Archiv der Kategorie: Industrie

Störfall in Cattenom Ende Mai gravierender als bisher angenommen …

Es hätte Radioaktivität austreten können.
Cattenom ist über 40 Jahre alt und soll noch Jahrzehnte betrieben werden.
Irgend wann ist einmal Schluß. Und dieses Ende von Cattenom soll nicht durch einen Unfall verursacht werden, sondern durch Abschaltung.
http://lokalo.de/artikel/92877/stoerfall-cattenom-nur

Auf avaaz.org gibt es eine Petition zur Abschaltung des französischen Kernkraftwerkes Cattenom, das sich direkt vor unserer Tür befindet.
avaaz.org

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Musée Lorrain des Cheminots de Rettel

Vielleicht auch mal einen Besuch wert wenn man Sierck les Bains und die dortige Burg der Herzöge von Lothringen hoch über der Stadt besucht.
Das Musée Lorrain des Cheminots de Rettel
Das lothringische Eisenbahn Museum in Rettel bei Sierck les Bains

Vous voulez venir visiter le Musée Lorrain des Cheminots de Rettel.
Pas de problème.
Voici les dates d’ouvertures en 2015 :
1er et 10 Mai, 14 Juin, 12 Juillet, 9 Août, 13 et 20 Septembre.
Ouvert de 15h à 17h30 avec départ de la visite à 15h30.
Possibilité de visiter le reste de l’année sur réservation au 06 07 80 76 18.
Qui osera franchir notre porte?

 

Neues Verbotsschild auf dem Saargau

Der Saargau wird jetzt immer mehr geprägt von Windmühlenartigen Gebilden.
Wie Pilze schießen sie aus dem Boden.
Auch im Bereich des bekannten Skulpturen Weges „Steine an der Grenze“.
Windräder genannt.
Die großen Brüder der ehemaligen Windmühlen.
Windmühlen gab es damals keine bei uns in der Gegend.
Das erledigte die Wasserkraft.

Don Quichotte de la Manche hätte seine wahre Freude gehabt.
Riesen… ähm Windmühlen so weit das Auge reicht.
Und dann noch solche Prachtexemplare.
Aber doch eine Nummer zu groß für den tapferen Helden aus Spanien der leider doch vergeblich gegen Windmühlen anrannte.

Auch die Gegner der Windräder rennen vergeblich gegen diese an.
So wie anno dazu mal in den 80ziger Jahren die Atomgegner gegen den Bau von Catenom.

Von Mondorf nach Silwingen sieht man die neuen Wahrzeichen unseres Ortes.
Die Windräder beim Büdinger Wald.
Noch ohne Rotoren oder Flügel.
Aber doch eindrucksvoll anzuschauen.
Eizig die Farbgebung der Säule ist mit weiß-grau ein bisschen öde …

 

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Aufstieg und Wandel: 140 Jahre Völklinger Hütte

Die Völklinger Hütte feiert dieses Jahr 140 jähriges.

Hubert Kesternich hat eine geschichtliche Darstellung der Völklinger Hütte, von den Anfängen im Jahr 1873 bis zur Zeitenwende des Jahres 1945 hingelegt.
Die bisher umfangreichste.

In „Aufstieg und Wandel“ erschöpft sich eine Annäherung an den seit 1986 „schlafenden Riesen“ nicht in einer rein technischen Beschreibung oder Art Chronik der Industriellenfamilie Röchling. Kesternich malt ein schonungsloses Bild der Lebens- und Arbeitswelt von Generationen.

Ein zweiter Band ist geplant.

Erscheint im Blattlaus-Verlag. ISBN 978-3-930771-91-2
Ab 6 März auch über den Buchhandel zu beziehen

Mehr Infos:
http://www.saar.rosalux.de/event/52669/aufstieg-und-wandel-140-jahre-voelklinger-huette.html

Das Ganze findet statt:
Freitag, 06.03.2015 | 16:00 Uhr
Alter Bahnhof Völklingen, Völklingen
Rathausstr. 57
66333 Völklingen

aufstieg und wandel völklingen

Standort der Windräder bei „Steine an der Grenze“

Bei meiner Recherche nach einer Wanderkarte im Bereich „Steine an der Grenze“ bin ich auf
„Nop’s Reit- und Wanderkarte“ gestoßen.
Die Wege sind entsprechend ihres Zustandes ausgewiesen. Was man bei anderen Karten eher selten findet.
Die Richtigkeit kann ich bestätigen da ich mal gleich unsere heutige früh morgendliche Wanderung überprüft habe.

Und dort habe ich die vorläufigen Standorte der geplanten Windräder jenseits und diesseits der Grenze entdeckt.
Das eine kommt schon recht nahe an den alten Silwinger Zoll ran.

windräder

„Nop’s Reit- und Wanderkarte“
www.wanderreitkarte.de

Wirtschaftsminister startet Initiative Saarländische Bergbaustraße

Saarland.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gründet eine Initiative Saarländische Bergbaustraße (ISB). Diese ist der organisatorische Überbau der künftigen Saarländischen Bergbaustraße.

Wirtschaftsminister Heiko Maas nannte am Dienstag, 27. August, vor der Landespressekonferenz Details der Planung: „Die Bergbaustraße erzählt an den einzelnen Etappenorten anhand exemplarischer Themen die Geschichte des saarländischen Bergbaus. Sie zeigt aber zugleich den zukunftsorientierten Umgang mit ehemaligen industriellen Anlagen und Arealen.“ Sie sei damit auch ein Angebot an Schulen und Erwachsenenbildung. Teile der Bergbaustraße hätten die Funktion touristischer Orte („Themenstraße“).
RAG-Regionalbeauftragter Friedrich Breinig sagte, das Unternehmen begrüße die Absicht  des Landes. Dies sei ein weiteres wichtiges Element der Erinnerungskultur, die RAG werde das Projekt unterstützen.
Die Initiative wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr betreut. Es werden ein Lenkungskreis und ein Beirat berufen. Der Beirat entscheidet unter anderem über die Aufnahme von Etappenorten in die Bergbaustraße. Dazu wird ein Kriterienkatalog beschlossen. Das Institut für Landeskunde im Saarland übernimmt Teile des operativen Geschäfts. Die ISB unterstützt beratend die Profilierung der Etappenorte und leistet fachliche Hilfe zur Selbsthilfe.
Dem Beirat gehören unter anderem an: Landesregierung, RAG und RAG Montan Immobilien, Tourismus Zentrale Saarland, Kreise und Kommunen, der saarländische Museumsverband sowie der Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Der Beirat, der vom ehemaligen Ministerpräsidenten Reinhard Klimmt (Beauftragter) geleitet wird, soll sich im September konstituieren. Dabei werden auch die großen Linien eines Arbeitsprogramms beschlossen. Eine weitere Sitzung mit Beschlüssen zu den Etappenorten und zum Beschilderungskonzept folgt voraussichtlich noch in diesem Jahr.
Auch Wanderwege („Bergmannspfade“) können Teil der Bergbaustraße werden. Maas: „Aus einer vorläufigen Liste von rund 30 Orten wird sich in den nächsten Wochen die Startaufstellung der Bergbaustraße herauskristallisieren. Es handelt sich aber um ein offenes System, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.“ Zur Finanzierung und Qualitätssicherung würden Haushaltsmittel, Eigenmittel der Beteiligten, öffentliche Förderung und Sponsoring herangezogen. Eine Beteiligung der RAG-Stiftung werde angestrebt.
Die Bergbaustraße erhält ein eigenes Logo, das auf Etappenorte hinweist. Eine stilisierte Karte vermittelt einen Gesamtüberblick. Detailinformationen liefert eine eigene Publikation. Diese bietet auch QR-Codes an, die zu vertiefenden Darstellungen führen (Website).

(Pressemitteilung vom 27.08.2013 – 14:30 Uhr: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr)

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