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Handwerker und Bauernmarkt in Oberesch

am 30 Juni um 11 Uhr

Alte Handwerkskunst, regionale Produkte und mittendrin interessante Nutztiere: Das ist die Mischung, mit der der Handwerker- und Bauernmarkt die Gäste der Oberescher Bauernkirmes begeistert.
Die Marktesucher können kosten und sofort kaufen. Und sie lernen auch die Erzeuger kennen, bei denen es sich lohnt, später direkt auf den Hof zu fahren.

Doch nicht nur Landwirte präsentieren ihre Erzeugnisse, sondern auch Verarbeitungsbetriebe und Handwerker. Ob Korbflechter, Schmied, Schäfer oder Imker – auf der Oberescher Bauernkirmes zeigen sich handwerkliche Traditionen, die vielfach schon vergessen sind.

Das Angebot ist vielfältig: Besucher können zwischen Schmuck, Werkzeug, Handarbeiten und Dekoration stöbern. Auch kulinarisch gibt es eine breite Palette an naturnahen und regionalen Produkten wie Honig, Marmelade, Käse und Edelbrände. Zusätzlich sind Handwerksvorführungen, Mitmach-Angebote und Attraktionen für die ganze Familie geplant. Kinder können beispielsweise beim Messerschmieden mitanpacken, sich auf der Strohballenburg austoben, gemeinsam beim Ponnyreiten versuchen oder den Oberescher Hufschmied bei seiner Arbeit erleben.
Zum Landleben gehören natürlich auf die Tiere, weshalb es kleine und große Nutz- und Haustiere zu sehen gibt.

Insekten

Aus dem Buch- Libelle, Marienkäfer & Co: „Wir wissen, dass Agrarlandschaften, die von Flecken mit artenreicher Natur unterbrochen sind, vielen der natürlichen Feinde von Schädlingen Lebensraum bieten. Ebenso existieren in einem Naturwald mehr Raubinsekten und Parasiten, die Fichtenborkenkäfer und andere Schädlinge in Schach halten, als in einem forstwirtschaftlich genutzten Wald. Die Raubinsekten und Parasiten kontrollieren die Menge anderen Getiers im Wald. Schwedische Studien haben gezeigt, dass in einem Naturwald mit verschiedenen Arten von Totholz weit mehr Feinde des Großen achtzähnigen Fichtenborkenkäfers – einer Art, die schwere Schäden am Stammholz verursachen kann – leben als in unserem normalen intensiv genutzten Wald.“