Archiv der Kategorie: Flora und Fauna

Wintervögel … Vogelfütterung …

Das unsere heimischen Vögel auch unter einem strengen Winter zu leiden haben und Schwierigkeiten haben Futter zu finden dürfte Jedem einleuchten.
Bei uns werden die Vögel schon gefüttert seit ich mich daran erinnern kann. Und das war im zarten Alter von 2,3 Jahren.
Und diese Tradition wird bei uns seit dem praktiziert.
Schon damals lernte ich die einzelnen Vogelarten zu unterscheiden und dieses Wissen ist mir bis heute gebleiben.
Sogar das kleine Büchlein mit einigen unserer heimischen Vögel ist noch in meinem Besitz.
Und auch heute noch freuen wir uns wenn wir eine seltene Vogelart bei uns am Futterhäuschen beobachten könne.

Es gibt natürlich kontroverse Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Fütterei und Mancher meint das die Vögel die den Winter nicht überleben eben der natürlichen Auslese zum Opfer gefallen sind.
Mag stimmen…
Man sollte aber auch bedenken das unser heimischen Vögel auch unter der höheren Katzenpopulation leiden.
Besonders streunende Katzen sind auch auf dieses Nahrungsmittel angewiesen.
Die Schuld liegt hier nicht bei den strandenden Katzen, sondern bei den Menschen die sich nicht um die Vermehrung Ihrer Katzen kümmern.
Besonders bei manchen Bauernhöfen in der  Nähe steigt die Population der Samtpfoten stark an.

Und jeder Gartenbesitzer sollte daran denken das Vögel auch gewisse Schädlinge vertilgen und damit gutes für unseren Garten tun.
Außerdem ist mir das Vogelgezwitscher im Garten doch lieber als das Motorengeheul auf der Straße.
Und was gibt es nichts schöneres einer Spatzenkolonie bei ihrem regen Treiben zu zusehen.

 

blaumeise

Der Nabu veranstaltet jedes Jahr eine Zählung der „Wintervögel“.
Und das seit 2011 Deutschland weit.
Das Ergebnis

Und hier der Pressebericht vom Nabu:

„Stunde der Wintervögel“ mit Rekordbeteiligung

Kohlmeise hat den Schnabel vorn

Berlin – Zur „Stunde der Wintervögel“ zählten in diesem Jahr so viele Menschen wie noch nie die Vögel in ihrem Garten. Mehr als 90.000 Teilnehmer griffen am Wochenende vom 4. bis 6. Januar zum Fernglas, um Vögel zu zählen und an den NABU und den Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) zu melden. Mit dieser Rekordbeteiligung ist die bundesweite Zählung erneut Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion.

Insgesamt wurden am Aktionswochenende mehr als 2,7 Millionen Vögel gemeldet, gut eine Million mehr als im Vorjahr. Die Kohlmeise konnte dabei ihren Spitzenplatz als bundesweit häufigster Wintervogel vom Vorjahressieger Haussperling zurückerobern. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen, wie im Vorjahr, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Nach einem besorgniserregenden Rückgang der meisten Arten im Vorjahr wurden zahlreiche Wintervögel 2013 wieder häufiger gesichtet. So legte der Buchfink um 20 Prozent zu, die Kohlmeise um 28 Prozent. Eichelhäher, Gimpel und Tannenmeisen wurden 50 Prozent häufiger gesichtet, der Buntspecht legte sogar um 80 Prozent zu. „Dass wir in diesem Jahr einige Arten besonders häufig sehen konnten, liegt an ihrem Verwandtschaftsbesuch aus dem Norden und Osten. Denn zur Zeit der Zählung herrschte dort besonders strenges Winterwetter“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

Auf Vorjahresniveau verharrten hingegen der Haussperling (Rang zwei), die Amsel (Rang fünf) und der Grünfink (Rang sechs). Andererseits kam es zu einem größeren Einflug der nur in manchen Wintern auftretenden Seidenschwänze. Neben Einzelbeobachtungen in nahezu allen Bundesländern ließen sich die exotisch anmutenden nordischen Gäste im Osten von Vorpommern bis nach Bayern flächendeckend sehen.

Mit besonderem Interesse beobachteten die Forscher in diesem Jahr auch die Meldungen zum Bestand der Amseln. Hatte die Amsel seit zwei Jahren entlang des Rheintals große Bestandseinbrüche durch den Usutu-Virus hinnehmen müssen, gibt es laut Forscher nun Grund zur Hoffnung: „Die Daten geben für die betroffenen Gebiete keinen Hinweis auf weitere Bestandseinbrüche. Stattdessen haben sich die Zahlen auf dem niedrigen Vorjahresniveau gehalten“, so Lachmann. Die Vermutung, dass Zugvögel aufgrund der warmen Witterung vermehrt in Deutschland bleiben anstatt in den Süden zu ziehen, konnte für dieses Jahr nicht bestätigt werden.
„Stunde der Wintervögel“ mit Rekordbeteiligung

Quelle: http://www.nabu.de/

Phänologischer Winter

Der phänologische Winter setzt ein wenn die Bäume ihr Laub verloren haben. 
Ungefähr ab Ende November/Anfang Dezember bis Ende Februar/Anfang März dauert die Phase der Vegetationsruhe

Neben den meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten gibt es auch noch die phänologischen. 
Phänologie unterteilt das Jahr in weitere Abschnitte und kennt zehn Jahreszeiten.

Phänologische Jahreszeiten Mitteleuropas:
Vorfrühling
Erstfrühling
Vollfrühling
Frühsommer
Hochsommer
S
pätsommer
Frühherbst
Vollherbst
Spätherbst
Winter

Die phänologischen Jahreszeiten richten sich in ihrer Einteilung nach lokal verschieden eintretenden Erscheinungsbildern in der Natur.

Jede dieser Jahreszeiten richtet sich nicht nach einem gleichen Datum, sondern nach den Veränderungen in der Natur. Darum gleicht kein phänologisches Jahr dem anderen.

Kinoerlebnis mit dem BUND Saar – Die aktuellen Vorführtermine für’s Saarland

Saarbrücken – Der BUND Saar lädt ein zur Vorführung des Naturfilmes „Geheimnisse des Waldes“. In ruhigen und wunderschönen Bildern des Tierfilmers Hans-Jürgen Zimmermann wird dieser Film aus der Perspektive einer Frau erzählt, die es in jeder freien Minute hinaus in den Wald zieht, um die Natur hautnah zu erleben. Dabei genießt sie den Wald mit allen Sinnen. Mal sind es die bunten Farben der Blätter, Moose und Farne, die den Wald zu allen Jahreszeiten verzaubern, mal ist es die unverwechselbare Geräuschkulisse aus der Mischung des leisen Rauschens der Bäume und den Vogelstimmen.

Der Film zeigt in fantastischen Bildern die schönsten Naturbeobachtungen im Laufe eines Jahres. Neben bekannten Waldbewohnern wie Rehen, Hirschen, Wildschweinen oder Füchsen zeigt er Sperber und Wildkatze, Steinmarder und Schwarzspecht, und noch viele andere mehr.

Viele Tiere erlebt der Zuschauer so hautnah, wie er sie draußen im Wald nie zu sehen bekommt. Mit dem faszinierenden Wechsel der Jahreszeiten erlebt er auch den Wald so intensiv wie nie zuvor. Ein Spiel von Licht und Farben, ein Genuss für die Sinne, für Auge und Ohr.

Die Aufnahmen zu dieser mitten in Deutschland gedrehten, 115-minütigen Naturdokumentation entstanden fast ausschließlich im Norden von Rheinland-Pfalz. Einige Tierarten sind in den letzten Jahren sogar wieder hierher in die Wälder zurückgekehrt wie etwa der seltene Schwarzstorch oder der scheue Kolkrabe.

Jetzt können Sie die Geheimnisse des Waldes auch auf der großen Kinoleinwand erleben. Ein Film für die ganze Familie, spannend und informativ zugleich. Der BUND Saar empfiehlt diesen Film und lädt ein zu diesem ganz außergewöhnlichen Waldspaziergang.

Zu der Vorführung am 19. November um 19.30 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzerstr. 8, wird der Stellv. Landesvorsitzende des BUND Saar eine einführende Rede halten. Zudem wird die BUNDjugend Saar mit einem Infostand vor Ort sein.

Die aktuellen Vorführtermine für’s Saarland:

Union Theater – 66557 Illingen:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
Capitol Movie-World – 66740 Saarlouis:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
Neues Theater – 66606 Sankt Wendel:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
City-Filmstudio – 66822 Lebach:
15.11.12 – 20:00 Uhr

16.11.12 – 17:30 Uhr
Filmtheater Heusweiler – 66265 Heusweiler:
18.11.12 – 17:30 Uhr
Gloria Filmbühne – 66839 Schmelz:
19.11.12 – 18:00 Uhr
20.11.12 – 18:00 Uhr
Kinowerkstatt – 66386 St. Ingbert:
25.11.12 – 16:00 Uhr
Filmhaus – 66111 Saarbrücken:
19.11.12 – 19:30 Uhr
20.11.12 – 19:30 Uhr
21.11.12 – 19:30 Uhr
26.11.12 – 15:00 Uhr

Alle Termine auch unter http://www.naturundtierfilm.de/im-kino.html

Quelle: http://www.saarkurier-online.de/
ZEIT FÜR UNABHÄNGIGE INFORMATIONEN

… wird der Winter lang sich ziehen …

"Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter lang sich ziehen".


Solche und ähnliche Kalendersprüche treffen die letzten Tage alle zu. 

Wird also wieder nix mit "keinem Winter". Stört mich aber nicht, den die Jahreszeiten gehören halt dazu.
Die Natur zu überlisten wird dem Mensch nicht gelingen.

Hinter dem Bannholzerwald, oberhalb der Heppengreth.
Blick auf den französischen Wald.
Der alte Eisenbahntunnel steht im linken Waldbereich.

Katzen und Tierschutz

Kleiner Besuch im Garten. Die Kleine wurde von der Mutter abgelehnt und streunt bei uns in der Nähe rum.
Neben dran ist ein Bauernhof der die Katzen nicht kastrieren oder sterilisieren läßt.
Die Folge unkontrolliertes Vermehren. 

Am 22 September kontaktierte ich den Tierschutzverein Merzig-Wadern über deren Internetseite und habe bis heute keine Antwort erhalten.
http://tierschutzverein-merzig-wadern.de/

Das Kätzchen wurde von uns zum Tierarzt gebracht und behandelt und mittlerweile ist sie unsere neue Mitbewohnerin.
Mit den Hunden verträgt sie sich großartig.

Herbstanfang

Der Anfänge gibt es Viele:
Der kalendarische Herbstanfang am 22 September
Der meteorologische Herbstanfang am 1 September

Der Gärtner richtet sich da lieber nach der Natur die ja auch jedes Jahr ein klein wenig anders tickt.
Werden die Früchte des schwarzen Holunders reif und stehen die Herbstzeitlosen in der Vollblüte, dann geht der Sommer zu Ende und der Frühherbst steht vor der Tür.

Andere Namen für den September: Witumanoth, Herbsting, Früchtemonat, Obstmond, Wildmond, Holzmonat und Engelmonat.

Die Zeit vom 1. September bis zum 23. September nennt man auch den „Altweibersommer“.

Ist’s an Sankt Ägidi ( 1 Sept. Heiliger Ägisius) rein, so wird’s bis Michaeli 29.09 sein.

 

Der Holunder gehört schon seit Zeit der Kelten und Germanen zur Umgebung des Hauses
Er ist eine der häufigsten Straucharten.  Seine Blüten und Früchte finden vielfach Verwendung als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff.


Das Aushacken oder Verstümmeln eines Holunders brachte Unglück oder Tod, der Hollerstrauch im Hausgarten galt als Lebensbaum. Das Verdorren zeigte den Tod eines Familienmitglieds an. Er galt als Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen, schützte vor Feuer und Blitzeinschlag. Man sollte unter ihm vor Schlangenbissen und Mückenstichen sicher sein. Auch beherbergte er wohlgesinnte Hausgeister, was den Strauch in vielen Hausgärten heimisch werden ließ und zu dem Spruch führte, dass man vor einem Hollerbusch den Hut ziehen müsse. Der unangenehme Geruch des Laubes soll daher kommen, dass sich Judas einer Legende nach an einem Holunderbaum erhängt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder

Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben …

Die "Albert Schweitzer Stiftung" hat sich die Erfurcht vor dem Leben auf die Fahnen geschrieben und handelt nach den Maximen ihres Namensgebers Albert_Schweitzer

"Ehrfurcht vor allem Leben lehrte und praktizierte Albert Schweitzer.
Seiner Maxime ist die Stiftung verpflichtet.
Sie wird insbesondere Recht und Gerechtigkeit für unsere Mitgeschöpfe,
als Teil unserer Mitwelt fordern und fördern."

 

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/albert-schweitzers-ehrfurcht-vor-dem-leben

Zustände, Mißstände, Quälerei … Beobachten, Melden, Reagieren …

 Nicht immer nur wegschauen und nichts machen, sich nicht einmischen!
Aber auch das menschliche Miteinander im Auge behalten das auch mal aus den Bahnen laufen kann.

Peta informiert.

"Unser Team erreichen Sie per E-Mail (whistleblower@peta.de) oder über dieses Formular, hier können Sie uns Ihre Bedenken auch anonym mitteilen."

 Hier erfahren Sie, wie Sie am besten vorgehen sollten, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei (also z.B. Gewalt gegen Tiere) werden.