Sommeranfang – Sommersonnenwende

Sommeranfang!

Eigentlich fällt dieser ja auf den 21 Juni. Meistens, aber …

Aber Sommeranfang ist wenn die Sonne auf der Nordhalbkugel den sogenannten subsolaren Punkt erreicht hat. Das ist der Ort auf der Erde, über dem die Sonne zu diesem Zeitpunkt genau senkrecht, im Zenit stehen wird.
Dieses astronomische Ereignis bezeichnet man als Sommersonnenwende. Diese läutet auf der Nordhalbkugel der Erde offiziell den kalendarischen Sommer ein.

Die Sommersonnenwende markiert nicht nur den astronomischen und kalendarischen Sommerbeginn, sondern ist zudem der längste Tag des Jahres.
Zur Sommersonnenwende erreicht sie in Breiten oberhalb des nördlichen Wendekreises ihren Höchststand.

Die Sommersonnenwende wird auch Mitsommer bezeichnet.
Die Verehrung der Sonne und des wiederkehrenden Lichtes geht auf Traditionen in prähistorischer Zeit zurück. Die Sonne hat essentielle Bedeutung für das irdische Überleben. Die Sommersonnenwende trug einen Aspekt des Todes und der Vergänglichkeit in sich.
Die Kelten nannten das Fest auch Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers, den Johannistag. Dieser ist am 24 Juni. Und versuchte durch die  Christianisierung die heidnische Sonnenwend-Tradition abzuschaffen.
An diesem Tag werden die Johannisbeeren reif. Die Ernte beginnt. Bestimmte Kräuter sollen gesammelt werden. Rhabarber soll man nur bis zu diesem Tage ernten …

Ab heute werden die Tage wieder kürzer.

Das letzte Mal fiel der Sommeranfang im Jahre 1896 auf den 20 Juni.
Der Sommeranfang kann auch den 22 Juni fallen, was öfters vorkommt. Das letzte Mal 1986

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