Archiv der Kategorie: Saarland

Kurzes Resümee zum 1 historischen Abend

Der erste  historische Abend ist vorbei und ich finde er war ein Erfolg.
Natürlich gibt es immer was zu verbessern und das werden wir auch tun.
Die zweite Veranstaltung steht in den Startlöchern und Themen sind auch schon vorhanden.
Wie lange wir jetzt warten oder Pause machen werden wir sehen. Ein oder zwei Jahre!?
Da wir auf die Informationen unserer älteren Bürger angewiesen sind, würde ich den 2 Abend im Herbst 2018 veranstalten.
Wie seht Ihr das?
Und gibt es Verbesserungsvorschläge?

Beim nächsten historischen Abend werden die Freilichtspiele eines der Themen sein.

 

 

Museum für dörfliche Alltagskultur – Rubenheim

Museum für dörfliche Alltagskultur
Das Museum für dörfliche Alltagskultur, das sich im Ortsteil Rubenheim der Gemeinde Gersheim befindet, dokumentiert die Lebensverhältnisse von „kleinen Leuten“ der saar-pfälzisch-lothringischen Landbevölkerung. Das Museum will die Alltagskultur der Bevölkerung zwischen Hunsrück und Lothringen mit Schwerpunkt auf dem Saarland beleuchten.
Dem Museum ist seit 2012 auch ein Museum des saarländischen Aberglaubens angegliedert.

Das Museum wurde von dem Rubenheimer diplomierten Wirtschaftsingenieur (Dipl.Wirtsch.Ing.) und Volkskundler Gunter Altenkirch konzipiert und sukzessive realisiert. Er hat das Museum im Laufe von Jahrzehnten eingerichtet und garantiert den laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Sie wurden seinerzeit von den Tagelöhnern, Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Vaganten gebildet, also den Schichten, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt. Über 50.000 Objekte hatte Altenkirch zusammengetragen, 2500 davon werden in verschiedenen Sonderausstellungen und einigen Dauerausstellungen gezeigt.
Das Museum wurde 1988 eröffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_d%C3%B6rfliche_Alltagskultur

Das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des Saarländischen Aberglaubens sind an jedem dritten Sonntag im Monat ab 14 bis 18 Uhr geöffnet …
http://www.museum-alltagskultur.de/

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 20. Oktober 2017

Weintrauben, Weinfest …

Traubenzeit ist oder war.

Aber die Perler Wein- und Kellertage kommen noch.
Vom 27.-30.10.2017

Die Winzer laden Sie in ihre Keller in und bieten Wein und regionale Spezialitäten. Und Livemusik.

Viele Vereine beteiligen sich an dem Fest und beleben es durch eigene Angebote. Im Vereinshaus findet parallel zu den Wein- und Kellertagen eine internationale Kunstausstellung statt

Weitere Infos:
http://www.perl-mosel.de/freizeit-tourismus/wein-in-perl/perler-wein-und-kellertage.html

 

Wein gab es auch schon mal in Silwingen.
Vor etwa 100 Jahren wurde in vielen Orten in unserer Gegend Wein angebaut.

Aber zuletzt der „Silwinger Schüttelfrost“ auf dem kleinen Weinberg von Ewald Johannes.

Wetterregeln. Bauernregeln, Brauchtum … 16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.
An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
Tritt St. Gallus (16.Okt) trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.
Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Auf Sankt Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag.

Rundfunkgebühren … GEZ

Am 18 Oktober beraten die Ministerpräsidenten der Länder über über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Was dabei rauskommt freut wieder nur die öffentlich Rechtlichen Sender. Die Gebühren sollen erhöht werden.
Ob das auch den Bürger erfreut?
Es wird Zeit das die GEZ abgeschafft wird.

Bitte die Gebühren auf die CDU Wähler verteilen …

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 13. Oktober 2017

Buch – Homo Saarlandicus. Was es heißt, ein Saarländer zu sein

Homo Saarlandicus von Peter Waldbauer.
Für alle die nicht wissen was es heißt ein Saarländer zu sein.

In essayistischer Weise liefert Peter Waldbauer ein unterhaltsames Bekenntnis zum Saarland: Augenzwinkernd porträtiert er sowohl den gemeinen Saarländer und dessen Eigenheiten als auch Städte, Sprache, Gastronomie und den ganz normalen Alltag dort. Eine Pflichtlektüre für Saarländer und alle, die es ins Saarland zieht.

Überall im Buchhandel, online oder im Buchladen …

Dann bin ich mal gespannt ob ich mich darin erkenne …

https://anacondaverlag.de/produkt/homo-saarlandicus-was-es-heisst-ein-saarlaender-zu-sein

Gepostet von Lothar Bauer am Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rummelbòòtzen – Brauchtum

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer Umgebung mehr findet. Früher wurde das Vieh damit gefüttert, aber heute scheint man da auch anderes Futter ausgewichen zu sein. Ob dieses neuwertige Futter aber besser ist als die alte Rommel …

Die Futterrübe wurde durch die Umstellung auf Silomais aus unserer Region verdrängt.

Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland

Im Saarland und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort Rummelbooze genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der Rummelbooze wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In Niedaltdorf versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.[1]

In den 60ziger Jahren wurden Rommeln noch sehr oft als Laternen für St. Martin verwendet. Abfackeln konnten diese nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer…

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

Weltkulturerbe Völklingen von oben …

Per Drohne gefilmt und sehr eindrucksvoll und mal eine andere Perspektive …

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Das Weltkulturerbe in Völklingen von Oben …

Gepostet von Lothar Bauer am Montag, 9. Oktober 2017

Merziger Weihnachtsmarkt …

Weihnachten steht vor der Tür!
Naja noch nicht so bald und zu mild für den Winter ist es auch noch.
Aber man kann sich schon mal eine Blockhütte die bis zu 16 Personen fast auf dem Merziger Weihnachtsmarkt, der vom 30.11.-24.12.2017 dauert mieten. Ob privat, als Firma …

Alles weitere findet man hier:

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

48 Merziger Viezfest

gerade am Laufen bis Mitternacht.
Wobei man sagen sollte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon einige Jahre sind auch Stände aus anderen Orten des Kreises Merzig dabei. Trotzdem sehe ich da ein wenig einen Rückgang der Beteiligten …

Mit dem Verein die Pilsköpp e.V. war ich dort einige Jahre auch aktiv dabei.

Pressemitteilung Bürgermeister Merzig

Plan Viezfest

Wobei man sagen so9llte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon…

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 7. Oktober 2017

De Soarlänner onn ihren Schnaps …

Do hott de Becker Heinz ( Gerd Dudenhöfer ) Recht!

“ ich trinke mein Schnaps wie ich will und wenn es dir nicht paßt dann kannst mich am A. lecken …“

Äwer nur de Selvergebrannten, der me.ih wwei 40% hott.
Alles annere es Sudelwasser.

Das Branntweinmonopolgesetz oder Gesetz über das Branntweinmonopol setzt in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für das staatlich geprägte Branntweinmonopol und ist auch Rechtsgrundlage für die Branntweinsteuer. Es wird zum 31. Dezember 2017 mit dem Branntweinmonopol außer Kraft treten; die steuerlichen Regelungen wurden bereits in das Alkoholsteuergesetz integriert, dass das BranntwMonG insofern ersetzen wird.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Branntweinmonopolgesetz

Schnapsbrennen hat im Saarland und den umliegenden Regionen Tradition.
Das Fallen des Branntweinmonopols bedeutet das die Brennereien
keinen Alkohol mehr zum Festpreis und steuerfrei an den Staat abführen können.
Es geht einiges an Geld verloren, das die kleinen Brennereien von denen es rund 20000 gibt nicht auf Dauer stemmen können.

Kaiser Wilhelm II. Unterzeichnete im am 26 Juli 1918 das erste „Branntweinmonopolgesetz“ das am 1. Oktober 1919 in Kraft tratt.

Das hat nun EU gewollt ein Ende.

Und wie ich finde geht damit ein Stück unserer Kultur und ‚Tradition verloren.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg gab es, auch in den kleinsten Saargaudörfern, eine oder mehrere Brennereien.

Die Klein- und Obstbrenner verarbeiten überwiegend Obst von Streuobstwiesen und ermöglichen somit den Erhalt einer uralten Kulturlandschaft. Und wie wir wissen ist diese Kulturlandschaft am zurück gehen oder verwildern.

Streuobstwiesen bieten nicht nur seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum sondern sind oft ein Refugium alter Obstsorten.

Gegenüber das frühere Gasthaus Ley hatte auch noch eine Brennerei, die in einem kleinen Anbau links neben dem Haus untergebracht war. An diesen kleinen Bau kann ich mich noch dunkel erinnern. Er war damals aber nicht mehr im Betrieb und wurde etwa 1973/74 beim Umbau des Hauses abgerissen.

De Soarlänner " ich trinke mein Schnaps wie ich will und wenn es dir nicht paßt dann kannst mich am A. lecken …"

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 6. Oktober 2017

Deutschluxemburgische Zusammenarbeit im Stahlbau

Vom Aufbau der deutschluxemburgischen Zusammenarbeit bis zum Saarstahl-Konkurs 1971-1993
Vortrag: Der Subventionsfall Röchling-Burbach/Arbed-Saarstahl

Dienstag, 10. Oktober 19:00 – 21:00
Stadtbibliothek im Kult. Kulturzentrum Neunkirchen, Marienstraße 2a, 66538 Neunkirchen

Gepostet von Lothar Bauer am Donnerstag, 5. Oktober 2017

 

Steampunk in Dillingen im Lokschuppen

„Einzigartige Dampfmaschinen von 1911 bis 1931, Dampfbetriebene Arbeitsmaschinen in Aktion 1896 bis 1924, Dampfzug zum Mitfahren, Wellershaus-Kirmesorgel von 1911, Mechanischer Musiksalon Weiskirchen, Kunst & Steam Markt ,Steampunk, Straßen Künstler und Musiker aus einer anderen Zeit, schwebender Zeppelin, Geschichten Erzähler Harry Richard alias Jule Vernes, Asherah and the Velvet Serpents, Kalibo Illusion und Flohzirkus.“
Und Vieles mehr …

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 3. Oktober 2017

Merziger Heimatmuseum wird zu Büroräumen umgestaltet …

Nicht das ganze Fellenberg Museum mit dem Kreisarchiv wird geschlossen, sondern die Dauerausstellung der Heimtexponate im ersten Stock.
Dort kommen nun die Büros der Kreis-Tourismusgesellschaft hinein.

Man höre:
„Der Vorstand der Kulturstiftung habe sich allerdings gegen eine komplette Schließung des Museums ausgesprochen. Lediglich die Dauerausstellung zur Kreisheimatgeschichte im ersten Obergeschoss solle aufgegeben werden. Das ebenfalls im Schlossgebäude untergebrachte Kreisarchiv soll ebenso erhalten bleiben wie die repräsentativen Museumsräume im Erdgeschoss, in denen regelmäßig Kunst-Ausstellungen zu sehen sind.“

Dann wollen wir hoffen das das so bleibt.
Denn, wenn die Kulturstiftung sich selbst der Kultur enthebt, braucht es eine solche auch nicht.
Und man hat ein weiteres Sparpotential …

 

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/aus-dem-heimatmuseum-werden-bueros_aid-4819103

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 30. September 2017

Geschichte Saarland 22 September

Ab dem 22 September 1959 Deutsches Fernsehen an der Saar.
Übernommen vom SR, der 1957 Mitglied der ARD wurde

Über zwei Jahre nachdem das Saarland am 1. Januar 1957 der Bundesrepublik beigetreten war, schloss sich am 21. Mai 1959 der Saarländische Rundfunk auch der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) an.

Die ARD wollte sicherstellen, dass das Saarland langfristig an einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkstruktur festhalten würde. Dafür wurde die Satzung der ARD entsprechend geändert. Am 21. Mai 1959 wurde der Saarländische Rundfunk Mitglied der ARD.

Geschichte Saarland 21 September

Heute vor 50 Jahren starb der erste saarländische Ministerpräsident Johannes Hoffmann.

Johannes Hoffmann (* 23. Dezember 1890 in Landsweiler-Reden im Landkreis Ottweiler; † 21. September 1967 in Völklingen, im Volksmund „Joho“ genannt) war ein saarländischer Politiker (CVP). Er war der erste Ministerpräsident des Saarlandes.

Hoffmann kehrte 1945 ins Saarland zurück, war Gründungsmitglied der Christlichen Volkspartei und wurde deren Landesvorsitzender. Die Wahl erfolgte aufgrund seiner persönlichen Integrität fast einstimmig. Zugleich wurde er Herausgeber der Saarländischen Volkszeitung (Parteiorgan der CVP) und Mitherausgeber der Neuen Saarbrücker Zeitung. Im Jahr 1947 war er Präsident der Verfassungskommission und der gesetzgebenden Versammlung des Saarlandes, die die Verfassung des Saarlandes verabschiedete. Von 1947 bis 1955 war er Saarländischer Ministerpräsident. Im Jahr 1950 erreichte er ein Ende des französischen Besatzungsstatuts für das Saarland. Aufgrund seiner Politik war das Saarland ab 1953 faktisch ein unabhängiger Staat. Sein Ziel war es, „für die Saar eine Lösung zu finden, die zur Entspannung des deutsch-französischen Verhältnisses beiträgt und die notwendige europäische Einheit fördert“ (Hoffmann). Er verfolgte dabei eine separatistische Politik mit dem Ziel, das Saarland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch von Deutschland zu trennen. Nach der Saarabstimmung 1955, bei der die Mehrheit der Bevölkerung das zwischen Deutschland und Frankreich ausgehandelte Saarstatut und damit die Europäisierung der Saar ablehnte, trat er als Ministerpräsident zurück. Eine vor der Abstimmung gegen ihn gerichtete Losung der Heimatparteien hieß: „Der Dicke muss weg.“ Die Politik Hoffmanns und der CVP war geprägt durch eine enge wirtschaftliche und politische Bindung an Frankreich, bei gleichzeitiger aktiver Sozialpolitik und autoritärer Innenpolitik. Im Jahr 1956 zog er sich endgültig aus der Politik zurück. Er veröffentlichte 1963 noch das Buch Das Ziel war Europa, in dem er die Ziele seiner Politik skizzierte und eine Bilanz seiner Regierungszeit gab. Hoffmann starb 1967 in Völklingen und wurde auf dem Friedhof Neue Welt in Saarlouis beerdigt – sein Grab liegt direkt neben dem seines Gegners und späteren Nachfolgers Hubert Ney.

WP Johannes Hoffmann 1941

Saarländische Kommunen erhalten Jobtabletten

Aha, also für den Fall der Fälle will man also gewappnet sein.
Die Frage ist dann aber auch in wie weit die Jodtabletten vor dem Supergau des französichen Atomkraftwers Cattenom, das schon über 40 Jahre alt ist, helfen werden.

Mehr zu Cattenom

https://www.facebook.com/lothar.bauer01/posts/1939184209432894