Schlagwort-Archive: Beachtenswertes

Nachtspaziergang durch Merzig

Interessante Wanderung mit dem Nachtwächter durchs nächtliche Merzig.
‚Erzählt wurde unter anderem von Gustav, Regler, Reb Mosche Merzig bis zum krommen Nekla.
Durch die Postraße zur Peters Kirche runter zum Seffersbach. An diesem vorbei in die untere Altstadt zum Halfenhaus zurück Richtung Rathaus.
Und aus dem Leben und Wirken eines Nachtwächters hat man auch erfahren. Der auch dafür sorgte das Betrunkene wieder sicher heim kamen. Sich um das dunkle Gesindel kümmerte und vor Bränden warnte.
Hat Spaß gemacht und auch das Wetter hat mit gespielt.

Grafik „Därf opp em Gaa“

Meine Zeichnung „Därf opp em Gaa“, Dorf auf dem Gau
( dem Saargau), wurde hier digital bearbeitet und eingefärbt.

Dieser Straßenzug kann in jedem Gaudorf westlich der Saar zu finden sein. Ähnlichkeiten sind durchaus möglich, aber nicht gewollt.

Hier das Ergebnis:

Neue Saargeschichten

Ausgabe 4 für 2017
Im Frühjahr 2018 folgt das nächste Heft.

Die Themen:

-Von Wallerfangen nach Mettlach – Vor 140 Jahren ließ Eugen von Boch eine Kapelle versetzen
-Werner Klär: »Die Friedrichsthaler Glasspatzen – Zur saarländischen Industriekultur jenseits von Kohle und Stahl«
-Sabine Graf: »Fünf Mark für den Tag X – Eine Art Begrüßungsgeld: Die Pläne für eine Gedenkmünze anlässlich der »kleinen Wiedervereinigung«
-Rupert Schreiber: »Fromme Fliesen für St. Josef – Die kostbare Ausgestaltung des Innenraums der Grabkapelle von Boch in Mettlach«
-Franz-Josef Schäfer: »Als die Weiße Rose zu blühen begann – Die Schulzeit von Willi Graf am Saarbrücker Ludwigsgymnasium«
-Thomas Martin: »Verbrannt in einer Bombennacht – Das Schicksal der saarländischen Altertumssammlung im Zweiten Weltkrieg«‘
u.v.m.

Mehr Informationen:
https://www.edition-schaumberg.de/saargeschichten/

Moselfränkischer Kalender

De Kalener we.i emmer en drei Sproochen on schworz-weiß.
Mött ahlen Fotos on allen Sprechelcher.
Vill ahl Wirtschaften

Der „Mundartkalenner 2018“ ist zum Preis von fünf Euro in den Buchhandlungen Bock & Seip in Merzig und Saarlouis, Rote Zora Merzig und in den Saarlouiser und Dillinger Buchhandlungen erhältlich.

http://www.gaugriis.com/

Wetterregeln – Bauernregeln 11 Dezember

Für den 11 Dezember gibt es keine speziellen Wetterregeln.
Darum hier einige die sich allgemein auf den Dezember beziehen:

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.
Bringt Dezember Eis und Schnee, wächst das Korn auf jeder Höh.
Donnert’s im Dezember gar, folgt viel Wind im nächsten Jahr.
Ist der Dezember mild und nass, bleiben leer Scheuern und Fass.
So kalt wie im Dezember, so heiss wird’s im Juni.
Soll der Dezember dem Bauern freuen, so muss er kalt und schneereich sein.

 

Der Nachtwächter kommt

Am Freitag den 15 Dezember lädt er zu einer Führung durch die Stadt Merzig ein.
Die nächtliche Runde führt an vielen Sehenswürdigkeiten  vorbei und durch die Gassen des historischen Stadtkerns.
Im Gepäck hat er auch die ein oder andere Anekdote und Information aus der Vergangenheit.

 

Wetterregeln – Bauernregeln 7 Dezember

Wenn der heilige Ambrosius es will, wird
der Winter mild und still; doch hat er nach
heftigem Frost Verlangen, beißt heulend der
Nordwind in deine Wangen.
Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.
Ambrosius schneit oft dem Bauern auf den Fuß.

Der heilige Ambrosius ist der Schutzpatron der Städte Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker, der Bienen, Haustiere und des Lernens. Seine Attribute sind Bienenkorb, Buch und Geißel.
Die Verehrung des Heiligen als Schutzpatron der Imker erklärt sich aus einer Überlieferung, der zufolge sich in der Kindheit des Heiligen ein Bienenschwarm auf seinem Gesicht niedergelassen haben soll. Die Bienen seien in den Mund des Kindes gekrochen und hätten es mit Honig genährt. Dies wurde als Zeichen Gottes und ein Hinweis auf eine große Zukunft des Kindes gedeutet. Bienen werden wegen ihres seit jeher wertvollen Honigs und wegen des Wachses, des über Jahrhunderte einzigen Materials für die Kerzenherstellung, im Gesang des Exsultet geehrt und gelten sowohl als Christussymbol wie als Symbol der geweihten Jungfrauen und des Fleißes. In Österreich ist der 7. Dezember wegen des Gedenktags des Heiligen auch Tag des Honigs.
Sein Gedenktag in der armenischen, katholischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika und der Lutherischen Kirche – Missouri-Synode ist der 7. Dezember (Tag seiner Weihe zum Bischof), in anderen evangelischen Kirchen, wie den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, der 4. April (Todestag, wird auch in der orthodoxen Kirche begangen).



Des fehlenden Schnees wegen ein Foto von 2014

Dezembergedicht …

Mr krazd de Kobb sich sorjevoll,
un wäs nit, was mr kaafe soll
For als Präsend ze biede.
Was helfd all Roode, Suche,Denke?
Es Beschd muß doch de Herrgood schenke:
Gesundheid, Glick un Friede!

Verfasser unbekannt , aus Saarkalender 1928

Barbaratag 4 Dezember

Am heutigen Barbaratag dem 4 Dezember, werden die sogenannten Barbarzweige geschnitten.

Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem liturgischen Gedenktag der hl. Barbara in der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche (Barbaratag), geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und zum Weihnachtsfest die Wohnung schmücken.

4. Dezember: St. Barbara
Barbara von Nikomedien
Wetterregel – Bauernregeln

Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Platt, Mundart, Dialekt, Moselfränkisch …

Schon damals gab es diese Probleme.
Unsere Mundart muß erhalten bleiben …

Aus : Saarkalender 1934
Viele unserer Landsleute stehen heute ebenso wie früher den Bestrebungen der Heimatpflege fremd und kalt gegenüber.
Wer schätzt die Mundart? Wenige nur.
Einige die sich der Schönheiten der urwüchsigen Ausdruckskraft, der tiefen Verbundenheit mit Volk, Heimat und Boden erinnern und erfreuen.
Der übergroße Teil unserer Volksgenossen bringt zu seiner Muttersprache nur wenig Liebe auf.
Ein Beweis dafür das auch das Verständnis für die Sprache nur äußerst dürftig und gering ist.
Ein verkrampftes, unecht und hohl klingendes sogenanntes Hochdeutsch wird gepflegt. Wer sich seiner Mundart nicht schämt, läuft Gefahr, verspottet oder glossiert zu werden.

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum …

1. Dezember: St. Eligius

Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.
Hat Eligius sich mit dem Winter verbündet, dies für Wochen von Schneefall kündet.

Der heilige Eligius ist Patron zahlreicher Berufe: der Bauern, Bergleute, Büchsenmacher, Goldschmiede, Graveure, Hufschmiede, Knechte, Kutscher, Kutschenmacher, Lampenmacher, Metallarbeiter, Münzmeister, Numismatiker, Münzsammler (siehe dazu: Eligiuspreis), Pferdehändler, Sattler, Schleifer, Schlosser, Schmiede, Schwertfeger, Tierärzte, Uhrmacher, Wagner und Zinngießer. Seit dem 17. Jahrhundert ist er auch der Schutzpatron der Pferde.

Über die Nied ….

so der Titel eines kleinen Buches von Werner Klemm.

Von der mittelalterlichen Ponte zur modernen Bogenbrücke in Siersdorf
Sie verbindet den Saargau mit den Dörfern rechts der Nied ebenso wie die Metropolen Flanderns mit denen der Lombardei: Die Brücke über die Nied bei Siersburg, jüngst umfassend saniert, ist eine der ältesten Brücken des Saarlandes.
52 Seiten – 50 Abbildungen – 3 Karten
Herausgeber: Heimat-& Verkehrsverein Siersburg e.V.
Konzeption & Text: Dr. Werner Klemm
6 Euro

Im Handel erhältlich bei:
– STUDIO PHOTO-PHANT, Bahnhofstraße 24, Siersburg
– LISAS POSTECKE, Bahnhofstraße 25, Siersburg
-LEICKSHOF, Niedstraße 107, Siersburg

Die Nied ist ein 114 km langer Nebenfluss der Saar im Grenzgebiet von  Deutschland und Frankreich.
Die Nied mündet bei Rehlingen in die Saar.
Sie gilt als eines der saubersten Fließgewässer Deutschlands.
Zwischen den beiden Quellflüssen, der deutschen und der französischen Nied, verläuft die Sprachgrenze zwischen moselfränkischem „Platt” und französischen Dialekten und somit auch die deutsch-französische Sprachgrenze.
Der Gewässername dürfte auf keltische Wurzeln (Nida) zurückzuführen sein.

Gepostet von Lothar Bauer am Mittwoch, 29. November 2017

November – Monat der Toten …

Der November ist der Monat des Totengedenken.
Er markiert den Übergang vom Herbst zum Winter.
Die Tage werden kürzer und die Natur zieht sich zurück oder stirbt ab.

Den Monatsanfang läuten Allerheiligen und Allerseelen mit dem Gedenken an die Toten ein. Beide katholische Feiertage.

Dann folgt der Volkstrauertag, ein gesetzlicher Feiertag, der an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft erinnert.

Am Monatsende folgt der Totensonntag,  das evangelische Gegenstück zum katholischen Allerseelen.

1 November, Samhain oder Mondfest.
Es gilt als Fest des Spätherbstes, als Mitte des keltischen Jahres, und als Fest der Toten, bei dem die Tore zur Anderswelt offenstehen und die Sidhe die Welt der Sterblichen besuchen und Sterbliche sich in die Welt der Sidhe verirren konnten. Die weit verbreitete These, es sei das Fest des keltischen Jahresanfangs, geht auf John Rhys zurück; seine Behauptungen sind allerdings wenig schlüssig.

November auch Nebelung genannt.
Zeit des nebel- und windreichen Monats, Winterbeginn …

Es gilt als Fest des Spätherbstes, als Mitte des keltischen Jahres, und als Fest der Toten, bei dem die Tore zur Anderswelt offenstehen und die Sidhe die Welt der Sterblichen besuchen und Sterbliche sich in die Welt der Sidhe verirren konnten. Die weit verbreitete These, es sei das Fest des keltischen Jahresanfangs, geht auf John Rhys zurück; seine Behauptungen sind allerdings wenig schlüssig.

co lothar bauer

Zusammenfassung DIE BAHNSTRECKE „DILLINGEN (SAAR) – BOUZONVILLE“

Bahngeschichte
Der Bahnstrecke Dillingen-Bouzonville, der sogenannten Niedtalbahn
AUTOR: Josef Theobald

https://www.facebook.com/lothar.bauer01/posts/2041070852577562

 

Wegwerfwahn von Lebensmitteln – genormte, makellose Lebensmittel …

… sind natürlich besser! So wird uns vorgegaukelt.

Wer meint eine krumme Möhre schmeckt anders oder schlechter als eine gerade, der Norm ( wer ist für solche verquere Normen verantwortlich?) entsprechende. Der hat einen am Sender!
Fern der Norm und doch viel Besser …
Zeichnung „geerntete Motten/Möhren“

Mit einer Aktionswoche will das saarländische Umweltministerium der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen.
saarbruecker-zeitung – die-welt-im-wegwerf-wahn

„Dass der Handel den Erzeugern nur makellose Ware abkauft, verschärft das Problem. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte landeten gar nicht erst im Laden, sagt Hans Lauer vom Bauernverband Saar. Sie würden untergepflügt oder an Tiere verfüttert. Und das obwohl „der Salat mit Hagelschaden ja nicht schlechter ist, nur weil er Löcher hat“, sagt Lauer.“

Totensonntag 2017 am 26 November

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er kann – aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember – nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen.

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete im Jahre 1816 an, einen Feiertag zur Erinnerung an die Verstorbenen zu begehen. Und zwar wurde dafür der letzte Sonntag des Kirchenjahres ausgewählt. Dem letzten Sonntag vor Adventsbeginn.

Der Totensonntag ist in gewisser Weise das evangelische Gegenstück zur Feier von Allerseelen.

Es ist üblich an diesem Tage , die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken.

Vile Namen hat der letzte Sonntag des Kirchenjahres im Laufe der Jahre getragen:
Totensonntag
Ewigkeitssonntag
Sonntag vom jüngsten Gericht
Christkönigsfest

Dieser Tag ist ein gesetzlicher Feiertag und ein sogenannter stiller Tag. In den Feiertagsgesetzen ist noch heute geregelt, dass Tanz- und öffentliche Unterhaltungsprogramme verboten sind.

 

Wetterregeln, Bauernregeln 25 November St. Katharina

25 November St. Katharina

Wenn kein Schneefall auf Kathrein is’, auf Sankt Andreas (30. November) kommt er g’wiss.
Kathrein stellt den Tanz ein. (siehe: Kathreintanz)
Wer eine Gans zum Essen mag, beginn’ sie zu mästen am Katarinentag.
Wie es um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein.
Katharinenschnee tut den Saaten weh.
Wie’s Wetter ist zu Sankt Kathrein, wird auch der nächste Frühling sein.
Sankt Kathrein läßt den Winter herein.
Sankt Kathrein sperrt die Geige ein.

Da wir ja wissen wie das heutige Wetter war, lassen wir uns von den vorausschauenden Prognosen überraschen.
Kalt, windig, Regen und Schneeregen und sogar ein wenig Sonne.

Die Heilige Katharina zählt zu den 14 Nothelfern und ist Patronin der Frauen, Studenten, Lehrer, Frisöre, Redner, Gerber, Anwälte und Notare und sie hilft bei Migräne und bei Zungenkrankheiten. Und für die Auffindung Ertrunkener

Am Kathrein-Fest endete früher die Weidezeit, und man begann  mit der Schafschur.

Um nur Einiges zu nennen …

Mittelalterlicher Advent und der Keramische Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz mit Flair in Mettlach

Mittelalterlicher Advent und der Keramische Weihnachtsbaum
auf dem Marktplatz mit Flair in Mettlach
1. bis 3. Dezember 2017

http://marktplatz.mettlach.de/mittelalterlicher-advent-und-keramischer-weihnachtsbaum-2017/

 

Kalter Mittwoch – Buß und Betttag …

 
Genutzt wurde er damals oft für das sogenannte „Kotelettenbraten“.
Ende der 70zige bis etwa Mitte der 80ziger veranstalteten die Silwinger Pfadfinder und später die Pilsköpp e.V.  an diesem Tag die sogenannte Schnitzeljagd.
Nach einer ausgelegten Strecke gelangten die Teilnehmer an einen „geheimen“ Ort in Feld, Wals oder Flur und konnten sich dort von der anstrengenden, bei jeder Witterung statt findenden Wanderung stärken.
Da der Buß- und Bettag weiterhin kirchlicher Feiertag ist, sind in manchen Bundesländern an diesem Tag Tanzveranstaltungen und der Betrieb von Geldspielautomaten und Spielhallen verboten.

Der frühestmögliche Termin ist der 16. November, der spätestmögliche der 22. November. Die Angaben für die einzelnen Jahre finden sich in der Liste der Termine der beweglichen Feiertage in Deutschland.

Im Jahr 1994 wurde beschlossen, den Buß- und Bettag als arbeitsfreien Tag mit Wirkung ab 1995 zu streichen, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen.

Post an den Nikolaus

Nikolaus beantwortet erste Kinderbriefe

Am Freitag den 17.11.2017 hat der Nikolaus seine alljährliche Kinderbriefaktion gestartet, unterstützt durch die Deutsche Post, Jeden Tag beantwortet der Nikolaus unterstützt durch viele freiwillige Helfer die vielen Briefe, die Kinder aus aller Welt an ihn schreiben.
Um die 20000 Briefe erreichen den Nikolaus jedes Jahr, geschrieben in sehr vielen Sprachen.

Alle Antwortbriefe werden mit der aktuellen Weihnachtmarke  und
dem neuen Nikolaus-Sonderstempel versehen.
Das Motto des diesjährigen Nikolaus-Sonderstempel lautet: „St. Nikolaus – Mitra, goldenes Buch und Bischofsstab“.

Veranstaltungsort für das Weihnachtspostamt vom 5. bis 24.12. ist die „Alte Schule“ am Nikolausplatz in 66352 St. Nikolaus.

 

Gepostet von Lothar Bauer am Sonntag, 19. November 2017

Volkstrauertag 19 November 2017

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen.

Der Ursprung des Volkstrauertages findet sich im Jahre 1919.
Er wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges vorgeschlagen .

Die Tradition des Volkstrauertages wurde nach Beendigung des zweiten Weltkrieges wieder in alter Form aufgenommen. Um den Volkstrauertag von dem Heldengedenktag abzugrenzen, wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu legen, da diese Zeit theologisch durch die Themen Tod, Zeit, Ewigkeit und Gedenken dominiert. Ab da wurden wieder der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht.

Zusätzlich zu der zentralen Gedenkstunde im Bundestag, finden in vielen anderen Bundesländern, Städten und Gemeinden Gedenkstunden und Kranzniederlegungen an den entsprechenden Stellen, meist an Friedhöfen statt.

Am Volkstrauertag werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, um Trauer auszudrücken.