Archiv der Kategorie: Umwelt

Wetterregeln Mai

Wetterregeln Mai:
Der Mai kommt gezogen wie der November geflogen
Fliegen die Schwalben in den Höh`n kommt ein Wetter, das ist schön
Maienfrost den Früchten das Leben kost
Marientau macht grüne Au, Marienfröste sind unnütze Gäste
Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und Heu
Sind die Maifer und Raupen zu viel, steht eine reiche Ernte ans Ziel
Der Nordwind ist ein guter Vetter, denn er bringt beständig Wetter
Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind
Abendrot-Schönwetterbrot. Morgenrot -Schlechtwetterbrot/abends Tod

Bild könnte enthalten: Pflanze, Natur und im Freien

Drei Königstag 6 Januar


In früheren Zeiten war der 6 Januar der Jahresbeginn.
Mit diesem Datum wurde das Ende des Winters verkündet.
Etwa ab den 4 Jahrhundert n Chr. wurde dieses alte Jahresfest durch die Erscheinung des Herrn christlich
. fest der „Epiphanie“ ersetzt.
Papst Innozenz XII. verlegte nach der Kalenderreform von Papst Gregor XIII. de Jahresbeginn vom 6 auf den 1 Januar.

Die Tradition des Dreikönigsingens, auch Sternsingen genannt, geht auf mittelalterliche Heischebräuche zurück, die früher genutzt wurden, um sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Das Brauchtum wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederbelebt und wird vorrangig in katholischen Gemeinden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol praktiziert.

Eine andere Wetterregel besagt das wenn es am Drei Königstag kein Eis gibt es am Pankratiustag am 12.5 weiß wäre. Wir werden es erleben …

Wein in Biringen …

Biringen wird Weinbaugebiet!
Nicht gerade, aber Alfred Hoffmann vom Hofgut Eichen in Biringen versucht den Wein wieder in unsere Region zu bringen.

Den ersten Wein in unserer Gegend brachten natürlich die Römer mit.
Nach dem Ende der römischen Macht verschwanden die Weinberge für lange Zeit.
Etwa um 1800 begann der Weinanbau an der Saar in Merzig und der Beckinger Gegend wieder.
Weinanbau im Saargau gab es bis ins vorige Jahrhundert hinein.
An der Nied kunden die ersten Sokumente um 1340 von Weinbergen.
Einer Statistik von 1836 wurde in 36 Gemeinden unseres Kreises Wein angebaut.
Darunter auch Fitten, Büdigen, Hilbringen, Mechern, Merzig, Mondorf, Silwingen, Wellingen und Weiler.

Etwa um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im Kreis Merzig ganz zum Erliegen.
Eine Reblausplage und ein verstärkter Obstanbau waren die Gründe.
Aber auch das die Menschen in der immer mehr aufkommenden Industrie ein besseres Einkommen fanden.
Und eine immer stärker werdende französisch Konkurrenz im Weinanbau.
Etwa um 1919 war dann endgültig Schluss mit dem Weinanbau in Merzig.
Die Anbaufläche verminderte sich für die Stadt Merzig im Jahre 1906 auf 92, bis 1909 auf 60, bis 1914 auf 50 und bis 1919 auf 25 Morgen.
Und seid 2009 gibt es wieder Wein aus Merzig. Am Kreuzberg.

https://www.kreuzberg-merzig.de/historie/


Quelle: Saarbrücker Zeitung 17.11.2018

Erntedankfest

Heute ist Erntedankfest,
die Äcker, Felder und Gärten sind so gut wie leer geräumt.
Die Haupternte ist eingefahren.
In den Gärten stehen verschiedentlich noch die Wintergemüse und ein paar grüne Tomaten reifen noch langsam in den Gewächshäusern vor sich hin.
Besondere Wetter oder Bauernregeln gibt es für das Erntedankfest nicht.
Erntedankfeste gibt es schon seit vor geschichtlicher Zeit.
Unsere Vorfahren die noch fast alle Bauern waren und eng mit dem Naturgeschehen verbunden und von diesem abhängig richteten die Feste nach diesen Gegebenheiten aus.
Die Erntefeste begannen meist schon im Hochsommer und enden mit dem Herbstbeginn.
Die Ernte ist der Höhepunkt der harten Arbeit und sichert das weitere Überleben der Menschen auch über die kalte Jahreszeit hinaus.
Den Geistern und Dämonen des Feldes wurden Opfergaben dar gebracht.
Strohfiguren, Erntegarben, Sonnenblumen, Kürbisse und Rüben …
Die letzten Früchte wurden am Baum hängen oder im Feld liegen gelassen als Zeichen der Dankbarkeit.
Später wurde das Fest auch von der Kirche übernommen und fällt immer auf den ersten Sonntag des goldenen Oktobers.
Während des Festes gibt es oft Umzüge, wobei man u.a. die Erntedankkrone mitführt.
Die Altäre in den Kirchen werden mit Acker und Feldfrüchten geschmückt.
Die Ernte wird gesegnet. Erntekränze aufgehängt.
Früher wurde den Armen ein Teil der ernte geschenkt.
Erntedankkronen wurden in die Stuben gehängt und bis zum nächsten Fest in dort gelassen.
Aber vielerorts merkt man von diesen alten Traditionen schon lange nichts mehr.
Gemüse, Gemüsekorb, Ernte, Garten, Salat, Essen, Gesund

Hitze, Trockenheit, Jahrtausend Sommer …

Für die Natur und das Leben auf der Erde sind alle Jahreszeiten wichtig. Leider gibt es aber zu viele extreme beim Wetter. Zu viel Wasser (Regen), zu viel Trockenheit etc.
Sommer sollte schon Sommer sein, aber man sollte auch daran denken das Viele unter zu viel Hitze auch leiden. Temperaturen tagsüber von 25-28 Grad und Nachts unter 20 würden auch reichen. Dann noch ab und zu nachts Regen und es wäre fast perfekt Aber der Mensch kann sich das Wetter nicht selbst machen, was auch gut so ist

Die Eisheiligen

scheinen dieses Jahr nicht so zu zuschlagen.
Zwischen dem 11 und 15 Mai beehren uns die Eisheiligen.
Namentlich:
Mamertus
, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius
, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius
, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius
, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia
, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie

Wegen der Kalenderreform und des Klimawandels sollte man sich aber nicht auf diese Daten verlassen.
Den Wetterbericht halt im Auge behalten und nicht viel kann passieren.
Und so extrem haben diese Heiligen die letzten Jahre auch nicht mehr zugeschlagen.

Trotzdem sollte man im Garten mit manchem noch warten.
Die Stangenbohnen werden frühstens nächstes Wochenende gesetzt.

hdr

Foto Kompost …

… ist was feines und kostet eigentlich nichts.
Nur ein wenig Arbeit die sich aber lohnt.

Kompost verbessert den Boden und gibt Nährstoffe zurück.
Aber auch hier ist „Allzu viel  ungesund“.
Sparsam verwenden ist angesagt. Etwa 3 bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr für Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf ausreichend sind. Starkzehrer vertragen etwas mehr.

Kompostierung  bezeichnet den Teil des Nährstoffkreislaufs, bei dem organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bodenlebewesen (heterotroph) abgebaut wird. Dabei werden neben Kohlendioxid auch wasserlösliche Mineralstoffe freigesetzt wie beispielsweise Nitrate, Ammoniumsalze, Phosphate, Kalium- und Magnesiumverbindungen, die als Dünger wirken. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Garten und Küchenabfälle, die kompostiert werden, sollten möglichst aus organischen Bestandteilen zusammengesetzt sein und möglichst keine Schadstoff- und Störstoffgehalte aufweisen. Störstoffe sind unverrottende oder schlecht biologisch abbaubare oder nutzbare Materialien.
Also keine ganzen Äpfel sondern deren Abfälle.

Belüftung und Feuchtigkeit braucht ein Komposthaufen auch.

Man verwendet zur Kompostierung

Eine lockere Bauweise des Kompostbehälters halte ich für die Bessere.

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