Die Rauhnächte, die wilde Jagd

Der Beginn der Rauhnächte!

Es ist die Zeit der Geister, Toten, Dämonen, Orakel, der wilden Jagd …
Es gibt unterschiedliche Deutungen wann diese Nächte beginnen und enden.  Irgend wann zwischen dem 21 Dez. und dem 6. Jan.
Auf jeden Fall verschmelzen in ihnen auch die uralten Bräuche unserer Ahnen mit denen des Christentums.
Die Zeit zwischen den Jahren, den Dimensionen …
Während der Rauhnächte sollen dem Volksglauben nach die Tore des Totenreichs offen stehen und Geister und Dämonen umgehen.

Je nach Region ist die Zahl der Rauhnächte aber sehr unterschiedlich.
Von 3 bis 12 ist die Rede.
Als Raunächte (auch Rauhnächte oder Rauchnächte) oder Weihnächte werden gemeinhin die Zwölf Heiligen Nächte (auch Zwölfte oder Glöckelnächte) zwischen dem 25. Dezember (Christtag) und dem 6. Januar (Dreikönig bzw. Epiphanias) bezeichnet. Zählt man auch den 24. Dezember dazu, den Heiligen Abend, der zugleich der Adam-und-Eva-Tag ist, wo wir der Vertreibung aus dem Paradies gedenken, ergeben sich Dreizehn Heilige Nächte.

Mancherorts wird auch die Thomasnacht, die Nacht zum 21. Dezember, die längste Nacht des Jahres, zu den Raunächten hinzugezählt. Gelegentlich werden die Zwölf Heiligen Nächte auch vom Thomastag an gezählt und enden dann mit Neujahr.

Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden oft genannt:

    21./22. Dezember (Thomasnacht / Wintersonnenwende) (Längste Nacht des Jahres)
    24/25. Dezember (Christnacht)
    31. Dezember/ 1. Januar (Silvesternacht)
    5./6. Januar (Epiphaniasnacht)
    
Im Kreislauf der Natur hat jede Jahreszeit ihren Platz und Berechtigung.
Daran sollten auch alle Jene denken die die dunkle Jahreszeit nicht mögen.

Nutzen wir die Dunkelheit und nächtliche Stille zur Ruhe, Besinnung oder einfach nur zum Ausruhen vom Alltag.
Freuen wir uns auf das Weihnachtsfest aber vergessen wir nicht die denen es nicht so gut geht wie uns.

Leider ist der Winter alles andere als Winterlich.
Darum auch dieses Gedicht das  in diese Jahreszeit passt.

Heute am 21 Dezember dem Thomastag ist der dunkelste Tag des Jahres.
Der kürzeste Tag und die längste Nacht.

Aber ab morgen schon werden die Tage wieder länger.
Zwar langsam aber stetig.
„Ab Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“

Durch die Neigung der Erdachse 23,5 Grad zur Senkrechten beträgt fällt die Sonne im Sommer in einem fast Senkrechten Winkel auf die Erde   und im Winter in einem schrägen Winkel.
Das kostet Energie und dadurch geht Wärme verloren

Die Wintersonnenwende war in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember

Mit Sicherheit kannten auch unsere Vorfahren die Kelten den Tag der Wintersonnenwende.
Läutet er doch einen Umbruch im Tagesverlauf ein.
In wie weit aber das Sonnenfest das auf irische und schottische Feuerfeste zurück geht ist nicht so recht bekannt.

Vielfach wird aber davon berichtet das sowohl die Kelten als auch die Germanen die Zeit der Wintersonnenwende und die drauf folgenden Rauhnächte feierten.
Das Julfest war auf jeden Fall in den nordischen Ländern bekannt.

Mehr zu den Rauhnächten in den nächsten Tagen.

 

Das festliche Jahr img020 Der wilde Jäger (Anknüpfung an Wodan)

 Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
http://wiki.anthroposophie.net/index.php?title=Ätherleib Ätherleib
aus der freien Wissensdatenbank http://wiki.anthroposophie.net AnthroWiki
und steht unter der  http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt GNU Lizenz für freie Dokumentation und der http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ Creative Commons „Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen“.
In AnthroWiki ist eine http://wiki.anthroposophie.net/index.php?title=Ätherleib&action=history
Liste der Autoren] verfügbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.