Archiv der Kategorie: Silwingen

Die Burg Montclair

Als Schüler waren sicher Viele von uns schon dort.
Aber seit dem schon mal dagewesen?
Das letze Mal waren wir vor 10 Jahren dort.
Die Burg bietet einen tollen Blick ins Saartal und auf die Saarschleife.
Aber auch die Umgebung lädt zu Entdeckungen ein.
Überreste  dreier Burgen und einer keltischen Fliehburg sind zu entdecken …

Eine Rekonstruktionszeichnung der Burg
http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=1914/

http://www.burg-montclair.de/

Aus einem alten Buch:
„Montclair, der herrliche Silz mächtiger Geschlechter,
gefürchtet einstens und verhasst dem Kaufherrn und dem
Wandersmann, gepriesen und bewundert durch seine
todtesmuthige Verteidigung, die stolze Burg, sie liegt
in Trümmern, eine Ruine, von Raubgethier bewohnt,
von Gehölz wild umwachsen. Gesunken mit ihr und
verschwunden sind Grüneck und Saareck, fast vergebens
sucht man die Stellen, wo sie standen. Sie wurden um
Montclair herum und wegen Monlclair erbaut; ihr Zweck
war vorübergehend, und man weiss von ihnen nur, dass
sie einstens und wahrscheinlich nicht lange bestanden
haben.“

Die Burg 1930

und heute …

Montclair neu

Kommt der Winter doch noch …

Wohl ein wenig naiv zu glauben das das Frühjahr oder der Sommer schon vor der Tür stehen.
Der Februar bringt die Kälte zurück, wobei sie noch moderat ist.
Vor ein paar Jahren, 2015, hatten wir arktische Verhältnisse 😉
Sogar Eisbären waren zu sehen …

So ist das eben mit dem Wetter…

Römische Besiedlungen um Silwingen

Rote Punkte sind römische Landhäuser, Villa Rustica.
Die sehr unterschiedliche Größen hatten.
Die Villen bei uns könnten je 25-40 Hektar bestellt haben.

Bei den blauen Punkten handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Behausungen von Kleinpächtern die für die Villa arbeiteten und noch eigenes Land bestellten.
Eine Bevölkerung von 40-50 kann man für Silwingen und Umgebung annehmen.
In der Nähe des Turmes wurde etwa 2005 ein Brandgrab gefunden.
Ein Hinweis auf eine kleine Besiedlung.

Die Mecherner Villa war auf jedem Fall größer.

Ausführlicheres wird vorbereitet. Noch sehr ungenau …

 

Wegekreuz gleich hinter dem Silwinger Ortsschild Richtung Mondorf.

Wegekreuz gleich hinter dem Silwinger Ortsschild Richtung Mondorf.
Der Mondorfer Bann beginnt gleich hinter dem Silwinger Ortsschild, also müßte das Wegekreuz auch zu Mondorf gehören.

dav

Altes Wegekreuz in Silwingen

„Bezüglich der Restaurierung der Wegekreuze gibt es keine Neuigkeiten, Gelder sind bisher keine freigegeben worden.“
Ich hatte da auch mal per Mail nachgefragt und eigentlich eine positive Antwort bekommen. Unser Dorf hat an Denkmälern so viel nicht zu bieten. Darum sollte man wenigstens die wenigen die wir haben auch erhalten.
Aus dem unteren Sockel war ein Stück heraus gefallen das von Alfons Peter auf Seite gelegt wurde. Das ist mittlerweile wieder repariert worden.

Rückblick Ortsratssitzung Silwingen vom 07.12.2017

Protokoll der Ortsratssitzung in Silwingen vom 07.12.2017
Beginn: 19:10 Uhr Ende der Sitzung: 20:05 Uhr

OV Martina Neusius eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Die Mitglieder des Ortsrates sind nach ordnungsgemäßer Einladung in beschlussfähiger Zahl anwesend. Form und Frist der Einladung entsprechen den Anforderungen.

TOP 1: Bürgerfragestunde
Auf die Frage nach dem aktuellen Stand zum Spielplatzkonzept erklärt OV Neusius, dass sie mündlich von BM Hoffeld die Zusage erhalten hat, dass die Spielgeräte vom Bolzplatz überprüft werden und ggfls. auf dem Spielplatz in der Dorfmitte installiert werden.
Bezüglich der Restaurierung der Wegekreuze gibt es keine Neuigkeiten, Gelder sind bisher keine freigegeben worden.
Herr Schwarz merkt an, dass die Brennholzzuweisung des im Bannholzer Wald geschlagenen Holzes aus seiner Sicht intransparent gewesen ist. Zudem seien die Informationen im Vorfeld in früheren Jahren besser gewesen. Beispielsweise sind die im Internet veröffentlichten Holzeinschlagpläne veraltet (2016). Zudem sei früher immer der Ortsrat im Vorfeld informiert worden.
OV Neusius sucht diesbezüglich das Gespräch mit den verantwortlichen Stellen.
Rückblick Ortsratssitzung Silwingen vom 07.12.2017 weiterlesen

Rückblick Ortsratssitzung Silwingen vom 28.09.2017

Protokoll der Ortsratssitzung in Silwingen vom 28.09.2017
Beginn: 19:33 Uhr Ende der Sitzung: 21:30 Uhr

OV Martina Neusius eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Die Mitglieder des Ortsrates sind nach ordnungsgemäßer Einladung in beschlussfähiger Zahl anwesend. Form und Frist der Einladung entsprechend den Anforderungen.

Der OR stimmt der Änderung der Tagesordnung zu: Neuer TOP 6 „Spielplatz“, „Mitteilungen, Anfragen, Anregungen“ wird TOP 7

TOP 1: Bürgerfragestunde
L. Bauer regt an, eine Info Tafel über die alte Silwinger Schule zu erstellen und anzubringen. Ein möglicher Standort wäre beim Bürgerhaus. Die Kosten für eine solche Tafel liegen bei ca. 400 €. Die Finanzierung wäre zu klären.
Eine weitere Anregung wäre die Idee einer Wanderung zum Termin der Tunneleröffnung.

TOP 2: Fertigstellung der Decke im Bürgerhaus
Rückblick Ortsratssitzung Silwingen vom 28.09.2017 weiterlesen

Die Zukunft des Silwinger Tunnels …

Der Tunnel wird immer öfters von Leuten aufgesucht. Da ich in der Nähe des Eingangs wohne bekomme ich das schon öfters mit. Ich habe auch schon Leute den weg gezeigt und bis dort hin begleitet. Der Zugang zum Tunnel ist nicht so einfach. Der Tunnel ist noch Bahnbesitz. Der Bahndamm im Besitz der Gemeinden.
Wäre es sinnvoll einen Zugangsweg zum Tunnel zu errichten? Wem gehört der „Zugangsweg“ dorthin? Wer würde es bezahlen?
Die Frage ist aber auch, wie steht es mit der Sicherheit des Tunnels? Sollte es da Probleme geben denke ich nicht das die Bahn es wünscht das das alles offizieller wird.

Vortrag – Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen über die Vergangenheit des Saarlandes verraten

Gespenstern begegnet man allenthalben …
Ob wahr oder nicht wahr. Das muß Jeder selbst entscheiden.
Aber ein Stückchen Wahrheit ist doch an allem dran oder!?
Silwingen als kleiner Ort kann leider nicht mit Gespenstern aufwarten.  Bis jetzt ist mir darüber nichts bekannt.
Außer dem „Tor zur Hölle“, dem alten Tunnel. Aber die Gerüchte darüber wurden erst in neuer Zeit verbreitet und in der Geschichtsschreibung und auch von älteren Mitbürgern wurde nichts davon bestätigt.
Aber vielleicht wird manches erst durch die eigene Wahrnehmung, was oder wie diese auch sein mag, zum Leben erweckt …

Hier findet man Alles über das Tor zur Hölle

—————————

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Dillinger
Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen über die Vergangenheit des Saarlandes verraten

In der Sagenüberlieferung der Saar finden sie zahlreiche Geschichte über Gespenster. Dieser Saarspuk hat Geschichte. Der Maltitz, der Varus, die Mottener Geister von Lebach, der Hoberger von Püttlingen, der Ratzehans von Ottweiler, der Spitalhannes von Merzig, der Sumpfgeist von Roden und viele andere Gespenster unserer Sagen – alle sagen etwas über das Leben unserer Vorfahren. Diese Gespenstergeschichten haben nämlich einen ‚wahren‘ Kern. Anhand von ausgewählten Beispielen aus dem ganzen Saarland wird untersucht, was uns Gespenstersagen über die Vergangenheit verraten.

Proscht Nau Johr … 2018

„Ich trenken mein Schnaps we.i ich wöll. Onn wenn dat där nöt passt dann kannscht de mich um Arsch lecken“
Stören wir uns nicht so viel daran was andere machen.
Leben und Leben lassen.
Jedem Tierchen sei Plesirchen, oder so …

Also dann auf ins neue Jahr.
Alles Gute onn Proscht Nau Johr …

https://www.facebook.com/lothar.bauer01/posts/196458708355927

Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …

Gefunden in alten Büchern, Magazinen, Kalendern …
Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …
Nachahmung auf eigene Gefahr

Es bestand er Glaube das man einem Wesen schaden kann wenn man mit dessen Fußspuren
irgend welche sympathetischen Handlungen vornimmt.

Das verdorren eines Fußes kann man dadurch erwirken in dem man die Erde
in die sich die Fußspur eines Menschen eingedrückt hat in den Rauch hängt.

Ein Pferd kann man töten in dem man die Tritte aus dem Rasen ausschneidet und in den Kamin hängt.

Unter Analogiezauber oder Sympathiezauber, auch Sympathetische Magie wird die sehr vielen magischen, religiösen oder therapeutischen Praktiken und Vorstellungen zugrunde liegende Vorstellung bezeichnet, dass zwischen äußerlich ähnlichen Dingen eine Verbindung (Sympathie) besteht und sich diese daher beeinflussen. Diese Vorstellung ist weltweit in allen Kulturen verbreitet. Typische Beispiele sind etwa, dass Rot und Blut in Beziehung stehen, oder phallische Objekte und männliche Potenz. Sympathetische Vorstellungen sind besonders in medizinisch-therapeutischen Verfahren und bei dem Umgang mit Naturgefahren häufig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Analogiezauber


pixabay.com

 

Silwinger Kapellen

Erwiesen ist der Bau einer Kapelle von Matthias Kirst und seiner Ehefrau Anna Fritz.1653 in Silwingen. Diese hatte bis 1814 Bestand.
Die heutig Kapelle wurde 1843 gebaut.
Eine Lücke von 29 Jahren in der Silwingen gar keine eigene Kapelle besaß oder nur einen Notbehelf.

So mag die erste Silwinger Kapelle ausgesehen haben…

Zeichnung Lothar Bauer

 

 

 

26. Dezember: St. Stefan

26. Dezember: St. Stefan
Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum und mehr …

Bringt der Stephanus uns viel Wind, die Winzer gar nicht glücklich sind.
Am Stephanstag soll es windstill sein, sonst sinkt die Hoffnung auf viel Wein.
Blies der Wind am Stephanstag, zeigt es an , daß der Wein nicht gut sein mag.

Die nächste Rauhnacht steht bevor.
Welche oder die Wievielte?
Darüber streiten sich die Geister.
Manchmal wird der Beginn der Rauhnächte am Vorabend zum 21. Dezember oder mit der Nacht von 25 auf den 26.
Jede dieser Rauhnächte wird dann einem Monat zugeordnet.
Man nennt diese Tage auch Lostage.
Sie zeigen auf wie das folgende Jahr wird.

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Dimensionen verschieben sich und die Tore in andere Welten werden geöffnet.
Zum Beispiel zwischen dem Reich der Toten und unserer Welt.

Die wilde Jagd zieht durch die Nacht angeführt von einer dunklen Gestalt die verschiedene Namen hat.
Odin, Wotan, der Schimmelreiter, der Wode, sogar Dietrich von Bern oder nur der wilde Reiter …
Die saarländische Sage beschreibt als Führer den „wilden Jäger“ Maltitz, der für den Frevel, am Karfreitag zur Jagd geritten zu sein, für immer verdammt wurde, die Wilde Jagd anzuführen.

Lauscht in die Nacht und Ihr hört vielleicht das Tosen der wilden …

Vor 100 Jahren …

Weihnachten an der Front!
Heute vor 100 Jahren tobte nicht weit entfernt der 1 Weltkrieg. Die Schlachtfelder von Verdun knapp 100 Km von uns entfernt. Bei klarem Wetter war oben auf den Saargauhöhen der Kanonendonner als Gewittergrollen zu hören …

Im 1 Weltkrieg fielen folgende Silwinger:
Gefr. Joh. Peter Lorenz Hirz
Untffz. Mathias Augustin
Musketier Joh. Niklaus Geier
Landstm. Mathias Peter

Bauernregeln- Wetterregeln- Brauchtum 21 Dezember

21. Dezember: St. Thomas

Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
Friert’s am kürzesten Tag, ist’s immer eine Plag.

Offiziell ist der Gedenktag des Apostels Thomas der 3. Juli und zwar seit seit der Liturgiereform, im Jahr 1970. Vorher wurde der Thomastag am 21. Dezember begannen.

Aber im Volksmund wird weiterhin der 21. Dezember als Thomastag bezeichnet und die Nacht zum 21. Dezember als Thomasnacht.
Es ist als die längste Nacht des Jahres und wird auch in vielen Gebieten und Regionen als erste Rauhnacht angesehen. Ebenso wird die Zeitspanne der Rauhnächte regional verschieden ausgelegt.
Vor allem aber im Süden wird dieser Tag als erste Rauhnacht angesehen.

Unterschiedliches Brauchtum hat sich an diesem Tag in Deutschland entwickelt.
Schließlich galt der Thomastag auch als „Lostag“, ein Tag an dem man in die Zukunft schauen konnte.
Dem Volksglaube nach sollen in den Rauhnächten die Tore des Totenreichs und anderer Gefilde offen stehen und den dortigen Wesen den Zutritt zu unserer Welt gewähren.

Die Wilde Jagd angeführt von „Wotan“ oder dem wilden Jäger zieht durch die Nächte …


„Odins wilde Jagd“ von Peter Nicolai Arbo (1872) Gemein frei …