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Wetterregeln, Bauernregeln für den August

1. August: Petri Kettenfeier
Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiss, dann bleibt der Winter lange weiss.
Zu Petri Kettenfeier von diesem Ort, ziehen die ersten Störche fort.

Auf einen nassen August fürwahr, folgt Teuerung im nächsten Jahr.
Der August muss Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben.
Hundstage hell und klar deuten auf ein gutes Jahr, werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten.
Nebel im August – ein kalter Winter.
Wenn im August schon die Schwalben ziehen, einen frühen Winter wir dann kriegen.
Wenn’s im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.
Wie der August war, wird der künftige Februar.

 

Am Vorabend zum 1. August feierten die Kelten das Lammasfest. Abgeleitet wird der  Name des Festes on hlaf-mass , dem Brot-Fest.
Lammas war als Getreidegöttin von besonderer Bedeutung für die Landwirtschaft.

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Wetterregeln -Bauernregeln 25 & 26 Juli

25 Juli St. Jakobus, 26 Juli St.Anna
Zusammen mit dem 24 Juli St. Christina sind sie bäuerliche Lostage und bilden eine ein Einheit.

Wenn Jakobus (25.7.) klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort
Der Vormittag vom Jakobustag das Wetter bis Weihnachten deuten mag.
Am Jakobstag fällt die Noss auf einen Schlag.
Ist Sankt Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei.

Jakobus wird als Pferdepatron im Saarland im Gebiet um die Saarschleife genannt.
Von Schwemlingen ist bekannt das er gegen Pferdeseuche angerufen wurde.
Er  gehört aber nicht zu den typischen Pferdeheiligen.

Kartoffelblüte vor Jakobus verspricht eine gute Ernte.
Aus Saarhölzbach kennt man folgenden Spruch:
Säet mer de Rommeln vor Jakobstach, dann gefft et Reiffcher
Säet mer se nohm Jakobstach, dann gefft et Rommelen.

Quelle unter anderem :Jakobuskult im Rheinland
 herausgegeben von Robert Plötz,Peter Rückert

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Wetterregeln, Bauernregeln 13 Juli

Gegen Margareten ( 13 Juli ) und Jakoben gern die stärksten Winde toben.

Als Namenstage sind folgende Tage gebräuchlich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Margarete
    22. Mai – Margareta von Ungarn, Tochter des Bela IV. (siehe Rita)
    20. Juni – Margareta Ebner, Mystikerin
    20. Juli – Margareta von Antiochia, frühchristliche Jungfrau und Märtyrin
    17. Oktober – Margareta Maria Alacoque
    29. Oktober – Margarete von Hohenfels, Priorin, Benediktinerin und Gefährtin von Hildegard von Bingen
    16. November – Königin Margareta von Schottland
    10. Juni

    Man findet aber in älteren Büchern und Texten den Margaretentag auch am 13 Juli, also heute.
    Und eben diese Wetterregel. Möglich das der 13 Juli nur früher auch ein Namenstag der Margarete war.

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Bauernregeln – Wetterregeln Anfang Juli

Den alten Wetterregln nach wird es also eher warm und heiß.

Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.

1 Juli:
Fängt der Juli mit Tröpfeln an, wird man lange Regen ha’n

2 Juli Mariä Heimsuchung:
Mariä Heimsuch wird’s bestellt, wie’s Wetter sich 40 Tage hält.

3 Juli:
Wie Maria (2.) fortgegangen, wird Magdalene (22.) sie empfangen.

Nach den heißen Tagen, oder zwischen durch, die noch nicht vorbei sind braucht die Natur wieder Wasser.
Also her damit …

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Bauernregeln – Wetterregeln 27 Juni Siebenschläfer

Ein Lostag.
Da es morgens regnete und den Rest des Tages nicht mehr, wird das Wetter für die nächsten 7 Wochen eher durchwachsen. Oder …

  • Wie das Wetter sich am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
  • Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
  • Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.

Pflanzen die man heute setzt sollen 7 Wochen lang „schlafen“.
Also nicht wachsen und gedeihen oder gar nicht erst anwachsen.

 

 

 

Wetterregeln – Bauernregeln 24 Juni Johannistag

  • Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken kannst.
  • Stich den Spargel nie mehr nach Johanni.
  • Am Johannistag die ersten Kirch‘ nach Hause trag.
  • Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen.
  • Das Jahr, das nimmt ein gutes End’, wenn das Emd trocken in der Scheune ist.
  • Regnet’s am Johannistag, so regnet es noch vierzehn Tag.
  • Reif in der Johannisnacht den Bauern Beschwerde macht.
  • Sankt Johannis Regengüsse verderben die besten Nüsse.
  • Wenn es am Johannistag regnet, dann regnet es Pilze.

Der Johannistag, auch als Johannestag oder Johanni bekannt, wird am 24. Juni 2014 gefeiert. Der Johannistag erinnert an die Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni und steht in Verbindung mit der Sommersonnenwende am 21. Juni. Fast alle christlichen Kirchen feiern diesen Tag. In der kürzesten Nacht des Jahres, vom 23. auf den 24. Juni, findet jedes Jahr die Johannisnacht statt.

Es existieren viele Bräuche rund um den Johannistag. Zu diesen zählen etwa das Anzünden eines Johannisfeuers in der Nacht vor dem Johannistag sowie der Tanz um das Feuer. Das Johannisfeuer steht dabei als Symbol für die Sommersonnenwende und wird auch Sonnenfeuer genannt. Zudem wird eine Johanniskrone aus Zweigen und Blumen geflochten, die teils am Dorfplatz aufgehängt wird. In Deutschland finden zahlreiche Johannisfeste, wie etwa die Mainzer Johannisnacht, statt.

Der Johannistag gilt in der Landwirtschaft außerdem als Lostag, also als Kalendertag, der Wettervorhersagen ermöglicht. Die Sommersonnenwende bedeutet auch das Ende der sogenannten Schafskälte, also des meist sehr stark Deutschland treffenden Kälteeinbruchs im Juni. Damit leitet der Johannistag die Erntesaison ein, da unter anderem das Sommer-Getreide die Reifeperiode erreicht.

Rund um den Johannistag blüht meist das Johanniskraut und die Johannisbeere sollte zu diesem Zeitpunkt erntereif sein. Die Glühwürmchen, die auch als Johanniskäfer bekannt sind, leuchten in der Zeit um die Johannisnacht am intensivsten. Als Bauernregel gibt es zum Johannistag unter anderem folgende: „Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm.“

Das Datum des Johannistags wurde auf den 24. Juni gelegt, da Johannes den Überlieferungen zufolge sechs Monate älter war, als Jesus Christi. Johannes der Täufer war Bußprediger und wird von der christlichen Kirche als letzter relevanter Prophet vor Jesus angesehen. Johannes ist neben Maria und Jesus die einzige Person, dessen Geburtstag gefeiert wird – üblicherweise ist der Gedenktag eines Heiligen immer der Todestag.

Brauchtum und Aberglaube zur Johannisnacht
Am Johannistag pflücken Jungfern stillschweigend in der Stunde nach Mittag neunerlei Blumen, darunter Storchschnabel, Weide und Feldraute. Mit einem zu gleicher Stunde gesponnenen Faden wird daraus ein Kranz gebunden und rückwärts in einen Baum geworfen. Soviele Würfe es bedarf, ehe der Kranz im Baum hängenbleibt, soviele Jahre wird es dauern, bis die Jungfer heiraten wird.

Ein Sprung über das Johannisfeuer soll das Jahr über vor Fieber bewahren (Grimm 1992, Bd. III, S. 468, Nr. 918).

Wirft man bestimmte Kräuter ins Feuer und sieht dann in die Flammen, so sollen Augenkrankheiten geheilt werden

9 verschiedene Kräuter sollen am Johannistag besonders heilsbringend sein: Mohn, Bärlapp, Kornblumen, Beifuß, Farnkraut, Eichenlaub, Johanniskraut, Lilien, Rittersporn. Mit ihnen wurden früher am Sonnwendtag Speisen zubereitet. Außerdem war es üblich, die Kräuter zu Kränzen zu flechten und im Haus aufzuhängen oder sich unter sein Kopfkissen zu legen.

 Die Johannisnacht gilt jedoch nicht nur als glücksbringend, sondern auch als geheimnisvoll und unheimlich. In dieser Nacht sollen ganz ungewöhnliche Dinge geschehen: Berge öffnen sich und geben ihre Schätze preis, Menschen können die Sprache der Tiere verstehen und versunkene Glocken beginnen zu läuten. Außerdem heißt es, dass Hexen und Dämonen in dieser Nacht umher ziehen und Gelage feiern. Um sich vor ihnen zu schützen solle man sich auf Kreuzwegen aufhalten oder die Glocken läuten.

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Wetterregeln – Bauernregeln 15 Mai

Regional unterschiedlich gibt es 3,4 oder 5 Eisheilige
Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisheilige

„Kalte Sophie“ (Eisheilige)
Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss.
Kalte Sophie, so wird sie genannt,
denn oft kommt sie mit Kälte daher gerannt!
Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.
Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer Juchei.

Wetterregeln – Bauernregeln 8 Mai

Der heutige 8 Mai und auch der gestrige Tag der 7 Mai sind Schwendtage.
Spezielle Wetterregeln gibt es für heute nicht.
Darum eine allgemeine:
Weht aus Süden her der Wind,
er bald Regen mit sich bringt!
Vom 8. bis 14. Mai müssen Bohnen und Gurken in den Boden nei‘.

Und noch eine kurze Erklärung zu den Schwendtagen!
Sie werden auch verworfene Tage genannt.
Nach dem Volksglauben sollte man wichtige Angelegenheiten nicht durchführen.
Nicht Verreisen, Verloben, Geschäfte abschliessen,eine neue Arbeit annehmen …
Also sogenannte schlechte Tage

Hingegen sind folgende Tätigkeiten an diesem Tage aber möglich.
Alles was „verschwinden“ soll:
Roden, Pflügen, Unkraut entfernen,Säuberung von Haus und Stall…

Der 7 und 8 Mai werden nicht überall als Schwendtage genannt.

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Ruprechtskraut eine Storchenschnabel Art.
Früher für medizinische Zwecke verwendet
Es gibt viele Arten dieser Pflanze die alle attraktiver sind.

Wetterregel – Bauernregeln -Brauchtum zur Hexennacht 30 April

Die Nacht vom 30 April zum 1 Mai ist den Hexen geweiht.

Es ist Walpurgisnacht oder bei uns Hexennacht genannt.

Der Name Walpurgisnacht leitet sich von der hl. Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710–779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert (im deutschen Regionalkalender nun am 25. Februar, ihrem Todestag). Die neun Tage davor wurden als Walpurgistage bezeichnet, das Läuten von Glocken zur Abwehr der angeblichen Hexenumtriebe wird örtlich auch als Walpern beschrieben

http://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Wetterregeln:
-Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.
-Walpurgisfrost ist schlechte Kost.
-Walpurgisnacht Regen oder Tau – auf ein gutes Jahr bau.
-Sturm und Wind in der Walpurgisnachthat Scheune und Keller vollgemacht.

Ein paar Traditionen und Bräuche in unserer Gegend:
Hexen gehen am 30 April, Schabernack treiben, den Leuten alles vertecken/verhexen
-Tanz in den Mai
-Maitour mit geschmückten Wagen, grüne Zweige
-Waldmeister-Bowle, Noch heute wird der Mai gerne mit einer Waldmeister-Bowle begrüsst

Aufstellen des Maibaumes am 30 April, Bewachung des Maibaums, Entwenden des Maibaumes aus Nachbarorten

Viele Bräuche gibt es an Walpurgisnacht im bäuerlichen Leben und im Volkstum.
Die auch von Region zu Region verschieden sind.

-Wenn in der Walpurgisnacht geweihte Glocken (Kirchenglocken) geläutet werden, dann können Hexen, einem nichts anhaben.
-Die Besen stellte man in dieser Nacht mit dem Reisig nach oben.
-Man streute geweihtes Salz in der Hexennacht auf Türschwellen um Vieh und Haus zu schützen .
-Trug man in der Walpurgisnacht einen Kranz aus Gundermannreben konnte man alle Hexen erkennen.

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Wetterregeln – Bauernregeln

22. April
Regnet’s vorm Georgitag, wäret lang des Segens Plag‘.
Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man nachher damit gequält.

23. April
Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag.
Zu St. Georg soll sich’s Korn so recken, daß sich kann eine Krähe verstecken.
St. Georg kommt nach alten Sitten, zumeist auf einem Schimmel geritten.
Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel.
Ist Georgi warm und schön, wird man raues Wetter sehn.
Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält.
Auf St. Georgs Güte stehn alle Bäum’ in Blüte.
Zu Georgi hinaus, zu Michaeli wieder nach Haus.
Die Wiese geht ins Heu, ist Sankt Jürgentag vorbei.
Zu Georgi blinde Reben, später volle Trauben geben.
Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel angeritten.
(Wobe mit dem Schimmel die letzten Schneeflocken des Frühlings gemeint sind)
Der Georgstag ist ein wichtiger Lostag.
„Regnet´s auf Georgitag, dauert noch lang des Regens Plag.“ Gibt es Gewitter wird das von alterher als Hinweis auf einen kühlen Sommer gewertet.
Sonne am Georgitag soll eine reiche Apfelernte bringen. Aber: „Gibt´s zu St. Georg ein Blumenmeer, so sind zu Matthäi (21. September) die Körbe leer.“
Unter Winzern gilt: Alles was die Reben bis St. Georg treiben, wird ihnen nicht bis Gallus (16. Oktober) bleiben.

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Bauernregeln – Wetterregeln April

Der April macht was er will!
Eben so wie „der wilde Bill der macht auch was er will“.

Darum mal ein paar der letzten Wetterregeln:
14. April
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck mit und Nachtigall.
Am Tag Tiburtius der Kuckuck rufen muss.

15. April: Kuckuckstag
Der 15. April der Kuckuckstag heißen will.
Am 15. April der Kuckuck rufen soll, und müsste er rufen aus einem Baum, der hohl.

16. April
Regnet’s stark zu Albinus, macht’s den Bauern viel Verdruß.

19. April Verworfener Tag.
April nass und kalt, wächst  das Korn wie im Wald

Wetterregeln – Bauernregeln 19. März

19. März St. Josef, St.Sibylle

Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Hat der Matthias (24. Februar) endlich seine Hack’ verloren, wird der Joseph schon das Eis durchbohren.
Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet’ Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Der Josefstag war bis 1968 in Bayern ein gesetzlicher Feiertag.
In Antwerpen der Vatertag am Joseftag begangen.