Mai, Maibaum, Tradition, Brauchtum …

Mai, Maibaum, Tradition, Brauchtum …
Schon zu Zeit der Kelten wurden die Bäume zu Beltane mit frischem Grün geschmückt.
Und sicher reicht dieser Brauch noch weiter zurück in die Vorzeit der Menschen.
Man versah zu bestimmten Zeiten Häuser und Ställe mit Zweigen und Bäumchen zum Schutz vor Geister oder Dämonen.
Dieser Brauch hat sich bis in die Jetztzeit in Europa erhalten, vor allem am 1 Mai und an Pfingsten.
Das älteste deutsche Zeugnis stammt vom Jahre 1225 aus Aachen.
Gewöhnlich nimmt man eine Birke oder eine geschälte Tanne.
Das Abschälen sollte verhindern das sich eine Hexe unter der Rinde versteckte.
Früher musste die Einholung vor Sonnenaufgang erfolgt sein.
Das Stehlen des Maibaumes war auch eine frühere Tradition. Damals wurde der Maibaum noch am Abend vorher gesetzt. Wache gehalten und versucht den Maibaum der anderen Gemeinden um zu sägen oder zu stehlen.
Ein paar seltsame Maibräuche:
Das Öl aus schwarzen Schnecken soll Schäden, Wunden und Stiche geheilt haben.
Die Leber des im Mai gefangenen Maulwurfs soll auch vor Leiden schützen.
Und beim ersten Gewittergrollen im Mai sollte der Landmann sich mit dem Rücken gegen einen Baum stemmen, das soll vor Rückenschmerzen bei der Arbeit schützen.
Im Mai soll man kein Bett nach draußen tragen sonst bekommt man Krebsgeschwüre …

Ist möglicherweise eine Nahaufnahme von Natur