Euthanasie im Saarland

Die „Anstalt“ oder „Irrenanstalt“ in  Merzig kannte ich noch als solche. Allein schon diese Bezeichnungen haben etwas  abwertiges.
In den 70ziger Jahren erlebte die Anstalt ihre Hochzeiten. An die 1000 Betten waren vorhanden.
Und sehr oft noch Schlafsäle für die Patienten mit sehr hohen Decken und Fenstern.
1977 bis 1980 hatte ich das Vergnügen während meiner Lehre als Maler und Lackierer mehrmals in der Anstalt zu arbeiten.
Es war schon irgend wie ein mulmiges Gefühl als ich das erste Mal das Gelände betrat.
Man wußte ja nicht was einen erwartet.
Man kam natürlich nur über ein mit einem Portier besetztes Tor hinein und mußte sich ausweisen können.
Auch hinaus konnte man nicht so einfach spazieren.
wiederum mußte man das Tor passieren.
Vielen Patienten war es erlaubt sich frei auf dem Anstaltsgelände zu bewegen. Deswegen war es mit einer Mauer und Zäunen umgeben.


In Merzig weist vor dem alten Eingang ein Denkmal auf das Schicksal der Menschen hin.

Und es wurde deshalb ein kleines Psychiatriemuseum eingerichtet. Das ich noch besuchen werde.

http://www.deutschlandradiokultur.de/ns-euthanasie-im-saarland

http://abgepudert.de/2014/10/andre-noltus-liest-eduard-senz/

http://www.erinnert-euch.de/index.php?id=1424

http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/413/421

http://mzg.shg-kliniken.de/index.php?id=1229

 

anstalt-merzig
Alte Postkarte der Landesnervenklinik Merzig

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