Archiv der Kategorie: Geschichte

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.

Die Wanderung wird von Lothar Bauer und Walter Hoffmann geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16 Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

Paraple 34 erschienen

Die dreisprachige Mundart Zeitschrift Paraple 34 ist mittlerweile erschienen.
Und wieder mit einem Beitrag von meiner Seite.
Es geht darin um den fehlenden Wetterhahn und seiner Nachfolgerin der Friedensdauf.

Mittlerweile wurde unsere Kapelle eingerüstet und das Dach wird repariert.
Es kann also nicht mehr so lange dauern bis die Friedesntaube ihren Platz auf dem Kirchturm ähm Kapellenturm finden wird.
Mal gespannt wie sie aussehen wird?

 

 

1 Mai und Walburigsnacht

Die Walburgisnacht, die Nacht der Hexen, ist vorbei.

Walburgis soll die Nichte von Bonifatius des Apostels der Deutschen gewsen sein.
Patronin der Wöchnerinnen, Seeleute, Bauern und Haustiere; für das Gedeihen der Feldfrüchte; gegen Hungersnot und Missernte, Hundebiss, Tollwut, Pest, Seuchen, Husten,

1. Mai: Philippus und Jakobus, Walburga
Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.
Phillip und Jakob nass / macht dem Bauern großen Spass.
Regen am Phillip- und Jakobitag deutet ein fruchtbares Jahr an.
Auf Philippi und Jakobi Regen / folgt ein großer Erntesegen.

Der Silwinger Tunnel, doch das Tor zur Hölle!?

Erstmals Hinweise auf Zugunglück mit vielen Toten im Silwinger Tunnel gefunden.
Ingenieure der Deutschen Bundesbahn die vor einiger Zeit den Silwinger Tunnel auf Haltbarkeit inspizierten machten einen grausamen Fund. Eine Erdverwerfung im Mittelteil brachte eine große Anzahl von menschlichen Knochen zum Vorschein. Es könnte sich dabei Opfer eines Bahnunglücks, das zur Zeit des 2 Weltkrieges passiert sein soll und von dem man immer wieder im Internet liest, handeln. Genauere Untersuchungen müssen aber erst noch abgewartet werden. Höchst seltsam aber das nie Hinweise aus der Bevölkerung über solch eine Katastrophe kamen. Wurde das Unglück verdrängt oder waren doch gar höhere Mächte im Spiel?
Das „Tor zur Hölle“ könnte aber bittere Wahrheit werden …

Heute ist Palmsonntag …

Palmsondisch, der Palmsonntag
Und Maria Verkündigung

ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die in der evangelisch-lutherischen Kirche auch Stille Woche genannt wird.

Im Mittelpunkt der lateinischen Liturgie steht am Palmsonntag die Segnung der Palmzweige.
Von diesen gesegneten Zweigen wurde früher ein Teil mit nach Hause genommen und hinters Kreuz gesteckt.
Das Kreuz befand sich oft über der Küchentür und es war manchmal ein kleines Becken für Weihwasser darunter.

Der gesegnete Palmzweig sollte Haus, Wohnung und Stall gegen das Böse schützen.
Auch brennende Palmzweige auf dem Herd/im Herdfeuer sollte Schaden abwehren

Aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahrs wird die Asche für den Aschermittwoch bereitet. Die Asche wird am Beginn der Fastenzeit den Menschen in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet.

Wetterregeln zum Palmsonntag:
Wenn es nicht an Palmsonntag regnet, so regnet es auf die Ostereier.

Mal sehen ob der kommende, also der Ostersonntag verregnet sein wird.

Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen sein mag.
Wenn’s den Buben auf die Palmbesen schneit, so regnet’s an Ostern der Jungfrau auf die Kränze.
Kommen am Palmtage die Palmen trocken nach Haus, so kommen die Garben trocken in die Scheuer.

Gipsabau bei Mechern – Serie Saarbrücker Zeitung

„Der Abbau des Baustoffs hat in Merzig Tradition.
Die Geschichte der Gipsgrube Mechern, besser bekannt als „Gipskaul“, kann in drei Zeitabschnitte eingeordnet werden. Die erste Abbauphase beginnt Ende 1897 und endet kurz vor dem 1. Weltkrieg. 1919 wird zum zweiten Mal der Betrieb für kaum fünf Jahre aufgenommen. Zwischen 1924 und 1936 ruht der Abbau. Im Herbst 1935 übernehmen die Gebr. Knauf den Betrieb. Erst mit der vollständigen Ausbeutung der Gipslager kommt im Frühjahr 1955 die endgültige Stilllegung der Gipsgrube „Auf Kappen“.“
Serie von Stefan Siebenborn

Alle bisher erschienen Teile:

TEIL 1
Gipsabbau
Der Gipsabbau hat in Merzig schon lange Tradition
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/der-gipsabbau-hat-in-merzig-schon-lange-tradition_aid-7076274

TEIL 2
Gipsabbau
Im Gipsbruch finden viele Männer aus dem Dorf Arbeit
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/im-gipsbruch-finden-viele-maenner-aus-dem-dorf-arbeit_aid-7094479

TEIL 3
Gipsabbau in Merzig
Die Gebrüder Knauf kaufen die „Gipsgrube Maria“
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/die-gebrueder-knauf-kaufen-die-gipsgrube-maria_aid-7076290

Gipsabau bei Mechern – Serie Saarbrücker Zeitung weiterlesen

Foto Martinsumzug 1971 Silwingen

Martinsumzug 1971. St.Martin Wendelin Schuhmacher. Das Haus rechts im Hintergrund heute Ziegler Heinz. Das Haus das links im Hintergrund und nur zum Teil zu sehen ist war früher Haupert ( Jurseps ). Zu diesem Zeitpunkt (1971) Rotermund, es brannte später komplett ab. Dann Preuss Hugo, Fuhrunternehmer.

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg
Weitere Bilder findet man hier: http://www.archaeopro.de/archaeopro/WEB-2013/Rekonstruktion/WEB-VR-Borg-V01/VR-Borg_V-1-12.htm

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

26 Mai Bürgerhaus Silwingen um 16 Uhr 30 Start

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn er heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher dort ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

 

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

Aus der Vergangenheit Silwingens

Alter Text, Verfasser unbekannt. Auf jeden Fall vor 1940.
Um 1930.
Der Rest muß noch abgetippt werden. Der Text ist teilweise schwer zu lesen, wegen des schlechten Zustandes.  Ganz vollständig scheint er auch nicht zu sein.

In seiner anheimelnden, idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durchs Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar. Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tal heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Diese und nachhaltigere Zeichen ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Gebäude (Villen) entdeckt und zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter.
Diese Römerfunde sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt.
Silwingen stamme von Silva gleich Wald, bedeutet also Ansiedlung im Walde.
Es wäre somit, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahrt haben.
Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im fünften Jahrhundert kamen germanische Stämme an die Saar. Und zwar zuerst die Alemannen. Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die besonders im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemannische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemannischen Volksstammes bieten auch die alemannischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofs vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Waffen und Schmucksachen ans Licht beförderten.
Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde.
Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemannen durch die Franken um 500 n. Chr. Das ganze Saarland von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Historische Info Silwingen

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Silwingen hatte 1927 – 279 Einwohner, alle katholisch.

Die letzte Dampflok …

Am 29 Mai 1976 fuhr der letzte Dampfzug von Saarbrücken nach Trier. Die Nr. 501446. Wer kann sich als Kind noch an diese Züge im Merziger Bahnhof erinnern? Damals als man noch eine Bahnsteigkarte brauchte um an die Gleise zu gelangen. Eindrucksvoll schon von weitem das Schnauben und Pfeifen der Dampflok zu hören bevor sie in den Bahnhof einlief. Die Dampfloks hört man bei entsprechender Wetterlage bis hoch hinauf nach Silwingen …

Potsdamer Platz

Den Postdamer Platz gibt es im Herzen von Berlin, aber auch bei Borg.
Dort treffen sich folgende Straßen : die B406 von Remich nach Borg, die B407 aus Saarburg ebenfalls nach Borg und die L177 aus Orscholz kommend.
Die Verkehrskreuzung liegt auf 381 Meter über dem Meer.

Woher stammt aber dieser Name.
Im zweiten Weltkrieg kämpfte dort ein Regiment das seinen Friedenssitz in Postsdam bei Berlin hatte.

Quelle: Kreisheimat Buch Merzig-Wadern 1986

Ein Silwinger Gärtner in der „weiten Welt“ …

Michael Geier (*28.10.1874 in Silwingen) war von 1903-1910 Obergärtner im Lieser-Schloßpark (siehe Rose ‚Herrin von Lieser‘), von 1911-1915 Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. Während der Kriegszeit kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete ab 1926 dann als Obergärtner bei Frau Geheimrat Oppenheim (s. Rose ‚Frau Margarete Oppenheim‘)in Wannsee.

Zeichnung Lothar Bauer

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Silwingen gehörte damals zum Saargebiet.

Saargebiet bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.

Es war in der Fläche um ein Viertel kleiner als das heutige Saarland.

Mit einer Fläche von 1912 km² und 770.030 Einwohnern (1927) umfasste es den Südteil des Regierungsbezirks Trier der preußischen Rheinprovinz und den Westteil der bayerischen Pfalz.

In den Artikeln 45 bis 50 des Versailler Vertrags wurde das Saarbecken als Mandatsgebiet dem Völkerbund auf 15 Jahre übertragen und fremder Verwaltung unterstellt. Danach war ein Volksentscheid über seine staatliche Zugehörigkeit abzuhalten.