historische Bilder …

Ein altes Bild von Silwingen.
Es hat leider ein sehr kleines Format.

Man kann auf alten Bildern oder Zeichnungen Interessantes entdecken, wenn man zu „Lesen“ vermag
Links oben ist die Kapelle zu sehen.
Den rechten Teil des Bildes dominiert ein großer Baum. Es handelt sich um eine Pappel. Diese wurde vor etwa 25 Jahren gefällt.
Sie stand an einem an unseren Garten angrenzende Wiese.
In der Mitte des Bildes ein wenig oberhalb des Weges sieht man ein Gebäude mit einem kleinen Turm. das ist das Feuerwehrhaus von Silwingen.
Das Feuerwehrhaus steht immer noch an diesem Ort.  Im Turm, der in das Gebäude integriert war, wurden die Schläuche zur Trocknung aufgehängt.

1977/78 wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut und vergrößert. Der Turm wurde abgerissen. Davon habe ich auch noch ein Foto.
Und die Silwinger Feuerwehr bekam endlich ein neues Fahrzeug.

 

EU WILL SICH AUS TIERSCHUTZ ZURÜCKZIEHEN

EU WILL SICH AUS TIERSCHUTZ ZURÜCKZIEHEN
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert neue Tierschutzstrategie Hamburg/Brüssel, –

Die neue Tierschutzstrategie der Europäischen Union für 2012 bis 2015 stößt bei Tierschützern auf Wiederstand. Wie die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert, mangele es der neuen Strategie an einem konkreten Plan für die einzelnen Tierschutzthemen. Während die Strategie für 2007 bis 2012 noch konkrete EU-Gesetzesvorhaben mit sich brachte, sind diese in Zukunft nicht vorgesehen.

Problematiken im Bereich Tiertransporte, Wildtiere, Tierversuche und Klonen werden in der Strategie gar nicht erst erwähnt. EU-Kommissar John Dalli signalisiert mit der neuen Strategie einen Rückzug der EU aus dem europäischen Tierschutz. Verantwortlich sind ab 2014 verstärkt die Mitgliedstaaten.
Dies wird laut VIER PFOTEN vor allem in den südlichen und östlichen EU-Staaten zu Lasten der Tiere gehen.

-> Gesamten Artikel lesen »http://www.s-o-z.de/?p=60692

Quelle: Saarländische Online-Zeitung S.O.Z. 

"Peu de temps avant douze est fini presque …" Kernkraftwerke

CATTENOM – ENDLICH DIE VERURSACHER IN DIE PFLICHT NEHMEN!? Seit Inbetriebnahme des AKW Cattenom hat es bereits über 700 meldepflichtige Vorkommnisse gegeben…“ so ein Artikel über Cattenom der in der Saarländischen Online-Zeitung ( SOZ ) unter anderem über Störfälle und Krankheitsvorkommnisse im Umfeld der französischen Kernkraftwerke berichtet. Cattenom befindet sich in 12 km Entfernung von der saarländischen Grenze, und damit etwa 20km Luftlinie von meinem Wohnort entfernt. Recht nah oder? Auf jeden Fall kann man von der Höhe bei uns meistens die Wolken der Kühltürme sehen. Ohne Türme sieht das ganze wie eine Wolkenfabrik aus und man kann den „Wolkenformationen“ sogar was  geheimnisvolles, rätselhaftes abgewinnen. Folgendes Bild wurde von der Atomproblematik inspiriert. Der Titel lautet:  „Peu de temps avant douze est fini presque …“

SAARBRÜCKER STADTWERKEKONZERN SETZT DEN FOKUS AUF ERNEUERBARE ENERGIEN – REPOWERING“ DES GRÖSSTEN WINDPARKS IM SAARLAND

Wichtiger Beitrag zur Energiewende

Nach dem Repowering liefert der Windpark Saar in Freisen Strom für 18.500 Haushalte – Foto: Stadtwerke Saarbrücken

Saarbrücken/Freisen – Im Windpark Saar in Freisen, an dem die Saarbrücker Stadtwerke mit 24,9 Prozent beteiligt sind, steht zurzeit ein „Repowering“ an. Das bedeutet, 12 der bisher 15 Windräder werden durch sechs neue, leistungsfähigere Windanlagen ersetzt. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 24 Mio. Euro. Obwohl sich der Gesamtanlagenpark damit von 15 auf neun verringert, steigt die Leistung von 12,4 auf 19,6 MW. Mit weiteren Bestandsanlagen in Freisen-Eitzweiler ( 2 x 1,5 MW) und Losheim am See (1 x 2 MW) und einer Gesamtwindparkleistung von 24,6 MW erzielt der Windpark einen Ertrag von rd. 56 Mio. kWh, was einem Stromverbrauch von ca. 18.500 Haushalten entspricht – oder über 5 Prozent aller saarländischen Haushalte.
SAARBRÜCKER STADTWERKEKONZERN SETZT DEN FOKUS AUF ERNEUERBARE ENERGIEN – REPOWERING“ DES GRÖSSTEN WINDPARKS IM SAARLAND weiterlesen

Ex-Minister und Ex-Staatssekretäre bekommen weiter Staatsbezüge

Das Ende der Jamaika-Regierung kommt den saarländischen Steuerzahler teuer zu stehen:
Die geschassten Minister und Staatssekretäre bekommen nach ihrer Entlassung oder Versetzung in den Ruhestand weiter Staatsbezüge.

„Nach Ablauf der zwei Jahre steht den vier Ex-Jamaikanern ein Ruhegehalt von 15,33 Prozent der Amtsbezüge zu, etwa 1730 Euro, ab dem 60zigsten Lebensjahr“

Warum schon ab 60zig?
Der normale Büger darf doch auch erst ab 65-67 in Rente.

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-Minister-Staatssekretaere-Entlassung-Versetzung-ruhestand-Staatsbezuege-Ex-Minister-Ex-Staatssekretaere-Geldsorgen;art27856,4137895#.Txe4g9rAHFg

Merziger Unternehmer soll Stadtangestellte bestochen haben

Wintermorgen – Endlich

Der schönste Wintertag bis Jetzt 🙂
Boden nicht matschig, Sonnenschein. Spazierengehen mit Hunden.
Endlich mal im Garten Bäume und Hecken beseitigen und schneiden und Feuer machen.

Meinte doch heute morgen bei SR1 Jemand das wäre heute morgen nicht so toll in der Kälte mit den Hunden rauszugehen.
Auf jeden Fall viel besser als bei 8+ und stömendem Regen und matschigem Boden.
Ich frag mich manchmal was die so im Kopf haben?

Alle Bilder wurden am alten Bahndamm gemacht.
Dieser verläuft von Mondorf nach Silwingen auf der alten Bahnstrecke Merzig – Bettsdorf.
Die Bahn befuhr diese Strecke von 1917 bis 1939.
Von Mondorf und Bettsdorf von 1941 bis 1944.
Der Haltepunkt Silwingen wurde 1936 eröffnet

 

 

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Die ehemaligen Röchling Werke in Völklingen laden den an urbanen Industriedenkmälern und alten Bauwerken Interessierten gerade dazu ein dort zu stöbern.
Für Fotografen eine wahre Fundgrube an tollen Motiven.

Die Natur hat sich in dem riesigen Baudenkmal viele Plätze zurück erobert und paradisische Inseln und Rückzugsorte für seltene Tiere und Pflanzen gebildet.

Die folgenden Fotos sind so um die 8 Jahre alt und stammen noch aus der Digitalkameralosen Zeit.

Dieses Jahr werden wir die Hütte wieder besuchen und alles bildlich festhalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lklinger_H%C3%BCtte

http://www.voelklinger-huette.org/


Auf den Spuren der Linie 9

Beratung des Projekts „Auf den Spuren der Linie 9“

Der Projektvorschlag der Gemeindeverwaltung Überherrn „Auf den Spuren der Linie 9“ beinhaltet sowohl in kultureller als auch in touristischer Hinsicht Entwicklungspotenziale. Es geht um die Darstellung der ehemaligen Straßenbahnlinie 9, die früher Saarlouis und Creutzwald über die Ortsteile von Überherrn miteinander verband (wir berichteten).

Am kommenden Montag, den 16.01.2012, findet vor diesem Hintergrund eine gemeinsame Unterredung mit hochrangigen Vertretern im Sitzungssaal des Überherrner Rathauses statt. Neben den (Ober-) Bürgermeistern der Stadt Creutzwald und der Stadt Saarlouis nehmen auch Vertreter des MWW, des LfS, des Landkreises Saarlouis sowie r der Gemeinde Überherrn an der Besprechung teil. Mit Herrn Hanspeter Georgi, Herrn Jo Leinen sowie dem Ehrenbürger Herrn Dr. Jean Schuler konnten weitere hochrangige Vertreter gewonnen werden. Neben der Präsentation des Projektvorschlages und der anschließenden Diskussion hierzu soll insbesondere die Festlegung des weiteren Vorgehens erfolgen. Das Regionalmanagement wir ebenfalls teilnehmen und im Nachgang über die Ergebnisse berichten.

Quelle: http://www.region-saargau.de/

Nach 55 Jahren neuer Saar Merian

Nach 55 Jahren widemet das renommierte Reisemagazin Merian unserem Saarland wieder eine neue Ausgabe.

Das Heft wirft einen neuen und spannenden Blick auf das Reiseland Saarland. Es zeigt das südwestlichste Bundesland in herausragenden Fotos und opulenten Bildstrecken, bietet spannende Reportagen und sucht das Einmalige und Typische. Zudem sind viele Informationen zur Geschichte und Sehenswürdigkeiten aber auch nützliche Adressen, Reiseservice und Tipps zu Essen und Trinken im Saarland zu finden. Natürlich bietet die Straßenkarte im Heft die bewährte Orientierungshilfe.

Die Saarland-Ausgabe kommt Ende Januar in einer Auflage von 200.000 Exemplaren in den Handel. Sie wird im Zeitschriften-, Buch- und Bahnhofsbuchhandel sowie an den Flughäfen vertrieben und kann auch in Österreich und der Schweiz erworben werden. Das Heft umfasst 140 Seiten und kostet 7,95 Euro.

Die alte Ausagbe habe ich natürlich in meinem Bücherregal stehen, deren Titel lautet:
„Land an der Saar“
„Kohle und Eisen“, die lange Zeit das Gesciht unseres kleinen Landes nach außen prägten haben ihren Platz in dieser Ausgabe.
Ebenso wie die Glas und Keramik Industrie.

Alte Orts und Stadtansicht zeigen dem Betrachter welch nostalgischen Charme unser Land versprühte.

Auf einen Vergleich beider Ausgaben bin ich sehr gespannt.

 

Jamaika an der Saar ist Geschichte. Die Freiheit des Hanf ist gefährdet.

Laut Saarbrücker Zeitung wird die Ministerpräsidentin den Koalitionsvertrag heute aufkündigen.

Wie gehts dann weiter?
Die CDU will sicher eine große Koalition mit der SPD anstreben.
Ich hoffe das Maas darauf nicht eingehen wird.
Lieber Neuwahlen.

Die Zeiten der FDP im Saarland sind sicher gezählt.
Obwohl sie 2009 über 9% hatten.

Die Grünen mit dem unsäglichen Ulrich an der Spitze wünsche ich mir auch in keiner Koalition.
Hoffentlich würdigt der Wähler Ulrichs Gebaren und katapultiert die Grünen unter die 5% Hürde.

Die Linken, auch mit Oskar an der Spitze, werden die 20% nicht mehr überschreiten.
Da sehe ich viel weniger.

Die Piraten sind noch nicht auf einen solch überraschenden Wahlkampf eingestellt, sollte es zu Neuwahlen kommen.
Die 5% Hürde zu schaffen wäre für sie aber ein großer Erfolg.
Den ich mir eigentlich wünsche.

Prognose?
SPD        35%
CDU       31%
LINKE   16%
Piraten    5%
Grüne      4,8%
FDP           3,5%

 

 

Tausend Hunde

Tausend Hunde „Hunde in der Geschichte der Fotografie von 1839 bis zur Gegenwart“,
der Titel dieses Ziegelsteines!
Und 1000 Bilder aus der Welt der Hunde und Ihrer Halter finden wir darin.
Aufgenommen von Privatleutals auch von bekannten Fotografen.
Unterteilt in die einzelenen Epochen und Jahrzehnte seit dem Jahre.

Das Verhältniss des Menschen zu seinem längsten tierischen Partner und Freund an seiner Seite wird kontrovers dargestellt.
Diese Partnerschafft war lange für denHund eine Ausbeutung und Sklaverei. Auch bedingt durch die Verhältnisse der jeweilen Zeiten.
Hunde dienen dem Menschen gerne und vergöttern ihn manchmal sogar. Man kann sich seiner Dienste aber auch auf auf angenehmere Weise versichern.

In früheren Zeiten war die Hemmschwelle und das Mitleid den Mitwesen gegenüber nicht so hoch wie heute.
Man ergötzte sich eher an der Qual oder dem Leid der Anderen.

Die einzelenen Kapitel werden von kurzen Texten eigneleitet.
Die auf das jeweilige Zeitalter eingehen und aufzeigen wie sich das Leben der Menschen in dieser Zeit auf das Umgehen mit den Hunden augewirkt hat.

Viele Zitate lockern das Ganze auf und regen zum Nachdenekn an.
„Das Verhalten eines Menschen gegenüber dn Tieren und sein Verhalten gegenüber anderen Menschen stehen immer in einer Beziehung zueinander“ (Herbert Spencer)

Hoffen wir das wir in nicht so ferner Zukunft ein ähnliches Buch in den Reaglen finden werden, das ein wesentliche Änderung des Menschen im Verhalten und der Ausbeutung seiner Mitwesen auf diesem Planten aufzeigen kann.

Taschen Verlag

Zum neuen Jahr …

Die Weihnachtsansprache unseres Bundespräsidenten habe ich mir erspart.
Ebenso halte ich es mit der Ansprache unserer Bundeskanzlerin zum Neuen Jahr.

Folgender Text deckt das wahre Dilema unseres Staates schonungslos auf!
Kooruption an jeder Ecke, besonders von Denen die eigentich ein Vorbild sein sollten.
Eine menschenverachtende Politik einer Klientel die fast nicht mehr zu überbieten ist unter dem Deckmantel biederer Gesichter.

Hoffen wir das immer mehr Menschen sich gegen dieses System stellen.

Eine solche Ansprache hätte ich mir zu Weihnachten und Neujahr gewünscht!


Wir sind Deutschland

Stell Dir vor, Du hast einen ungebetenen Gast in Deinen vier Wänden, der einfach nicht mehr geht. Er lümmelt sich auf Deinem Lieblingsplatz herum, benutzt Deine Sachen, frisst Deinen Kühlschrank leer, lebt auf Deine Kosten, pöbelt Deine Freunde an, mischt sich in die Erziehung Deiner Kinder ein, verdreckt die Wohnung, bestimmt, was Du im Fernsehen siehst, schnüffelt in Deinen privaten Sachen herum, gibt Dein Geld aus, beschimpft und bedroht Dich und wird aggressiv, wenn Du ihn bittest zu gehen.

Schon nach ein paar Wochen erkennst Du Deine Wohnung nicht mehr wieder. Du fühlst Dich dort nicht mehr zuhause. Am liebsten würdest Du umziehen, aber das geht nicht, weil der Gast auf Deinem Geld sitzt.

In Deutschland haben wir einen solchen Gast: Die Politik.

Demokratie, Lobbys und Medien

Nur 35 Prozent der Bevölkerung würden die jetzige Regierung wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären. Die FDP wäre nicht mehr im Parlament und stellt dennoch fünf Bundesminister. Die Union bekennt im Bundestag, dass wir von „Sicherheitsleuten“ und nicht von „Piraten und Chaoten“ regiert werden. Die SPD ist von der CDU nicht mehr zu unterscheiden. Ihre jeweiligen Politikdarsteller liefern sich ein öffentliches Scheingefecht, das am Ende doch auf eine „alternativlose“ große Koalition hinauslaufen wird. ………..

Den ganzen Text findet man im Blog von Jakob Jung

 

Saarländische Presseschau – bunt gemicht

Kurz vor Jahresende eine bunte Presseschau ( ohne Wertung ) :

Was Politiker sich und dem Saarland für 2012 wünschen
Saarbruecker-zeitung
Politisch will sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Jamaika-Koalition dafür einsetzen, dass das Saarland einen Strukturwandel – vom Kohleland zum Land der erneuerbaren Energien – vollzieht. „Wir brauchen mehr Solar- und vor allem
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Glätte sorgt für Verkehrsunfälle im Saarland
T-Online
Wegen Schnee und Eis ist es am Freitag im Saarland zu zahlreichen Unfällen gekommen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auf der A 1 in Fahrtrichtung Trier geriet ein 29-Jähriger auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und
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Saarbrücken: Viele ältere Arbeitslose nicht erfasst
Saarländischer Rundfunk
Im Saarland sind derzeit 19,8 Prozent der älteren Hartz-IV-Empfänger in der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst. Nach Angaben der Regionaldirektion für Arbeit sind 1440 Menschen betroffen. Sie gelten nicht als arbeitslos, weil sie über 58 Jahre alt
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Kramp-Karrenbauer sieht die „Basis für gutes Jahr 2012“ gelegt
T-Online
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sieht zum Jahreswechsel das Saarland in einer guten Startposition für 2012. So habe das Land die beste Wirtschaftsentwicklung seit 30 Jahren, eine gute Stimmung in der Saar-Wirtschaft trotz Eurokrise
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Saar-Wirtschaft beim Wachstum auf Platz zwei im Bundesländer-Vergleich
Saarbruecker-zeitung
Gute Nachrichten zum Jahreswechsel: Das Saarland kann 2011 mit einem weit überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum abschließen: Das Statistikamt erwartet ein Plus von 4,8 Prozent. Saarbrücken. Die Konjunktur im Saarland hat im ablaufenden Jahr
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»Saarbrücken: Kühn übernimmt Fraktionsvorsitz nicht
Saarländischer Rundfunk
Mitgliederstärkste Partei im Saarland ist danach die SPD mit 20 370 Anhängern. Ein Parteibuch der CDU Saar hatten Mitte Dezember 19 114 Saarländer. Die Linke Saar hatte 2409 Mitglieder. Es gab 1650 Saar-Liberale und 1318 Saar-Grüne.
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Weltkulturerbe Völklinger Hütte meldet Besucherrekord
T-Online
Mit fast 200.000 Besuchern sei sie die erfolgreichste Ausstellung, die je im Saarland realisiert wurde. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte werde inzwischen in Deutschland und auch international als eines der wichtigen Reiseziele in Europa wahrgenommen
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Berlin: Merkel bereitet Deutsche auf schwieriges Jahr vor
Saarländischer Rundfunk
In ihrer Neujahrsansprache sagte die CDU-Politikerin, das Saarland habe eine gute Basis für das Jahr 2012. Die Neujahrsansprache der Ministerpräsidentin wird um 13 Uhr auf SR2 Kulturradio und um 18 Uhr 4 auf SR3 Saarlandwelle ausgestrahlt sowie im
Alles zu diesem Thema ansehen »Ranking: Amberg erfährt ungeahnte Aufwertung

 

Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert saarländische Einzelhändler zur Vernunft auf
Verantwortungsloses Verhalten der Unternehmer trägt zur gesellschaftlichen Verwahrlosung maßgeblich bei
Saarbrücken – Wie ver.di-Landesbezirksleiter Alfred Staudt mitteilte, gingen bei ver.di in Saarbrücken in den vergangenen Tagen vermehrt Anrufe aus der Bevölkerung und von den Beschäftigten ein, dass Einzelhändler ihre Verkaufstüren an Silvester sogar bis 18.00 Uhr öffnen. Der zuständige Landesbezirksfachbereichssekretär für den Einzelhandel bei ver.di, Alex Sauer, sagt dazu: „Nach einem sehr guten Weihnachtsgeschäft (Quelle HDE) geht die Geldgier bei den Unternehmen an Silvester uneingeschränkt weiter und das zu Lasten der Beschäftigten und ihrer Familien.“ Der ver.di Landesbezirksleiter Alfred Staudt kritisiert das Öffnungsverhalten im Einzelhandel an der Saar scharf: „Die Zeit für Freizeit, Familie und Kultur schrumpft ohne hin schon dramatisch seit Jahren, der Einzelhandel verschärft das nur noch mehr durch solche Öffnungszeiten.“ -> Gesamten Artikel lesen »

10 Jahre Riester-Rente und nichts als hohle Phrasen
Berlin – Zehn Jahre nach Einführung der Riester-Rente hat der Deutsche Gewerkschaftsbund Bilanz gezogen. „Die Riester-Rente ist kein Zukunftsmodell, sondern ein Flop mit riskanten Nebenwirkungen. Sie führt sowohl zu Reallohnverlusten für die Beschäftigten als auch zu sinkenden Alterseinkommen, sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied. „Das Versprechen, die Riester-Rente könne die Rentenkürzungen ausgleichen, hat sich für die Meisten als hohle Phrase herausgestellt. Die Riester-Rente darf nicht auch noch zur Voraussetzung für die geplante Zuschussrente oder ähnliche Konstrukte gemacht werden. Solange die Koalition die Privatvorsorge zur Bedingung für staatliche Hilfen macht, wird sie das Ziel, Altersarmut zu vermeiden, weit verfehlen. Die Riester-Reform ist ein Bruch mit der solidarischen Alterssicherung und ein Grund für die drohende Altersarmut. -> Gesamten Artikel lesen »

Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünschen die Piraten von der Saar
Thomas Brück, Pressesprecher und stellvertretender Landesvorsitzender dankt den Parteien des Landes und hofft auf den Durchhaltewillen der FDP

„Ich wünsche der Saar- FDP, dass sie sich endlich zusammenreißen möge, denn für Neuwahlen sind die Saarpiraten noch nicht gerüstet. 2012 werden im Saarland die ersten Kreisverbände gegründet und damit wollen die Saarpiraten auch verstärkt in die Kommunalpolitik eingreifen. Ebenso möchte ich der Saar- CDU danken, dass sie durch das Missmanagement beim 4. Pavillon des Saarlandmuseums uns Saarpiraten darin bestätigen, dass transparente Politik längst überfällig ist. Der Partei „Die Linke“ möchte ich dafür danken, dass sie uns im abgelaufenen Jahr so viel Beachtung geschenkt hatte, dass sogar einige ihrer Mandatsträger auf unserem Piratenschiff anheuern wollten. Leider sind Führungspositionen bei den Saarpiraten nur zu erarbeiten und nicht zu verschenken, wie die vermeintlichen Überläufer erkennen mussten. -> Gesamten Artikel lesen »

Saar-Heimat.com

Auf die Seite http://www.saar-heimat.com/ bin ich durch Zufall gestoßen.
Ich war auf der Suche nach dem gleichnamigen Heftchen „Saarheimat“  Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum.
Meine Heimat, das Saarland, früher und heute!
So präsentiert sich die Seite Saar-Heimat.com dem Leser.

Die Seite von Horst Schmadel, ist für die interessant die sich mit dem saarländischen Bergbau und den Industrieregionen unserer Heimat auseinander setzen wollen.
Eine bunte Mischung über den Warndt, den Bergbau, die Gruben …
Ländlische und industrielle Regionen werden hier sehr Bildreich dargestellt.
Die meisten dieser Bilder sind wertvolle Dokumente unserer saarländischen Vergangenheit.

Für mich, der im Saargau einer ländlichen Gegend aufgewachsen ist fernab der Industrie unseres kleinen Landes, interessante Einblicke in die Industrieregion und deren Kultur.
Als Kind hörte man im Radio immer vom Bergbau und den Gruben aber selbst gesehen hatte man es nicht.
Man lernte in der Scule ein wenig darüber und das wars schon.
Die saarländische Geschichte kommt meines Erachtens im schulischen Bereich viel zu kurz.

Zwischenbericht zu Cattenom-Stresstest vorgelegt

Zwischenbericht zu Cattenom-Stresstest vorgelegt – Peter sieht Befürchtungen bestätigt / Erörterung mit EU-Kommissar Oettinger heute in Brüssel

Der Stresstest-Beobachter für das Saarland, Dieter Majer, hat seinen Zwischenbericht zum Stresstest für das Atomkraftwerk Cattenom vorgelegt und darin auf gravierende Mängel hingewiesen. „Der Zwischenbericht bestätigt unsere Befürchtungen, dass das Atomkraftwerk Cattenom nicht sicher zu betreiben ist“, so die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr Simone Peter.

Obwohl mit dem Stresstest nur eine sehr eingeschränkte Prüfung verbunden ist, wurde dieser Prüfumfang von der EdF nicht vollständig abgearbeitet. So fehlen im Betreiberbericht Aussagen zur Beschädigung des Containments, wie sie  z.B. beim Absturz von Flugzeugen auftreten kann. Auch im Bereich der Erdbebensicherheit weist das Kraftwerk Defizite auf, denn die Wasserversorgung aus der Mosel oder zumindest die Ersatzwasserversorgung aus dem Mirgenbachsee zur Reaktorkühlung ist nicht in jedem Fall sichergestellt.

Ausschlaggebend wird die für Anfang 2012 angekündigte Stellungnahme der französischen Atomaufsichtsbehörde ASN sein. Entscheidend ist, welche Maßnahmen und Umsetzungsfristen die ASN von dem Kernkraftwerksbetreiber fordern wird. Die vom Kraftwerksbetreiber EdF vorgesehenen Fristen zur Mängelbeseitigung sind auf jeden Fall zu lang und vor dem Hintergrund der eklatanten Risikofolgen nicht zu akzeptieren.

„Die ASN sollte vor dem Hintergrund von Fukushima genauestens und mit der gebotenen Objektivität und Sorgfalt die entsprechenden Maßnahmen, bis hin zur Stilllegung prüfen. Atomkraft muss angesichts des Risikos für uns alle, auch in Frankreich, ein Auslaufmodell werden“, fordert die saarländische Ministerin.

Das Thema Stresstest ist europapolitisch von enormer Tragweite. Auf europäischer Ebene wird die Ministerin daher heute mit EU-Kommissar Günther Oettinger dieses Thema auch im Rahmen eines Gesprächs in Brüssel diskutieren.

Quelle

Leihgaben ans Museum Fellenberg

Das Fellenberg Museum in Merzig beheimatet momentan die Ausstellung :
Aus den Augen aus dem Sinn
– verschwundene Geschäfte und Firmen aus dem Landkreis Merzig-Wadern

Die Öffnungszeiten findet man auf der Museumsseite.
Eine Besichtugung ist aber auch nach Voranmeldung möglich.

Die Kreisstadt Merzig mit seinen ehemaligen Gechäften bildet sicher den Schwerpunkt dieser Sammlung.
Aber auch die anderen Orte des Landkreises Merzig-Wadern sollen nicht zu kurz kommen.
Gesagt getan. Da ich über eine ergibige Sammlung von altenFotos und Texten über Silwingen verfüge habe ich diese mal wieder durch stöbert.
Der kleine Ort Silwingen verfügte noch nie über viele Geschäfte und Firmen.
In unserem Haus war eine Schmiede und gegen über Jahrzehnte lang ein Gashaus.
Und von beiden Geschäften besitze ich noch Fotos.
Etliche alte Rechnungen, eine alte Postkarte von Hilbringen und Stromzählerhefte von 1914 fanden auch das Interesse des Museums.
Ich denke bei meinen Leihgaben waren einige noch nicht bekannte Daten dabei.

Die Ausstellung geht noch bis Dezember 2012 und wird noch vergrößert, da immer noch Daten eintreffen.

Geplant ist auch eine Pubikation der ehmaligen Geschäfte in unserem Landkreis.

Also nicht immer alles Alte wegwerfen, sicherlich auch nicht jeden Krempel aufheben, aber man sollte schon abwägen was man nich behalten will,

Manche Dinge und Sachen können auch für eine Ausstellung oder ein Museum von Interesse sein.

Es ist doch schön wen man seine alten „Sachen“ in einem Museum oder gar einem Buch bewundern kann.

 

Eingetragen ist der Stromverbrauch der Jahre 1914 bis 1917
Silwingen bekam im Jahre 1914 elektrischen Strom

 

Krippenausstellung in Gerlfangen

Der kleine Saargauort Gerlfangen hat ja mit der Bücherei im „Schäslong“ eine kleine Attraktion zu bieten.
Die Bücherei befindet sich in er ehemaligen Gerlfanger Grundschule

Eine weitere Attraktion zur Weihnachtszeit ist die Krippenausstellung der Familie Weber:

Familie Weber lädt ein zur Krippenausstellung in Gerlfangen

Das „Museum im Lothringer Bauernhaus“ im Lommerweg 18 in Gerlfangen lädt auch in diesem Jahr wieder zur traditionellen Krippenausstellung.
Termine
sind wie folgt:
– Dienstag, 27.12.2011,
– Donnerstag, 29.12.2011,
– Freitag, 30.12.2011,
– Dienstag, 3.01.2012,
– Freitag, 6.01.2012,
jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr -.

 Preis pro Person 3,50 Euro; Kinder sind frei.
 Familie Weber freut sich schon jetzt auf viele Besucher und wird diese für kurze Zeit in eine besinnliche Weihnachtszeit entführen.

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

 * Folgender Text könnte in der Merziger Zeitung erschienen sein.
Erscheinungsdatum nach dem 1 Weltkrieg, zu einer Zeit als das
Saargebiet in Zoll- und Währungsunion mit Frankreich kam, aber
der Verwaltung des Völkerbundes unterstand.
Darauf läßt der Abdruck in Altdeutschen Buchstaben sowie die
Aussage einer Bahnfahrt durch das Steinbachtal, womit der Reinbach gemeint
ist, schließen.
Leider ist der Text nicht ganz vollständig.

Aus der Vergangenheit Silwingens!

In seiner anheimelnden idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durch das Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar.
Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tale heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Tiefere und nachhaltigere Beweise ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Besiedlung (Villen) entdeckt, so zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter. Diese Römerfunde, sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt. Silwingen stamme von silva lateinisch Wald, bedeutet also Ansiedlung am Walde. Es wäre also, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahren.

Ansicht Silwingens vom Sillenberga aus. Vor 1900

Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im 5 Jahrhundert n. Chr. kamen germanische Stämme an die Saar, und zwar zunächst die “ Alemanen „.
Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die insbesondere im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemanische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemanischen Volksstammes bieten auch die alemanischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofes vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Vasen und Schmucksachen ans Tageslicht beförderten.

Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde. Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemanen durch die Franken um 500 n. Chr. der ganze Saargau von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Ins Licht der Geschichte tritt Silwingen erst wieder im 11 Jahrhundert. Nach der genannten Schenkungsurkunde des Herzog Adalbert von Lothringen und seiner Gemahlin Juditha vom Jahre 1037 wurde der Ort Selevingen ebenso wie Mannendorf, ……, Beringen und Waldwies dem Kloster St. Matthias zu Trier übergeben, samt den zugehörigen Zehnten. Politisch blieb der Ort auch nach der Schenkung von Lothringen abhängig, das auch die hohe Gerichtsbarkeit ausübte. Die niedere und mittlere Gerichtsbarkeit blieb dem Abt von St. Matthias. In der Folgezeit gestalteten sich die sozialen Verhältnisse von Silwingen so, daß die Abtei St. Matthias, die Grafen von der Leyer und der kurfürstlich-trierische Verwalter in Merzig die Grundherrschaft gemeinschaftlich ausübten. Ihnen mußten die leibeigenen Bauern Zehnten und Frondiesnte leisten. Den Zehnten, der jährlich 21 Malter Früchte ergab, bezogen die abtei und die Grafen von der Leyen gemeinsam. Der Kurfürst von Trier besaß bis zur Revolution das sogenannte freie Seelgut (zirka 70 Morgen), das jährlich 17 Malter Früchte abwarf. Auch die anderen öffentlichen Rechte wie Jagd und Fischereigerechtigkeit gehörten den Grundherren.

Die politischen Geschicke Silwingens waren in dieser Zeit mit dem des Hochgerichtsbezirks Merzig – Saargau verknüpft, der eine sogenannte Gemeinherrschaft war, über die das Herzogtum Lothringen und der Kurstaat Trier gleichzeitig Hoheitsrechte beanspruchten. Der links der Saar gelegene Teil des Hochgerichts war in die Meiereien Ober- und Untersaargau geschiedenen. Silwingen gehörte zum Ober-Saargau Hilbringen. Auch der Bann Silwingen war vielleicht früher mit dem Saargau in irgend einer Weise vereinigt, denn noch im Jahre 1813 machten die Silwinger in einem Prozeß beim Präfekten des Mosel Departements das Recht auf die Langgrasweide in Teilen der Saargauer Gemarkung mit Erfolg geltend, ein Recht das sie aus der ehemaligen Vermengung der Bänne herleiteten.

Eine schlimme Zeit war für das Saarland der 30 jährige Krieg. Kroatisch und schwedisch-französiche Kriegsvölker durch den langen Waffendiesnt verroht, hausten schrecklich in der Gegend. Damals soll auch Silwingen ganz zerstört worden sein. Über den Wiederaufbau des Ortes erzählen die alten Leute folgendes:
Ein Silwinger namens Matthias Krist, war in die Gefangenschaft des feindlichen Kriegsvolkes geraten und wurde auf der Ahlwiese bei Silwingen an einen Baum gefesselt. Dem Tode entgegensehend, machte er das Gelöbnis, der Kirche von St. Matthias zu Trier eine Wachskerze zu stiften in der Schwere seines eigenen Körpergewichtes, falls er gerettet wurde. Wunderbarer weise befreit, begab er sich zu Pferd nach Trier , wohl mit der leisen Besorgnis, ob er in den schlimmen Zeiten auch soviel Wachs auftreiben könne, um sein Gelübde leicht zu erfüllen. Doch wiederum wurde er aus dieser Verlegenheit befreit, da er beim Wiegen nicht mehr als fünf Pfund wog. So wurde ihm sein Gelübde leicht erfüllbar gemacht.
Um seinen dank für seine Errettung aber noch mehr zu Bekunden, baute er später in dem zerstörten Silwingen eine Kapelle die bis 1814 stand. Ein Türschwellenstein von dieser Kapelle ist in die Friedhofsmauer an der neuen Kapelle eingelegt und trägt die Buchstaben: M.K. u. xx, mit der Jahreszahl 1638.

kleine Presseschau "Saarländische Online Zeitung"

Ein Jahr nach Dioxin-Skandal ist Aigners Aktionsplan gescheitert – Keine Maßnahme umgesetzt, die Lebensmittel-Belastung verhindern kann

foodwatch-Report analysiert Zehn-Punkte-Plan
Berlin – Ein Jahr nach dem Dioxin-Skandal hat Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner keine einzige Maßnahme umgesetzt, die einen solchen Fall in Zukunft verhindern kann. Sechs Vorhaben aus ihrem Zehn-Punkte-Plan sind nach heutigem Stand als weitgehend wirkungslos einzustufen, die anderen vier als vollständig wirkungslos. Zu diesem Ergebnis kommt der Report “Chronisch vergiftet”, den die Verbraucherorganisation foodwatch  veröffentlichte. Nur eine der angekündigten Maßnahmen, die Verpflichtung der Futtermittelbetriebe zu umfassenden Dioxintests, war potenziell geeignet, Dioxineinträge in die Nahrungskette zu vermeiden – ausgerechnet diese wurde jedoch seit Vorstellung des Aktionsplans im Januar 2011 bis zur Wirkungslosigkeit abgeschwächt. Auch bei der zeitlichen Umsetzung des eigenen Plans ist Ministerin Aigner am selbst formulierten Anspruch gescheitert, “mit Hochdruck” mehr Sicherheit für Verbraucher durchzusetzen: Ein Jahr nach dem Skandal sind von den zehn angekündigten Regelungen bislang nur vier überhaupt in Kraft getreten. -> Gesamten Artikel lesen »

„Jedem Saarländer sein Kraftwerk?!“ – Blockheizkraftwerke – Modellprojekte im Saarland

Resümee einer Veranstaltung der Verbraucherzentrale des Saarlandes, der Arbeitskammer sowie des Vereins Energiewende Saarland
Saarbrücken – Die Energiewende stellt sehr hohe Anforderungen an die künftige Stromproduktion. Die Kraft-Wärme-Kopplung, d.h. die Nutzung der Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, bewirkt eine erhebliche Effizienzsteigerung. So weit sind wir allerdings noch nicht, dass jeder sein eigenes Kraftwerk wirtschaftlich betreiben könnte. Neu am Markt sind so genannte Mikro-BHKW. Ganz kleine Blockheizkraftwerke mit 1 kW elektrischer und ca. 3 kW thermischer Leistung, sowie einem zusätzlich integrierten Brennwertkessel zur Deckung des größeren Leistungsbedarfs. Das Resümee der jüngsten Veranstaltung der Verbraucherzentrale des Saarlandes, der Arbeitskammer sowie des Vereins Energiewende Saarland lautet, dass die derzeit am Markt befindlichen BHKW für die Ein- und Zweifamilienhäuser wirtschaftlich noch uninteressant sind.
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Raus aus dem Mief und ab nach Indien!

Oss Kröher erinnert sich in „Auf irren Pfaden durch die Hungerzeiten“ wie ihn die Musik überleben liess


Verlag Gollenstein

Buchvorstellung von Stefan Gleser

Oss Kröher, Sänger und Mitbegründer des legendären Chansonfestivals auf der Burg Waldeck, steht diesmal nicht auf der Bühne, sondern schreibt auf, war er zwischen 1945 – 1951 so alles erlebt hat. Kröher erzählt, wie er seinen Kopf von der Infektion durch „rassistische Kleinbürger“ säuberte. Dabei war er auf sich allein gestellt. Kein humanistisches Gymnasium, kein Bildungsbürger erzählte ihm was von Bertolt Brecht. Kröhers Universität war das Radio. AFN und Radio Budapest schufen eine neue Welt. Unbekannte, wunderbare Klänge strömten aus Frankreich und Russland, den USA und Brasilien in die Ruinen von Pirmasens. Die Nachkommen der Sklaven und Leibeigenen schenkten dem, der Herrenmensch werden sollte, täglich neue Lieder. Die Stimme des Sängers Ernst Busch überfiel ihn wie ein Naturereignis. Buschs Sinn für Schönheit befreite das Volkslied aus dem „Gemütskitsch“ und wurde zur Basis für Kröhers eigner Ästhetik.
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Peter fordert transparentes Endlager-Suchverfahren im lothringischen Bure

Auch Linksfraktion im Landtag des Saarlandes für umfassende Aufklärung über das Gefahrenpotential des französischen Atom-Endlager Bure

Museum Schloss Fellenberg Ausstellung "Aus den Augen aus dem Sinn"

  • am 18. Dezember, ab 13 Uhr
  • „Verkaufsoffener Sonntag“
  • Bummeln Sie durch die alten Geschäfte.

Zum Anlass der Ausstellung Aus den Augen aus dem Sinn lädt das Museum Schloss Fellenberg am Sonntag, den 18. Dezember zum „verkaufsoffenen Sonntag“ ein – bummeln Sie durch die alten Geschäfte.

Ab 13.00 Uhr ist für Sie geöffnet. Der Eintritt ins Museum ist frei.

Kommen Sie, bummeln Sie durch die alten Geschäfte. Da warten viele Überraschungen auf Sie. Neben einem festlich geschmückten Haus mit Weihnachtsbaum, Kerzen und natürlich Weihnachtsplätzchen, finden Sie sicherlich noch das ein oder andere Geschenk. Wie wär’s z.B. mit einem kleinen Porzellan-Eisbär. Die Rekonstruktion entstand als eine Erinnerung an die Eisbärengruppe von Jupp Schwindling aus dem Merziger Schwimmbad Heilborn. Oder wie wär’s mit einem schönen Katalog über die Mettlacher Fotografin Monika von Boch oder mit dem Buch über die „Malergräfin“ Octavie de Lasalle von Louisenthal.

Sonderangebote gibt es auch und natürlich eine Weihnachtsverlosung. Lose gibt es schon für 2,00 € und es warten ganz tolle Preise – jedes Los ist ein Gewinn.

Ab 16.00 Uhr können Sie Weihnachtslieder hören. Die Mundartgruppe „De Jongen“ wird Weihnachtslieder in Mundart singen. „De Jongen“, das sind fünf Männer im besten Alter oder vielleicht etwas darüber. Mundart ist für die Gruppe, die Sprache mit der sie aufgewachsen ist. Von daher ist es für die Gruppe selbstverständlich, in ihrem Dialekt Texte zu schreiben und diese zu vertonen. Am 4. Advent werden die Jongen Weihnachtslieder in Mundart vortragen.

Die Mundartdichterin Irmgard Diverse, die sich seit Jahren mit der Mundart beschäftigt und schon zahlreiche Bücher in Mundart verfasst hat, liest an diesem Sonntag Weihnachtsgeschichten.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Sparkasse Merzig-Wadern.

Museum Schloss Fellenberg