Archiv der Kategorie: Umwelt

Windpark im nahen Lothringen

Der Bau und Betrieb von neun Windkraftanlagen auf dem Gebiet der französischen Gemeinden Launstroff und Waldwisse wurden vom Präfekte des Departements Moselle genehmigt.

Die deutsche Übersetzung des Erlasses ist auf den Internetseiten des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie des Landesamts für Umwelt- und Arbeitsschutz hinterlegt.
Es besteht die Möglichkeit gegen diesen Erlass Beschwerde beim Verwaltungsgericht von Straßburg einzureichen.
Die Beschwerde kann innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung (16. Mai 2014) von natürlichen oder juristischen Personen oder durch die betroffenen Gemeinden oder ihrer Gemeindeverbände eingereicht werden.

http://www.saarland.de/ministerium_umwelt_verbraucherschutz.htm

 

Noch ist der Blick Richtung Gongelfang, das zur Gemeinde Waldwisse gehört, durch kein Windrad gestört.

gongelfang

Standort der Windräder bei „Steine an der Grenze“

Bei meiner Recherche nach einer Wanderkarte im Bereich „Steine an der Grenze“ bin ich auf
„Nop’s Reit- und Wanderkarte“ gestoßen.
Die Wege sind entsprechend ihres Zustandes ausgewiesen. Was man bei anderen Karten eher selten findet.
Die Richtigkeit kann ich bestätigen da ich mal gleich unsere heutige früh morgendliche Wanderung überprüft habe.

Und dort habe ich die vorläufigen Standorte der geplanten Windräder jenseits und diesseits der Grenze entdeckt.
Das eine kommt schon recht nahe an den alten Silwinger Zoll ran.

windräder

„Nop’s Reit- und Wanderkarte“
www.wanderreitkarte.de

Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl

Der Supergau im Kernkraftwerk Tschernobyl ereignete sich am 26 April 1986.
Hoffen wir das die Menschheit von weiteren atomaren Katastrophen verschont bleibt.
Wobei diese Hoffnung so groß eigentlich nicht sein kann, denken wir nur an die noch nicht allzu lange zurück liegende Nuklearkatastrophe von Fukushima die erst drei Jahre zurückliegt. Und dessen Auswirkungen noch lange nicht vorbei sind.

atom Kopie

Grafik Lothar Bauer

Malwettbewerb "Müll im Meer" NABU

Der NABU veranstaltet einen Malwettbewerb zum Thema „Müll im Meer“!

Die Teilnehmer sollen mit Ihren Bildern auf das Problem „Müll im Meer“ aufmerksam machen.
Laut NABU gelangen Jahr  für Jahr mehr als zehn Millionen Tonnen Abfälle in die Ozeane.  Es sterben weltweit bis zu eine Million Seevögel sowie 100.000 Wale, Delfine und Robben an den Folgen von Plastikabfällen

Verschiedenste Techniken und Formate sind möglich.
Mitmachen kann Jeder ab 16 Jahren.
1. Juni 2014 ist der letzte Einsendetermin
3 Geld und 5 Sachpreise werden von einer Jury aus den unterschiedlichsten Bereichen vergeben
Weitere Informationen findet man HIER

nabu

Biosphärenfest 2013 rund um den Würzbacher Weiher

Das Biosphärenfest 2013 findet am Sonntag, den 25. August in Blieskastel-Niederwürzbach, rund um den Würzbacher Weiher, statt. Auch in diesem Jahr hält der Festtag der Biosphäre viele neue Attraktionen parat

Doch bekanntlich bietet das Biosphärenfest ja auch immer Informatives rund um den Bliesgau und Tipps zum Thema „Nachhaltigkeit leicht gemacht“: Mit Beratungen zum Klimaschutz und den Angeboten der Natur- und Landschaftsführer, mit Infos zur Verwendung von Nützlingen im heimischen Garten im Betrieb der Gärtnerei Zeller und Neuigkeiten zur nachhaltigen Mobilität ist für jeden Besucher sicher etwas dabei. An die 100 Aussteller machen das mittlerweile 10. Biosphärenfest zu einem einmaligen Erlebnis, zu dem die Ortsgemeinschaft Niederwürzbach, die Stadt Blieskastel und der Biosphärenzweckverband Bliesgau recht herzlich einladen.

Quelle: Biosphärenfest 2013 rund um den Würzbacher Weiher ( Saarkurier-Online )

Weitere Informationen: www.biosphaere-bliesgau.eu

bliesgau1

Windräder auch auf Silwinger Bann

„Merzig will Windparks mitbetreiben“ so die Überschrift eines Artikels in der Saarbrücker Zeitung vom 25.06.2013.
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/merzig-wadern/Merzig-will-Windparks-mitbetreiben;art2800,4833938

Im Bereich der Gemarkungen Silwingen/Büdingen sollen 4 Windräder aufgestellt werden.
Der Merziger Stadtrat berät heute abend unter anderem auch darüber.

Dann sind wird doch mal gespannt ob im morgigen Amtsblatt nähere Informationen zu lesen sind.

windrad

 

 

Neues Internetportal neue Internetportal in der Großregion

Das neue Internetportal bietet Informationen neue Internetportal, die in den Anhängen der Fauna-Flora-Habitat (FFH)- und Vogelschutzrichtlinien verzeichnet sind

Saarbrücken – Feuerfalter, Luchs, Biber, Flussperlmuschel, Smaragdlibelle: Zahlreiche seltene Tierarten tummeln sich in den Wäldern, Wiesen und Auen der europäischen Großregion Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Wallonien. Diese hat ein neues Internetportal entwickelt, um über die biologische Vielfalt auf ihren rund 65.400 Quadratkilometern zu informieren. Die Daten zur Verbreitung seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten in der Großregion werden unter http://www.bio-gr.eu gesammelt.

Den kompletten Artikel findet man beim SaarKurier Online

bioportal

 

Hochwasserbericht der #Wetterstation Saar

Einen interessanten und ausführlichen Bericht zum Hochwasser über Pfingsten findet bei der Wetterstation Saar.

Unser Bereich des Saargaus hatte keine größeren Beeinträchtigungen durch das Wetter.
Feuerwehrsirenen waren auch keine zu hören, so das ich davon aus gehe das die Keller diesmal trocken bleiben.

Einzig die Straße neben dem Bannholzerwald oberhalb der Silwinger Kapelle lief das Wasser 5cm hoch über die Straße.

Die Nebenflüsse der Saar wie Blies, Prims oder Iller waren aber schon heftiger betroffen.

Viele Bilder davon bei der Wetterstation Saar.

http://www.wetterstation-saar.de/Hochwasser.html

Waldzustandsbericht 2012: Jeder dritte Baum im Saarland deutlich geschädigt – Kalkung soll Regeneration der Waldböden erleichtern

Pressemitteilung vom 24.01.2013 – 14:00 Uhr

„Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2012 bieten uns ein weiterhin alarmierendes Bild, denn jeder dritte Baum im Saarland zeigt deutliche Schäden“, so fasst der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, kurz zusammen. „Die im Jahr 2006 begonnene Erholung hat sich 2012 nicht mehr fortgesetzt.“

Gegenüber 2011 entwickelten sich die Kronenschäden bei den einzelnen Baumarten sehr unterschiedlich. Eine deutliche Verschlechterung ist bei der Eiche, der Douglasie und den sonstigen Laubbäumen zu verzeichnen, verbessert hat sich hingegen der Kronenzustand von Buche und Kiefer. Im Mittel nehmen die so genannten deutlichen Schäden (Schadstufen 2-4) um 7 Prozentpunkte auf 34 % zu; die Gesamtschäden (Schadstufen 1-4) halten sich mit 74 % auf dem Niveau des Vorjahres.

Bei der Waldzustandsinventur des vergangenen Jahres schnitt die Eiche am schlechtesten ab. Die deutlichen Schäden (Schadstufen 2-4) stiegen 2012 sprunghaft von 18 auf 51 % an. Bei über 40 % der Eichen wurden Fraßschäden durch Eichenwickler und Frostspanner festgestellt.

wald-001kl

Die Fichten-Schäden stiegen um 3 Prozentpunkte auf 19% an.

Bei der Buche sieht es besser aus: Hier fielen die deutlichen Schäden auf einen Wert von 35 % (2011: 51 %). Allerdings bewegt sich diese Prozentzahl nach mehreren witterungsbedingt günstigen Jahren für die Buche immer noch auf besorgniserregend hohem Niveau.

Bei der Kiefer dauert die Erholungsphase offensichtlich noch an. Bei den deutlichen Schäden ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf 27 % zu verzeichnen.

Die langfristige Beobachtung der Bäume zeigt, dass neben Schadstoffen aus der Luft auch Witterungsbedingungen und biotische, also durch Lebewesen verursachte Faktoren erheblichen Einfluss auf das Gesundheitsbild haben. Baumschäden bedingt durch Luftschadstoffe lassen sich am Kronenbild, aber auch in der Bodenchemie ablesen.

„Angesichts der zunehmenden Versauerung der Waldböden werden wir, wie bereits im Koalitionsvertrag angekündigt, das Kalkungsprogramm von 2009 wieder aufnehmen. Wir sind uns bewusst, dass die Kalkung der Böden nur die Symptome behandelt und nicht die Ursachen beseitigt. Dennoch halten wir sie für unerlässlich, um dem Waldökosystem die spätere Regeneration zu erleichtern“, so Staatssekretär Krämer.

Das sollen aber nicht die einzigen Maßnahmen sein. Das Repertoire an waldbaulichen Mitteln (Förderung von Mischbeständen, die baumartenreich und unterschiedlich im Alter sind) und die Einhaltung bestimmter Regeln bei der Holzernte (z.B. keine Holzernte von Stämmen und Ästen, die weniger als 10 cm Durchmesser haben), sollen hier ebenso einen Beitrag leisten.

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Schneeverirrungen, Gehirnverdrehungen und andere Seltsamkeiten …

Heute morgen um halb fünf schon richtiger Schneefall. Die Hunde waren in ein paar Minuten weiß
Ist ja auch Winter, oder. Nach dem Kalender auf jeden Fall.
Und sind wir doch mal ehrlich, eigentlich haben wir die letzten Jahre, Jahrzehnte immer Winter gehabt.
Mal mehr mal weniger.
Obwohl wir um die Jahreswende richtig mildes Wetter hatten, konnte man doch davon ausgehen das es nicht so bleiben wird.
Aber manche Leute haben schon schon ihre Gartenmöbel auf die Terrassen gestellt.
Vielleicht sind Ihnen ja die für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen ins Gehirn gestiegen.

Der Grund für die Jahreszeiten ist im Winkel und der Dauer der Sonneneinstrahlung zu finden.
Und nicht in der Entfernung. Im Januar befindet sich unser Planet am Sonnen nächsten Punkt.
Für Europa beträgt der Winkel im Sommer 60-65° und die Sonnenscheindauer in Mitteldeutschland (geographische Breite 50°)
16-17 Stunden, im Winter sind es hingegen 7-8 Stunden bei einem Winkel von nur 13 bis 18°.

Jahreszeiten99_DE2

http://de.wikipedia.org/ drawing by Horst Frank ,
Diese Datei und die Informationen unter dem roten Trennstrich werden aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons eingebunden.

Wie jeden Winter, und meist öfters das Thema Lüften und Heizen.
Die Temperaturen die da von Experten immer genannt werden sind mit einem Kaminofen eh nicht zu regeln.
Es kommt auch nicht nur auf die Temperatur auf dem Thermometer an sondern eher auf die Wohlfülltemperatur.
Diese kann je nach Wetterlage schwanken.
Zum Beispiel erscheint einem ein feucht, Kaltes Klima manchmal kälter als entsprechend tiefere Temperaturen.

Außerdem kostet mich das Heizen nicht sehr viel und wir regulieren unsere Temperatur selber.
Alte Häuser haben eh ein eigenes Lüftungsverfahren. man sollte da vorsichtig sein diese zu viel abzuschotten, sprich total Luftdicht zu machen.

Außer dem ist ein zu milder Januar nicht gerade förderlich fr die Natur und das Wachstum.
Das wußten schon unsere Altvorderen die noch abhängiger vom Wetter waren als wir heute:
Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein

Manch einer wird jetzt sagen was interessiert es mich ob die Fässer der Bauern gefüllt sind oder nicht.
Es ist leider so das wenn es eine geringere Ernte gibt die Lebensmittelpreise wieder steigen.
Und das merkt doch irgend wie Jeder im Geldbeutel. Oder?

 

Getreideernte – glyphosathaltige Mittel auf die Getreideflächen werden empfohlen …

von Wem werden solche Dinge empfohlen?
Und wer spritzt solches Gift auf seine Felder?

Laut dem Umweltinstitut München e.V. (  http://umweltinstitut.org/  ) spritzen viele Landwirte kurz vor der Getreideernte pures Gift ( glyphosathaltige Mittel ) auf die Getreideflächen, damit das Getreide zum gewünschten Termin erntefertig ist.
Natürlich wird die Gefährlichkeit solcher Gifte für den Menschen geleugnet.

Die Getreide verarbeitende Industrie und vor allem der kleine Bäcker um die Ecke sollte seinen Kunden solches in seinem Brot nicht antun.

Weitere und ausführliche Informationen :  http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/leserbrief-schreiben-1016.html  

Unser Brot in den Fängen der Chemie und GiftindustrieGrafik Lothar Bauer
 

SAARBRÜCKER STADTWERKEKONZERN SETZT DEN FOKUS AUF ERNEUERBARE ENERGIEN – REPOWERING“ DES GRÖSSTEN WINDPARKS IM SAARLAND

Wichtiger Beitrag zur Energiewende

Nach dem Repowering liefert der Windpark Saar in Freisen Strom für 18.500 Haushalte – Foto: Stadtwerke Saarbrücken

Saarbrücken/Freisen – Im Windpark Saar in Freisen, an dem die Saarbrücker Stadtwerke mit 24,9 Prozent beteiligt sind, steht zurzeit ein „Repowering“ an. Das bedeutet, 12 der bisher 15 Windräder werden durch sechs neue, leistungsfähigere Windanlagen ersetzt. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 24 Mio. Euro. Obwohl sich der Gesamtanlagenpark damit von 15 auf neun verringert, steigt die Leistung von 12,4 auf 19,6 MW. Mit weiteren Bestandsanlagen in Freisen-Eitzweiler ( 2 x 1,5 MW) und Losheim am See (1 x 2 MW) und einer Gesamtwindparkleistung von 24,6 MW erzielt der Windpark einen Ertrag von rd. 56 Mio. kWh, was einem Stromverbrauch von ca. 18.500 Haushalten entspricht – oder über 5 Prozent aller saarländischen Haushalte.
SAARBRÜCKER STADTWERKEKONZERN SETZT DEN FOKUS AUF ERNEUERBARE ENERGIEN – REPOWERING“ DES GRÖSSTEN WINDPARKS IM SAARLAND weiterlesen

Vermessungsarbeiten zur Erstellung von Hochwassergefahren- und -risikokarten

Vermessungsarbeiten zur Erstellung von Hochwassergefahren- und -risikokarten

An Teilen von Bist, Ellbach, Großbach, Tod-Bach, Mackenbach, Mühlenbach, Mandelbach, Nied, Oster, Saarbach, Seffersbach und Würzbach werden in den kommenden Wochen im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr Vermessungsarbeiten zur Erstellung von Hochwassergefahren- und –risikokarten durchgeführt. Diese im Rahmen der Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie erstellten Fachkarten dienen der Information der Anlieger und Behörden über das Ausmaß der bestehenden Hochwasserrisiken.

Dabei wird vor der eigentlichen Vermessung der Gewässerverlauf zuerst begangen, um die relevanten Querprofile festzulegen. Danach folgt die detaillierte Aufnahme des Gewässerbetts und der anschließenden Vorländer. Da unter Umständen auch Privatgrundstücke betroffen sind, bittet das Umweltministerium alle Anlieger darum, diese Arbeiten zu unterstützen und dem beauftragten Ingenieurbüro Zugang zum Gewässer zu gewähren. Außerdem werden alle Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, dass bei zukünftigen Hochwasserereignissen deren Höchststände wenn möglich im Bild mit Uhrzeit und Datum bzw. als Markierung im Gelände z.B. an Brücken oder Gebäuden festgehalten werden. Falls daneben noch Hochwassermarken zurückliegender Ereignisse bekannt sind, bittet das Ministerium ebenfalls um Mitteilung. Die Aufzeichnungen können bei der Kommunalverwaltung eingereicht werden. Das Ergebnis, die Hochwassergefahren- und –risikokarten, werden nach Projektabschluss veröffentlicht. „Mit diesem Projekt wollen wir in den Hochwasserpartnerschaften dazu beitragen, Menschen die in hochwassergefährdeten Bereichen leben, zu informieren. Übergeordnetes Ziel ist es Maßnahmen zu ergreifen um Hochwasserschäden wenn möglich zu minimieren“, so Staatsekretär Klaus Borger.

Christoph Küntzer

Pressestelle
Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
– Saarland –
Keplerstr. 18, 66117 Saarbrücken
Telefon: +49 (0)681/501-4717
E-Mail: c.kuentzer@umwelt.saarland.de
www.umwelt.saarland.de