Archiv der Kategorie: Landschaft

Unbekannte Mühle

Karte von 1813. 1 die alte Gerberei Hilbringen, früher auch Lohmühle. 2 weiter oben den Bachlauf hinauf, kleiner Monbach, ist ein Gebäude eingezeichnet. Bei 3 befindet sich die Dörrmühle. Auf einer anderen Karte die ich hier schon gezeigt habe ist bei 2 eine Mühle eingezeichnet, das war so 1816. Das Gebäude bei 2 auf dieser Karte muss identisch mit der Mühle sein. Leider ist die Karte nicht detaillierter und deutlicher. Auf späteren Karten ist dort weder ein Gebäude noch eine Mühle eingezeichnet.

Wein in Biringen …

Biringen wird Weinbaugebiet!
Nicht gerade, aber Alfred Hoffmann vom Hofgut Eichen in Biringen versucht den Wein wieder in unsere Region zu bringen.

Den ersten Wein in unserer Gegend brachten natürlich die Römer mit.
Nach dem Ende der römischen Macht verschwanden die Weinberge für lange Zeit.
Etwa um 1800 begann der Weinanbau an der Saar in Merzig und der Beckinger Gegend wieder.
Weinanbau im Saargau gab es bis ins vorige Jahrhundert hinein.
An der Nied kunden die ersten Sokumente um 1340 von Weinbergen.
Einer Statistik von 1836 wurde in 36 Gemeinden unseres Kreises Wein angebaut.
Darunter auch Fitten, Büdigen, Hilbringen, Mechern, Merzig, Mondorf, Silwingen, Wellingen und Weiler.

Etwa um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im Kreis Merzig ganz zum Erliegen.
Eine Reblausplage und ein verstärkter Obstanbau waren die Gründe.
Aber auch das die Menschen in der immer mehr aufkommenden Industrie ein besseres Einkommen fanden.
Und eine immer stärker werdende französisch Konkurrenz im Weinanbau.
Etwa um 1919 war dann endgültig Schluss mit dem Weinanbau in Merzig.
Die Anbaufläche verminderte sich für die Stadt Merzig im Jahre 1906 auf 92, bis 1909 auf 60, bis 1914 auf 50 und bis 1919 auf 25 Morgen.
Und seid 2009 gibt es wieder Wein aus Merzig. Am Kreuzberg.

https://www.kreuzberg-merzig.de/historie/


Quelle: Saarbrücker Zeitung 17.11.2018

Villa Rustica Fitten, römisches Landhaus in Fitten

Die Villa befand sich im Distrikt Heimersfeld.
r. 43250-300 h. 78400-500
Am Fuße eines Hanges auf dem Schuttkegel eines kleinen Baches, hat sich das Haufenddorf um einen, größeren freien Platz entwickelt. Knapp 300m südlich dieses Platzes erhob sich zur Römerzeit eine ansehnliche Villa.
Die Ruinenstelle zeichnet sich wohl als knapp meterhohe Geländewelle auf dem Acker ab.
Eine ähnliche Erhebung befindet sich 50m südwestl dieser Stelle auf einer Wiese über dem Acker und zeugt wahrscheinlich von einem Nebenkomplex dieser Anlage. Flur Auf der Römermauer.
Die Villa war hangparallel in Nordsüdrichtung ausgerichtet, die Fassade talwärts nach Osten. Richtung #Hilbringen.
Die Front hatte eine ungefähre Länge von 50 Metern.

Bild könnte enthalten: Text

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Historischer Kalender Silwingen 2019

So langsam geht es Richtung „Historischer Kalender Silwingen 2019“. Wie immer mit alten Fotos von Silwingen. Feiertage, Feste, Veranstaltung und historische Daten aus Silwingen und unserer Region. Wer Daten für den Kalender hat? Her damit!
Der Kalender wird 10 Euro kosten. eine größere Version könnte möglich sein, die aber mehr kostet. Der Erlös wird wieder für einen historischen Zweck verwendet. Ausgeliefert wird der Kalender zwischen den Feiertagen.
Bestellungen bei Lothar Bauer in Silwingen.

 

 

Römische Funde bei Flatten

Scherben von römischen Ziegeln. Diese sind dicker als neue Ziegel und daran einfach zu erkennen. Gefunden „Steine an der Grenze“ Richtung Flatten. Dort ist auf einer alten Karte eine Ruine eingezeichnet.
Römische Fundstellen zwischen Ritzingen und Niedaltdorf (Kr. Saarlouis) behandelt ein Bericht des Grafen de Villers von Burgesch den 20. Mai 1819:Nordöstlich von Flatten und Gongelfang liegen auf einer Anhöhe „die Heidenhäuser“, eine beträchtliche Ruine; ein römischer, noch gebrauchter Weg führt gegen Nordosten auf einer noch sichtbaren Strasse.

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Ehemalige Dörfer: Gangolf, Stalle und Berge

Die drei ehemaligen Dörfer: Gangolf, Stalle und Berge. Eingezeichnet in eine aktuelle Karte. Übrig geblieben ist das Hofgut St. Gangolf. Das dortige Kloster wurde 1974 geschlossen.
Besseringen besteht aus den beiden Ortsteilen Besseringen und Ponten.
Erste Erwöhnung 1329
Ponten wurde früher auch als Nierdorf bezeichnet.
Besseringen ghörte früher zu Kurtrier und Ponten zu Lothringen.
Der Besseringer Bahnhof hieß früher sogar Ponten-besseringen, und zwar 1935.

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Flur und Landschaftsnamen … noch was

Noch folgendes zu den Flurnamen! Mit „Schlimmfurch“ ist sicher das heutige „Schlimmfeld“ gemeint. Das auch „Brunnenstube“ genannt wurde. „Die Reinwies“ wurde früher „Bei der Reinwies“ genannt. Folgende Flurnamen kann ich nicht zuordnen: „Am Holz“ – Nähe eines Waldes, und „Im Kellerfeld“ – könnte auf römische Funde hinweisen.
Eine Brunnenstube ist eine um mauerte oder gefasste Quelle. Die Quelle muss im Bereich des Reinbachs gelegen haben.
Im Quellbereich des Reinbaches vermutete Jacob Anton die kleine fränkische SiedlungFlur und Landschaftsnamen …

Flur und Landschaftsnamen …

Gefundene Flur oder Landschafts Namen die nicht im heutigen Kataster vorkommen. Wer weiß wo sie waren?
Roßgarten, nicht zu verwechseln mit dem Rosgarten in mondorf. Haselhecke? Grauterschen? Weiß Kupp? Steinige Huf? Biringer Kreuz? Schlemerk? Sierker Weg ist der Betonweg von den Zollhäusern Richtung Waldwieser Str.

Weiße Kupp ( Auf der weißen Kupp ) und Haselhecken habe ich gefunden

„Der „roßgarten“ hiess nicht so, wir sagten auf silwinger platt „de rousengorten“ und der war an der spitzr es steinsches weges und der richtung nach biringen in dieser ecke, ich glaube der garten hat schangen bäbchin „frau kohr“ gehört, denn die hat ihn immer gepflanzt.
dat wor et terweren lis“
Von Renate Schwarz Silwingen. Danke!