Schlagwort-Archive: historische Bilder …

Der alte Turm des Schengener Schlosses

Das Schengener Schloss von Jahr 1390 wurde bis auf seinen Turm zerstört.
Es wurde mit den Baumaterialien seines Vorgängers an derselben Stelle neu aufgebaut.

Das heutige Schloss datiert aus dem 19. Jahrhundert.
 
Bedeutendster Gast war im Jahr 1871 der französische Schriftsteller Victor Hugo.
Der dieses Bild des Turmes mit Feder und Kaffee zeichnete

Quelle: wikipedia.de

 

Meine Zeichnung

 

aktuelles Foto

Altes Bahnschild der Strecke Merzig–Bettelainville

Das alte Bahnschild 30m von mir entfernt.

Es wird demnächst von dort gerettet und restauriert oder konserviert.
Ansonsten wird es der Zahn der Zeit zerstören.
Das Schild wird einen würdigen Platz in unserem Garten finden und somit der Nachwelt erhalten bleiben

Ehemaliges Schild des Haltepunktes Silwingen auf der Bahnstrecke Merzig–Bettelainville

 

saargeschichte|n Das historische Magazin für die Saar-Region

 

Die Ausgabe 3-2012 der saargeschichte|n ist erschienen.
Herausgegebn von der edition schaumberg

Die saargeschichte|n sind das historische Magazin für das Saarland und die angrenzenden Regionen.
Es wird herausgegeben vom Landesverband der historisch-kulturellen Vereine des Saarlandes sowie vom Historischen Verein für die Saargegend.

In dieser Ausgabe wird unter anderem der Pütz oder wie wir sagen der Pötz behandelt.
Um es ganz kurz zu erklären der Pötz ist ein Wasserloch im Keller oder Garten in dem sich bdas Regenwasser sammelt.
Sehr verbreitet vor der Zeit der Wasserleitungen. Aber auch dann noch als Wasserreservoir für den Garten benutzt.
Mein Oma in Gerlfangen hatte einen Pötz im Garten.

 

http://edition-schaumberg.de/index.php?id=saargeschichten

http://www.hvsaargegend.de/

Das Schengener Schloss

Bekannt dürfte Schengen nicht durch sein Schloss und die anderen Sehenswürdigkeiten die den kleinen 500 Seelen Ort zieren sein, sondern eher durch das Schengener Abkommen.

Ich wollte ja eigentlich einen kleinen geschichtlichen Artikel über den Ort im Dreiländereck verfassen, genüge mich aber vorläufig mit diesem Foto des Schengener Schlosses.

Denn Schengen wird Ziel eines unserer Ausflüge werden. Und dann gibt es noch mehr Bilder und Infos.

Auf jeden Fall sehenswert dieser kleine Ort und seine Umgebung.

 

http://www.schengen-tourist.lu/

Burg in Mandern/Lothringen – Schloss Malbrouck

Die Burg in Mandern/Lothringen bei mir um die Ecke. Eigentlich Schloss Malbrouck.
Seit Jahren ein Anziehungspunkt der Großregion Saar-Lor-Lux.
Immer wieder tolle Ausstellungen und Veranstaltungen.
Aber auch das Gelände um die Burg herum bietet noch Einblicke in die frühere Festungsanlage und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

http://www.chateau-malbrouck.com/de/dispatch.do

Interessant mal zu wissen wer aus unserer Ecke schon mal dort war und wer in Spanien/Mallorca …
„Warum in die Ferne schweifen … Und Saufen kann ich auch zu Hause …“

 

 

 

historische Gebäude …

So alt ist dieses Gebäude wahrscheinlich nicht. in den 50zig 60zigern gebaut …
Zur vorderen Tür rein ging es zur Milchsammelstelle. Viele Bauern brachten die Milch noch mit dem Handkarren zur Abgabe.
Die Sammelstelle war bis etwa 1976 geöffnet.

Zur Seitentür rein gelangte man in ein kleines Vivo Geschäft.
Mit einem Edekaladen im oberen Dorf hatten wir damals zwei Tante Emm Läden in unserem kleinen Dorf.

Unter der Treppe war in den 60zigern ein Gefrierhaus.
Dort konnten die Silwinger Bürger sich ein Gefrierfach mieten und ihre selbst erzeugten Lebensmittel, meist Fleisch von selbst gehaltenen Tieren, aufbewahren.
Wir selbst hatten bis etwa 1973 noch ein Schwein im Stall, das im Spätherbst geschlachtet wurde.

Burg Lichtenberg

Burg Lichtenberg bei St. Wendel ist auf der Zeichnung zu lesen.
Die Vorlage zu meiner Zeichnung stammt aus einer Zeit als die Burg und das umliegende Land noch zum Landkreis St. Wendel gehörten.
Heute ist die längste Burgruine Deutschlands aber im Landkreis Kusel/Rheinland-Pfalz zu finden.
Und zwar thront sie oberhalb der Stadt Kusel.

Ab 1816 gehörte der Landstrich um die Burg zu Sachsen-Coburg-Saalfeld. Diese Exklave wurde 1819 nach der Burg Fürstentum Lichtenberg benannt, bestand jedoch nur bis 1834, als sie an Preußen abgegeben wurde das aus diesem Gebiet denLandkreis Sankt Wendel schuf.
1910 wurde Burglichtenberg nach Thallichtenberg eingemeindet.[2]. Nach der Abtrennung des Hauptteils des Kreises an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem Thallichtenberg bis 1937 gehörte, als es in denLandkreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Erst seit der Gebietsreform 1969 gehört die Burg zum pfälzischen Landkreis Kusel.

Meine Zeichnung zeigt die Burg vor 1920 …

Bahnlinie Merzig – Busendorf

Diese Karte von 1935 zeigt die saarländischen Bahnlinien. Die meisten dieser Nebenbahnen gibt es nicht mehr.

Für mich von größerem Interesse ist die Bahnlinie die von Merzig nach Frankreich führt.
Es handelt sich um die Bahnlinie Merzig-Bettsdorf mit Anbindung an die Bahnstrecke nach Metz.

Bis 1935war das Saargebiet autonom und dem Völkerbund unterstellt.
Eine Volksabstimmung, deren Mehrheit für Deutschland votierte, gliederte das Saargebiet wieder Deutschland zu.
Wegen Grenzstreitigkeiten mit Frankreich wurde der Tunnel auf deutscher Seite zugemauert.
Die Strecke endete nun im neuen Haltepunkt Silwingen.

Interessant auf dieser Karte auch die Straßenführungen. Wobei aber anzunehmen ist das nur die größeren eingezeichnet sind.

Das Bild anklicken dann geht es zur großen Version.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville
http://de.wikipedia.org/wiki/Saargebiet

Klosterruine Wörschweiler

 

Vor einigen Jahren (2003) besuchten wir die Klosterruine Wörschweiler.

Das ehemalige Zisterzienserkloster liegt auf eine kleinen etwa 315m hohen Anhöhe, dem Marienberg über dem Bliestal bei Wörschweiler.
Die Abtei wurde 1130 von Graf Friedrich I. von Saarwerden und seiner Gemahlin Gertrud an der Stelle einer römischen Anlage „Gloria Romanorum“ als Benediktinerkloster gegründet und von Mönchen aus Kloster Hornbach unter einem Prior besiedelt, aber im Jahr 1171 von dem Zisterzienserkloster Villers-Bettnach in Lothringen übernommen und diesem als Tochterkloster unterstellt. Damit gehörte es der Filiation der Primarabtei Morimond an. Ein Klosterhof befand sich in Münchwies. Im Jahr 1558 wurde das Kloster durch den evangelisch gewordenen Herzog von Pfalz-Zweibrücken nach Niedergang im 15. und 16. Jahrhundert aufgehoben, jedoch wurden im Kloster Villers-Bettnach weiterhin Äbte für die Besitzungen des Klosters in Lothringen ernannt. 1614 wurde es infolge eines Unglücksfalls bei einem Brand zerstört. Die Wirtschaftsbauten wurden seit 1662 wieder benutzt. Freilegungsarbeiten fanden 1872 bis 1880 statt. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1954 bis 1958 wurde die Kirche freigelegt.

Noch ältere Funde lassen darauf schließen das hier schon die Kelten und Römer Kult und Temeplanlagen erbauten.
Alte schriftliche Quellen lassen darauf schließen. und auch die Nähe der römsichen anlage von Schwarzenacker.

Man kann die Ruine auf verschiedenen Wegen erreichen.
Wir nutzten damals den kürzeren Weg der neben der Klosterschenke den Berg hinauf geht.
Ein wenig steil aber doch zu schaffen 😉
Auch bei entsprechend höheren Temperaturen kann man diesen Weg wegen seiner meist durch den Wald führenden empfehlen.

Das Wirtshaus zum Klosterberg das damals noch von den „Nerother Wandervögeln“ gepachtet war, war eigentlich nicht öffentlich.
Aber man konnte trotzdem was zur Erfrischung dort kaufen.
Nach 2005 war die Schenke öffentlich. aber wie es scheint ist sie jetzt wieder geschlossen.

Wie man am Bauzaun auf den Bildern sehen kann wurde damals dort noch fleissig gebaut und renoviert.
Wie weit diese Arbeiten erledigt sind kann ich nicht sagen.

Möglich aber das noch an der  Sanierung der einsturzgefährdeten Westfassade gearbeitet wird.
Die Deutsche Denkmal Stiftung überbrachte im Januar 2010 eine größere Summe für diese wichtigen Renovierungsmassnahmen.
Ich habe mal eine eMail an das Kultur- und Verkehrsamt Homburg geschrieben um zu erfahren wie weit diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Wenn alles so weit fertig ist dann werden wir die alte Klosterruine dieses Jahr wieder besuchen und viele Bilder schießen.


mittelalterliche Grabplatten der Stifterfamilie, der Familie von Lewenstein, des niederen Adels der Region sowie der Äbte des Klosters

So könnte der Innenhof früher ausgesehen haben

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_W%C3%B6rschweiler
http://www.kloster-woerschweiler.de/
http://www.denkmalschutz.de/2876.html
http://www.wandernmithans.de

Weitere Bilder:

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