… wird der Winter lang sich ziehen …

"Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter lang sich ziehen".


Solche und ähnliche Kalendersprüche treffen die letzten Tage alle zu. 

Wird also wieder nix mit "keinem Winter". Stört mich aber nicht, den die Jahreszeiten gehören halt dazu.
Die Natur zu überlisten wird dem Mensch nicht gelingen.

Hinter dem Bannholzerwald, oberhalb der Heppengreth.
Blick auf den französischen Wald.
Der alte Eisenbahntunnel steht im linken Waldbereich.

Selbst gemachtes Sauerkraut


Immer mehr Menschen haben von der industriellen Lebensmittelproduktion die Nase voll und besinnen sich wieder alter alter Ideale.

Selbst gemacht ist wieder in. außerdem schmeckt es besser und ist viel gesünder als die "Massenpampe" die da allenthalben angepreist wird.


Dieses Jahr haben wir wieder 10 Kg Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet.

Einen entsprechenden Gärtopf haben wir uns schon letztes Jahr gekauft.

Und dieses Jahr kam auch unser alter Krauthobel zum Einsatz.'

Er erforderte zwar ein wenig Reinigungsarbeit, besonders die angerostete Klinge, aber er schneidet noch wie eh und je.

Ist im Gegensatz zu vielen Dingen haute wirklich noch gute deutsche Wertarbeit.


Rezepte kursieren viele im Internet, aber wir haben uns für die einfachste Variante entschieden:

Kraut fein hobeln. Dann immer ein, zwei Hände voll in den Gärtopf. Ein wenig Salz darüber streuen und stampfen bis sich Flüssigkeit über dem Sauerkraut gebildet hat. Ist aber sehr mühsam und dauert einige Zeit.


Eine ausführliche Anleitung findet man hier:  http://www.selbstversorger.de/verarbeitung/sauerkraut.html 

Oder bei Google : selbst Sauerkraut machen

 

Hermann Hesse der Maler

"Das Produzieren mit Pinsel und Feder ist für mich der Wein,
dessen Rausch das Leben so weit wärmt und hübsch macht, das es zu tragen ist"


Hermann Hesse

Hesse malte auch. Vor allem Motive aus dem Tessin. Bezeichnete sich aber selbst als Dilettant auf diesem Gebiet. Er malte aber mit Leib und Seele und war ein Beobachter der kleinen und scheinbar unscheinbaren Dinge. Die die meisten Menschen einfach übersehen.

2 neue Saarlandbücher …

 

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Interview-Das-Saarland-Geschichte-einer-Region-Buch-Hans-Christian-Herrmann;art27857,4451060#.UGgvkRewWiN

Neue Saarland-Literatur ist auf dem Markt:

Zwei Bücher, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber mindestens zwei Dinge gemeinsam haben, wie SZ-Redakteurin Ilka Desgranges zu Beginn der Buchpräsentation am Mittwochabend feststellte: In beiden Büchern taucht der ehemalige saarländische „Tatort“-Kommissar Max Palü auf, in beiden Büchern geht es um Identität.

„Das Saarland. Geschichte einer Region“ ist im Röhrig-Verlag erschienen. Das Buch haben Johannes Schmitt und Hans-Christian Herrmann im Auftrag des Historischen Vereins für die Saargegend herausgegeben. Neun Regionalhistoriker schildern, wie sich das Land in über 200 Jahren entwickelt hat. “

Saarland, ein Heimatbuch“ ist in einer bundesweiten Reihe des Conbook-Verlags erschienen. Der Verlag kam auf den Kabarettisten Detlev Schönauer zu. Der gebürtige Mainzer hat über „Kohle, Schwenker und Saarvoir-vivre“ geschrieben. ols

Die Magie der Farben

so lautet der Titel des kleinen Büchleins von Hermann Hesse das ich neu erworben habe.

2012 ist das 50 . Todesjahr von Hermann Hesse.
Aus diesem Grunde gibt es dieses Jahr einige Neuauflagen seiner Werke.

Er berichtet darin von einer anderen Leidenschaft als dem des Schreibens.
Hesse malte auch Aquarelle vor allem Motive aus dem Tessin.
Bezeichnete sich selbst aber als Dilettant der Malerei.
Die Malerei gab ihm aber sehr viel und unterstützte ihn laut eigener Aussagen beim Schreiben.

Er malte mit Leib und Seele und war ein Beobachter der kleinen und scheinbar unscheinbaren Dinge.
Die die meisten Menschen einfach übersehen  und nicht zu schätzen wissen.
Die einfachsten Dinge inspirierten ihn zu einem wahren Feuerwerk der Fabulierung und Farben.
Er genügte sich nicht mit dem was er schon konnte sondern versuchte sich immer wieder an schwierigen Projekten,
auch wenn er oft daran scheiterte. 

 Als der erste Weltkrieg ausbrach half ihm die Malerei die Schrecken des Krieges zu vergessen an denen er fast zerbrochen wäre.
Hesse anagierte sich in der Kriegsgefangenfürsorge und fertigte dafür illustrierte Textblätter an.
 

Hermann Hesse stand auch für eine Überwindung des Eurozentrismuss und zu einem selbstbestimmten Leben im Widerstand gegen obrigkeitshörige Anpassung.
Die Obrigkeit, besonders die vom Bürger gewählte soll diesem dienen und nicht umgekehrt. 

Revolutionart 38 mit zwei meiner Bilder

Das Thema der 38 Ausgabe des digitalen Magazins 38 lautet „Animals“ 

 Hunderte von Bildern und Grafiken zum Thema „Tiere“, ebenso wie Themen die unsere Tierwelt betreffen z.B austerbende Arten, Tierrechte, Tierschutz erwarten den Leser.

Wie immer will Revolutionart Magazin das Bewusstsein für spezielle Themen erhöhen und sensibilisieren.
Das Magazin bietet Künstlern aus der ganzen Welt eine interessante Plattform ihre Kunst einer großen Leserzahl zugänglich zu machen.
Weltweit 120.000 Leser werden damit erreicht.

Das Magazin »Revolutionart« erscheint alle zwei Monate und versucht Kunst, Video und Musik zusammenbringen sowie Trends aufzeigen. Dabei sollen auch neue und alternative Wege beschritten werden.

 

„Es ist das erste internationale grafische Magazin von Menschen für Menschen.
Wir sind gegen künstlerischen Faschismus. Wir sind weit offen denkende Menschen, die keine Angst, über Sex, Politik, Religion, Ökologie, Liebe, Natur, und alle anderen globalen Themen zu sprechen hat.
Wenn Sie das Magazin heruntergeladen haben, können Sie es frei zu verteilen, um der Welt zu zeigen, wie mächtig unsere Revolution ist!“

Interessierte können sich auch eine gedruckte Ausgabe bestellen.

http://www.revolutionartmagazine.com/download.html
Alle älteren Ausgaben findet Ihr dort auch zum kostenlosen Download.

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Meine Beiträge zum Thema Animals:

Das Saarland beim Zauberspiegel

Den Zauberspiegel kenne ich eigentlich eher als Quelle für phantastische Infos und schaue dort ab und zu mal vorbei.

Nun bin ich bei meinen saarländischen Recherchen auf folgende Serie gestoßen:
Das Saarland – Mythen und Sagen – Von den Quellen bis zur Mündung

Und wo? Ja genau beim Zauberspiegel.

Der 47. Teil berichtet vom "La Porte d' le Enfer".
Dem Tor zur Hölle.
Und bei diesem Tor zur Hölle handelt sich um den alten Eisenbahn Tunnel bei Silwingen.
Ob die Legenden die sich um dieses Tor ranken Wirklichkeit sind oder nur der Phantasie einsamer Wanderer entsprungen sind, das kann jeder selbst heraus finden.
Der 47. Teil

Mit der Nr. 49 wurde diese Serie von Michael Müller beendet, aber eine Fortsetzung scheint nicht ausgeschlossen.

Hier findet Ihr alle Teile beim Zauberspiegel. Das Saarland beim Zauberspiegel


Cover von Zwielicht Classic 1

Zwielicht ist das Horrormagazin, das aktuell in die dritte Runde geht. Parallel zu den aktuellen Ausgaben möchte ich das Magazin Zwielicht Classic herausgeben. Dieses erscheint vorerst nur als ebook.
Gesucht sind herausragende Horrorgeschichten, die schon veröffentlicht wurden, ebenso Artikel, die zu Zwielicht passen.
Ebenfalls gesucht werden Titelbilder. Dabei können auch gerne schon veröffentlichte Innenillustrationen eingesendet werden.
Wer Interesse hat, sich mit einem Beitrag zu bewerben, schicke sie bitte an zwielicht@defms.demit der Angabe, wo die Geschichte ursprünglich erschienen ist sowie eine Vita. 

Einsendeschluss ist der 30.09.2012. 
Geplante Erscheinungsweise von Zwielicht Classic ist zweimonatlich. Daher erhöhen sich die Chancen für Ausgabe 1 bei schneller Einsendung.

Cover Lothar Bauer

 

100 Jahre Silwinger Tunnel , Infotafel SaarErlebnisland

Zum 100. Jahrestag des Tunnels findet heute am Sonntag, den 30.09.2012 um 10:00 Uhr eine gemeinsame Wanderung der Feuerwehren und Interessierten von Biringen, Waldwisse und Silwingen statt. Gestartet wird zwischen Biringen und Waldwisse auf dem Freizeitplatz und führt nach Silwingen. Wenn die Gruppe vor Ort ist, so gegen 12:00 Uhr, wird eine Infotafel an die Öffentlichkeit übergeben. Die Tafel wird auf dem  Rastplatz bei der Umgehungsstraße aufgestellt und bietet so jedem Wanderer oder Rastsuchende eine Information über den Tunnel.

( Quelle: http://www.silwingen.de/?event=100-jahre-tunnel-silwingen )

Bei der Infotafel handelt sich um eine „SaarErlebnisland“ Tafel, die überall in unserem Ländchen zu finden sind.

Mit dem 100. Jahrestag ist sicher der Tunnelduchstich gemeint.
Dieser aber war am:   21.Mai 1912 Durchschlag des Silwinger Tunnels  

Wichtig noch für Silwingen ist folgendes Datum:
1. Aug. 1936 Eröffnung Haltestelle Silwingen
Vorher gab es hier keinen Haltepunkt. die Silwinger mußten leider den Weg nach Mondorf in Kauf nehmen um mit der Bahn reisen zu können.
Das alte Schild ist noch dort zu finden. der Zahn der Zeit hat schon heftig daran genagt.
Da es ein Haltepunkt und kein Bahnhof war ist folgendes darauf zu lesen: Bahnhof Mondorf, Kreis Merzig-Wadern.
Der Haltepunkt befand sich etwa 30m hinter unserem Haus, Mondorferstr 49


Auf der Infotafel ist vom „Tor zur Hölle“ zu lesen.
Diese Legende entstand erst nach dem 2 Weltkrieg und ist keinem der älteren Bürger Silwingens bekannt.
Sie könnte auf ein angebliches Blutbad im November 1944 zurück zuführen sein. Von einem solchen Blutbad ist aber in Silwingen und Umgebung nichts zu erfahren.
Dieses Gerücht ist noch nicht so alt. Ich glaube es kommt aus Frankreich.

 

Der Bau der Bahnstrecke begann 1908.
Die Strecke Merzig – Bettelainville wurde am 1 November 1917 eröffnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville )


Unser „alter Eisenbahntunnel bei Silwingen“ wurde auch in das Buch :
„111 Orte im Saarland, die man gesehen haben muss Teil2.“ aufgenommen
http://www.sr-online.de/sr1/71/1300647.html )


Foto: Lothar Bauer, Tunneleingang bei Silwingen

Webseite von Silwingen in neuem Design

http://www.silwingen.de/

 

Die Seite startet mit einem neuen Design und vereinfachter Programmierung und wird wieder öfter aktualisiert. Im Moment arbeitet der Webmaster Thomas Britz ich noch daran, ältere Artikel und Galerien auf das neue Design zu portieren.

Es werden noch Mitstreiter gesucht, die helfen wollen, die Seite mit interessanten Inhalten rund um Silwingen zu befüllen.
Bei Interesse bitte Mail an  webmaster[at]silwingen.de ( Thomas Britz )

 

Alte Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn

Letzen Sonntag waren wir in der Umgebung von Wadgassen unterwegs.
An der Bist und am alten Bahndamm entlang.
Bis 30 Mai 1992 rauschten hier noch die Personenzüge von Völklingen nach Überherrn.
Ab 1880 verlief die Bahnstrecke von Völklingen nach Diedenhofen über 70 km.
 Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn – Hargarten-Falck – Diedenhofen

Heute wird nur noch ein Gleis sporadisch benutzt.
Das Automobillogistikunternehmen Mosolf pachtete 2003 den Streckenabschnitt Hostenbach–Überherrn.
Unter Nutzung der Bahnstrecke Saarbrücken–Fürstenhausen–Hostenbach

Der restliche Streckenabschnitt und dein Großteil der Gleise sind verfallen oder überwachsen.

Entlang des alten Bahndamms befinden sich viele Feuchtbiotope als Ausläufer der Bist.
Vor 10 Jahren wurde der Biber wieder im Saarland angesiedelt .
Möglich also das man eines dieser seltenen Tiere bei Einbruch der Dämmerung beobachten kann.

Sehr schön auch für Spaziergänge mit Hunden geeignet.

 

 

Quelle:
http://de.wikipedia.org/
http://dielinke.fbi-wadgassen.de/db/index.php5
http://wadgassen.de/wirtschaft/news-detailansicht/artikel/7/eine-gute-in.html

Katzen und Tierschutz

Kleiner Besuch im Garten. Die Kleine wurde von der Mutter abgelehnt und streunt bei uns in der Nähe rum.
Neben dran ist ein Bauernhof der die Katzen nicht kastrieren oder sterilisieren läßt.
Die Folge unkontrolliertes Vermehren. 

Am 22 September kontaktierte ich den Tierschutzverein Merzig-Wadern über deren Internetseite und habe bis heute keine Antwort erhalten.
http://tierschutzverein-merzig-wadern.de/

Das Kätzchen wurde von uns zum Tierarzt gebracht und behandelt und mittlerweile ist sie unsere neue Mitbewohnerin.
Mit den Hunden verträgt sie sich großartig.

Das spanische Manifest … Empört Euch

 

In einem Manifest (spanisch/englisch) haben sich die “Empörten” der Bewegung 15M in Spanien (die sich auf Hessels Buch “Empört Euch!”beziehen) am 15. Mai 2011 erklärt. Hier das Manifest in deutsch:

“Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten.

Einige von uns bezeichnen sich als aufklärerisch, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos.

Das spanische Manifest … Empört Euch weiterlesen

Wieder ein großer Wurf saarländischer Politik, Brandmeldepflicht für Altbauten!

 

Helfen Brandmelder gegen Dummheit und Fahrlässigkeit? Wer hat den eigentlichen Nutzen solcher Maßnahmen?
 Von Heinz-Leo-Laturell

Die Brandkatastrophe in Saarbrücken/Burbach, so tragisch und traurig sie auch geendet ist, ist offensichtlich Anlass für hektischen politischen Aktivismus. Zuerst das Geschrei nach mehr sozialer Verantwortung der Stromlieferanten, war doch aus der Sicht unserer Berufsaltruisten eine Stromsperre ursächlich für den verheerenden Brand. Nach dem kaum überhörbaren Ruf nach einem Verbot von Stromsperren nun die Ernüchterung. Die grandiose politische Entscheidung, Rauchmelderpflicht für alle Altbauten. Also tatsächlich, Rauchmelder als Alternative zum Verbot einer Stromsperre durch die Stromlieferanten? Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Zeche zahlt mal wieder der Bürger und Andere machen sich Ihre dreckigen Taschen noch voller.