Amt Hilbringen

Silwingen hatte geschichtlich immer was mit Hilbringen zu tun.
Für mich ist oder war Hilbringen auch immer der Hauptverwaltungsort des Amtes Hilbringen.
Gewisse Erledigungen mußte man in Hilbringen erldeigen anstatt in Merzig.
Viele hatten z.B. Ihren Hausarzt hier.
Die Gebietsreform 1974, die dazu führte das das Amt Hilbringen auf gelöst wurde sollte bekannt sein.
Damit war das Amt Hilbringen Geschichte.
Zeitungsartikel: Gründung des Amtes Hilbringen. Quelle: Kreisheimatarchiv Merzig Museum Schloss Fellenberg

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Büdingen, Fitten, Harlingen, Hilbringen, Mechern, Menningen, Merchingen, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen in die Stadt Merzig eingegliedert.
Die Gemeinden Ballern, Büdingen, Fitten, Hilbringen, Mechern, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen gehörten vormals dem Amt oder der Bürgermeisterei Hilbringen an.
Wehingen-Bethingen und Tünsdorf die bis Ende 1973 auch zu Hilbringen gehörten kamen zur neu gegründeten Gemeinde Mettlach.

Ganz kurzzeitig war der Kreis Merzig vergrößert und die Orte
Biringen, Fremersdorf, Obersch, Fürweiler, Gerlfangen, Diersdorferhof kamen 1946 hin zu. Und wurden dem Amt Hilbringen zu gewiesen. Näheres muss noch erforscht werden.

Bild könnte enthalten: Text „Als Gründungsdatum darf der 1. 9. 1814 angesehen werden. Der mit die- sem Datum gegründete Amtsverband umfaßte die Orte Hilbringen, Mechern, Mondorf, Silwingen, Fitten, Ballern, mit den Ortsteilen Rech und Ripplin- gen, Schwemlingen, Weiler, Büdingen und Wellingen. Am 1. 1. 1953 wurden als weitere Orte Bethingen, Tünsdorf und Wehingen dem Amtsverband zu- geschlagen.“

Bild könnte enthalten: Text „Kreis Merzig vergröBert 1946 gehören zum Kreis Merzig die Losheim, Wadern und Weiskir- Bürgermeisteramtes Nonnweiler St. Wendel verwaltet. Weiterhin Merzig: die Orte Bethingen, Nohn, gen, ferner: Biringen, Fremersdorf, und Oberesch.“

Eine Sage aus unserer Lothringischen Nachbarschaft.

Im Walde Schwermeter erschien des Nachts den Wandern in früherer Zeit oftmals die Onnersbraut. Die Onnersbraut trug ihr Hochzeitskleid und den Brautkranz und weiße Blumen im Gürtel. Schwebend, mit tief traurigen Augen kam sie daher und machte jedem den sie begegnete einen tiefen Eindruck. Sie erschien nur bei hellem Mondschein und klarem Sternenhimmel. Das Schicksal dieser Braut ist nicht genau bekannt. Ihr Bräutigam soll an dieser Wegkreuzung im Wald von einem Nebenbuhler ermordet worden sein. Sie folgte ihm ins Grab und erscheint nun am Ort dieser bösen Tat. Dort im Wald, Schermeter, kreuzen sich die alten Wege Ritzingen-Obernaumen und Reimlingen-Evendorff. Dort steht ein Kreuz, steht es heute noch dort? Ob es an die Tat oder ein Gelübde erinnert ist leider nicht mehr genau bekannt. Ebenso wenig weiß man genaues über den Zeitpunkt des Geschehens. Aber die Onnerbraut kann auch heute in klaren Mondnächten dem Wanderer dort begegnen. Es ist aber nichts darüber bekannt das sie den nächtlichen Wanderern Böses will oder sie gar in die Irre führen.

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Silwingen und die Meerkatz. Weinanbau in unserer Gegend.

Kleine Einstimmung auf einen Artikel über den Weinanbau in unserer Gegend.
Silwingen und die Meerkatz
Weinanbau in unserer Gegend.
Was hat Silwingen mit der Meerkatz zu tun?
Dazu müssten wir erst mal wissen wer oder was die Meerkatz ist.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend, auf der linken Seite, gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Das sagt den Jüngeren eher weniger, weil diese Lokalität schon einige Zeit unter diesem Namen nicht mehr geführt wird. Und ob sich heute dort noch eine ähnliche Lokalität befindet ist mir nicht bekannt.
Die Meerkatz, also die Lokalität, hatte ihren Namen von einer löwenartigen Figur, die man wegen uhres katzenartigen Aussehnes Meerkatz nannte.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Jahrzehnte lang war diese Figur in dieser Gemarkung aufgestellt. Später wurde sie in den Rathausinnehof von Beckingen gebracht
Der Name Meerkatz als Flur- und Weinbezeichnung ist auf diese Figur zurückzuführen.
( Geändert auf Grund von Franz Josef Körner erhaltene Daten)
Diser Beckinger Rotwein, was so auch nicht stimmt, Meerkatz, der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte, gab der Gemarkung seinen Namen.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.

Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. Der Grund eine Reblausplage.

Begeben wir uns aber an die Anfänge des Weines und des Weinanbaues in unserer Gegend.

Und kommen wir zur Gemeinsamkeit der Meerkatz und Silwingen. Die recht schnell erklärt ist, aber noch einiger Hintergründe bedarf.
In Silwingen gab es auch Weinanbau und das ist die Gemeinsamkeit.
Aber wann und wie lange und wo dieser Wein angebaut wurde, dem werden wir jetzt auf den Grund gehen.

( Geändert auf Grund von Franz Josef Körner erhaltene Daten)

 

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum, im Freien und Natur

Wegekreuze

Wegekreuze in unserer Gegend! Sehr viele Wegekreuze sind nicht in der Denkmalliste. Ebenso wenig werden alle Kreuze in einschlägigen Büchern gelistet. Es geht hier um Kreuze die noch vorhanden sind, aber auch um solche die leider nicht mehr existieren aber von denen wir den Standort noch wissen. Es geht um die Geschichte hinter diesen Kreuzen und Gedenksteinen. Beginnen wir mit Büdingen.

Bild könnte enthalten: Text „277,8 5 8 290 3 BÜDİNGEN 337,5 384,4 359,3 359.3 42 Heidwal 48 12,2 49 Hilbringer inger 350 Walr“

Alle 5 Kreuze noch vorhanden wie ich inzwischen erfahren habe.
In der Büdinger Denkmalliste:
Beschreibung des Landesdenkmalamts: Katzenberg 3, Flur 4, Flurstück 979/421, Wegekreuz, 1744 (Einzeldenkmal)