hals getragen soll gegen Magenschmerzen helfen.

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Reges Treiben im Windpark Silwingen-Büdingen

Das hat der ein oder andere sich schon bemerkt.
Es werden die Rotorblätter der drei Windräder ausgewechselt damit diese ihre 20 Betriebsjahre ohne viele Probleme und Reparaturen über die Bühne bringen können.

Ob es in 20 Jahren aber so weiter mit den Strom erzeugenden Windrädern gehen wird?
Oder ist dann eine andere Stromerzeugungsart aktuell.

Veranstaltungen 2018 im Keltenpark Otzenhausen

Am „Hunnenring“ oder besser gesagt am keltischen Ringwall und dem dortigen Keltenpark bei Otzenhausen, im Nordsaarland, ist auch 2018 wieder jede Menge los.

Wer noch nie dort war sollte sich dieses Bauwerk auf jeden Fall mal ansehen.

Der Keltenpark bei Facebook

Erntekalender für Wildpflanzen

Einen solchen findet man hier:
ERNTEKALENDER

In der Natur findet man jede Menge essbare Pflanzen.
An den verschiedensten und unerwarteten Orten.
Sie bereichern die Speisekarte und versorgen usn kostenlos mit Vitaminen.
Man sollte aber nicht alles „abgrasen“, sondern immer ein Drittel bis die Hälfte stehen lassen.
Nicht in Naturschutzgebieten ernten und auch darauf achten das es auch die gewünschte Pflanze ist. Verwechslungsgefahr möglich.
Also Achtung!

Scharbockskraut

Ostern, Ostersonntag

FROHE OSTERN …

Brauchtum, Aberglaube, Feiertag…

Das älteste und Hauptfest der Christenheit. Sein Termin war längere Zeit Gegenstand des Streites, bis ihn das Konzil zu Nicaea auf den Sonntag Das Auferstehungsfest des Herrn verjüngt Natur und Menschenleben. Die mittelalterliche Kirche wandte zum Ausdruck dessen als Gegenbild des Todes das derbe Mittel des „Ostergelächters“ (risus paschalis) und der „Ostermärlein“ an, gewissermaßen ein geistiger Zauber nach der langen Trübsal der Fastenzeit, wie das reichliche Essen den Körper wieder hochbrachte. Ein neuer Daseinsabschnitt beginnt. Zu Ostern (und Pfingsten) soll man angefangene Arbeiten beendigt haben, sonst wird man mit ihnen kein Glück haben.

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier
und Süßigkeiten, die vom „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder
auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen
in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.
An manchen Orten werden Osterfeuer entzündet.

In der Osternacht sind alle Wiedergänger sichtbar.
Wer Ostern einen Vogel tötet, zieht sich den Zorn Gottes zu.
Strafen für Entweihung des Ostertages büßen der Mann im Mond“, der wilde Jäger und andere.
Ostermorgen nüchtern von den Äpfeln essen, die Palmsonntag auf Palmstöcken in der Kirche gewesen sind, hilft gegen Krankheiten.
Die am Osterfeiertage Geborenen sind bevorzugte Glückskinder, und wenn einer zu Ostern oder zwischen Ostern und Pfingsten stirbt, so wird er selig.

Wenn’s Ostern regnet
ist die Erde den ganzen Sommer über durstig
Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint
der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.
Am Ostertag soll es regnen, denn soviel Tropfen, soviel Äpfel.
Woher am Ostermorgen der Wind weht,
daher weht er bis Himmelfahrt oder bis Pfingsten.

Ostern ist das älteste christliche Fest, das etwa seit dem 2. Jahrhundert zum Gedächtnis an den Tod und die Auferstehung Jesu gefeiert wird.
Ostern beginnt aber eigentlich schon schon mit der Karwoche am Palmsonntag.

Der Osterbrauch geht aber sehr wahrscheinlich auf alte heidnische Bräuche zurück.
Die von der Kirche dann umgewandelt wurden.

Gründonnerstag

Gründonnerstag (auch Hoher Donnerstag, heiliger Donnerstag, weißer Donnerstag oder Palmdonnerstag) ist die deutschsprachige Bezeichnung für den fünften Tag der Karwoche bzw. der heiligen Woche (in liturgischer Zählung, beginnend mit dem Palmsonntag als erstem Wochentag). An ihm gedenken die Kirchen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung.

In vielen Gegenden ist es Brauch, am Gründonnerstag etwas Grünes zu essen,
damit die Kraft des Frühlings aufgenommen wird.
Wenn man am Gründonnerstag feiert hat man das ganze Jahr kein Fieber.
Hängt man die Wäsche zum Trocknen hinaus so stirbt Jemand in der Familie.
An diesem Tag gepflückte Kräuter gelten als besonders heilkräftig

Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen, gibt selten Erntesegen.
Ist der Gründonnerstag weiß, wird der Sommer sicher heiß.
Wer sehr gerne Erbsen mag, säe sie am Gründonnerstag.

Heute ist Palmsonntag …

Palmsondisch, der Palmsonntag
Und Maria Verkündigung

ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die in der evangelisch-lutherischen Kirche auch Stille Woche genannt wird.

Im Mittelpunkt der lateinischen Liturgie steht am Palmsonntag die Segnung der Palmzweige.
Von diesen gesegneten Zweigen wurde früher ein Teil mit nach Hause genommen und hinters Kreuz gesteckt.
Das Kreuz befand sich oft über der Küchentür und es war manchmal ein kleines Becken für Weihwasser darunter.

Der gesegnete Palmzweig sollte Haus, Wohnung und Stall gegen das Böse schützen.
Auch brennende Palmzweige auf dem Herd/im Herdfeuer sollte Schaden abwehren

Aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahrs wird die Asche für den Aschermittwoch bereitet. Die Asche wird am Beginn der Fastenzeit den Menschen in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet.

Wetterregeln zum Palmsonntag:
Wenn es nicht an Palmsonntag regnet, so regnet es auf die Ostereier.

Mal sehen ob der kommende, also der Ostersonntag verregnet sein wird.

Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen sein mag.
Wenn’s den Buben auf die Palmbesen schneit, so regnet’s an Ostern der Jungfrau auf die Kränze.
Kommen am Palmtage die Palmen trocken nach Haus, so kommen die Garben trocken in die Scheuer.

Wetterregeln – Bauernregeln 21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius

21. M ärz: St. Benedikt / St. Lupicinius

Willst du Gerste, ErbsenZwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
St. Benedikt, der macht die Möhren dick.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man den Hafer säen soll.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Bringt Benedikt warme Frühlingsluft der Pflanzenwelt, auch der Sommer dem Bauer mit Wärme gefällt.

Heute ist Welttag des Baumes und Welttag der Poesie …

Wetteregeln- Bauernregeln 20 März Frühlingsanfang

20. März: Frühlingsanfang (20. oder 21. März)

Der Frühlingsanfang oder Frühlingsbeginn, also der Anfang der Jahreszeit Frühling, kann entweder astronomisch, meteorologisch oder phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen) bestimmt werden.
Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel durch das Primär-Äquinoktium, die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres, festgelegt. Die Sonne befindet sich dann genau im Frühlingspunkt der Erdbahn. Der kalendarische Eintrittszeitpunkt variiert und fällt, abhängig unter anderem vom Abstand zum letzten Schaltjahr und der Zeitzone, auf den 19., 20. oder 21. März.

Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang.
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet.
Wie das Wetter von Frühlingsanfang bis Mitte April, wird es im Sommer sein, so Gott will.

Wetterregeln – Bauernregeln: 14 März Mathilde von Ringelheim

14 März Mathilde von Ringelheim

Mathilde noch Schnee / tut den Früchten weh!

Aber wie so oft gibt es  Wiedersprüchliches innerhalb der Wetterregeln:
. „Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein gutes Herz“.
Verkündet eine alte Volksweisheit

Die Wikipedia ist nicht das NonPlusultra des Wissens!
Die obige Wetterregel findet man dort nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln