Archiv der Kategorie: Silwingen

Historische Infotafel – die nächste …

Die nächste Infotafel für Silwingen steht in den Startlöchern. Und zwar über die Silwinger Kapelle. Hermann Schmitz aus Mondorf hat mich dazu kontaktiert um die Daten ab zu gleichen. Der Auftrag geht sicher vom Pfarrgemeinderat aus. Für die Mondorfer Kirche soll eine solche historische Infotafel schon erstellt worden sein. Problematisch momentan das Aufstellen dieser Tafeln. Man möchte das Ganze ja schließlich unter Einbeziehung der Bevölkerung und Interessierten praktizieren…

Bild könnte enthalten: Text „Die SILWINGER SCHULEN Wann genau Silwingen gingen Schulbetrieb onHau bekannt. Links Nachbardorf Mondorf. Kindern Schule, Mitte Hirtenhaus, eute) Bauer Zeichung Schule. (heua zwar Standort heutigen Lageplan Schule Kapellenberg Rainer Wochen. Rechts Schreinerei. Skizze Hirtenhaus. Hoffmann wieder in eingestellt. heute Silwinger Bürgerhaus Jahrgänge besuchten Gasthaus apellenb Bild mitte oben. davon Spritzenhaus Holzturm. Silwinger Schulen. Moritz 1871, Silwinger Gründung baeordote ger Silwinger Schüler. (Lehrerin) Baumann August 0健暖啡 聞 Gespendet ,neue Das jetzige Bürgerhaus. Lothar Bauer“

Winter

Winter
Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben – so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!
Ich lass ihn stehen! Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!
Er kann nicht ‚rein! Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür – und friert!
Heinz Erhardt (1909-1979)

Adventsgruß

Adventsgruß
Im Auftrag des Ortsrates Silwingen überreichten die Ortsvorsteherin Martina Neusius und deren Stellvertreterin Martina Peter den Senioren, am gestrigen Nikolausabend, ein kleines Präsent als Adventsgruß. (5.6.20)
Wie wir wissen ist dieses Jahr alles etwas anders und auch der Seniorentag fiel leider aus.
Dieses kleine Präsent soll die momentane Situation ein wenig aufhellen und auf positivere Zeiten einstimmen.
„Dieser Gruß soll sagen: Viel Freude an den Weihnachtstagen. Bleiben Sie gesund und munter. Ihr Ortsrat Silwingen“.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Adventsgruß


Im Auftrag des Ortsrates Silwingen überreichten die Ortsvorsteherin Martina Neusius und deren Stellvertreterin Martina Peter den Senioren, am gestrigen Nikolausabend, ein kleines Präsent als Adventsgruß.
Wie wir wissen ist dieses Jahr alles etwas anders und auch der Seniorentag fiel leider aus.
Dieses kleine Präsent soll die momentane Situation ein wenig aufhellen und auf positivere Zeiten einstimmen.
„Dieser Gruß soll sagen: Viel Freude an den Weihnachtstagen. Bleiben Sie gesund und munter. Ihr Ortsrat Silwingen“.

Werkzeugmarke, Markennummer …

Da hab ich doch in einer abgelegenen, verwilderten Ecke unseres alten Gartens diese „Münze“ gefunden.
Zum Glück noch alles lesbar:
„Eisenbahnbau Gesellschaft Saarlouis Merzig“
„Becker & Co
„35“

Zuerst dachte ich ja das sie etwas mit dem Bau der Eisenbahn Merzig – Bettelainville, oder auch Merzig-Bettsdorf, zu tun hat.
Diese Linie wurde von 1908 bis zur Eröffnung am ersten Nov. 1917 gebaut.
Die Bahnlinie führte an meinem Heimatdorf 66663 Merzig/Silwingen vorbei etwa 40 bis 50 Meter von einem Haus entfernt.

Dann hab ich mal recherchiert und bin auf folgendes gestoßen: Für den Kreis Saarlouis errichtete die Eisenbahnbau-Gesellschaft Becker & Co GmbH in Berlin elektrische Straßenbahnen, die ab 1913 eröffnet wurden. Stadt und Kreis brachten ihre Bahnen, die ausnahmslos in Normalspur angelegt worden waren, in die am 31. Oktober 1922 gegründeten Kraft- und Verkehrswerke AG Saarlouis (KRAVAG) ein. Die neue Gesellschaft baute anschließend das Netz weiter aus. Quelle: Wikipedia

Laut der Seite „Saar Nostalgie“ erfolgte der Bau und der Betrieb ab 1911 durch die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Becker & Co. GmbH aus Berlin.
Es könnte sich um eine Fahrmarke oder um Notgeld der Straßenbahnlinie Saarlouis gehandelt haben.

Zwei weitere Vermutungen sind mir angetragen worden.
1.
Es könnte eine Werkzeugmarke sein.
Die hat man abgegeben,wenn man teures Werkzeug gebraucht hat,und zurückbekommen,
wenn man das Werkzeug wieder zurück zur Ausgabe gebracht hat.
Die 35 war wohl die Nummer eines bestimmten Mitarbeiters.

2.
Es könnte sich auch um eine sogenannte „Markennummer“ handeln.
Im Bergbau gab’s sowas um die An-/Abwesenheit der Mitarbeiter festzustellen.
Bei Schichtbeginn hat der Arbeitnehmer die Marke von einem Brett, oder hier zusammen mit seiner Grubenlampe, abgenommen und bei schichtende wieder eingehängt. So wusste man immer wer aktuell im Dienst ist.

Wie jetzt Merzig dort rein passt habe ich noch nicht heraus gefunden.

Auf jeden Fall ein interessantes Stück Zeitgeschichte und noch gut erhalten.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

 

Amt Hilbringen

Silwingen hatte geschichtlich immer was mit Hilbringen zu tun.
Für mich ist oder war Hilbringen auch immer der Hauptverwaltungsort des Amtes Hilbringen.
Gewisse Erledigungen mußte man in Hilbringen erldeigen anstatt in Merzig.
Viele hatten z.B. Ihren Hausarzt hier.
Die Gebietsreform 1974, die dazu führte das das Amt Hilbringen auf gelöst wurde sollte bekannt sein.
Damit war das Amt Hilbringen Geschichte.
Zeitungsartikel: Gründung des Amtes Hilbringen. Quelle: Kreisheimatarchiv Merzig Museum Schloss Fellenberg

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Büdingen, Fitten, Harlingen, Hilbringen, Mechern, Menningen, Merchingen, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen in die Stadt Merzig eingegliedert.
Die Gemeinden Ballern, Büdingen, Fitten, Hilbringen, Mechern, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen gehörten vormals dem Amt oder der Bürgermeisterei Hilbringen an.
Wehingen-Bethingen und Tünsdorf die bis Ende 1973 auch zu Hilbringen gehörten kamen zur neu gegründeten Gemeinde Mettlach.

Ganz kurzzeitig war der Kreis Merzig vergrößert und die Orte
Biringen, Fremersdorf, Obersch, Fürweiler, Gerlfangen, Diersdorferhof kamen 1946 hin zu. Und wurden dem Amt Hilbringen zu gewiesen. Näheres muss noch erforscht werden.

Bild könnte enthalten: Text „Als Gründungsdatum darf der 1. 9. 1814 angesehen werden. Der mit die- sem Datum gegründete Amtsverband umfaßte die Orte Hilbringen, Mechern, Mondorf, Silwingen, Fitten, Ballern, mit den Ortsteilen Rech und Ripplin- gen, Schwemlingen, Weiler, Büdingen und Wellingen. Am 1. 1. 1953 wurden als weitere Orte Bethingen, Tünsdorf und Wehingen dem Amtsverband zu- geschlagen.“

Bild könnte enthalten: Text „Kreis Merzig vergröBert 1946 gehören zum Kreis Merzig die Losheim, Wadern und Weiskir- Bürgermeisteramtes Nonnweiler St. Wendel verwaltet. Weiterhin Merzig: die Orte Bethingen, Nohn, gen, ferner: Biringen, Fremersdorf, und Oberesch.“