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Saargau Impressionen 002 11/2012 ( Saar-Nied Gau ) , "Alte Mattheiser Bannmühle Mondorf" von Lothar Bauer

Saargau Arts

Saargau Impressionen 002 11/2012 ( Saar-Nied Gau )

„Alte Mattheiser Bannmühle Mondorf“ von Lothar Bauer

Die Bilder zeigen Einblicke in den Saargau wie er früher war.oder gewesen sein kann.
Als Vorlagen werden alte Fotos, Illustrationen … aber auch Erinnerungen, eigene und auch von anderen Menschen,
verwendet. 

Da Diese manchmal ein wenig vage sind und man die Dinge außerhalb dieser „Vorlagen“ nur erahnen kann
kommt es zu einer Rekonstruktion dieser vergangenen Landschaft.

Die Zeichnungen lassen dem Betrachter genügend Spielraum um sich eine eigene Welt im Kopf zu erschaffen.

Technik:: rauhes Aquarellpapier
Untergrund weiß ohne Farbe ( lasierter Untergrund )
Vorzeichnung mit Bleistift,
Ausarbeitung und Hervorhebung der Details mit schwarzem Fineliner,
farbige Nuancen mit Aquarellstiften, leicht angedeutet,
eventuelle Hervorhebung einiger Detaisl mit farbigen Finlinern 

                 

Altes Bahnschild der Strecke Merzig–Bettelainville

Das alte Bahnschild 30m von mir entfernt.

Es wird demnächst von dort gerettet und restauriert oder konserviert.
Ansonsten wird es der Zahn der Zeit zerstören.
Das Schild wird einen würdigen Platz in unserem Garten finden und somit der Nachwelt erhalten bleiben

Ehemaliges Schild des Haltepunktes Silwingen auf der Bahnstrecke Merzig–Bettelainville

 

Das Saarland beim Zauberspiegel

Den Zauberspiegel kenne ich eigentlich eher als Quelle für phantastische Infos und schaue dort ab und zu mal vorbei.

Nun bin ich bei meinen saarländischen Recherchen auf folgende Serie gestoßen:
Das Saarland – Mythen und Sagen – Von den Quellen bis zur Mündung

Und wo? Ja genau beim Zauberspiegel.

Der 47. Teil berichtet vom "La Porte d' le Enfer".
Dem Tor zur Hölle.
Und bei diesem Tor zur Hölle handelt sich um den alten Eisenbahn Tunnel bei Silwingen.
Ob die Legenden die sich um dieses Tor ranken Wirklichkeit sind oder nur der Phantasie einsamer Wanderer entsprungen sind, das kann jeder selbst heraus finden.
Der 47. Teil

Mit der Nr. 49 wurde diese Serie von Michael Müller beendet, aber eine Fortsetzung scheint nicht ausgeschlossen.

Hier findet Ihr alle Teile beim Zauberspiegel. Das Saarland beim Zauberspiegel


100 Jahre Silwinger Tunnel , Infotafel SaarErlebnisland

Zum 100. Jahrestag des Tunnels findet heute am Sonntag, den 30.09.2012 um 10:00 Uhr eine gemeinsame Wanderung der Feuerwehren und Interessierten von Biringen, Waldwisse und Silwingen statt. Gestartet wird zwischen Biringen und Waldwisse auf dem Freizeitplatz und führt nach Silwingen. Wenn die Gruppe vor Ort ist, so gegen 12:00 Uhr, wird eine Infotafel an die Öffentlichkeit übergeben. Die Tafel wird auf dem  Rastplatz bei der Umgehungsstraße aufgestellt und bietet so jedem Wanderer oder Rastsuchende eine Information über den Tunnel.

( Quelle: http://www.silwingen.de/?event=100-jahre-tunnel-silwingen )

Bei der Infotafel handelt sich um eine „SaarErlebnisland“ Tafel, die überall in unserem Ländchen zu finden sind.

Mit dem 100. Jahrestag ist sicher der Tunnelduchstich gemeint.
Dieser aber war am:   21.Mai 1912 Durchschlag des Silwinger Tunnels  

Wichtig noch für Silwingen ist folgendes Datum:
1. Aug. 1936 Eröffnung Haltestelle Silwingen
Vorher gab es hier keinen Haltepunkt. die Silwinger mußten leider den Weg nach Mondorf in Kauf nehmen um mit der Bahn reisen zu können.
Das alte Schild ist noch dort zu finden. der Zahn der Zeit hat schon heftig daran genagt.
Da es ein Haltepunkt und kein Bahnhof war ist folgendes darauf zu lesen: Bahnhof Mondorf, Kreis Merzig-Wadern.
Der Haltepunkt befand sich etwa 30m hinter unserem Haus, Mondorferstr 49


Auf der Infotafel ist vom „Tor zur Hölle“ zu lesen.
Diese Legende entstand erst nach dem 2 Weltkrieg und ist keinem der älteren Bürger Silwingens bekannt.
Sie könnte auf ein angebliches Blutbad im November 1944 zurück zuführen sein. Von einem solchen Blutbad ist aber in Silwingen und Umgebung nichts zu erfahren.
Dieses Gerücht ist noch nicht so alt. Ich glaube es kommt aus Frankreich.

 

Der Bau der Bahnstrecke begann 1908.
Die Strecke Merzig – Bettelainville wurde am 1 November 1917 eröffnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville )


Unser „alter Eisenbahntunnel bei Silwingen“ wurde auch in das Buch :
„111 Orte im Saarland, die man gesehen haben muss Teil2.“ aufgenommen
http://www.sr-online.de/sr1/71/1300647.html )


Foto: Lothar Bauer, Tunneleingang bei Silwingen

Alte Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn

Letzen Sonntag waren wir in der Umgebung von Wadgassen unterwegs.
An der Bist und am alten Bahndamm entlang.
Bis 30 Mai 1992 rauschten hier noch die Personenzüge von Völklingen nach Überherrn.
Ab 1880 verlief die Bahnstrecke von Völklingen nach Diedenhofen über 70 km.
 Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn – Hargarten-Falck – Diedenhofen

Heute wird nur noch ein Gleis sporadisch benutzt.
Das Automobillogistikunternehmen Mosolf pachtete 2003 den Streckenabschnitt Hostenbach–Überherrn.
Unter Nutzung der Bahnstrecke Saarbrücken–Fürstenhausen–Hostenbach

Der restliche Streckenabschnitt und dein Großteil der Gleise sind verfallen oder überwachsen.

Entlang des alten Bahndamms befinden sich viele Feuchtbiotope als Ausläufer der Bist.
Vor 10 Jahren wurde der Biber wieder im Saarland angesiedelt .
Möglich also das man eines dieser seltenen Tiere bei Einbruch der Dämmerung beobachten kann.

Sehr schön auch für Spaziergänge mit Hunden geeignet.

 

 

Quelle:
http://de.wikipedia.org/
http://dielinke.fbi-wadgassen.de/db/index.php5
http://wadgassen.de/wirtschaft/news-detailansicht/artikel/7/eine-gute-in.html

saargeschichte|n Das historische Magazin für die Saar-Region

 

Die Ausgabe 3-2012 der saargeschichte|n ist erschienen.
Herausgegebn von der edition schaumberg

Die saargeschichte|n sind das historische Magazin für das Saarland und die angrenzenden Regionen.
Es wird herausgegeben vom Landesverband der historisch-kulturellen Vereine des Saarlandes sowie vom Historischen Verein für die Saargegend.

In dieser Ausgabe wird unter anderem der Pütz oder wie wir sagen der Pötz behandelt.
Um es ganz kurz zu erklären der Pötz ist ein Wasserloch im Keller oder Garten in dem sich bdas Regenwasser sammelt.
Sehr verbreitet vor der Zeit der Wasserleitungen. Aber auch dann noch als Wasserreservoir für den Garten benutzt.
Mein Oma in Gerlfangen hatte einen Pötz im Garten.

 

http://edition-schaumberg.de/index.php?id=saargeschichten

http://www.hvsaargegend.de/

Das Schengener Schloss

Bekannt dürfte Schengen nicht durch sein Schloss und die anderen Sehenswürdigkeiten die den kleinen 500 Seelen Ort zieren sein, sondern eher durch das Schengener Abkommen.

Ich wollte ja eigentlich einen kleinen geschichtlichen Artikel über den Ort im Dreiländereck verfassen, genüge mich aber vorläufig mit diesem Foto des Schengener Schlosses.

Denn Schengen wird Ziel eines unserer Ausflüge werden. Und dann gibt es noch mehr Bilder und Infos.

Auf jeden Fall sehenswert dieser kleine Ort und seine Umgebung.

 

http://www.schengen-tourist.lu/

Burg in Mandern/Lothringen – Schloss Malbrouck

Die Burg in Mandern/Lothringen bei mir um die Ecke. Eigentlich Schloss Malbrouck.
Seit Jahren ein Anziehungspunkt der Großregion Saar-Lor-Lux.
Immer wieder tolle Ausstellungen und Veranstaltungen.
Aber auch das Gelände um die Burg herum bietet noch Einblicke in die frühere Festungsanlage und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

http://www.chateau-malbrouck.com/de/dispatch.do

Interessant mal zu wissen wer aus unserer Ecke schon mal dort war und wer in Spanien/Mallorca …
„Warum in die Ferne schweifen … Und Saufen kann ich auch zu Hause …“

 

 

 

Bauliches Kleinod entdeckt

Und gleich Fotografiert. Die Digicam hab ich fast überall dabei.

Es handelt sich um die Rückseite einer roten Sandstein Villa im Herzen der Kreisstadt Merzig.
Ein kleiner Anbau und das Haupthaus mit einem alten, hölzernen Balkon.
Der aufmerksame Beobachter könnte wissen wo das Bauwerk zu finden ist.
Es befindet sich ein Parkplatz dahinter in Nähe eines neuen Lebensmittelladens bei der alten Post.

 

Burgruine Dagstuhl

Das es ein Schloss Dagstuhl gibt habe ich ja gewußt.
Aber nicht das es in der Nähe auch eine Burgruine gibt.

Aufmerksam darauf wurde ich durch einen Hinweis des Historischen Verein für die Saargegend bei Facebook.

Die Burganlage wurde im 12 Jahrhundert das erste Mal urkundlich erwähnt.

In den 80ziger Jahren begann man mit der Freilegung der Grundrisse.
Von 2002 bis 2010 erfolgte die fachgerechte Sanierung.

Die sehenswerte Burgruine ist in der Nähe des Schlosses zu finden und nur 1km vom Waderner Zentrum entfernt.
Schöne Wanderwege führen um die Ruine.
Vom Burgberg hat man einen tollen Blick über die Gipfel des Hochwaldes.

http://burgdagstuhl.de/index.php?id=burganlage

 

Der Fleckensteiner Turm

 

 

Burg Lichtenberg

Burg Lichtenberg bei St. Wendel ist auf der Zeichnung zu lesen.
Die Vorlage zu meiner Zeichnung stammt aus einer Zeit als die Burg und das umliegende Land noch zum Landkreis St. Wendel gehörten.
Heute ist die längste Burgruine Deutschlands aber im Landkreis Kusel/Rheinland-Pfalz zu finden.
Und zwar thront sie oberhalb der Stadt Kusel.

Ab 1816 gehörte der Landstrich um die Burg zu Sachsen-Coburg-Saalfeld. Diese Exklave wurde 1819 nach der Burg Fürstentum Lichtenberg benannt, bestand jedoch nur bis 1834, als sie an Preußen abgegeben wurde das aus diesem Gebiet denLandkreis Sankt Wendel schuf.
1910 wurde Burglichtenberg nach Thallichtenberg eingemeindet.[2]. Nach der Abtrennung des Hauptteils des Kreises an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem Thallichtenberg bis 1937 gehörte, als es in denLandkreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Erst seit der Gebietsreform 1969 gehört die Burg zum pfälzischen Landkreis Kusel.

Meine Zeichnung zeigt die Burg vor 1920 …

Vive la France … Vive la Revolution …

Vive la France … Vive la Revolution …

Meine Grüße nach Frankreich über die nahe Grenze (1,0km) hinweg.
Bei unseren Nachbarn in Frankreich ist Nationalfeiertag.
Dieser bezieht sich auf an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789.

Es lebe die Revolution! Deutschland braucht auch Eine.
Welcher Art diese sein wird oder kann liegt an Denen in den Führungsetagen …

Grafik Lothar Bauer ( Bastille, Bundestag, Frankfurter Bankenviertel )

Bahnlinie Merzig – Busendorf

Diese Karte von 1935 zeigt die saarländischen Bahnlinien. Die meisten dieser Nebenbahnen gibt es nicht mehr.

Für mich von größerem Interesse ist die Bahnlinie die von Merzig nach Frankreich führt.
Es handelt sich um die Bahnlinie Merzig-Bettsdorf mit Anbindung an die Bahnstrecke nach Metz.

Bis 1935war das Saargebiet autonom und dem Völkerbund unterstellt.
Eine Volksabstimmung, deren Mehrheit für Deutschland votierte, gliederte das Saargebiet wieder Deutschland zu.
Wegen Grenzstreitigkeiten mit Frankreich wurde der Tunnel auf deutscher Seite zugemauert.
Die Strecke endete nun im neuen Haltepunkt Silwingen.

Interessant auf dieser Karte auch die Straßenführungen. Wobei aber anzunehmen ist das nur die größeren eingezeichnet sind.

Das Bild anklicken dann geht es zur großen Version.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville
http://de.wikipedia.org/wiki/Saargebiet

Das ehemalige industriereiche Kernstück des Saarlandes

Dieser Teil des Landes umfasst das Gebiet im Viereck Dillingen-Saarbrücken-Homburg-Ottweiler.

Fünf Eisenwerke, auch Hütten genannt, prägten diese Landschaft neben den Fördertürmen der Bergwerke:
Dillinger Hütte
Röchlingsches Eisenwerk Völklingen
Nenkircher Hütte
Burbacher Hütte
Hallberg Hütte

Wie man sieht sind die drei Kohlentäler Köllerbachtal, Fischbachtal und Sulzbachtal sehr waldreich auf den Hängen mit Laubbäumen bedeckt.
Der Wald wird immer wieder durch die Fördertürme der Kohlenschächte durchbrochen. 
Daher auch der Name Kohlengebirgswald.   
In dieser Region liegen auch die größten und bevölkerungsreichsten Städte und Gemeinden.
So war Dudweiler mit an die 30.000 Einwohner das größte Dorf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau_im_Saarland
http://www.saar-nostalgie.de/Saargruben.htm
http://www.saarlandbilder.net/orte/saarbruecken/brebach/huette.htm