Vor der Haustür

Bei uns vor der Haustür um 1960. Interessant der Blick in den Hausflur und die Fliesen … Meine Uroma!

Der Flur war immer dunkel. Die Haustür damals tagsüber bis in den Abend nicht abgeschlossen. Rechts ging es in die Scheuer, die nicht sehr groß war und bis unters Dach reichte. Links ging es ins kleine Wohnzimmer und gerade aus und dann links um die Ecke in die Küche, den Mittelpunkt des Hauses mit dem Chaise Lounge, dem alten Kohleofen und dem Schaaf …. Der Tür mit dem kleinen Fenster,d a wo es zum Speicher ging. Der Tür durch die es in den Keller ging, und zum einzigen Klo das sich damals im Haus befand. Im Winter immer kalt.

Silwinger Kapellenfest

Silwingen feierte Renovierung der Kapelle mit Hl. Messe und einem anschließendem Fest.

Das Festhochamt wurde von Pastor Frey zelebriert.
In einem Grußwort bedankte sich Ortsvorstherin Martina Neusius bei Allen die zur Renovierung der Kapelle und dem Gelingen des Festes beigetragen haben.
Der alte Wetterhahn, der jetzt neben der Kapelle steht, war Ihr dabei ein besonderes Anliegen und eine Erwähnung wert.

Ein Spendenscheck über 500 Euro dessen Erlös für die Kapelle bestimmt ist wurde von der Dorfgemeinschaft überreicht. Das Geld stammte aus dem Erlös des Bunten Abend Föösend 2019.

Für die musikalische Umrahmung sorgten der Kirchenchor Mondorf unter der Leitung von Waltraud Krompholtz sowie Pauline Kopp (Violine) und Fransesco Bernasconi (Klavier). Letztere sorgten später im Bürgerhaus auch noch für ein musikalisches Intermezzo.

Das Silwinger Kapellenfest wurde wegen des voraus gesagten schlechten Wetters ins Bürgerhaus verlegt. Was dem Fest keinen Umbruch tat und eine richtige Entscheidung war

Nach der Messe begaben sich die meisten Kirchgänger noch ins Silwinger Bürgerhaus um dort mit weiteren Gästen zusammen zu feiern.

Das Bürgerhaus konnte den Ansturm fast nicht bewältigen.
Auch viele Besucher aus den umliegenden Orten waren anwesend.

Das Fest wurde gestaltet vom Pfarrgemeinderat Mondorf/Silwingen unterstützt durch die Silwinger Jugendwehr und weiter ehrenamtliche Helfer.
Bei Kaffee und Kuchen, Waffeln, Würstchen vom Grill und weiteren Getränken kam es zu vielen interessanten Gesprächen.
Für die Besucher der Messe und auch des Festes lag eine kleine Festschrift zur Renovierung der Kapelle Maria Opferung Merzig-Silwingen 2019,
gestaltet vom Pfarramt Hilbringen , bereit.

Auch die Fotoausstellung „Rund um die Kapelle“ die vom Historischen Arbeitskreis Silwingen präsentiert wurde zog sehr viele Besucher an.
Gezeigt wurden ältere und neuere Fotos unserer kleinen Kapelle. Aber auch ältere Zeitungsausschnitte und weitere Informationen.

So eine geplante Friedhofserweiterung von 1967, die so aber nie zu Stande kam.

Die Fotos werden noch eine Weile in der Silwinger Kapelle ausgestellt und zwar an folgenden Terminen:
Sonntag den 25.08, den 01.09, den 08.09, den 15.09 und am 22.09.2019.

Kapellenfest Silwingen

Am 18 August .
Am Silwinger Kapellenfest wird es nach der Messe in der Kapelle eine kleine Ausstellung mit alten und neuen Fotos rund um die Kapelle geben. Alte Zeitungsausschnitte diese betreffend werden auch gezeigt. Wer noch was zum Thema hat, auch vom Friedhof!? Wir würden uns freuen. Historischer Arbeitskreis Silwingen!

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Bericht zur ersten Wanderung des „Historischen Arbeitskreises Silwingen“ am Pfingstsonntag 2019.

Langer Text!

Bericht zur ersten Wanderung des „Historischen Arbeitskreises Silwingen“ am Pfingstsonntag 2019.

Start der Wanderung war am Parkplatz des Heidwaldes, gegenüber dem ersten Windrad, um 9 Uhr 30.

Bis kurz vor halb zehn war noch keiner zu sehen, aber dann kam der große Ansturm.

Nach einer kurzen Begrüßung und Gesprächen begaben wir uns zum Anfang des Waldes und die historische Wanderung begann.

Das erste Thema bezog sich auf die Anfagnszeit des zweiten Weltkrieges und die Aktivitäten der deutschen Wehrmacht im Bereich des Heidwaldes.

Michael Osa zeigte dazu einige original Fotos aus dieser Zeit, die deutsche Soldaten in ihren Stellungen und Quartieren zeigten.

Am Windrad vorbei ging es dann in den französischen Wald das „Kirschholz“.

Dort befindet sich immer noch ein Panzergraben, der sich damals über mehrere Kilometer erstreckte. Heute durchzieht dieser Graben immer noch das gesamte Kirschholz.

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Der Reinbrunnen

Um 1910 soll in Silwingen der sogenannte Reinbrunnen gestanden haben. Der Name kommt vom gleichnamigen Bach, dem Reinbach. Der Standort des Brunnens befand sich hinter dem Haus des Ley Michels. Dieses Haus war damals die Lehrerwohnung. Die Schule, die 1827 gegründet wurde, stand ganz in der Nähe in der Schul- oder Hirtengasse. Der damalige Lehrer Hanser Ambrosius ließ sich jedem Morgen von einem Schüler ein Glas Wasser aus diesem Brunnen bringen. Und trank dieses dann vor Unterrichtsbeginn. Ein Schüler brachte ihm ein Glas Wasser aus dem Laufbrunnen, vor dem Haus Schul Pit/Geedi. Ambrosius bemerkte dies aber sofort am Geschmack. Man kann annehmen das dies dem Schüler nicht so gut bekommen ist …

Wann der Brunnen gebaut wurde oder verschwand ist leider nicht mehr bekannt.
Um 1037 wird eine Quelle mit Namen Rhinburn, Rhinburnen genannt.

Quelle Walter Hoffmann

Historischer Arbeitskreis Silwingen

Der „Historische Arbeitskreis Silwingen“ hat seine erste gemeinsame Aktion hinter sich. Die ein toller Erfolg war. Hier sind Namen nicht Schall und Rauch, sondern verleihen dem Ganzen einen offiziellen Charakter und ein Erkennungsbild. Weitere Projekte sind in Planung. Über diese werden wir hier ausführlich berichten. Die Erforschung, Restaurierung und Ausweisung als Denkmal des im Heidwald gefunden Wegkreuzes ist ein Beispiel für weitere Aktivitäten. Natürlich sind wir auf Hinweise und Hilfe der Bevölkerung bei einigen Projekten angewiesen. Wir wissen dies zu würdigen.

Das Pülver Häuschen im Heidwald. Foto Liane Kopp

Kleines Resümee zur Wanderung am Pfingstsonntag

Die Wanderung des Historischen Arbeitskreises Silwingen ist hiermit abgeschlossen. Herzlichen Danke an Alle die an der Wanderung teilgenommen haben. Wir waren überrascht das die Teilnehmerzahl doch so groß war. Um die 30.

Viele interessante Gespräche geführt und neue Erkenntnisse erworben. Eine tolle Runde und sehr interessierte Teilnehmer.

Zum Abschluss dann ein kleiner Umtrunk mit Imbiss und weiteren Gesprächen.

Ein ausführlicher Bericht wird folgen.

Darum schließe ich jetzt ab mit „Sepp Herberger 😉 : Nach der Wanderung ist vor der Wanderung…“

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Himmel, Gras, im Freien und Natur

Viele tolle Fotos findet man hier: https://www.facebook.com/stefan.haas.33865/media_set?set=a.447359692720512&type=3

Die Franken in Silwingen …

200 Schritte unterhalb der jetzigen Kapelle wurden alemannische Gräber gefunden. Wohl eher fränkische. Aber dort befand sich ungefähr die erste Kapelle die 1653 gebaut wurde. Also wurde diese Kapelle oder eher ein kleines Gebetshaus in der Nähe alter Begräbnisplätze gebaut.
Die Franken siedelten im Quellgebiet des Reinbaches, und errichteten ihre Friedhöfe immer in einiger Entfernung zu den Siedlungsplätzen.

Gedenkstein entdeckt

Alter Gedenkstein entdeckt.

Die Geschichte dazu: Auf einer Karte die um 1930 erstellt wurde, aber auch Daten von früher enthalten kann, habe ich an besagter Stelle ein „Kreuz“ entdeckt. Es kann sich dabei um ein Wegkreuz, Heilgenbild oder einen Gedenkstein handeln.

Den ungefähren Standort wusste ich ja und begab mich zu einem Weg der in den Heidwald führt und nicht weit von besagter stelle entfernt ist.
Also in den Wald hinein und am Waldessrand vorbei.
Durch die momentan dichte Vegetation ist die Sichtung etwas schwierig und der Wald ist auch ein wenig verwachsen.
Zuerst stieß ich auf einen Stein der quadratisch aussah und etwa 10-20cm aus der Erde ragt. Dabei steckte ein morscher Holzstab.
Nach dessen Sichtung kann man sehr wahrscheinlich davon ausgehen da es sich um keinen natürlichen Stein handelt.
Zuerst dachte ich es handelt sich um den Gedenkstein, aber der Abstand zur Straße war mir doch zu gering.
Also weiter am Waldessrand entlang.Bis ich einen „Holzstumpf“sah der doch recht hoch war.
Von hinten sah er aus wie ein Baumstumpf in dem steine steckten.
Also näher ran und sich sah das es genau umgekehrt war.
Holz steckte in einem Steinsockel.
Vorne befindet sich ein ovales Feld mit einer Beschriftung. Diese muss noch genauer untersucht werden.
Erkennen konnte ich „…801“ (…901?). Also entweder 1801 oder 1901. Und den Namen „Victor“? „Bihl“, wahrscheinlich Biehl. Die Wörter „von“ und „ihnen“.
Ob ein Kreuz oder eine Figur darauf war weiß ich nicht.
Nach Abtasten der Oberfläche konnte ich aber keine entsprechende Halterung oder etwas ähnliches entdecken.
Der Waldboden muss deshalb auch noch abgesucht werden.

Auf einer Karte von 1957 ist dort nichts mehr eingezeichnet.

Ich werde dazu einige ältere Bürger in Silwingen befragen, ob sie davon wissen.
Und die Schrift näher untersuchen.
Und dann sehen wir weiter …

dav

„Historischer Arbeitskreis Silwingen“

Gründung: 4 Mai 2019
„Historischer Arbeitskreis Silwingen“
Der Historische Arbeitskreis Silwingen ist eine lockere und offene Zusammenkunft geschichtsinteressierter Bürger aus Silwingen und der Umgebung, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Silwinger Vergangenheit und die unserer Gegend wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und vor dem Vergessen zu Bewahren. Einen Schwerpunkt gibt es dabei nicht. Es ist alles von Interesse was zur Vergangenheit Silwingens und der Umgebung gehört. Das Sammeln und Aufbewahren alter Fotos, Dokumente und Informationen steht mit im Vordergrund.
Die Idee die Silwinger Vergangenheit aufzuarbeiten und der Bevölkerung zugänglich zumachen entstand in den 90zigerJahren und geht auf Lothar Bauer zurück. Angeregt durch die vielen alten historischen Fotos, die seine Großmutter aufbewahrt hatte, stellte er mit den damals noch spärliche Informationen eine Ortschronik von Silwingen ins Internet:
Schon damals wurde er von einigen Silwingern Bürgern mit Material und Informationen unterstützt. Dem Historischen blieb er immer verbunden, aber etliche Jahre ruhte es alles ein wenig.
Vor ein paar Jahren kam dann die Idee eine oder mehrere historische Infotafeln über Silwingen aufzustellen.Die Recherche zur ersten Tafel führte zu einem regen Austausch historischer Informationen, der bis heute anhält und gefördert werden soll. Diesem Arbeitskreis gehört automatische Jeder an, der sich irgend wie im historischen Bereich arrangiert. Es bestehen absolut keine Verpflichtungen. Jeder so wie er möchte und wie die Zeit und Lust es eben zulässt. Ich koordiniere und verwalte alles was dazu gehört.