Ostern ins Museum Schloss Fellenberg in Merzig

Am Ostersonntag und Ostermontag ist das Merziger Museum Schloss Fellenberg für einen kostenlosen Besuch geöffnet.
Jeweils von 14 – 18 Uhr kann man die Erweiterung der Ausstellung "Verschwundene Geschäfte im Landkreis Merzig-Wadern" bewundern.
Ein "Einkaufbummel" der etwas anderen Art der sicher auch alte Erinnerungen wieder auffrischt.

Einige Leihgaben habe ich dem Museum für diese Ausstellung auch zur Verfügung gestellt.
Daten, Bilder und alte Dokumente.
Interessant sicher die ersten Stromkarten die ich vor vielen Jahren beim Umbau im ersten Zählerkasten gefunden habe.
1914 erhielt Silwingen den ersten Strom. Der Verbrauch war so gering das sicher nur sehr schwache Lampen in den Häusern zum Einsatz kamen.

Das Herz der Silwinger schlägt Links …

Das hört die SPD irgend wie trotzdem nicht so gerne.

Weil …

Von 298 Wahlberechtigten gaben 188 Ihre Stimme ab.
Es fielen auf die:
CDU                     65
SPD                     48
LINKE                  48
PIRATEN            10
…………………………….

Als einziger Wahlkreis der Stadt Merzig erreichte die LINKE genauso viele Stimmen wie die SPD.

Möglich das der zukünftige Bürger Oskar Lafontaine den Ausschlag für dieses Wahlergebnis war.

Momentan stellt die SPD 5 Ortsratsmitglieder und den Ortsvorsteher.
Die CDU stellt 4 Ortsratsmitglieder.

Eine Ortsparteigründung der Linken in Silwingen wäre sicher interessant.
Möglich das die SPD wollte sie weiter den Ortsvorsteher stellen ein Bündnis mit den Linken eingehen müßte.
Oder würde sie gar wie die  Landes SPD mit der CDU Koalieren?'
 

Kapitalismus, Keynesianismus …

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.

Keynesianismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerlich perverse Funktionärstotalitärier und deren Zerstörungsorgien irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.

John Maynard Keynes

Die Landtagswahl im Saarland 2012

Nur noch kurz was dazu!
Bei Facebook hab ich schon genügend dazu gesagt. 
Bei SR-online alles ausführlich

Die Niederlage der SPD hab ich fast geahnt.
Die konservativere CDU bringt ihre Wähler die letzten Jahre eben eher an die Wahlurnen.
Haben das die hoch Dotierten und Studierten Experten und Berater der SPD das denn immer noch nicht begriffen?
Die denken nur an das Geld das ihnen auch bei schlechten Leistungen trotzdem in die Taschen fließt.

Die Karrenbauer trotz ihrer Geldverschwendung bei diesem leidigen Pavillonbau trotzdem zu goutieren, naja …
Prima das die Piraten drin sind und die FDP draußen.

Die große Koalition wird das Saarland mit Sicherheit aus der Krise führen!
Das glauben auf jeden Fall die Mehrheit der Wähler.
Ich NICHT!

Kommt jetzt die Dämmerung für das Saarland …?
Hier schon mal ein Bild davon.

Das Saarland, was wird daraus …? Wahl oder Qual?

Die Saarländer haben heute die Qual der Wahl!
Aber eigentlich doch nicht weil der Ausgang der Wahl fast nicht mehr zu verweiden ist.
Die Große Koalition.

Eine große Koalition im Saarland wird aber noch mehr Stillstand bringen.
Wird diese Koalition vielleicht sogar das Ende des Saarlandes als eigenständiges Bundesland einläuten?
Das "Saarland" würde damit noch weiter an den Rand Deutschlands rücken und die finanziellen Probleme würden damit nicht unbedingt gelöst sondern nur verschoben werden.

 Ganz Deutschland und auch sehr viele oder fast alle Kommunen haben doch auch Schulden!
Und in Europa sieht es nicht anders aus.
Würde eine Zusammenlegen Deutschlands und Griechenlands die Miesere in Griechenland beseitigen?
Eher nicht. Oder?

Ist es nicht eher die die mangelnde Trennung zwischen Bund-/Länderaufgaben und Bund-/Länderfinanzierung als die Größe der Bundesländer die zur Verschuldung geführt hat?

Ebenso denke man an die Subventionen die in die neuen Bundesländer gesteckt wurden.
Aber da wir eine Bundeskanzlerin aus diesen Ländern haben könnte man da Böses denken.

Sollte das Saarland als Bundesland verschwinden wird es mit Sicherheit in den Köpfen der Menschen erhalten bleiben.
Die Schulen im Saarland sollten verstärkt auch die Saarländische Gesichte den Jüngeren nahe bringen.
Sonst ist in ein paar Jahrzehnten das Saarland wirklich in der Vergessenheit verschwunden.

 


Landtagswahl im Saarland – Gemeinsamkeiten mit Oskar Lafontaine

Zu erst mal zu den Gemeinsamkeiten die Oskar Lafontaine und ich haben.
Ob Oskar gerne mal ein Bierchen trinkt weiß ich nicht genau, da er aber ein Saarländer ist nehme ich es einfach mal an.
Und welches Bier seine Lieblingsmarke ist und ob wir dies gemeinsam haben ist nicht die Gemeinsamkeit die ich meine.
Das wäre zu banal.
Oskar Lafontaine und ich waren schon einmal Mitglied der SPD.
Lafontaine wurde 1985 Ministerpräsident des Saarlandes und brach die langjährige Regierungszeit der CDU, die seit dem Beitritt des Saarlandes zu Deutschland seit 1955 dauerte. Das Arbeiterland an der Saar wurde endlich von der Arbeiterpartei regiert.
Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde ich Mitglied der SPD.  Mein Austritt erfolgte Ende der 90ziger Jahre als die SPD sicher immer mehr von ihren Idealen zu entfernen.

Demnächst werden wir aber noch etwas gemeinsam haben.
Oskar Lafontaine wird Bürger meines Heimatdorfes Silwingen ( Gemeinde der Stadt Merzig ).
Er hat sich dort ein Häuschen gekauft. Da er sich dem Saarland und besonders dem Saargau verbunden blieben will.
Und natürlich auch wegen der Nähe zu Frankreich. 
Wir wohnen knapp einen Kilometer von unserem Nachbarland entfernt.

Grenzstein an der Deutsch/Saarländisch Französischen Grenze

Grenzstein an der Deutsch-Französischen Grenze

Die Landtagswahlen morgen am 25 März könnten sicher einige Überraschungen bereit halten:
Die Linken mit Oskar an der Spitze erreichen die 20% Marke.
Der Einzug der Piraten in den saarländischen Landtag. 

Das die CDU und die SPD in eine große Koalition gehen werden ist aber keine Überraschung mehr.
Egal wer jetzt Ministerpräsident des Saarlandes bleiben oder werden wird.
Und wer dies werde wird ist noch nicht ersichtlich.

Gehen wir also morgen Wählen und erwarten den Abend dann mit Spannung …

Ein Held für Tiere – Whistleblower PETA …

Denunzieren ist ja eigentlich nicht die schöne englische Art.

Es gibt aber Dinge die darf man nicht Übersehen oder einfach Ignorieren.
Dazu gehört der Umgang mit Tieren der sehr oft nicht sehr Schön ist.
Gelinde ausgedrückt.

PETA bietet nun die Möglichkeit Mißstände im Umgang mit Tieren schnell und unkompliziert zu melden.

Bitte benachrichtigen Sie PETA  wenn Beispielsweise  :
Tiere gequält werden
Kranke oder verletzte Tiere, die nicht tierärztlich versorgt werden 
Tiere, die in dreckigen oder gefährlichen Käfigen gehalten werden (z. B. Käfige mit offenem Draht etc) 
Tiere, die nicht ausreichend Nahrung und Wasser erhalten 
oder etwas würde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen
Der Beispiel gibt es sicher Viele

Über dieses Formular oder an diese eMail Adresse  Whistleblower@peta.de oder unter 07156/17828-26 bzw. 0172 – 710 3632) anrufen.
Es wird eine streng vertrauliche Handhabung garantiert.

Klosterruine Wörschweiler

 

Vor einigen Jahren (2003) besuchten wir die Klosterruine Wörschweiler.

Das ehemalige Zisterzienserkloster liegt auf eine kleinen etwa 315m hohen Anhöhe, dem Marienberg über dem Bliestal bei Wörschweiler.
Die Abtei wurde 1130 von Graf Friedrich I. von Saarwerden und seiner Gemahlin Gertrud an der Stelle einer römischen Anlage „Gloria Romanorum“ als Benediktinerkloster gegründet und von Mönchen aus Kloster Hornbach unter einem Prior besiedelt, aber im Jahr 1171 von dem Zisterzienserkloster Villers-Bettnach in Lothringen übernommen und diesem als Tochterkloster unterstellt. Damit gehörte es der Filiation der Primarabtei Morimond an. Ein Klosterhof befand sich in Münchwies. Im Jahr 1558 wurde das Kloster durch den evangelisch gewordenen Herzog von Pfalz-Zweibrücken nach Niedergang im 15. und 16. Jahrhundert aufgehoben, jedoch wurden im Kloster Villers-Bettnach weiterhin Äbte für die Besitzungen des Klosters in Lothringen ernannt. 1614 wurde es infolge eines Unglücksfalls bei einem Brand zerstört. Die Wirtschaftsbauten wurden seit 1662 wieder benutzt. Freilegungsarbeiten fanden 1872 bis 1880 statt. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1954 bis 1958 wurde die Kirche freigelegt.

Noch ältere Funde lassen darauf schließen das hier schon die Kelten und Römer Kult und Temeplanlagen erbauten.
Alte schriftliche Quellen lassen darauf schließen. und auch die Nähe der römsichen anlage von Schwarzenacker.

Man kann die Ruine auf verschiedenen Wegen erreichen.
Wir nutzten damals den kürzeren Weg der neben der Klosterschenke den Berg hinauf geht.
Ein wenig steil aber doch zu schaffen 😉
Auch bei entsprechend höheren Temperaturen kann man diesen Weg wegen seiner meist durch den Wald führenden empfehlen.

Das Wirtshaus zum Klosterberg das damals noch von den „Nerother Wandervögeln“ gepachtet war, war eigentlich nicht öffentlich.
Aber man konnte trotzdem was zur Erfrischung dort kaufen.
Nach 2005 war die Schenke öffentlich. aber wie es scheint ist sie jetzt wieder geschlossen.

Wie man am Bauzaun auf den Bildern sehen kann wurde damals dort noch fleissig gebaut und renoviert.
Wie weit diese Arbeiten erledigt sind kann ich nicht sagen.

Möglich aber das noch an der  Sanierung der einsturzgefährdeten Westfassade gearbeitet wird.
Die Deutsche Denkmal Stiftung überbrachte im Januar 2010 eine größere Summe für diese wichtigen Renovierungsmassnahmen.
Ich habe mal eine eMail an das Kultur- und Verkehrsamt Homburg geschrieben um zu erfahren wie weit diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Wenn alles so weit fertig ist dann werden wir die alte Klosterruine dieses Jahr wieder besuchen und viele Bilder schießen.


mittelalterliche Grabplatten der Stifterfamilie, der Familie von Lewenstein, des niederen Adels der Region sowie der Äbte des Klosters

So könnte der Innenhof früher ausgesehen haben

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_W%C3%B6rschweiler
http://www.kloster-woerschweiler.de/
http://www.denkmalschutz.de/2876.html
http://www.wandernmithans.de

Weitere Bilder:

Klosterruine Wörschweiler weiterlesen

Der Sudelfels – gallo-römisches Quellheiligtum bei Ihn 01

Der Frühling ist im Anmarsch und Manch einer überlegt sich sicher schon was man unternehmen könnte wenn das Wetter endlich wieder besser wird.
Das ist natürlich von den persühnlichen Interessen abhängig.

 

Von Niedaltdorf Richtung Ihn fahrend kurz vor dem Ihner Weiher liegt auf der linken Seite ein größerer Parkplatz.
Vom Parkplatz führt ein ausgeschilderter Weg, der sich linker Hand befindet, zum Sudelfels.
Durch  

http://www.saarchaeologie.de/

http://www.historische-orte.de/html/gesamtliste.html

http://www.nmbiking.de/mysterytour8.htm

Was gibt es Neues auf Saar-Nostalgie …

Das Saarland war von 1948 bis 1956 ein autonomer Staat!
Keine lange Dauer und doch eine interessante, aufschlußreiche Zeit. 

Die Seite Saar-Nostalgie will diesen Saarstaat wieder aufleben lassen.
http://www.saar-nostalgie.de/

Die Seite wird laufend aktualisiert und freut sich über jeden Hinweis und Information dieser saarländischen Epoche.
Ab und zu werde ich im Saargau-blog darauf hinweisen was es auf Saar-Nostalgie Neues gibt.

 

Das Wappen des autonomen Saarlandes:
Dem aufmerksamen Beobachter ist dieser kleine Aufkleber sich schon auf vielen saarländischen Autos aufgefallen.
Was bewegt den Saarländer nun sich das alte Wappen aufs auto zu kleben?
Ist es nur die Erinnerung an den autonomen Saarstaat?
Oder ist es gar der versteckte Wunsch ein eigenes kleines Ländchen wie Luxembourg zu sein?
Der Saarstatut wurde am 23 Oktober 1955 von zweit Dritteln abgelehnt. Und damit war der Weg des Saarlandes in ein europäisches Staatsgebilde pase.
Die Vereinigung mit der Bundesrepublik Deutschland als 10 Bundesland wurde am 1 Januar 1957 offiziell.

Würde es uns heute besser gehen wenn das Saarstatut damals anders ausgegangen wäre?
Durchaus eine Möglichkeit, man denke nur an unser Nachbarland Luxembourg.
Das Saarland liegt und lag immer schon im Randgebiet der beiden Nationen Deutschland und Frankreich.
Und seit die deutsche Landeshauptstadt von Bonn nach Berlin gewechselt hat ist das Saarland mit Sicherheit noch mehr aus dem Blickwinkel der deutschen Politik gerückt.

Ob wir froh oder traurig sein sollen das es nicht zum Saarstatut und damit zu einem dauerhaften Saarstaat kam, das mag Jeder selbst entscheiden!
Ich denke aber das die Mehrheit der Saarländer auf jeden Fall weiterhin für ein Weiterbestehen des Bundeslandes Saarland sind.

Es gab aber 1935 schon mal ein Saarstatut!
Mehr davon zu einem späteren Zeitpunkt.

Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März

 

Der Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März ist erschienen. Der Kalender erscheint monatlich. Als Bürger und Besucher der Region Saargau bekommen Sie einen schnellen Überblick über die Veranstaltungen in der gesamten Region. Der gemeinsame Kalender ist ein Symbol dafür, dass der Saargau mehr und mehr zusammenwächst und zunehmend als Region wahrgenommen wird!

Der Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März kann hier heruntergeladen werden!


Quelle: 
http://www.region-saargau.de

Streuobst …

… Wanderweg!
Überall wo diese Zeichen zu sehen ist befindet man sich auf dem „Streuobst Wanderweg“.

Gemeint ist natürlich der Wanderweg im Saargau, der von der Mosel über den Saar-Moselgau ins Saatal und weiter in den Schwarzwälder Hochwald führt.

Die Streuobstwiese ist keine natürlich entstandene Landschaft
Sie wurde vom Menschen geprägt und auf Nutzung ausgelegt.
Die Natur hat sich aber dieser Landschaft im Laufe der Jahrhunderte angepasst und ein neue biolgische Sphäre entwickelt