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Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg
Weitere Bilder findet man hier: http://www.archaeopro.de/archaeopro/WEB-2013/Rekonstruktion/WEB-VR-Borg-V01/VR-Borg_V-1-12.htm

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

26 Mai Bürgerhaus Silwingen um 16 Uhr 30 Start

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn er heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher dort ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

 

Bergbau-Experte Delf Slotta spricht über blühende Halden-Landschaften, das komplexe Industriekultur-Erbe und die Saarländer

Künstliche „Berge“ im Saarland. Halden Überbleibsel des Kohlenabbaus.
Naherholung, Wanderwege, Biotope …

Bergbau-Experte Delf Slotta spricht über blühende Halden-Landschaften, das komplexe Industriekultur-Erbe und die Saarländer

Saarbrücker Zeitung

Die Saar …

Saar
[639] Saar, 1) (im Alterthum Sarăvus), schiffbarer Nebenfluß der Mosel; entspringt in dem französischen Departement Vogesen, in dem Walde von St. Quirin, am Westabhang der Vogesen, geht in den preußischen Regierungsbezirk Trier, wird bei Saarbrück schiffbar, nimmt die Blies, Brems, Nied u.a. auf u. mündet nach 33 Meilen langem Laufe unter Konz;
Quelle:Pierer’s Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 639.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20010790284
Lizenz:Gemeinfrei

Saarbrücker Hafen 1910

Die letzte Dampflok …

Am 29 Mai 1976 fuhr der letzte Dampfzug von Saarbrücken nach Trier. Die Nr. 501446. Wer kann sich als Kind noch an diese Züge im Merziger Bahnhof erinnern? Damals als man noch eine Bahnsteigkarte brauchte um an die Gleise zu gelangen. Eindrucksvoll schon von weitem das Schnauben und Pfeifen der Dampflok zu hören bevor sie in den Bahnhof einlief. Die Dampfloks hört man bei entsprechender Wetterlage bis hoch hinauf nach Silwingen …

Potsdamer Platz

Den Postdamer Platz gibt es im Herzen von Berlin, aber auch bei Borg.
Dort treffen sich folgende Straßen : die B406 von Remich nach Borg, die B407 aus Saarburg ebenfalls nach Borg und die L177 aus Orscholz kommend.
Die Verkehrskreuzung liegt auf 381 Meter über dem Meer.

Woher stammt aber dieser Name.
Im zweiten Weltkrieg kämpfte dort ein Regiment das seinen Friedenssitz in Postsdam bei Berlin hatte.

Quelle: Kreisheimat Buch Merzig-Wadern 1986

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum – 25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

  • Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.
  • Walburgaschnee tut immer weh.
  • Sankt Burgel geht dem Winter an die Gurgel.

Der Todestag der heiligen Walburga,  wird am 25. Februar gefeiert.

Die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai ist begründet durch den verschiedentlich – heute noch in England, in Sachsen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts – am 1. Mai begangenen Gedenktag, den Tag der Übertragung der Gebeine. Manche Überlieferungen berichten auch von ihrer Kanonisation durch Papst Hadrian II. – er regierte von 867 bis 872 – an einem 1. Mai.

Im Mittelalter war der Tag ihrer Heiligsprechung als Gedenktag verbreitet. Daher wird die Nacht zum 1. Mai Walpurgisnacht genannt.

Ein Silwinger Gärtner in der „weiten Welt“ …

Michael Geier (*28.10.1874 in Silwingen) war von 1903-1910 Obergärtner im Lieser-Schloßpark (siehe Rose ‚Herrin von Lieser‘), von 1911-1915 Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. Während der Kriegszeit kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete ab 1926 dann als Obergärtner bei Frau Geheimrat Oppenheim (s. Rose ‚Frau Margarete Oppenheim‘)in Wannsee.

Zeichnung Lothar Bauer

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Silwingen gehörte damals zum Saargebiet.

Saargebiet bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.

Es war in der Fläche um ein Viertel kleiner als das heutige Saarland.

Mit einer Fläche von 1912 km² und 770.030 Einwohnern (1927) umfasste es den Südteil des Regierungsbezirks Trier der preußischen Rheinprovinz und den Westteil der bayerischen Pfalz.

In den Artikeln 45 bis 50 des Versailler Vertrags wurde das Saarbecken als Mandatsgebiet dem Völkerbund auf 15 Jahre übertragen und fremder Verwaltung unterstellt. Danach war ein Volksentscheid über seine staatliche Zugehörigkeit abzuhalten.

Geburtsregister Hilbringen 1903

Das Internet hält heute viele Informationen bereit. Man muss sie suchen und finden. Bei manchen Seiten muss man sich anmelden und einen monatlichen Beitrag bezahlen. Aus dem Geburtsregister Hilbringen 1903…

 

Erster Sonntag in der Fastenzeit – Erbsensonntag

Dieser wurde früher auch Erbsensonntag genannt.
Erbsen und andere Hülsenfrüchte waren vor 100 Jahren noch die Hauptspeise der hiesigen Menschen in der Fastenzeit.
Darum der Name.

In Wadrill wird seit einigen Jahren wieder Erbsensonntag gefeiert.

Seit Jahrzehnten wird dieser Brauch dort wieder gepflegt.
Ein brennendes Strohrad ( früher mit Erbsenstroh ) wird bei Anbruch der Dunkelheit den Berg hinab gerollt.

Das Rad als Symbol der Sonne soll den Segen über Wiesen, Felder und Äcker bringen und für eine erfolgreiche Ernte sorgen.

Von der Kirche wurde dieser Brauch, wie so viele, in ihrem Sinne umgewandelt.

http://www.hnf-wadrill.de/erbsenrad/erbsenradgeschichte/index.php

Der Brauch der Feuerräder wird in einigen Regionen Deutschlands gepflegt. Meist an Fastnachtsdientag.
Mit diesem Brauch soll der Winter vertrieben und die Fruchtbarkeit der Felder erbeten werden.

Von Nifoto – Eigenes Werk (Nifoto), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6511046

Flurnamen in Silwingen

Der Hasenbungert wurde weder in der Flurkarte von etwa 1940 und heute verzeichnet.
Er existiert aber im Sprachgebauch der Bevölkung und befindet sich
zwischen dem Zoll und dem Turm.

Silwingen oder nicht Silwingen das ist hier die Frage …

Eine alte Zeichnung von Herrmann Keuth, der war früher Direktor des Saarland Museums, von etwa 1925. Soll Silwingen zeigen. Und laut ihm soll früher eine alte Ziegelei in Silwingen gewesen sein. Bis jetzt hat noch kein Silwinger in dieser Zeichnung Silwingen erkannt. In Biringen ist vor 1900 eine Ziegelei eingezeichnet. Könnte es nicht eine Zeichnung aus Biringen sein?

dav

Fastnacht 1982

Fastnacht 1982 Motivwagen Silwinger Viezköpp, VW Bus
Umzug Besseringen

Bild1:links neben dem Wagen Armin Lessel, obendrauf Alfons Peter, Roland Bohr
Bild2:Armin Lessel, Alfons Peter, Roland Bohr, Minke Richard ganz links, Mansion Jupp im Auto
Bild3:Lothar Bauer, Winfried Folz

Wetterregel, Bauernregeln, Brauchtum …2 Februar

Lichtmess ist heute ein Tag wie jeder andere.
Für unsere Vorfahren war das noch ganz anders.
De Tag spielte im Brauchtum, dem Aberglauben und der Religion eine Rolle für sie.

Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, so ist der Frühling nicht mehr weit. Doch ist’s zu Lichtmess mild und warm, dann friert’s zu Ostern, dass Gott erbarm.

An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.

Je stürmischer es um Lichtmess ist, desto sicherer ein gutes Frühjahr ist.

Um Lichtmess sehr kalt, wird der Winter nicht alt
Lichtmess – halbes Futter gefress’ (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht)

Ein Lostag der für unsere Vorfahren wichtig fürs weitere Wetter war.

Damals dauerte Weihnachten bis zum 2 Februar.
Dann erst wurde der Weihnachtsbaum und die Krippen in den Kirchen und Kapellen weggeräumt.
Und in den Gottesdiensten werden alle Kerzen, die in der Kirche für das Jahr benötigt werden, gesegnet. Aber auch die Gläubigen ließen ihre Kerzen,de ganzen Jahresbedarf, segnen.

Das Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Reinigung, Mariä Lichtmess) war in früherer Zeit ein wichtiges Datum im Jahreslauf. Mit ihm verbanden sich Zahlungsfristen, zeitliche Fixierungen von Arbeitsverhältnissen sowie der Beginn des sogenannten Bauernjahres. Außerdem bezogen sich manche volkstümliche Bräuche, Sprichwörter, Reime und Wetterregeln auf diesen Festtag

Es wurde aufgehört bei Kunstlicht zu arbeiten. Z.B. das Spinnen wurde eingestellt.

Das Wirtschaftsjahr oder Bauernjahr in der Landwirtschaft endete an diesem Tag. Ab hier kann je nach den Umständen die Feldarbeit wieder aufgenommen werden. An diesem Tag endete dagegen das Dienstboten– und „Knechtsjahr“: Das Gesinde bekam den Rest seines Jahreslohnes ausbezahlt und konnte – oder musste – sich eine neue Dienststelle suchen, oder das Arbeitsverhältnis beim alten Dienstherrn, üblicherweise durch Handschlag, um ein weiteres Jahr verlängern
Ließ der Bauer sich an Lichtmess die Haare schneiden, sollte dies für das kommende Jahr Wachstum auf den Feldern bringen.
Es durfte keine Handarbeit an diesem Tage verrichtet werden sonst brachte es Unglück.

Kinder die an diesem Tag geboren wurden, wurden hellseherische Fähigkeiten nachgesagt

Bis 1912 war der 2. Februar in Bayern gesetzlicher Feiertag

Römische Besiedlungen um Silwingen

Rote Punkte sind römische Landhäuser, Villa Rustica.
Die sehr unterschiedliche Größen hatten.
Die Villen bei uns könnten je 25-40 Hektar bestellt haben.

Bei den blauen Punkten handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Behausungen von Kleinpächtern die für die Villa arbeiteten und noch eigenes Land bestellten.
Eine Bevölkerung von 40-50 kann man für Silwingen und Umgebung annehmen.
In der Nähe des Turmes wurde etwa 2005 ein Brandgrab gefunden.
Ein Hinweis auf eine kleine Besiedlung.

Die Mecherner Villa war auf jedem Fall größer.

Ausführlicheres wird vorbereitet. Noch sehr ungenau …