Archiv der Kategorie: Orte

Veranstaltungen zum Maibeginn – 1. Maifest am Haus Saargau

Hoffen wir doch das der Maifeiertag uns ein besseres Wetter beschert.
Die Prognosen zeigen 15 Grad.

Überall wird rund um den Maibaum gefeiert.
Und am Abend vorher gehen die Hexen um und treiben ihren Schabernack.


Eine besondere Veranstaltung am 1 Mai 
findet im schönen Ambiente des „Haus Saargau“ in Gisingen das Maifest des Musikvereins Gisingen statt. Los geht es zum Frühschoppen mit Musik auf der Powai. Für Mittagessen und Nachmittagskaffee ist bestens gesorgt. Auf dem Heuboden stellen zudem mehrere Künstler ihre Bilder und Keramik aus. Auch der Bauerngarten ist ganztägig geöffnet. Der Musikverein Gisingen verspricht viel Musik und Unterhaltung und freut sich auf Ihren Besuch.

http://www.region-saargau.de/images/stories/frontpage/gisingen/maifest_2013_mv_gisingen_700px.jpg

#Foto Blick vom Sillenberg auf Silwingen

 

Mit einer Steigung von etwa 8% geht es aus dem Reinbachtal den Sillenberg hinauf.
Oben hat man den weiten Blick über die hügelige Fläche des Saargaus bis weit in Frankreich hinein.
Die Ausläufer des Lothringer Stufenlandes bilden die charakteristische Gaulandschaft unserer Region.
Muschelkalk dominiert das geologische Gesicht.Allenthalben die bekannten gelben Gaa (Gau)Wacken.

DSCF0608E

Wie wird der Saargau Blog gefunden!?

Der häufigste Suchbegriff über den Leute auf meinen Saargau Blog geraten hat meist etwas mit dem bekanntesten Bürger Silwingens zu tun.
Oskar Lafontaine.

Die Leute sind halt neugierig und wollen wissen wo der Oskar so wohnt.

Na halt in einem schönen Saargau Dorf mit Namen Silwingen.
Das zeugt vom guten Geschmack dieses Mannes.

Man wohnt hier ruhig und fern ab jeglicher Hektik.
In der Nähe zu Frankreich, im Kernland Europas.

Nach Karl dem Großen hatten wir hier das Mittelreich das das west- und östliche Frankenreich voneinander trennte.
Es reichte von der Nordsee bis zum Mittelmeer.
Als dieser Pufferstaat sich auflöste, kristallisierte sich die Jahrhunderte währende Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich heraus.
Die Grenze trennte und verband schon immer die Menschen.

 

SWappen

Saargau Impressionen 002 11/2012 ( Saar-Nied Gau ) , "Alte Mattheiser Bannmühle Mondorf" von Lothar Bauer

Saargau Arts

Saargau Impressionen 002 11/2012 ( Saar-Nied Gau )

„Alte Mattheiser Bannmühle Mondorf“ von Lothar Bauer

Die Bilder zeigen Einblicke in den Saargau wie er früher war.oder gewesen sein kann.
Als Vorlagen werden alte Fotos, Illustrationen … aber auch Erinnerungen, eigene und auch von anderen Menschen,
verwendet. 

Da Diese manchmal ein wenig vage sind und man die Dinge außerhalb dieser „Vorlagen“ nur erahnen kann
kommt es zu einer Rekonstruktion dieser vergangenen Landschaft.

Die Zeichnungen lassen dem Betrachter genügend Spielraum um sich eine eigene Welt im Kopf zu erschaffen.

Technik:: rauhes Aquarellpapier
Untergrund weiß ohne Farbe ( lasierter Untergrund )
Vorzeichnung mit Bleistift,
Ausarbeitung und Hervorhebung der Details mit schwarzem Fineliner,
farbige Nuancen mit Aquarellstiften, leicht angedeutet,
eventuelle Hervorhebung einiger Detaisl mit farbigen Finlinern 

                 

100 Jahre Silwinger Tunnel , Infotafel SaarErlebnisland

Zum 100. Jahrestag des Tunnels findet heute am Sonntag, den 30.09.2012 um 10:00 Uhr eine gemeinsame Wanderung der Feuerwehren und Interessierten von Biringen, Waldwisse und Silwingen statt. Gestartet wird zwischen Biringen und Waldwisse auf dem Freizeitplatz und führt nach Silwingen. Wenn die Gruppe vor Ort ist, so gegen 12:00 Uhr, wird eine Infotafel an die Öffentlichkeit übergeben. Die Tafel wird auf dem  Rastplatz bei der Umgehungsstraße aufgestellt und bietet so jedem Wanderer oder Rastsuchende eine Information über den Tunnel.

( Quelle: http://www.silwingen.de/?event=100-jahre-tunnel-silwingen )

Bei der Infotafel handelt sich um eine „SaarErlebnisland“ Tafel, die überall in unserem Ländchen zu finden sind.

Mit dem 100. Jahrestag ist sicher der Tunnelduchstich gemeint.
Dieser aber war am:   21.Mai 1912 Durchschlag des Silwinger Tunnels  

Wichtig noch für Silwingen ist folgendes Datum:
1. Aug. 1936 Eröffnung Haltestelle Silwingen
Vorher gab es hier keinen Haltepunkt. die Silwinger mußten leider den Weg nach Mondorf in Kauf nehmen um mit der Bahn reisen zu können.
Das alte Schild ist noch dort zu finden. der Zahn der Zeit hat schon heftig daran genagt.
Da es ein Haltepunkt und kein Bahnhof war ist folgendes darauf zu lesen: Bahnhof Mondorf, Kreis Merzig-Wadern.
Der Haltepunkt befand sich etwa 30m hinter unserem Haus, Mondorferstr 49


Auf der Infotafel ist vom „Tor zur Hölle“ zu lesen.
Diese Legende entstand erst nach dem 2 Weltkrieg und ist keinem der älteren Bürger Silwingens bekannt.
Sie könnte auf ein angebliches Blutbad im November 1944 zurück zuführen sein. Von einem solchen Blutbad ist aber in Silwingen und Umgebung nichts zu erfahren.
Dieses Gerücht ist noch nicht so alt. Ich glaube es kommt aus Frankreich.

 

Der Bau der Bahnstrecke begann 1908.
Die Strecke Merzig – Bettelainville wurde am 1 November 1917 eröffnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville )


Unser „alter Eisenbahntunnel bei Silwingen“ wurde auch in das Buch :
„111 Orte im Saarland, die man gesehen haben muss Teil2.“ aufgenommen
http://www.sr-online.de/sr1/71/1300647.html )


Foto: Lothar Bauer, Tunneleingang bei Silwingen

Webseite von Silwingen in neuem Design

http://www.silwingen.de/

 

Die Seite startet mit einem neuen Design und vereinfachter Programmierung und wird wieder öfter aktualisiert. Im Moment arbeitet der Webmaster Thomas Britz ich noch daran, ältere Artikel und Galerien auf das neue Design zu portieren.

Es werden noch Mitstreiter gesucht, die helfen wollen, die Seite mit interessanten Inhalten rund um Silwingen zu befüllen.
Bei Interesse bitte Mail an  webmaster[at]silwingen.de ( Thomas Britz )

 

historische Gebäude …

So alt ist dieses Gebäude wahrscheinlich nicht. in den 50zig 60zigern gebaut …
Zur vorderen Tür rein ging es zur Milchsammelstelle. Viele Bauern brachten die Milch noch mit dem Handkarren zur Abgabe.
Die Sammelstelle war bis etwa 1976 geöffnet.

Zur Seitentür rein gelangte man in ein kleines Vivo Geschäft.
Mit einem Edekaladen im oberen Dorf hatten wir damals zwei Tante Emm Läden in unserem kleinen Dorf.

Unter der Treppe war in den 60zigern ein Gefrierhaus.
Dort konnten die Silwinger Bürger sich ein Gefrierfach mieten und ihre selbst erzeugten Lebensmittel, meist Fleisch von selbst gehaltenen Tieren, aufbewahren.
Wir selbst hatten bis etwa 1973 noch ein Schwein im Stall, das im Spätherbst geschlachtet wurde.

Bauliches Kleinod entdeckt

Und gleich Fotografiert. Die Digicam hab ich fast überall dabei.

Es handelt sich um die Rückseite einer roten Sandstein Villa im Herzen der Kreisstadt Merzig.
Ein kleiner Anbau und das Haupthaus mit einem alten, hölzernen Balkon.
Der aufmerksame Beobachter könnte wissen wo das Bauwerk zu finden ist.
Es befindet sich ein Parkplatz dahinter in Nähe eines neuen Lebensmittelladens bei der alten Post.

 

Burgruine Dagstuhl

Das es ein Schloss Dagstuhl gibt habe ich ja gewußt.
Aber nicht das es in der Nähe auch eine Burgruine gibt.

Aufmerksam darauf wurde ich durch einen Hinweis des Historischen Verein für die Saargegend bei Facebook.

Die Burganlage wurde im 12 Jahrhundert das erste Mal urkundlich erwähnt.

In den 80ziger Jahren begann man mit der Freilegung der Grundrisse.
Von 2002 bis 2010 erfolgte die fachgerechte Sanierung.

Die sehenswerte Burgruine ist in der Nähe des Schlosses zu finden und nur 1km vom Waderner Zentrum entfernt.
Schöne Wanderwege führen um die Ruine.
Vom Burgberg hat man einen tollen Blick über die Gipfel des Hochwaldes.

http://burgdagstuhl.de/index.php?id=burganlage

 

Der Fleckensteiner Turm

 

 

Burg Lichtenberg

Burg Lichtenberg bei St. Wendel ist auf der Zeichnung zu lesen.
Die Vorlage zu meiner Zeichnung stammt aus einer Zeit als die Burg und das umliegende Land noch zum Landkreis St. Wendel gehörten.
Heute ist die längste Burgruine Deutschlands aber im Landkreis Kusel/Rheinland-Pfalz zu finden.
Und zwar thront sie oberhalb der Stadt Kusel.

Ab 1816 gehörte der Landstrich um die Burg zu Sachsen-Coburg-Saalfeld. Diese Exklave wurde 1819 nach der Burg Fürstentum Lichtenberg benannt, bestand jedoch nur bis 1834, als sie an Preußen abgegeben wurde das aus diesem Gebiet denLandkreis Sankt Wendel schuf.
1910 wurde Burglichtenberg nach Thallichtenberg eingemeindet.[2]. Nach der Abtrennung des Hauptteils des Kreises an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem Thallichtenberg bis 1937 gehörte, als es in denLandkreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Erst seit der Gebietsreform 1969 gehört die Burg zum pfälzischen Landkreis Kusel.

Meine Zeichnung zeigt die Burg vor 1920 …