Oskar Lafontaine und die geplanten Windparks auf deutscher und französischer Seite

Interview mit Oskar Lafontaine über die geplanten Windparks auf deutscher und französischer Seite

Der Merziger Stadtrat hat dem Windpark auf deutscher Seite in Nähe der „Steine an der Grenze“ zugestimmt.
Viel dagegen werden die Gegner wohl nicht mehr machen können, da alles zu weit fortgeschritten ist.
Und der Bürger meist zu spät über gewisse Pläne informiert wird.
Das sollte sich ändern. Der Bürger und damit auch der Wähler sollte auf jeden Fall viel früher in gewisse Projekte mit einbezogen werden.

In wie weit sich Ortsräte, Bürgermeister … durch Spenden oder Zuwendungen von Investoren von der Sache haben Vereinnahmen lassen sei dahin gestellt.
Der Silwinger Ortsrat stimmte auch für den Windpark.
In wie weit Silwingen von den Gewerbesteuern profitieren weiß man als Bürger natürlich auch nicht.
Auf jeden Fall unternimmt der Silwinger Ortsrat zu wenig für seinen Ort.

Und bei vielen greift das St Florians Prinzip:
Heiliger Sankt Florian / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ and’re an!
Bei Einigen heißt das mit Sicherheit „Ich bin für Windräder, solange sie nicht vor meiner Tür stehen“

Rund um Silwingen haben wir einen regelrechten Boom von erneuerbaren Energien :
Den Solarpark auf der Mülldeponie Fitten, die Biogasanlage Fitten und bald einen kleinen Windpark

Wer aber im Endeffekt immer auf der Strecke bleibt egal welche Energiepolitik betrieben wird ist der Verbraucher.
Er zahlt immer drauf.
Viellicht sollte die Politik und die Energiebetreiber dem Verbraucher entgegen kommen und anstatt jedes Jahr irgend welche „Energieabgaben“ zu erhöhen unddem Verbraucher auch einmal zeigen das sich eine gewisse Energieerzeugung  für ihn lohnt und die Preise auch einmal senken.
Aber das wird wohl erst am St. Nimmerleinstag der Fall werden.

Zum Interview:
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Mangel-an-aesthetischem-Empfinden;art2814,5001182

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