Silwingen und die Meerkatz. Weinanbau in unserer Gegend.

Kleine Einstimmung auf einen Artikel über den Weinanbau in unserer Gegend.
Silwingen und die Meerkatz
Weinanbau in unserer Gegend.
Was hat Silwingen mit der Meerkatz zu tun?
Dazu müssten wir erst mal wissen wer oder was die Meerkatz ist.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend, auf der linken Seite, gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Das sagt den Jüngeren eher weniger, weil diese Lokalität schon einige Zeit unter diesem Namen nicht mehr geführt wird. Und ob sich heute dort noch eine ähnliche Lokalität befindet ist mir nicht bekannt.
Die Meerkatz, also die Lokalität, hatte ihren Namen von der dort liegenden Gemarkung.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Diser Beckinger Rotwein, was so auch nicht stimmt, Meerkatz, der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte, gab der Gemarkung seinen Namen.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.
Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. Der Grund eine Reblausplage.

Begeben wir uns aber an die Anfänge des Weines und des Weinanbaues in unserer Gegend.

Und kommen wir zur Gemeinsamkeit der Meerkatz und Silwingen. Die recht schnell erklärt ist, aber noch einiger Hintergründe bedarf.
In Silwingen gab es auch Weinanbau und das ist die Gemeinsamkeit.
Aber wann und wie lange und wo dieser Wein angebaut wurde, dem werden wir jetzt auf den Grund gehen.

 

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Kleine Burg auf dem Monkeler …

Waldameisen auf dem Monkeler Bergrücken am Wegesrand. Sieht man heute selten. Ameisen sind auch dafür zu ständig Samen von verschiedenen Pflanzen zu verbreiten. Zum Beispiel Krokus, Schneeglöckchen und Bärlauch. Die Pflanzen haben sich darauf spezialisiert ihre Samen, durch nährstoffreiche Anhängsel, interessant zu machen. Die Ameisen schleppen diese Anhängsel dann zu ihrer Burg und die Samen der Pflanzen werden in der Gegend verteilt.

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Der Monkeler Bergrücken

Der Monkeler Bergrücken hat als Sehenswürdigkeiten nicht nur die Ruine der neueren Burg zu bieten. Sondern noch Vieles mehr. Besiedelt schon seit der Vorzeit, kann man noch viele Spuren dieser Besiedlungen und Befestigungen finden. Aber ein bisschen Mühe und Eigeninitiative ist dafür schon nötig. Auch wenn es einschlägige Bücher mit sehr guten Informationen und Karten gibt, muss man doch teilweise intensiv suchen und auch einen Blick dafür haben. Die nächste Tour wird in den Bereich der ehemaligen drei Dörfer gehen, um St.Gangolf. Und auch dort wartet Vieles auf seine Entdeckung. Eine äußerst geschichtsträchtige Gegend und herrliche Landschaft .

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