Die Magie der Farben

so lautet der Titel des kleinen Büchleins von Hermann Hesse das ich neu erworben habe.

2012 ist das 50 . Todesjahr von Hermann Hesse.
Aus diesem Grunde gibt es dieses Jahr einige Neuauflagen seiner Werke.

Er berichtet darin von einer anderen Leidenschaft als dem des Schreibens.
Hesse malte auch Aquarelle vor allem Motive aus dem Tessin.
Bezeichnete sich selbst aber als Dilettant der Malerei.
Die Malerei gab ihm aber sehr viel und unterstützte ihn laut eigener Aussagen beim Schreiben.

Er malte mit Leib und Seele und war ein Beobachter der kleinen und scheinbar unscheinbaren Dinge.
Die die meisten Menschen einfach übersehen  und nicht zu schätzen wissen.
Die einfachsten Dinge inspirierten ihn zu einem wahren Feuerwerk der Fabulierung und Farben.
Er genügte sich nicht mit dem was er schon konnte sondern versuchte sich immer wieder an schwierigen Projekten,
auch wenn er oft daran scheiterte. 

 Als der erste Weltkrieg ausbrach half ihm die Malerei die Schrecken des Krieges zu vergessen an denen er fast zerbrochen wäre.
Hesse anagierte sich in der Kriegsgefangenfürsorge und fertigte dafür illustrierte Textblätter an.
 

Hermann Hesse stand auch für eine Überwindung des Eurozentrismuss und zu einem selbstbestimmten Leben im Widerstand gegen obrigkeitshörige Anpassung.
Die Obrigkeit, besonders die vom Bürger gewählte soll diesem dienen und nicht umgekehrt. 

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