Wegekreuze

Wegekreuze in unserer Gegend! Sehr viele Wegekreuze sind nicht in der Denkmalliste. Ebenso wenig werden alle Kreuze in einschlägigen Büchern gelistet. Es geht hier um Kreuze die noch vorhanden sind, aber auch um solche die leider nicht mehr existieren aber von denen wir den Standort noch wissen. Es geht um die Geschichte hinter diesen Kreuzen und Gedenksteinen. Beginnen wir mit Büdingen.

Bild könnte enthalten: Text „277,8 5 8 290 3 BÜDİNGEN 337,5 384,4 359,3 359.3 42 Heidwal 48 12,2 49 Hilbringer inger 350 Walr“

Alle 5 Kreuze noch vorhanden wie ich inzwischen erfahren habe.
In der Büdinger Denkmalliste:
Beschreibung des Landesdenkmalamts: Katzenberg 3, Flur 4, Flurstück 979/421, Wegekreuz, 1744 (Einzeldenkmal)

Gedenkstein wird Denkmal

Der Historische Arbeitskreis Silwingen freut sich sehr darüber !
Die Stadt Merzig hat vom Landesdenkmalamt die Rückmeldung bekommen, dass es sich bei dem Wegekreuz in Silwingen um ein Denkmal handelt.

Als nächster Schritt werden nun die Arbeiten zur Restaurierung mit dem Landesdenkmalamt besprochen und anschließend entsprechende Angebote einholt.
Natürlich der Gedenkstein im Heidwald .

Bild könnte enthalten: Pflanze, im Freien und Natur

Der Schwedenbaum / Silwingen

Der Schwedenbaum
Matthias Christ geriet gegen Ende des 30jährigen Krieges in die Gefangenschaft der Schweden. Er wurde an einem Baum nicht weit von Silwingen gefesselt und sah wohl einem qualvollen Tode entgegen. Er gelobte in seiner Todesangst eine Wachskerze zu stiften. Seine Bitten wurden erhört, die Fesseln lösten sich und er konnte fliehen.
In drei Büchern wird über diese Überlieferung berichtet. Und folgende Informationen kann man daraus entnehmen:
Der besagte Baum stand in der Ahlwies. Den Flur Altwies gibt es heute noch. Er befindet sich den Sillenberg hinauf auf rechter Seite unterhalb der Götterei. Dort wo ein kleiner Weg Richtung Wald führt.
Laut Anton Jacob muss dieser Baum dort an diesem Weg und am Bache gestanden haben. In früheren Zeiten kam vom Eichholz ein Bach herunter, der im Eichborn entsprang.
Das Lager der Schweden muss sich also auch dort befunden haben.
Die kleine Gräth rechter Hand, führt ja auch heute noch bei stärkeren Regenfällen Wasser, das in den Reinbach fließt.
Dieser Baum bei dem es sich um einen Birnbaum gehandelt haben soll, wurde eine besondere Verehrung zu teil und im Laufe der Zeit bürgerte sich der Name Schwedenbaum ein. Wildbirnen können sehr alt werden.
Vor einigen Jahrzehnten, auf den von A. Jacob verfassten Bericht aus den 30ziger Jahren bezogen, also kurz vor 1900, war die Erinnerung an diesen Baum noch sehr wach. Sei es das noch Überrest desselben existierten oder das ältere Leute sich noch an ihn selbst erinnern konnten.

Über die Geschichte/Sage des Matthias Christ der in schwedische Gefangenschaft geriet und später Silwingen wieder aufbaute liegen mir 3 Texte und weitere geschichtliche Informationen vor.:

Alter Text erhalten von Ewald Johannes. Dieser Text berichtet aus der Vergangenheit von Mondorf und Silwingen und der Mondorfer Kirchengeschichte.
Als Hinweis ist folgendes zu finden: Eine Studie von Pastor W. Kerscht in Langsur. — — —
Die Sagen der Saar von Karl Lohmeier Gesamtausgabe 2011 :
Das Gelöbnis des Silwinger Bauersmannes — — —
Sagen und Geschichten des Kreises Merzig Wadern von Matthias Enzweiler 1955:Das Gelöbnis des Meyers von Silwingen von Dr. Anton Jacob — — —

Erzählungen von:Josef Biehl, Mondorf, Walter Hoffmann, Silwingen, Anton Peter, Silwingen

In Dr. Anton Jacobs Hinterlassenschaften aus dem Kreisarchiv Merzig , die im Bürgerarchiv hab ich mir noch nicht angesehen, habe ich auch Hinweise zur Geschichte des Matthias Christ gefunden. Teils nur Bruchstückhaft aber doch verwertbar. Dort habe ich den Hinweis auf den Schwedenbaum gefunden


Paraple 38

Die dreisprachige Literaturzeitschift Paraple 38 ist eingetroffen . Ein kleiner Beitrag von mir mit dabei.In den Kommentaren.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Mein Beitrag im Paraple 38:
Lothar Bauer
moselfränkisch / Merzig-Silwingen
Èn ahl Diehr
Èn ahl Diehr ém Lottringen,
dorch de.i es schun lang kännen mei gang.
Wann es de Letschten dorch de Dier gang?
Mä wäs net, wenn et woar,
mä wäs net, wann et woar.
Awer mä seidt* noch sein Scherd**
iwwer de Bödem huschen
onn spiert ät Lerwen***,
dat frei.er hei woar.
Drähmt de Diehr vun besseren Zeiten,
fun fre.ier, als se noch ren on raus gang sen?
Als se jeden Dach off on zou gemaht genn es,
als se noch schein ausgesehn hott?
Oder sènn mihr dat,
die manchmohl vunn frei.er drämen?
Dat es alles vorbei,
sou lang schuun.
Äwer den Neäschten onn dehn Letschtön,
den dorch de Diehr gäht,
dat könnt de Baggerschaufel sönn…
*seidt sieht ** Scherd Schatten ***Lerwen Leben

Die Überlieferung des Matthias Christ

Über die Geschichte/Sage des Matthias Christ der in schwedische Gefangenschaft geriet und später Silwingen wieder aufbaute liegen mir 3 Texte und weitere geschichtliche Informationen vor.:

Alter Text erhalten von Ewald Johannes. Dieser Text berichtet aus der Vergangenheit von Mondorf und Silwingen und der Mondorfer Kirchengeschichte.

Als Hinweis ist folgendes zu finden: Eine Studie von Pastor W. Kerscht in Langsur. — — —

Die Sagen der Saar von Karl Lohmeier Gesamtausgabe 2011 :

Das Gelöbnis des Silwinger Bauersmannes — — —

Sagen und Geschichten des Kreises Merzig Wadern von Matthias Enzweiler 1955:Das Gelöbnis des Meyers von Silwingen von Dr. Anton Jacob — — —

Erzählungen von:

Josef Biehl, Mondorf

Walter Hoffmann, Silwingen

Anton Peter, Silwingen

Der Schwedenbaum (Silwingen)

Matthias Christ geriet gegen Ende des 30jährigen Krieges in die Gefangenschaft der Schweden. Er wurde an einem Baum nicht weit von Silwingen gefesselt und sah wohl einem qualvollen Tode entgegen. Er gelobte in seiner Todesangst eine Wachskerze zu stiften. Seine Bitten wurden erhört, die Fesseln lösten sich und er konnte fliehen.
In drei Büchern wird über diese Überlieferung berichtet. Und folgende Informationen kann man daraus entnehmen:
Der besagte Baum stand in der Ahlwies. Den Flur Altwies gibt es heute noch. Er befindet sich den Sillenberg hinauf auf rechter Seite unterhalb der Götterei. Dort wo ein kleiner Weg Richtung Wald führt.
Laut Anton Jacob muss dieser Baum dort an diesem Weg und am Bache gestanden haben. In früheren Zeiten kam vom Eichholz ein Bach herunter, der im Eichborn entsprang.
Das Lager der Schweden muss sich also auch dort befunden haben.
Die kleine Gräth rechter Hand, führt ja auch heute noch bei stärkeren Regenfällen Wasser, das in den Reinbach fließt.
Dieser Baum bei dem es sich um einen Birnbaum gehandelt haben soll, wurde eine besondere Verehrung zu teil und im Laufe der Zeit bürgerte sich der Name Schwedenbaum ein. Wildbirnen können sehr alt werden.
Vor einigen Jahrzehnten, auf den von A. Jacob verfassten Bericht aus den 30ziger Jahren bezogen, also kurz vor 1900, war die Erinnerung an diesen Baum noch sehr wach. Sei es das noch Überrest desselben existierten oder das ältere Leute sich noch an ihn selbst erinnern konnten.

Kleine Burg auf dem Monkeler …

Waldameisen auf dem Monkeler Bergrücken am Wegesrand. Sieht man heute selten. Ameisen sind auch dafür zu ständig Samen von verschiedenen Pflanzen zu verbreiten. Zum Beispiel Krokus, Schneeglöckchen und Bärlauch. Die Pflanzen haben sich darauf spezialisiert ihre Samen, durch nährstoffreiche Anhängsel, interessant zu machen. Die Ameisen schleppen diese Anhängsel dann zu ihrer Burg und die Samen der Pflanzen werden in der Gegend verteilt.

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum, im Freien und Natur