Archiv der Kategorie: Moselfränkisch

Gustav Regler Platz in merzig

Letzte Woche am Donnerstag waren wir seit etlicher Zeit mal wieder am Gustav Regler Platz. Der Platz an sich ist ja sauber, aber irgend wie doch recht öde. Viel versiegelt wenig grün. Wohnlich oder schön sieht anders aus. Vor Ort ist mir natürlich aufgefallen das ein großer Klotz dort nicht hin passt. ein kleines einstöckiges Gebäude das nicht so viel Fläche einnimmt, in der entsprechenden Architektur wäre eine Möglichkeit. ein Cafe dort rein udn vielleicht noch ein anderer Laden und gut wäre. Eine Infotafel zu G.Regler und auch mehrere zu dem historischen #Seffersbach wären doch auch eine Option. Die Telefonzelle soll als öffentlicher Bücherschrank genutzt werden. hoffen wir das er nicht beschädigt wird. War leider noch nicht in Betrieb.

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien

 

Die Wüstung Molvingen und der Molvinger Grund

Der Molvinger Grund befindet sich gegen über dem Silwinger Zoll. Dort soll sich in früheren Zeiten eine Ortschaft befunden haben mit Namen Molvingen. Auch hier die Frage ist jemand etwas darüber bekannt oder liegen weitere Daten vor?
Molvingen (253) (Vgl. auch Mellingen Nr. 244/Hilbringen)
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Silwingen.
a) An der Straße Hilbringen-Silwingen-Waldwisse (Punkt 326,9), nahe der
deutsch-französischen Grenze und dem Zollamt1. b) Die Flur 4 der Gemarkung wird 1831 Molvingergrund genannt. Weitere
Distriktnamen in der Flur 4 lauten: In der Hofer Acht, Beiersbüsch, Beier¬
hostert und mehrmals Molwingergrund.
c) Eigenständige Gruppen- oder Einzel-Sdl.
A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6505 Merzig. — 2 Kat. A. Perl, Parcellar-Plan Gemeinde Silwin¬
gen, Urkataster 1832, M. 1:1875.

Holzkreuz – wer weiß was darüber?

Weiß jemand etwas über ein Holzkreuz das an einem Baum hängt. Der Baum steht an der Straße Richtung Büdingen, hinter der neuen Apfelplantage vom Dickmann. Karte anbei. Der Baum steht ungefähr dort wo der rote Punkt ist.

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, Gras, im Freien und Natur

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

altes Foto Gerlfangen …

es handelt sich nicht um Gerlfangen wurde mir von M. Jacobs aus Gerlfangen mit geteilt.
Er hat diese Information von einem Mitbüger erhalten der die früheren Ortsansichten kennt.

„Es könnte sich um einen Ort aus dem benachbarten Lothringen handeln. Vermutlich Schwerdorff. “

Vielen Dank für die Info

Marmeladefabrik Fitten

Das Fitten eine Marmeladefabrik hatte, wußte ich.
Auch deren Standort.
Aber wie sie genau ausgesehen hat, davon hatte ich keine Ahnung.

Hier einige Bilder die die Marmeladefabrik und deren Standort in Fitten zeigen.

saargeschichten 2.18

Die zweite Ausgabe für 2018 ist erschienen.
Mit folgenden Themen:
Harald Glaser: »Die Schattenseite des Erfindergeistes. Vor 90 Jahren kamen bei einer Hochofenexplosion in Völklingen 13 Arbeiter ums Leben.«

Joachim Conrad: »Näwe naus! – Ein saarländischer Volkssport am Beispiel dargestellt.«

Paul Burgard: »Pietistischer Geist und bürokratischer Staat. Vom Werden des Absolutismus: Im Leben eines hohen Saarbrücker Beamten spiegelt sich die Geschichte der saarländischen Fürstenzeit.« (Teil 1)

Stellungnahme der Kommission für Saarländische Landesgeschichte zur »Röder-Debatte«.

Hans Kirsch: »Erfolgreiche intervention. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal rettet zwei künstlerische Glaswände vor ihrer Zerstörung.«

Axel Buchholz: »Villa Davidson – das Geburtshaus des Rundfunks an der Saar.«

Regionalgeschichte im Unterricht, Veranstaltungen, Ausstellungen, Neue Publikationenen, Glosse.

Bild könnte enthalten: 4 Personen, Text

Johannistag

Der Johannistag (auch Johanni, Johannisfest und Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende und Brauchtum wie dem Johannisfeuer, wie auch als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern und Lostag im Zusammenhang mit Bauernregeln.

Das Brauchtum am Johannestag ist weniger aus seiner Person als aus dem Datum geboren: Johannes- oder Sonnwendfeuer werden weithin an diesem Tag abgebrannt

Das Feuer ist ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus. Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen und Hagelschäden abwehren. Das Johannisfeuer findet man fast über ganz Europa. Diese Feuer weisen vorchristliche Wurzeln auf.
Im Zuge der Christianisierung ersetzte die Kirche das Fest der Sommersonnenwende durch jenes der Geburt Johannes des Täufers am 24.6. (=> Johannisfeuer), aus den Sonnwendfeuern wurden die Johannesfeuer.

Dem Johanniskraut, das um diese Jahreszeit blüht, schrieb man Abwehreigenschaften gegen Geister, Dämonen und Tden eufel zu. Die Johannisbeere hat ihren Namen, weil sie um diesen Tag ihre Reife erreicht; auch die Schwärme der „Johanniskäfer“, der Glühwürmchen, entfalten ihre Leuchtkraft in der Zeit um die Johannisnacht.
Traditionell wird auch der Rhabarber nur bis zu diesem Tag geerntet.Wegen der vermehrten Produktion von Oxalsäure sollte man ab diesem Tage nicht mehr ernten.

Aberglaube und Brauchtum:

Man soll alle schwere knechtische Arbeit an diesem Tag ruhen lassen, auch solche bei der Haustiere nötig sind

Pelze und Tuchsachen raus hängen damit keine Motten reinkommen

Der Kuckuck hört auf zu rufen, ruft er weiter dann kann es eine teure Zeit werden für die die diesen Ruf hören.

Der Rauch er Johanniskräuter die man während eines Gewitters anzündet schützt vor Blitzen und beschwichtigt den Sturm

Das Farnkraut blüht um Mitternacht und trägt in der selben Stunde Blüten und Samen.
Mit der Blüte in der Hand soll man Schätze finden können.

Ein in einen Schuh gefallenes Samenkorn macht unsichtbar … i

Träumt man von schwarzen oder roten Johannisbeeren so kommt ein Trauerfall in die Familie

Zum Johannistag gibt es viele Ernteregeln und Erntetraditionen. So neigt sich in der Regel um den 24. Juni die Schafskälte dem Ende zu; daher beginnt hier die Ernte vieler Feldfrüchte.

Ein Anzeichen für eine kommende Warmwetterperiode nach dem Johannistag sind gegen Ende Juni auftretende Johanniskäferschwärme. Johanniskäfer brechen in dieser Zeit nur zur Balz auf, wenn das Wetter längere Zeit stabil und warm bleiben wird. Früher begannen die Bauern daher beim Bemerken von Johanniskäferschwärmen mit der Heuernte, da sie sich hier relativ sicher sein konnten, das Heu ohne von Regengüssen überrascht zu werden, ernten zu können.

Wetterregeln

Vor Johanni bitt‘ um Regen, / hernach kommt er ungelegen

Regen am Johannistag, / nasse Ernt‘ man erwarten mag.
Sankt Johannis Regengüsse, / verderben uns die besten Nüsse.

Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken kannst.

Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,

kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen:

verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.Juni) und weiter,

wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

Sommeranfang – Sommersonnenwende …

Die Sommersonnenwende wird in vielen Ländern, wie in Mitteleuropa und den USA, als Beginn der Jahreszeit Sommer gesehen.
In vielen Ländern, in denen heute der kalendarische Sommer am 20./21. Juni beginnt, wird der Tag der Sommersonnenwende dennoch als Mittsommer bezeichnet, was möglicherweise auf einen alten gemeinsamen steinzeitlichen Kalender zurückgeht.

Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit je manche Menschen als mystischen Tag; manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Sonnenwendfeste hatten vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Der 21 Juni ist der Tag der Sommersonnenwende.
Es ist der längste Tag und die Nacht zum 21 die kürzeste des Jahres.
Die Sonne überschreitet ihren Höhepunkt.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.
Es ist der Tag des Sommeranfangs.

Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem Heiligen des 24. Juni, Johannes dem Täufer, verbunden, der als besonders machtvoller Heiliger galt (Johannistag).
Und mit diesem Tag verbunden ist viel Aberglaube und Brauchtum …

Handwerker- und Bauernmarkt auf der Oberescher Bauernkirmes

Am 24 Juni

„Alte Handwerkskunst, regionale Produkte, deftige Speisen und mittendrin interessante Nutztiere: Das ist die Mischung, mit der der Handwerker- und Bauernmarkt die Gäste der Oberescher Bauernkirmes begeistert …“

Paraple 34 erschienen

Die dreisprachige Mundart Zeitschrift Paraple 34 ist mittlerweile erschienen.
Und wieder mit einem Beitrag von meiner Seite.
Es geht darin um den fehlenden Wetterhahn und seiner Nachfolgerin der Friedensdauf.

Mittlerweile wurde unsere Kapelle eingerüstet und das Dach wird repariert.
Es kann also nicht mehr so lange dauern bis die Friedesntaube ihren Platz auf dem Kirchturm ähm Kapellenturm finden wird.
Mal gespannt wie sie aussehen wird?

 

 

Reges Treiben im Windpark Silwingen-Büdingen

Das hat der ein oder andere sich schon bemerkt.
Es werden die Rotorblätter der drei Windräder ausgewechselt damit diese ihre 20 Betriebsjahre ohne viele Probleme und Reparaturen über die Bühne bringen können.

Ob es in 20 Jahren aber so weiter mit den Strom erzeugenden Windrädern gehen wird?
Oder ist dann eine andere Stromerzeugungsart aktuell.

Erntekalender für Wildpflanzen

Einen solchen findet man hier:
ERNTEKALENDER

In der Natur findet man jede Menge essbare Pflanzen.
An den verschiedensten und unerwarteten Orten.
Sie bereichern die Speisekarte und versorgen usn kostenlos mit Vitaminen.
Man sollte aber nicht alles „abgrasen“, sondern immer ein Drittel bis die Hälfte stehen lassen.
Nicht in Naturschutzgebieten ernten und auch darauf achten das es auch die gewünschte Pflanze ist. Verwechslungsgefahr möglich.
Also Achtung!

Scharbockskraut

Ostern, Ostersonntag

FROHE OSTERN …

Brauchtum, Aberglaube, Feiertag…

Das älteste und Hauptfest der Christenheit. Sein Termin war längere Zeit Gegenstand des Streites, bis ihn das Konzil zu Nicaea auf den Sonntag Das Auferstehungsfest des Herrn verjüngt Natur und Menschenleben. Die mittelalterliche Kirche wandte zum Ausdruck dessen als Gegenbild des Todes das derbe Mittel des „Ostergelächters“ (risus paschalis) und der „Ostermärlein“ an, gewissermaßen ein geistiger Zauber nach der langen Trübsal der Fastenzeit, wie das reichliche Essen den Körper wieder hochbrachte. Ein neuer Daseinsabschnitt beginnt. Zu Ostern (und Pfingsten) soll man angefangene Arbeiten beendigt haben, sonst wird man mit ihnen kein Glück haben.

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier
und Süßigkeiten, die vom „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder
auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen
in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.
An manchen Orten werden Osterfeuer entzündet.

In der Osternacht sind alle Wiedergänger sichtbar.
Wer Ostern einen Vogel tötet, zieht sich den Zorn Gottes zu.
Strafen für Entweihung des Ostertages büßen der Mann im Mond“, der wilde Jäger und andere.
Ostermorgen nüchtern von den Äpfeln essen, die Palmsonntag auf Palmstöcken in der Kirche gewesen sind, hilft gegen Krankheiten.
Die am Osterfeiertage Geborenen sind bevorzugte Glückskinder, und wenn einer zu Ostern oder zwischen Ostern und Pfingsten stirbt, so wird er selig.

Wenn’s Ostern regnet
ist die Erde den ganzen Sommer über durstig
Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint
der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.
Am Ostertag soll es regnen, denn soviel Tropfen, soviel Äpfel.
Woher am Ostermorgen der Wind weht,
daher weht er bis Himmelfahrt oder bis Pfingsten.

Ostern ist das älteste christliche Fest, das etwa seit dem 2. Jahrhundert zum Gedächtnis an den Tod und die Auferstehung Jesu gefeiert wird.
Ostern beginnt aber eigentlich schon schon mit der Karwoche am Palmsonntag.

Der Osterbrauch geht aber sehr wahrscheinlich auf alte heidnische Bräuche zurück.
Die von der Kirche dann umgewandelt wurden.

Ernst Christian Thiel – Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg

Ernst Christian Thiel (* 1. August 1860 in Gummersbach, † 8. November 1932 in Merzig) war 1884-1887 Bürgermeister in Kyllburg und ab dem 16. Juli 1887 mit nur 27 Jahren, Bürgermeister von Merzig Stadt und Merzig Land.

 

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg

Rekonstruktion der kompletten Villa in Borg
Weitere Bilder findet man hier: http://www.archaeopro.de/archaeopro/WEB-2013/Rekonstruktion/WEB-VR-Borg-V01/VR-Borg_V-1-12.htm