Archiv der Kategorie: Saargau

Der Mai ist gekommen und die Maikäfer auch ?

Wohl eher nicht!
Maikäfer sieht man der Tage eher selten und das schon seit etlichen Jahren.

Fotograf: Mario Sarto (Masa)
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
Das Maikäfer auch mal als Delikatesse dienten wußte ich nicht, bis ich irgend wo im Web auf diese Aussage stieß:
Maikäfersuppe.
Und siehe da auch bei Wikipedia findet man was zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maik%C3%A4fersuppe

Ich würde sie nicht essen diese Suppe.
Guten Appetit Allen den dies munden würde.

Ich laß das Thema jetzt lieber sein sonst kommt es mir noch …

Pfostenkletterer

… auch der Langsame kommt an sein Ziel.
Möglich das der Schnellere in seiner Hektik vorher abstürtzt.

Weinberschnecken sieht man besonders morgens im noch feuchten Gras.

Als kleiner Junge in den 60zigern wunderte ich mich immer über die Fremden die früh morgens schon durch die feuchten, nassen Wiesen streiften.
Was machten die bloß da?
Meine Uroma erzählte mir das es Franzosen wären die auf der Suche nach Weinbergschnecken wären.
Die Mühe macht sich heute Niemand mehr.
Aber schon in den 70zigern sah man die Schneckenjäger nicht mehr.

Klosterruine Wörschweiler

 

Vor einigen Jahren (2003) besuchten wir die Klosterruine Wörschweiler.

Das ehemalige Zisterzienserkloster liegt auf eine kleinen etwa 315m hohen Anhöhe, dem Marienberg über dem Bliestal bei Wörschweiler.
Die Abtei wurde 1130 von Graf Friedrich I. von Saarwerden und seiner Gemahlin Gertrud an der Stelle einer römischen Anlage „Gloria Romanorum“ als Benediktinerkloster gegründet und von Mönchen aus Kloster Hornbach unter einem Prior besiedelt, aber im Jahr 1171 von dem Zisterzienserkloster Villers-Bettnach in Lothringen übernommen und diesem als Tochterkloster unterstellt. Damit gehörte es der Filiation der Primarabtei Morimond an. Ein Klosterhof befand sich in Münchwies. Im Jahr 1558 wurde das Kloster durch den evangelisch gewordenen Herzog von Pfalz-Zweibrücken nach Niedergang im 15. und 16. Jahrhundert aufgehoben, jedoch wurden im Kloster Villers-Bettnach weiterhin Äbte für die Besitzungen des Klosters in Lothringen ernannt. 1614 wurde es infolge eines Unglücksfalls bei einem Brand zerstört. Die Wirtschaftsbauten wurden seit 1662 wieder benutzt. Freilegungsarbeiten fanden 1872 bis 1880 statt. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1954 bis 1958 wurde die Kirche freigelegt.

Noch ältere Funde lassen darauf schließen das hier schon die Kelten und Römer Kult und Temeplanlagen erbauten.
Alte schriftliche Quellen lassen darauf schließen. und auch die Nähe der römsichen anlage von Schwarzenacker.

Man kann die Ruine auf verschiedenen Wegen erreichen.
Wir nutzten damals den kürzeren Weg der neben der Klosterschenke den Berg hinauf geht.
Ein wenig steil aber doch zu schaffen 😉
Auch bei entsprechend höheren Temperaturen kann man diesen Weg wegen seiner meist durch den Wald führenden empfehlen.

Das Wirtshaus zum Klosterberg das damals noch von den „Nerother Wandervögeln“ gepachtet war, war eigentlich nicht öffentlich.
Aber man konnte trotzdem was zur Erfrischung dort kaufen.
Nach 2005 war die Schenke öffentlich. aber wie es scheint ist sie jetzt wieder geschlossen.

Wie man am Bauzaun auf den Bildern sehen kann wurde damals dort noch fleissig gebaut und renoviert.
Wie weit diese Arbeiten erledigt sind kann ich nicht sagen.

Möglich aber das noch an der  Sanierung der einsturzgefährdeten Westfassade gearbeitet wird.
Die Deutsche Denkmal Stiftung überbrachte im Januar 2010 eine größere Summe für diese wichtigen Renovierungsmassnahmen.
Ich habe mal eine eMail an das Kultur- und Verkehrsamt Homburg geschrieben um zu erfahren wie weit diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Wenn alles so weit fertig ist dann werden wir die alte Klosterruine dieses Jahr wieder besuchen und viele Bilder schießen.


mittelalterliche Grabplatten der Stifterfamilie, der Familie von Lewenstein, des niederen Adels der Region sowie der Äbte des Klosters

So könnte der Innenhof früher ausgesehen haben

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_W%C3%B6rschweiler
http://www.kloster-woerschweiler.de/
http://www.denkmalschutz.de/2876.html
http://www.wandernmithans.de

Weitere Bilder:

Klosterruine Wörschweiler weiterlesen

Der Sudelfels – gallo-römisches Quellheiligtum bei Ihn 01

Der Frühling ist im Anmarsch und Manch einer überlegt sich sicher schon was man unternehmen könnte wenn das Wetter endlich wieder besser wird.
Das ist natürlich von den persühnlichen Interessen abhängig.

 

Von Niedaltdorf Richtung Ihn fahrend kurz vor dem Ihner Weiher liegt auf der linken Seite ein größerer Parkplatz.
Vom Parkplatz führt ein ausgeschilderter Weg, der sich linker Hand befindet, zum Sudelfels.
Durch  

http://www.saarchaeologie.de/

http://www.historische-orte.de/html/gesamtliste.html

http://www.nmbiking.de/mysterytour8.htm

Was gibt es Neues auf Saar-Nostalgie …

Das Saarland war von 1948 bis 1956 ein autonomer Staat!
Keine lange Dauer und doch eine interessante, aufschlußreiche Zeit. 

Die Seite Saar-Nostalgie will diesen Saarstaat wieder aufleben lassen.
http://www.saar-nostalgie.de/

Die Seite wird laufend aktualisiert und freut sich über jeden Hinweis und Information dieser saarländischen Epoche.
Ab und zu werde ich im Saargau-blog darauf hinweisen was es auf Saar-Nostalgie Neues gibt.

 

Das Wappen des autonomen Saarlandes:
Dem aufmerksamen Beobachter ist dieser kleine Aufkleber sich schon auf vielen saarländischen Autos aufgefallen.
Was bewegt den Saarländer nun sich das alte Wappen aufs auto zu kleben?
Ist es nur die Erinnerung an den autonomen Saarstaat?
Oder ist es gar der versteckte Wunsch ein eigenes kleines Ländchen wie Luxembourg zu sein?
Der Saarstatut wurde am 23 Oktober 1955 von zweit Dritteln abgelehnt. Und damit war der Weg des Saarlandes in ein europäisches Staatsgebilde pase.
Die Vereinigung mit der Bundesrepublik Deutschland als 10 Bundesland wurde am 1 Januar 1957 offiziell.

Würde es uns heute besser gehen wenn das Saarstatut damals anders ausgegangen wäre?
Durchaus eine Möglichkeit, man denke nur an unser Nachbarland Luxembourg.
Das Saarland liegt und lag immer schon im Randgebiet der beiden Nationen Deutschland und Frankreich.
Und seit die deutsche Landeshauptstadt von Bonn nach Berlin gewechselt hat ist das Saarland mit Sicherheit noch mehr aus dem Blickwinkel der deutschen Politik gerückt.

Ob wir froh oder traurig sein sollen das es nicht zum Saarstatut und damit zu einem dauerhaften Saarstaat kam, das mag Jeder selbst entscheiden!
Ich denke aber das die Mehrheit der Saarländer auf jeden Fall weiterhin für ein Weiterbestehen des Bundeslandes Saarland sind.

Es gab aber 1935 schon mal ein Saarstatut!
Mehr davon zu einem späteren Zeitpunkt.

Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März

 

Der Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März ist erschienen. Der Kalender erscheint monatlich. Als Bürger und Besucher der Region Saargau bekommen Sie einen schnellen Überblick über die Veranstaltungen in der gesamten Region. Der gemeinsame Kalender ist ein Symbol dafür, dass der Saargau mehr und mehr zusammenwächst und zunehmend als Region wahrgenommen wird!

Der Saargau-Veranstaltungskalender für den Monat März kann hier heruntergeladen werden!


Quelle: 
http://www.region-saargau.de

Streuobst …

… Wanderweg!
Überall wo diese Zeichen zu sehen ist befindet man sich auf dem „Streuobst Wanderweg“.

Gemeint ist natürlich der Wanderweg im Saargau, der von der Mosel über den Saar-Moselgau ins Saatal und weiter in den Schwarzwälder Hochwald führt.

Die Streuobstwiese ist keine natürlich entstandene Landschaft
Sie wurde vom Menschen geprägt und auf Nutzung ausgelegt.
Die Natur hat sich aber dieser Landschaft im Laufe der Jahrhunderte angepasst und ein neue biolgische Sphäre entwickelt


Tag des Artenschutzes

Heute am 3 März wird seit 1973 jedes Jahr des Tag des Artenschutzes begangen.

Artenschutz umfasst den Schutz und die Pflege bestimmter, aufgrund ihrer Gefährdung als schützenswert erachteter, wild lebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt (Artenvielfalt) durch den Menschen.

Im Saarland gibt es rund 20- bis 25000 Arten von Tieren und Pflanzen.
Ein Drittel davon ist gefährdet. 

Auf der Seite des NaBu Saarland sind Beispiele zu finden wie eigentlich kompetente Personen dem Artenschutz gerecht werden sollten, diesem aber zu wieder handeln.
Ein Gemeindeförster veranlasste durch illegale Horstbaumfällung eine Vernichtung von Reiherbrutkolonien.
Die nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes  stand hier wohl vor der Berücksichtigung seiner ökologischen und sozialen Funktionen.

Artenschutz im eigenen Garten ist schon durch recht einfache und nicht sehr aufwendige Maßnahmen möglich:
Bei der Bepflanzung des Gartens sollten standortgerechte heimische Gehölze Vorrang haben 
Das Anlegen kleiner Biotope, z.B. einem Gartenteich
Bereitstellen von Nistkästen
Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel
http://www.gartenakademie.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/561ae14211da8d55c1256f420024468b/bcd1f9bb858538b0c1256fc50030f71f?OpenDocument

Der Möglichkeiten gibt es Einige.
Vielleicht sollte man seinen Garten nicht allzu akkurat gestalten und der Natur auch mal seinen Lauf lassen.
Verwilderte Inseln können das Bild durchaus bereichern und die bieten Rückzugsgebiete für Tiere.


 

 

Bundesweit Mängel im Artenschutz – NABU legt Natur- und Artenschutzanalyse 2012 vor

Artenschutz beim BMU

 

Rote Liste gefährdeter Pflanzen und Tiere des Saarlandes   .

Für die Beurteilung der biologischen Vielfalt einer Region spielen die Roten Listen eine ganz entscheidende Rolle. Eine fundierte und vor allem aktuelle Rote Liste ist für die politische und praktische Naturschutzarbeit von großer Bedeutung. Die Betonung liegt hierbei auf „aktuell“. Überalterte und nicht mehr gültige Rote Listen sind unbrauchbar bzw. können Entscheidungen sogar in eine fachlich falsche Richtung lenken. Es geht im wesentlichen darum, die Bemühungen im programmatischen wie umsetzungsorientierten Naturschutz auf wissenschaft lich fundierte Ergebnisse aufzubauen.Die Bewertungsmethodik der Gefährdungsanalyse der Roten Listen richtet sich nach dem vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Experten in den vergangenen Jahren entwickelten Konzept.

 

Kolkrabe

Selbstversorger Teil 1 … Sauerkraut im Gärtopf

So kan man es noch nicht sagen. Aber wir sind auf dem Weg dorthin.
Wir haben uns einen Gärtopf zugelegt und ein paar Kohlköpfe.
Die Kohlköpfe mußten wir leider kaufen, da unser Garten dieses Jahr durch die Erneuerung des Abwasserkanals aus Gefecht gesetzt war.
Die Gärmethode ist eine der ältesten um Lebensmittel haltbar zu machen.
Und was hinzu kommt auch noch sehr schmackhaft 🙂
Der gekaufte Topf ist eine neuere Version.
Die mit dem Wasserrand oben herum

 

.

 

 

Liebhaber des Sauerkrautes können es selbst auf Urgroßmutters Weise herstellen.
Traditionell wird Sauerkraut in Steinguttöpfen oder Holzfässern hergestellt. Die Gefäße müssen vor und nach der Benutzung gründlich mit einer Bürste und kaltem Wasser gereinigt werden. Der Kohl sollte möglichst frisch verarbeitet werden.
Die Strünke werden entfernt, einige Blätter extra bei Seite gelegt und die Kohlköpfe fein gehobelt.
Der geraspelte Kohl wird nun in mehreren dünnen Schichten in den Topf gegeben.
Jede Schicht wird mit Salz bestreut.

Rezepte findet man hier
Selbst gemacht
Sauerkraut selbst machen Selbstversorgern      

Silwinger Kapelle ohne Wetterhahn

Beim Spaziergang ist mir aufgefallen das die Silwinger Kapelle ohne Wetterhahn ist!
 

Letztes Jahr war auf jeden Fall noch einer auf der Kirchturmspitze zu sehen.
Was diese zwei Fotos beweisen:

Die Kapelle von der Rückseite gesehen

 

Blick vom Dach des Hauses Mondorferstr 49 auf die Kapelle

Wer Hinweise auf den Verbleib des Wetterhahns hat melde sich bitte bei mir!