Sommersonnenwende und Sommeranfang

Gestern am 21 Juli war  Sommersonnenwende.
Keltisch Alban Hevin
Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht.
Also wie gemacht zum Feiern.

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde die höchste Mittagshöhe bzw. ihren höchsten Stand über dem Horizont.

Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit jeher manche Menschen als mystischen Tag – manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Im Norden Europas, wo in der sommerlichen Jahreszeit die Nächte gar nicht mehr dunkel werden , haben Sonnenwendfeiern  mehr Bedeutung als zum Beispiel in den Ländern Südeuropas.

Die Sonnenwende galt als weitere Nahtstelle zwischen den Welten.
An solchen Tagen konnten sowohl die Götter als auch die Naturgeister den Menschen nahetreten.

Ludwig Uhland (1787-1862), „Sonnenwende”

Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.

sonnenfeier

 

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