Gedenkstein wird Denkmal

Der Historische Arbeitskreis Silwingen freut sich sehr darüber !
Die Stadt Merzig hat vom Landesdenkmalamt die Rückmeldung bekommen, dass es sich bei dem Wegekreuz in Silwingen um ein Denkmal handelt.

Als nächster Schritt werden nun die Arbeiten zur Restaurierung mit dem Landesdenkmalamt besprochen und anschließend entsprechende Angebote einholt.
Natürlich der Gedenkstein im Heidwald .

Bild könnte enthalten: Pflanze, im Freien und Natur

Der Schwedenbaum / Silwingen

Der Schwedenbaum
Matthias Christ geriet gegen Ende des 30jährigen Krieges in die Gefangenschaft der Schweden. Er wurde an einem Baum nicht weit von Silwingen gefesselt und sah wohl einem qualvollen Tode entgegen. Er gelobte in seiner Todesangst eine Wachskerze zu stiften. Seine Bitten wurden erhört, die Fesseln lösten sich und er konnte fliehen.
In drei Büchern wird über diese Überlieferung berichtet. Und folgende Informationen kann man daraus entnehmen:
Der besagte Baum stand in der Ahlwies. Den Flur Altwies gibt es heute noch. Er befindet sich den Sillenberg hinauf auf rechter Seite unterhalb der Götterei. Dort wo ein kleiner Weg Richtung Wald führt.
Laut Anton Jacob muss dieser Baum dort an diesem Weg und am Bache gestanden haben. In früheren Zeiten kam vom Eichholz ein Bach herunter, der im Eichborn entsprang.
Das Lager der Schweden muss sich also auch dort befunden haben.
Die kleine Gräth rechter Hand, führt ja auch heute noch bei stärkeren Regenfällen Wasser, das in den Reinbach fließt.
Dieser Baum bei dem es sich um einen Birnbaum gehandelt haben soll, wurde eine besondere Verehrung zu teil und im Laufe der Zeit bürgerte sich der Name Schwedenbaum ein. Wildbirnen können sehr alt werden.
Vor einigen Jahrzehnten, auf den von A. Jacob verfassten Bericht aus den 30ziger Jahren bezogen, also kurz vor 1900, war die Erinnerung an diesen Baum noch sehr wach. Sei es das noch Überrest desselben existierten oder das ältere Leute sich noch an ihn selbst erinnern konnten.

Über die Geschichte/Sage des Matthias Christ der in schwedische Gefangenschaft geriet und später Silwingen wieder aufbaute liegen mir 3 Texte und weitere geschichtliche Informationen vor.:

Alter Text erhalten von Ewald Johannes. Dieser Text berichtet aus der Vergangenheit von Mondorf und Silwingen und der Mondorfer Kirchengeschichte.
Als Hinweis ist folgendes zu finden: Eine Studie von Pastor W. Kerscht in Langsur. — — —
Die Sagen der Saar von Karl Lohmeier Gesamtausgabe 2011 :
Das Gelöbnis des Silwinger Bauersmannes — — —
Sagen und Geschichten des Kreises Merzig Wadern von Matthias Enzweiler 1955:Das Gelöbnis des Meyers von Silwingen von Dr. Anton Jacob — — —

Erzählungen von:Josef Biehl, Mondorf, Walter Hoffmann, Silwingen, Anton Peter, Silwingen

In Dr. Anton Jacobs Hinterlassenschaften aus dem Kreisarchiv Merzig , die im Bürgerarchiv hab ich mir noch nicht angesehen, habe ich auch Hinweise zur Geschichte des Matthias Christ gefunden. Teils nur Bruchstückhaft aber doch verwertbar. Dort habe ich den Hinweis auf den Schwedenbaum gefunden


Paraple 38

Die dreisprachige Literaturzeitschift Paraple 38 ist eingetroffen . Ein kleiner Beitrag von mir mit dabei.In den Kommentaren.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Mein Beitrag im Paraple 38:
Lothar Bauer
moselfränkisch / Merzig-Silwingen
Èn ahl Diehr
Èn ahl Diehr ém Lottringen,
dorch de.i es schun lang kännen mei gang.
Wann es de Letschten dorch de Dier gang?
Mä wäs net, wenn et woar,
mä wäs net, wann et woar.
Awer mä seidt* noch sein Scherd**
iwwer de Bödem huschen
onn spiert ät Lerwen***,
dat frei.er hei woar.
Drähmt de Diehr vun besseren Zeiten,
fun fre.ier, als se noch ren on raus gang sen?
Als se jeden Dach off on zou gemaht genn es,
als se noch schein ausgesehn hott?
Oder sènn mihr dat,
die manchmohl vunn frei.er drämen?
Dat es alles vorbei,
sou lang schuun.
Äwer den Neäschten onn dehn Letschtön,
den dorch de Diehr gäht,
dat könnt de Baggerschaufel sönn…
*seidt sieht ** Scherd Schatten ***Lerwen Leben

Die Überlieferung des Matthias Christ

Über die Geschichte/Sage des Matthias Christ der in schwedische Gefangenschaft geriet und später Silwingen wieder aufbaute liegen mir 3 Texte und weitere geschichtliche Informationen vor.:

Alter Text erhalten von Ewald Johannes. Dieser Text berichtet aus der Vergangenheit von Mondorf und Silwingen und der Mondorfer Kirchengeschichte.

Als Hinweis ist folgendes zu finden: Eine Studie von Pastor W. Kerscht in Langsur. — — —

Die Sagen der Saar von Karl Lohmeier Gesamtausgabe 2011 :

Das Gelöbnis des Silwinger Bauersmannes — — —

Sagen und Geschichten des Kreises Merzig Wadern von Matthias Enzweiler 1955:Das Gelöbnis des Meyers von Silwingen von Dr. Anton Jacob — — —

Erzählungen von:

Josef Biehl, Mondorf

Walter Hoffmann, Silwingen

Anton Peter, Silwingen

Der Schwedenbaum (Silwingen)

Matthias Christ geriet gegen Ende des 30jährigen Krieges in die Gefangenschaft der Schweden. Er wurde an einem Baum nicht weit von Silwingen gefesselt und sah wohl einem qualvollen Tode entgegen. Er gelobte in seiner Todesangst eine Wachskerze zu stiften. Seine Bitten wurden erhört, die Fesseln lösten sich und er konnte fliehen.
In drei Büchern wird über diese Überlieferung berichtet. Und folgende Informationen kann man daraus entnehmen:
Der besagte Baum stand in der Ahlwies. Den Flur Altwies gibt es heute noch. Er befindet sich den Sillenberg hinauf auf rechter Seite unterhalb der Götterei. Dort wo ein kleiner Weg Richtung Wald führt.
Laut Anton Jacob muss dieser Baum dort an diesem Weg und am Bache gestanden haben. In früheren Zeiten kam vom Eichholz ein Bach herunter, der im Eichborn entsprang.
Das Lager der Schweden muss sich also auch dort befunden haben.
Die kleine Gräth rechter Hand, führt ja auch heute noch bei stärkeren Regenfällen Wasser, das in den Reinbach fließt.
Dieser Baum bei dem es sich um einen Birnbaum gehandelt haben soll, wurde eine besondere Verehrung zu teil und im Laufe der Zeit bürgerte sich der Name Schwedenbaum ein. Wildbirnen können sehr alt werden.
Vor einigen Jahrzehnten, auf den von A. Jacob verfassten Bericht aus den 30ziger Jahren bezogen, also kurz vor 1900, war die Erinnerung an diesen Baum noch sehr wach. Sei es das noch Überrest desselben existierten oder das ältere Leute sich noch an ihn selbst erinnern konnten.

Heute ist Gründonnerstag.

 Ein bisschen Aberglaube und Brauchtum zum heutigen Tag. Früher gab es an diesem Tag im Grünes zu essen, Spinat, Kohl, Brennnesseln…. Oder Suppe aus 9 Kräutern damit man das ganze Jahr über gesund bleibt. Kohl heute gepflanzt gerät am besten.Bitte kein Brot heute backen sonst bleibt der Regen das ganze Jahr. Hängt man die Wäsche zum trocknen hinaus stirbt jemand aus der Familie …

Bild könnte enthalten: Pflanze, Blume, Natur und im Freien

Der Monkeler Bergrücken

Der Monkeler Bergrücken hat als Sehenswürdigkeiten nicht nur die Ruine der neueren Burg zu bieten. Sondern noch Vieles mehr. Besiedelt schon seit der Vorzeit, kann man noch viele Spuren dieser Besiedlungen und Befestigungen finden. Aber ein bisschen Mühe und Eigeninitiative ist dafür schon nötig. Auch wenn es einschlägige Bücher mit sehr guten Informationen und Karten gibt, muss man doch teilweise intensiv suchen und auch einen Blick dafür haben. Die nächste Tour wird in den Bereich der ehemaligen drei Dörfer gehen, um St.Gangolf. Und auch dort wartet Vieles auf seine Entdeckung. Eine äußerst geschichtsträchtige Gegend und herrliche Landschaft .

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Bearbeitung alter Texte

Alte Texte bearbeiten: Auch Gespanne mussten für die Armee gestellt werden. Im Mai 1797 wurde Jakob Leick von der Gemeinde Silwingen gedungen, um ein Pferd mit Geschirr nach Saarbrücken zu fahren und dort für die Armee Brückenmaterial zu laden. Sein Lohn, 6 neue Daller und 4 livres Silbergelt (Papiergeld, Assignaten verschmähte man) sollten ihm nach Ausführung des Auftrages gezahlt werden. Die Lieferung an Heu, Stroh, Hafer, Weizen usw wurden durch eine aus Bürgern bestehende Kommission auf die einzelnen Produzenten ausgelegt und mussten gewöhnlich nach Saarlibre (Saarlouis) gebracht werden, Die Orts Tradition weiß zu berichten das einmal der Maire von Silwingen wegen nicht ausgeführter Lieferung als Geisel nach Saarlouis gebracht wurde.

„Im großen Garten“

Alte Flurkarte. Die heutigen Häuser Mondorferstr. 47 und 49. Blau der Reinbach. Im Großen Garten wurde 1905 das Gasthaus Ley gebaut. Den Flurnamen gibt es heute nicht mehr. Rot das „Bei.enheischen“ Bienenhäuschen meines Uropas, wurde so 1970 abgerissen. Haus Weber/Thiel auch noch nicht vorhanden. Dieses Haus wurde vor dem WK 1 angefangen und danach fertiggestellt. Das Haus wurde von der Fam. Augustin angefangen, ein Matthias Augustin fiel im 1 WK, und wurde nach dem WK 1 von Peter Weber ( aus Haus heute 49) fertig gebaut.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.