Der Särkof

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Der Särkof! Nach Anton Jacob:
Das fränkische Reich zerfiel in Gaue Gaugrafschaften.
870 Teilung des Reiches im Vertrag von Meersen kam der „Saargau“, genannt Sarachowa, an das Ostreich Ludwigs des Deutschen.
Dieser Saargau oder Sarachowa umfasste in weiterem Sinn das ganze mittlere Saarland beiderseits der Saar. Der fruchtbarste Teil des der Saargaue war das Vogteigericht Sarckauw zu dem im Mittelalter 14 Ortschaften gehörten darunter auch die Großgemeinde Hilbringen Saagau mit Fitten, Ballern, Rech und Ripplingen. Gebiet das den alten Namen Sarckauw oder Sarkof noch hat.
Also das sogenannte alte und Kerngebiet. Sarkof oder später Särkof.

Immergrün …

Eine Pflanze, immergrün, die Farbe in die manchmal triste Erscheinung des Winters bringt. Auch schwarze Nießwurz und Schneerose, Lenzrose genannt, aber auch Teufelskraut.
Sie galt in alter Zeit als Heilmittel z.B. gegen Zahnschmerzen.
Um die Schweinepest fern zu halten, wurden Christrosenblüten Schweinen ins Ohr gesteckt.

Zerriebene Pflanzenteile reizen zum Niesen.
Dieses Phänomen machte man sich früher zu nutzen, um böse Geister und Krankheiten auszuniesen. Auch als Beimischung zum Schnupftabak wurde Nieswurz verwendet.
Im Mittelalter auch ein Bestandteil von Hexensalben und als Mittel zur Erhaltung der ewigen Jugend. Fein vermahlen sollte das Pulver der Christrose, wenn es auf den Boden gestreut wurde, sogar unsichtbar machen. Aufgrund der Giftigkeit von allen Pflanzenteilen war die Behandlung mit Christrosen nicht ungefährlich.

Silwinger Gärtner in der weiten Welt

Michael Geier (*28.10.1874 in Silwingen) war von 1903-1910 Obergärtner im Lieser-Schloßpark (siehe Rose ‚Herrin von Lieser‘), von 1911-1915 Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. Während der Kriegszeit kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete ab 1926 dann als Obergärtner bei Frau Geheimrat Oppenheim (s. Rose ‚Frau Margarete Oppenheim‘)in Wannsee.

Der Saargau, Land, Leute, Geschichte, Brauchtum, Sehenswertes, Wissenswertes