Archiv der Kategorie: Geschichte

Der Dorfbrunnen – Die „Insel“

Dort befand sich über lange Zeit die sogenannte „Insel“.
Eine Häuserreihe an der vorne und hinten die Straße vorbei führte.
der Bereich der Insel gehörte mit Sicherheit zu den ältesten Teilen Silwingens. Auch auf der Urkarte von etwa 1820/30 sind dort Häuser eingezeichnet.
Am Brunnen befindet sich eine historische Infotafel über die „Insel“.
Ebenso eine Ruhebank.

Bild könnte enthalten: Einfamilienhaus, Himmel, Baum und im Freien

 

Gustav Regler Platz in merzig

Letzte Woche am Donnerstag waren wir seit etlicher Zeit mal wieder am Gustav Regler Platz. Der Platz an sich ist ja sauber, aber irgend wie doch recht öde. Viel versiegelt wenig grün. Wohnlich oder schön sieht anders aus. Vor Ort ist mir natürlich aufgefallen das ein großer Klotz dort nicht hin passt. ein kleines einstöckiges Gebäude das nicht so viel Fläche einnimmt, in der entsprechenden Architektur wäre eine Möglichkeit. ein Cafe dort rein udn vielleicht noch ein anderer Laden und gut wäre. Eine Infotafel zu G.Regler und auch mehrere zu dem historischen #Seffersbach wären doch auch eine Option. Die Telefonzelle soll als öffentlicher Bücherschrank genutzt werden. hoffen wir das er nicht beschädigt wird. War leider noch nicht in Betrieb.

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien

 

Die Wüstung Molvingen und der Molvinger Grund

Der Molvinger Grund befindet sich gegen über dem Silwinger Zoll. Dort soll sich in früheren Zeiten eine Ortschaft befunden haben mit Namen Molvingen. Auch hier die Frage ist jemand etwas darüber bekannt oder liegen weitere Daten vor?
Molvingen (253) (Vgl. auch Mellingen Nr. 244/Hilbringen)
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Silwingen.
a) An der Straße Hilbringen-Silwingen-Waldwisse (Punkt 326,9), nahe der
deutsch-französischen Grenze und dem Zollamt1. b) Die Flur 4 der Gemarkung wird 1831 Molvingergrund genannt. Weitere
Distriktnamen in der Flur 4 lauten: In der Hofer Acht, Beiersbüsch, Beier¬
hostert und mehrmals Molwingergrund.
c) Eigenständige Gruppen- oder Einzel-Sdl.
A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6505 Merzig. — 2 Kat. A. Perl, Parcellar-Plan Gemeinde Silwin¬
gen, Urkataster 1832, M. 1:1875.

Holzkreuz – wer weiß was darüber?

Weiß jemand etwas über ein Holzkreuz das an einem Baum hängt. Der Baum steht an der Straße Richtung Büdingen, hinter der neuen Apfelplantage vom Dickmann. Karte anbei. Der Baum steht ungefähr dort wo der rote Punkt ist.

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, Gras, im Freien und Natur

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

altes Foto Gerlfangen …

es handelt sich nicht um Gerlfangen wurde mir von M. Jacobs aus Gerlfangen mit geteilt.
Er hat diese Information von einem Mitbüger erhalten der die früheren Ortsansichten kennt.

„Es könnte sich um einen Ort aus dem benachbarten Lothringen handeln. Vermutlich Schwerdorff. “

Vielen Dank für die Info

Marmeladefabrik Fitten

Das Fitten eine Marmeladefabrik hatte, wußte ich.
Auch deren Standort.
Aber wie sie genau ausgesehen hat, davon hatte ich keine Ahnung.

Hier einige Bilder die die Marmeladefabrik und deren Standort in Fitten zeigen.

SR 3 Bus in Silwingen

Es handelt sich um das GuMo-Mobil ein VW-Bus aus dem Jahr 1978.
Die Reporter Isabel Sonnabend und Uwe Jäger sind früh morgens in unserem Land unterwegs auf der Suche nach Reportagen.
Am 25 Juli war der Bus beim internationalen Workcamp am Oberescher Weiher.
Machte in Silwingen vor unserer Tür halt um die Reportage abzuschicken. Und mußte dazu das WLAN des Freistaates Silwingen benutzen.

https://www.sr.de/sr/sr3/sendungen_a-z/guten_morgen/gumo_mobil/gumo_mobil_int_workcamp_oberesch100.html

 

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Alte Fotos – Silwingen Kastanienbaum – de Kaschtenbaam

Der Silwinger Kastanienbaum ist prägend für den „großen Platz“ im Dorf.
De Kaschtenbaam(Kastanienbaum) steht eigentlich immer schon dort.
Er muss um 1900 gepflanzt worden sein.
Das bestätigen mehrere Infos nach Aussagen früherer Silwinger.
Das genaue Datum werden wir wohl nie erfahren.

Und jeder verbindet andere Erinnerungen mit dem großen Baum am großen Platz.
Wir spielten dort Fußball oder Verstecken.
Die paar Fahrzeuge die dort vorüber fuhren störten nicht wesentlich. Mal ein Auto, mal ein Traktor der langsam vorbei tuckerte, das war nicht der Rede wert.
Und gerast wurde damals nicht nicht durchs Dorf.
Spielplätze suchte man noch vergebens, also suchten sich die Kinder ihren eigenen aus. Wenn man sich nicht rund um Silwingen in den Wäldern und an den Bächen herum trieb, war man öfters am großen Platz.  Und im Herbst wurden dort natürlich auch Kastanien gesammelt. Die am Boden liegenden Blättermengen störten uns Kinder nicht, vielleicht die Erwachsenen. Aber damals war auch das nicht so störend.
Erich Gantner aus Silwingen, Stoffels Erich, hat noch ein paar selbst fotografierte Bilder aus früheren Zeiten und unbekannten Ansichten um den „großen Platz“zur Verfügung gestellt, die ich hier präsentieren werde.

Irgend wann wird aber auch der große Baum, de Kaschtenbaam,  das Zeitliche segnen und verschwinden.
Das ist leider der Lauf der Dinge.
Vielleicht sollte dann eine Erinnerungstafel die zukünftigen Bewohner und Generationen daran erinnern.

saargeschichten 2.18

Die zweite Ausgabe für 2018 ist erschienen.
Mit folgenden Themen:
Harald Glaser: »Die Schattenseite des Erfindergeistes. Vor 90 Jahren kamen bei einer Hochofenexplosion in Völklingen 13 Arbeiter ums Leben.«

Joachim Conrad: »Näwe naus! – Ein saarländischer Volkssport am Beispiel dargestellt.«

Paul Burgard: »Pietistischer Geist und bürokratischer Staat. Vom Werden des Absolutismus: Im Leben eines hohen Saarbrücker Beamten spiegelt sich die Geschichte der saarländischen Fürstenzeit.« (Teil 1)

Stellungnahme der Kommission für Saarländische Landesgeschichte zur »Röder-Debatte«.

Hans Kirsch: »Erfolgreiche intervention. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal rettet zwei künstlerische Glaswände vor ihrer Zerstörung.«

Axel Buchholz: »Villa Davidson – das Geburtshaus des Rundfunks an der Saar.«

Regionalgeschichte im Unterricht, Veranstaltungen, Ausstellungen, Neue Publikationenen, Glosse.

Bild könnte enthalten: 4 Personen, Text

Johannistag

Der Johannistag (auch Johanni, Johannisfest und Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende und Brauchtum wie dem Johannisfeuer, wie auch als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern und Lostag im Zusammenhang mit Bauernregeln.

Das Brauchtum am Johannestag ist weniger aus seiner Person als aus dem Datum geboren: Johannes- oder Sonnwendfeuer werden weithin an diesem Tag abgebrannt

Das Feuer ist ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus. Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen und Hagelschäden abwehren. Das Johannisfeuer findet man fast über ganz Europa. Diese Feuer weisen vorchristliche Wurzeln auf.
Im Zuge der Christianisierung ersetzte die Kirche das Fest der Sommersonnenwende durch jenes der Geburt Johannes des Täufers am 24.6. (=> Johannisfeuer), aus den Sonnwendfeuern wurden die Johannesfeuer.

Dem Johanniskraut, das um diese Jahreszeit blüht, schrieb man Abwehreigenschaften gegen Geister, Dämonen und Tden eufel zu. Die Johannisbeere hat ihren Namen, weil sie um diesen Tag ihre Reife erreicht; auch die Schwärme der „Johanniskäfer“, der Glühwürmchen, entfalten ihre Leuchtkraft in der Zeit um die Johannisnacht.
Traditionell wird auch der Rhabarber nur bis zu diesem Tag geerntet.Wegen der vermehrten Produktion von Oxalsäure sollte man ab diesem Tage nicht mehr ernten.

Aberglaube und Brauchtum:

Man soll alle schwere knechtische Arbeit an diesem Tag ruhen lassen, auch solche bei der Haustiere nötig sind

Pelze und Tuchsachen raus hängen damit keine Motten reinkommen

Der Kuckuck hört auf zu rufen, ruft er weiter dann kann es eine teure Zeit werden für die die diesen Ruf hören.

Der Rauch er Johanniskräuter die man während eines Gewitters anzündet schützt vor Blitzen und beschwichtigt den Sturm

Das Farnkraut blüht um Mitternacht und trägt in der selben Stunde Blüten und Samen.
Mit der Blüte in der Hand soll man Schätze finden können.

Ein in einen Schuh gefallenes Samenkorn macht unsichtbar … i

Träumt man von schwarzen oder roten Johannisbeeren so kommt ein Trauerfall in die Familie

Zum Johannistag gibt es viele Ernteregeln und Erntetraditionen. So neigt sich in der Regel um den 24. Juni die Schafskälte dem Ende zu; daher beginnt hier die Ernte vieler Feldfrüchte.

Ein Anzeichen für eine kommende Warmwetterperiode nach dem Johannistag sind gegen Ende Juni auftretende Johanniskäferschwärme. Johanniskäfer brechen in dieser Zeit nur zur Balz auf, wenn das Wetter längere Zeit stabil und warm bleiben wird. Früher begannen die Bauern daher beim Bemerken von Johanniskäferschwärmen mit der Heuernte, da sie sich hier relativ sicher sein konnten, das Heu ohne von Regengüssen überrascht zu werden, ernten zu können.

Wetterregeln

Vor Johanni bitt‘ um Regen, / hernach kommt er ungelegen

Regen am Johannistag, / nasse Ernt‘ man erwarten mag.
Sankt Johannis Regengüsse, / verderben uns die besten Nüsse.

Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken kannst.

Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,

kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen:

verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.Juni) und weiter,

wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

Denkmäler in Silwingen – Das alte Wegekreuz

Einzeldenkmal: Wegekreuz, errichtet 1817 (nach dem Landesdenkmalamt) Lage Mondorferstr 20.
Laut eines Buches über Wegekreuze in Merzig wird das Errichtungsdatum mit 1750 angegeben. Siehe auch Bildbeschreibungen oder Fotos

Foto 1961

Foto 1961

Foto 2016

Foto 2018. Das Wegekreuz wurde renviert und zum Schutz verhüllt.
Foto 23.06.2018
Foto vom 23.06.18
Der untere Bereich wurde erneuert.
Aus dem unteren Sockel war ein Stück heraus gefallen (Sommer 2017) das von Alfons Peter auf Seite gelegt wurde. Das ist mittlerweile wieder repariert worden.

Sommeranfang – Sommersonnenwende …

Die Sommersonnenwende wird in vielen Ländern, wie in Mitteleuropa und den USA, als Beginn der Jahreszeit Sommer gesehen.
In vielen Ländern, in denen heute der kalendarische Sommer am 20./21. Juni beginnt, wird der Tag der Sommersonnenwende dennoch als Mittsommer bezeichnet, was möglicherweise auf einen alten gemeinsamen steinzeitlichen Kalender zurückgeht.

Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit je manche Menschen als mystischen Tag; manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Sonnenwendfeste hatten vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Der 21 Juni ist der Tag der Sommersonnenwende.
Es ist der längste Tag und die Nacht zum 21 die kürzeste des Jahres.
Die Sonne überschreitet ihren Höhepunkt.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.
Es ist der Tag des Sommeranfangs.

Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem Heiligen des 24. Juni, Johannes dem Täufer, verbunden, der als besonders machtvoller Heiliger galt (Johannistag).
Und mit diesem Tag verbunden ist viel Aberglaube und Brauchtum …

Enthüllungen in Silwingen

Soll demnächst fertig sein und enthüllt werden!?
Weiß ich aus guter Quelle.

Lange hat es gedauert. Und auch ein paar Anfragen an die Stadt waren nötig.
Aber nun ist es geschafft und das Denkmal wird erhalten bleiben.

dav

Historische Infotafel „Die Silwinger Schulen“

Diese historische Infotafel wurde am 26 Mai auf dem Silwinger Frühlingsfest eingeweiht durch Hermann Josef Schmitz.
Deen ischten Dach
vum Freilingdfescht ön Solwingen ös vorbei. De.i Enweihung vum historischen Schulschild hott denn Hermann vun Moondroff gömaht we.i mir et erwort hunn. Vill erzöhlt vun freier wei et en där Sölwinger Schul sou woar.
Do kunnte mier känn besseren Schirmhär hunn. Vielen Dank!

 

Aufstellen des Rahmens: Klaus Neusius, Alfons Peter, Günther Dickmann
Einweihung der Infotafel mit Schirmherr Hermann Schmitz.
dav

Historische Wanderung am 26 Mai um Silwingen – kleiner Rückblick

Die historische Wanderung war leider nicht so gut besucht.
Hat trotzdem Spaß gemacht.
Vielen Dank an alle Teilnehmer ?.
Aber ob es wieder eine solche Wanderung  geben wird ist noch nicht sicher…
Kommt auf das Interesse an.
Auf dem Foto ist das Gasthaus Calmes in Mondorf zu sehen. Dort wurde eine kurze Rast gemacht. Eine urige Kneipe die sich seit Jahrzehnten nicht mehr verändert hat. Auf jeden Fall einen Besuch wert.