Eine Sage aus unserer Lothringischen Nachbarschaft.

Im Walde Schwermeter erschien des Nachts den Wandern in früherer Zeit oftmals die Onnersbraut. Die Onnersbraut trug ihr Hochzeitskleid und den Brautkranz und weiße Blumen im Gürtel. Schwebend, mit tief traurigen Augen kam sie daher und machte jedem den sie begegnete einen tiefen Eindruck. Sie erschien nur bei hellem Mondschein und klarem Sternenhimmel. Das Schicksal dieser Braut ist nicht genau bekannt. Ihr Bräutigam soll an dieser Wegkreuzung im Wald von einem Nebenbuhler ermordet worden sein. Sie folgte ihm ins Grab und erscheint nun am Ort dieser bösen Tat. Dort im Wald, Schermeter, kreuzen sich die alten Wege Ritzingen-Obernaumen und Reimlingen-Evendorff. Dort steht ein Kreuz, steht es heute noch dort? Ob es an die Tat oder ein Gelübde erinnert ist leider nicht mehr genau bekannt. Ebenso wenig weiß man genaues über den Zeitpunkt des Geschehens. Aber die Onnerbraut kann auch heute in klaren Mondnächten dem Wanderer dort begegnen. Es ist aber nichts darüber bekannt das sie den nächtlichen Wanderern Böses will oder sie gar in die Irre führen.

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Minirock und Literbombe

„Minirock und Literbombe“ dokumentiert mit Fotografien das Leben im Saarland in den 60er-Jahren.
Mein Geburtsjahrzehnt, die 1960er Jahre. Die Zeit der Literbombe, einer Flaschengröße mit Export Bier, war bei der Saarfürst Spezial, die nur im Saarland im Umlauf war. Die Literbombe wer kennt sie noch? Ein saarl. Kultobjekt. Die Idee dazu kam von der Becker Brauerei aus St. Ingbert.
Die Literbombe wurde von den Saarbrauereien gemeinsam als „Bier der Saar“ beworben.
Kurze Zeit, von 2012 bis 2015, legte die Karlsberg Brauerei die Literbombe, den Fassroller, wieder auf.

Die Flaschen wurden immer kleiner und auch die Gläser. Beim ersten Brunnenfest gab es noch 0,5l Humpen. Dann 0,4l und jetzt meist 0,3l. Die Menge der getrunken Gläser oder Humpen blieb gleich, aber nicht der getrunkenen Liter, die sank immer mehr.

Das Buch: https://www.emons-verlag.com/programm/minirock-und-literbombe
Herausgeber Reinhard Klimmt

 

Sommeranfang – Sommersonnenwende

Sommeranfang!

Eigentlich fällt dieser ja auf den 21 Juni. Meistens, aber …

Aber Sommeranfang ist wenn die Sonne auf der Nordhalbkugel den sogenannten subsolaren Punkt erreicht hat. Das ist der Ort auf der Erde, über dem die Sonne zu diesem Zeitpunkt genau senkrecht, im Zenit stehen wird.
Dieses astronomische Ereignis bezeichnet man als Sommersonnenwende. Diese läutet auf der Nordhalbkugel der Erde offiziell den kalendarischen Sommer ein.

Die Sommersonnenwende markiert nicht nur den astronomischen und kalendarischen Sommerbeginn, sondern ist zudem der längste Tag des Jahres.
Zur Sommersonnenwende erreicht sie in Breiten oberhalb des nördlichen Wendekreises ihren Höchststand.

Die Sommersonnenwende wird auch Mitsommer bezeichnet.
Die Verehrung der Sonne und des wiederkehrenden Lichtes geht auf Traditionen in prähistorischer Zeit zurück. Die Sonne hat essentielle Bedeutung für das irdische Überleben. Die Sommersonnenwende trug einen Aspekt des Todes und der Vergänglichkeit in sich.
Die Kelten nannten das Fest auch Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers, den Johannistag. Dieser ist am 24 Juni. Und versuchte durch die  Christianisierung die heidnische Sonnenwend-Tradition abzuschaffen.
An diesem Tag werden die Johannisbeeren reif. Die Ernte beginnt. Bestimmte Kräuter sollen gesammelt werden. Rhabarber soll man nur bis zu diesem Tage ernten …

Ab heute werden die Tage wieder kürzer.

Das letzte Mal fiel der Sommeranfang im Jahre 1896 auf den 20 Juni.
Der Sommeranfang kann auch den 22 Juni fallen, was öfters vorkommt. Das letzte Mal 1986

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Silwingen und die Meerkatz. Weinanbau in unserer Gegend.

Kleine Einstimmung auf einen Artikel über den Weinanbau in unserer Gegend.
Silwingen und die Meerkatz
Weinanbau in unserer Gegend.
Was hat Silwingen mit der Meerkatz zu tun?
Dazu müssten wir erst mal wissen wer oder was die Meerkatz ist.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend, auf der linken Seite, gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Das sagt den Jüngeren eher weniger, weil diese Lokalität schon einige Zeit unter diesem Namen nicht mehr geführt wird. Und ob sich heute dort noch eine ähnliche Lokalität befindet ist mir nicht bekannt.
Die Meerkatz, also die Lokalität, hatte ihren Namen von einer löwenartigen Figur, die man wegen uhres katzenartigen Aussehnes Meerkatz nannte.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Jahrzehnte lang war diese Figur in dieser Gemarkung aufgestellt. Später wurde sie in den Rathausinnehof von Beckingen gebracht
Der Name Meerkatz als Flur- und Weinbezeichnung ist auf diese Figur zurückzuführen.
( Geändert auf Grund von Franz Josef Körner erhaltene Daten)
Diser Beckinger Rotwein, was so auch nicht stimmt, Meerkatz, der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte, gab der Gemarkung seinen Namen.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.

Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. Der Grund eine Reblausplage.

Begeben wir uns aber an die Anfänge des Weines und des Weinanbaues in unserer Gegend.

Und kommen wir zur Gemeinsamkeit der Meerkatz und Silwingen. Die recht schnell erklärt ist, aber noch einiger Hintergründe bedarf.
In Silwingen gab es auch Weinanbau und das ist die Gemeinsamkeit.
Aber wann und wie lange und wo dieser Wein angebaut wurde, dem werden wir jetzt auf den Grund gehen.

( Geändert auf Grund von Franz Josef Körner erhaltene Daten)

 

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum, im Freien und Natur

Die Geschichte vom Hund auf der Parade in Metz

Über diesen Besuch gibt es eine kleine Anekdote mit Silwinger Beteiligung.

Die Geschichte vom Hund auf der Parade in Metz
Ein Sohn eines Silwinger Bauernsohn der in Metz stationiert war nahm an dieser Parade teil. Seine stolzen Eltern wollten dem unbedingt beiwohnen und machten sich an besagtem Tag mit der Pferdekutsche auf den Weg nach Metz.
Die Familie hatte einen treuen und anhänglichen Hund der gerne überall dabei war. Er lief ihnen nach und der Bauer musste ihn wieder nach Hause bringen, in der Hoffnung das er dort auch bliebe.
Immer wieder schauten sich die Bauersleute um damit der Hund ihnen hinter herlief. Und bis kurz vor Reimlingen ging auch alles gut.
Dort aber sahen sie den Hund hinter her trotten und entschlossen sich ihn eben mit zu nehmen.
In Metz angekommen wurde die Kutsche mit den Pferden im Quartier abgestellt und man begab sich Richtung Parade Allee .
Zusammen mit ihrem Hund warteten sie bis endlich die Militärparade mit ihrem Sohn an ihnen und dem Kaiser vorbei marschierte.
Der Hund erkannte den Sohn und riss sich plötzlich los und lief auf den Sohn zu und trottete neben ihm her.
Um die Parade nicht zu stören wurde das zugelassen und auch der Hund zeigte so dem Kaiser seine Ehrerbietung. Das Geschehen wurde von allen Zuschauern mit einem Schmunzeln wahrgenommen und auch die Offiziellen konnten sich dem nicht verkneifen.
Ob alles noch ein Nachspiel für den Sohn hatte ist nicht bekannt.
Der Bauer und seine Frau machten sich danach wieder mit ihrem treuen Hund auf den Heimweg und kamen nach einer langen Fahrt wieder wohl behalten in Silwingen an.
Die Geschichte vom Hund auf der Parade beim Kaiser in Metz sorgte noch lange für Gesprächsstoff in Silwingen und Umgebung.
Frei und ausgeschmückt nach Walter Hoffmann, Silwingen.

Wegekreuze in Silwingen

Wegekreuze, Gedenksteine in Silwingen. Über folgende ist mir nichts bekannt.
Kleine Heiligenfigur am Haus von Altes/Alzen Lutwin,Mondorferstr 27, über der Haustür
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Kreuz Haus Schangen/Augustin/Kohr, Mondorferstr 12
Jetzt Autowerkstatt Michael Gorges , Befand sich links am damaligen Wohngebäude
Figur wurde gestohlen, Gitter davor gemacht
Kreuz später entfernt, wurde dann beim Holzhaus aufgestellt, Schrift erneuert (Info Kohrls Jupp)