Frühlingsanfang, aber

die Vegetation in unserer Region tut sich bei 6 Grad noch recht schwer.
Viele Pflanzen haben gerade mal die Köpfe aus dem Boden gestreckt und schauen meist vergeblich nach der Sonne.

Nach dem Kalender ist zwar Frühlingsanfang aber ein richtiges Frühlingshaftes Wetter haben wir noch nicht.
Und wie es aussieht ist ein solches noch nicht so richtig in Sicht. Sonnige Ostern das werden wir sehen.

Aussichten aufs kommende Wetter lassen nichts Gutes erahnen:

20. März: Frühlingsanfang (20. oder 21. März)
Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang.
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet.

21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius
Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang, so zeigt’s sich auch den ganzen Sommer lang.
Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht ins Land.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Nach des Benedikten Tag, man Erbsen und Zwiebeln legen mag.

FRÜHLINGSNACHT

Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängts schon an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,
Ist mirs doch, als könnts nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagens,
Und in Träumen rauschts der Hain,
Und die Nachtigallen schlagens:
Sie ist Deine, sie ist dein!
(Joseph von Eichendorff)

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