Der Köllertaler Wald – die Lunge des Kohlegebietes …

.so hieß es früher.
Das Kohlegebiet hat seine Aktivitäten eingestellt. Den Wald als Sauerstoffspender und Erholungsgebiet gibt es aber immer noch.
Im Norden von der Ill, im Westen vom Köllerbach, im Osten vom Fischbach und der Saar im Süden begrenzt findet man dieses Waldgebiet.
Vom Saartal mit 190 Höhenmetern steigt es an bis zur Göttelbornerhöhe (444m). Für die umliegenden Kohletäler und die Orte an der Eisenhüttenstraße war dieser Wald die Lunge .
Das Neztbachtal steht unter Naturschutz.

Das Köllertal war über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und galt einst als „Kornkammer“ der Fürsten zu Nassau-Saarbrücken.[3] Die Ortschaften waren kleine Bauerndörfer, die bis ins 19. Jahrhundert kaum mehr als fünfzig Einwohner hatten.[4]

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts führte die zunehmende Industrialisierung der Region zu einem radikalen Strukturwandel: Landwirtschaft wurde mehr und mehr zum Nebenerwerb („Bergmannsbauern“), denn die Kohlengruben im Köllertal (beispielsweise Dilsburg, Güchenbach, Grube Viktoria) oder an dessen Rand (wie Göttelborn, Holz, Von der Heydt , Luisenthal) und die Völklinger Hütte boten Arbeit und Lohn. Aus den umliegenden Gebieten (bis hin zu Hunsrück, Eifel und Pfalz) siedelten sich Menschen im Köllertal an, um in den Kohlengruben oder im Völklinger Eisenwerk zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte sich die Einwohnerzahl im Köllertal, und die kleinen Bauerndörfer wurden zu Bergarbeiter- und Industriearbeiter-Siedlungen, deren Wohngebiete zum Teil mit denen der Nachbarorte zusammenwuchsen.[3]

Gross Brauerei Riegelsberg
1987 wird der Braubetrieb eingestellt

Zwei Brauereien bestimmten die Gegend:
Die Grosswald Brauerei Eiweiler
1860 wurde in Eiweiler die Grosswald Brauerei gegründet
und ist bis heute in Familienbesitz

Und die Gross Brauerei Riegelsberg
deren Braubetrieb 1987 eingestellt wurde.

gross1

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6llertal
Heimat an der Saar 1962

köllertal

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