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Handwerker- und Bauernmarkt auf der Oberescher Bauernkirmes

Am 24 Juni

„Alte Handwerkskunst, regionale Produkte, deftige Speisen und mittendrin interessante Nutztiere: Das ist die Mischung, mit der der Handwerker- und Bauernmarkt die Gäste der Oberescher Bauernkirmes begeistert …“

Historische Wanderung am 26 Mai um Silwingen – kleiner Rückblick

Die historische Wanderung war leider nicht so gut besucht.
Hat trotzdem Spaß gemacht.
Vielen Dank an alle Teilnehmer 😀.
Aber ob es wieder eine solche Wanderung  geben wird ist noch nicht sicher…
Kommt auf das Interesse an.
Auf dem Foto ist das Gasthaus Calmes in Mondorf zu sehen. Dort wurde eine kurze Rast gemacht. Eine urige Kneipe die sich seit Jahrzehnten nicht mehr verändert hat. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Eisheiligen

scheinen dieses Jahr nicht so zu zuschlagen.
Zwischen dem 11 und 15 Mai beehren uns die Eisheiligen.
Namentlich:
Mamertus
, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius
, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius
, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius
, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia
, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie

Wegen der Kalenderreform und des Klimawandels sollte man sich aber nicht auf diese Daten verlassen.
Den Wetterbericht halt im Auge behalten und nicht viel kann passieren.
Und so extrem haben diese Heiligen die letzten Jahre auch nicht mehr zugeschlagen.

Trotzdem sollte man im Garten mit manchem noch warten.
Die Stangenbohnen werden frühstens nächstes Wochenende gesetzt.

hdr

Paraple 34 erschienen

Die dreisprachige Mundart Zeitschrift Paraple 34 ist mittlerweile erschienen.
Und wieder mit einem Beitrag von meiner Seite.
Es geht darin um den fehlenden Wetterhahn und seiner Nachfolgerin der Friedensdauf.

Mittlerweile wurde unsere Kapelle eingerüstet und das Dach wird repariert.
Es kann also nicht mehr so lange dauern bis die Friedesntaube ihren Platz auf dem Kirchturm ähm Kapellenturm finden wird.
Mal gespannt wie sie aussehen wird?

 

 

Ostern, Ostersonntag

FROHE OSTERN …

Brauchtum, Aberglaube, Feiertag…

Das älteste und Hauptfest der Christenheit. Sein Termin war längere Zeit Gegenstand des Streites, bis ihn das Konzil zu Nicaea auf den Sonntag Das Auferstehungsfest des Herrn verjüngt Natur und Menschenleben. Die mittelalterliche Kirche wandte zum Ausdruck dessen als Gegenbild des Todes das derbe Mittel des „Ostergelächters“ (risus paschalis) und der „Ostermärlein“ an, gewissermaßen ein geistiger Zauber nach der langen Trübsal der Fastenzeit, wie das reichliche Essen den Körper wieder hochbrachte. Ein neuer Daseinsabschnitt beginnt. Zu Ostern (und Pfingsten) soll man angefangene Arbeiten beendigt haben, sonst wird man mit ihnen kein Glück haben.

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier
und Süßigkeiten, die vom „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder
auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen
in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.
An manchen Orten werden Osterfeuer entzündet.

In der Osternacht sind alle Wiedergänger sichtbar.
Wer Ostern einen Vogel tötet, zieht sich den Zorn Gottes zu.
Strafen für Entweihung des Ostertages büßen der Mann im Mond“, der wilde Jäger und andere.
Ostermorgen nüchtern von den Äpfeln essen, die Palmsonntag auf Palmstöcken in der Kirche gewesen sind, hilft gegen Krankheiten.
Die am Osterfeiertage Geborenen sind bevorzugte Glückskinder, und wenn einer zu Ostern oder zwischen Ostern und Pfingsten stirbt, so wird er selig.

Wenn’s Ostern regnet
ist die Erde den ganzen Sommer über durstig
Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint
der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.
Am Ostertag soll es regnen, denn soviel Tropfen, soviel Äpfel.
Woher am Ostermorgen der Wind weht,
daher weht er bis Himmelfahrt oder bis Pfingsten.

Ostern ist das älteste christliche Fest, das etwa seit dem 2. Jahrhundert zum Gedächtnis an den Tod und die Auferstehung Jesu gefeiert wird.
Ostern beginnt aber eigentlich schon schon mit der Karwoche am Palmsonntag.

Der Osterbrauch geht aber sehr wahrscheinlich auf alte heidnische Bräuche zurück.
Die von der Kirche dann umgewandelt wurden.

Ernst Christian Thiel – Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg

Ernst Christian Thiel (* 1. August 1860 in Gummersbach, † 8. November 1932 in Merzig) war 1884-1887 Bürgermeister in Kyllburg und ab dem 16. Juli 1887 mit nur 27 Jahren, Bürgermeister von Merzig Stadt und Merzig Land.

 

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg
Weitere Bilder findet man hier: http://www.archaeopro.de/archaeopro/WEB-2013/Rekonstruktion/WEB-VR-Borg-V01/VR-Borg_V-1-12.htm

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

26 Mai Bürgerhaus Silwingen um 16 Uhr 30 Start

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn er heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher dort ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

 

Ab März – Saisonbeginn der Fähre „Welles“ Saarschleife

Ab 1 März ist Saisonbeginn der Fähre „Welles“ in der Saarschleife bei Dreisbach.
Die einzige Fähre auf der Saar hat ihre Anlegestelle in Steinbach
Im Monat März sind folgende Betriebszeiten vorgesehen:
Samstags und Sonntags von 10 bis 16.50 Uhr
Ab April: täglich von 10 bis 17.50 Uhr, Ruhetag Montags
Preis pro Überfahrt:
Erwachsene zwei Euro, eine Zehnerkarte 16 Euro. Kinder und Fahrräder 50 Cent pro Überfahrt.

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

Aus der Vergangenheit Silwingens

Alter Text, Verfasser unbekannt. Auf jeden Fall vor 1940.
Um 1930.
Der Rest muß noch abgetippt werden. Der Text ist teilweise schwer zu lesen, wegen des schlechten Zustandes.  Ganz vollständig scheint er auch nicht zu sein.

In seiner anheimelnden, idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durchs Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar. Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tal heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Diese und nachhaltigere Zeichen ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Gebäude (Villen) entdeckt und zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter.
Diese Römerfunde sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt.
Silwingen stamme von Silva gleich Wald, bedeutet also Ansiedlung im Walde.
Es wäre somit, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahrt haben.
Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im fünften Jahrhundert kamen germanische Stämme an die Saar. Und zwar zuerst die Alemannen. Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die besonders im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemannische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemannischen Volksstammes bieten auch die alemannischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofs vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Waffen und Schmucksachen ans Licht beförderten.
Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde.
Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemannen durch die Franken um 500 n. Chr. Das ganze Saarland von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Historische Info Silwingen

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Silwingen hatte 1927 – 279 Einwohner, alle katholisch.