Archiv der Kategorie: Heimatkunde

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

26 Mai Bürgerhaus Silwingen um 16 Uhr 30 Start

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn er heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher dort ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

 

Ab März – Saisonbeginn der Fähre „Welles“ Saarschleife

Ab 1 März ist Saisonbeginn der Fähre „Welles“ in der Saarschleife bei Dreisbach.
Die einzige Fähre auf der Saar hat ihre Anlegestelle in Steinbach
Im Monat März sind folgende Betriebszeiten vorgesehen:
Samstags und Sonntags von 10 bis 16.50 Uhr
Ab April: täglich von 10 bis 17.50 Uhr, Ruhetag Montags
Preis pro Überfahrt:
Erwachsene zwei Euro, eine Zehnerkarte 16 Euro. Kinder und Fahrräder 50 Cent pro Überfahrt.

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

Aus der Vergangenheit Silwingens

Alter Text, Verfasser unbekannt. Auf jeden Fall vor 1940.
Um 1930.
Der Rest muß noch abgetippt werden. Der Text ist teilweise schwer zu lesen, wegen des schlechten Zustandes.  Ganz vollständig scheint er auch nicht zu sein.

In seiner anheimelnden, idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durchs Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar. Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tal heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Diese und nachhaltigere Zeichen ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Gebäude (Villen) entdeckt und zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter.
Diese Römerfunde sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt.
Silwingen stamme von Silva gleich Wald, bedeutet also Ansiedlung im Walde.
Es wäre somit, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahrt haben.
Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im fünften Jahrhundert kamen germanische Stämme an die Saar. Und zwar zuerst die Alemannen. Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die besonders im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemannische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemannischen Volksstammes bieten auch die alemannischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofs vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Waffen und Schmucksachen ans Licht beförderten.
Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde.
Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemannen durch die Franken um 500 n. Chr. Das ganze Saarland von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Historische Info Silwingen

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Silwingen hatte 1927 – 279 Einwohner, alle katholisch.

Die Saar …

Saar
[639] Saar, 1) (im Alterthum Sarăvus), schiffbarer Nebenfluß der Mosel; entspringt in dem französischen Departement Vogesen, in dem Walde von St. Quirin, am Westabhang der Vogesen, geht in den preußischen Regierungsbezirk Trier, wird bei Saarbrück schiffbar, nimmt die Blies, Brems, Nied u.a. auf u. mündet nach 33 Meilen langem Laufe unter Konz;
Quelle:Pierer’s Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 639.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20010790284
Lizenz:Gemeinfrei

Saarbrücker Hafen 1910

Die letzte Dampflok …

Am 29 Mai 1976 fuhr der letzte Dampfzug von Saarbrücken nach Trier. Die Nr. 501446. Wer kann sich als Kind noch an diese Züge im Merziger Bahnhof erinnern? Damals als man noch eine Bahnsteigkarte brauchte um an die Gleise zu gelangen. Eindrucksvoll schon von weitem das Schnauben und Pfeifen der Dampflok zu hören bevor sie in den Bahnhof einlief. Die Dampfloks hört man bei entsprechender Wetterlage bis hoch hinauf nach Silwingen …

Wetterregeln, Bauernregeln 24. Februar: St. Matthias, Apostel

24. Februar: St. Matthias, Apostel

Hat der Matthias endlich seine Hack‘ verloren, wird der Joseph (19. März) schon das Eis durchbohren.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert`s noch vierzig Tage. Wenn noch so schön die Lerche singt, die Nacht bringt neue Plage.

Zahlreiche Bräuche gab es  die mit dem am 24. Februar aufkommenden Frühjahr zusammenhängen:
In der Matthias-Nacht legte man Efeublätter in Wasser; war eines am nächsten Morgen durchweicht, drohte Krankheit.
In der Matthias-Nacht werden durchs Los Liebes- und Todesorakel eingeholt – im Hintergrund steht dabei die Wahl des Apostels durch ein Los.

Ein Silwinger Gärtner in der „weiten Welt“ …

Michael Geier (*28.10.1874 in Silwingen) war von 1903-1910 Obergärtner im Lieser-Schloßpark (siehe Rose ‚Herrin von Lieser‘), von 1911-1915 Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. Während der Kriegszeit kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete ab 1926 dann als Obergärtner bei Frau Geheimrat Oppenheim (s. Rose ‚Frau Margarete Oppenheim‘)in Wannsee.

Zeichnung Lothar Bauer

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Silwingen gehörte damals zum Saargebiet.

Saargebiet bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.

Es war in der Fläche um ein Viertel kleiner als das heutige Saarland.

Mit einer Fläche von 1912 km² und 770.030 Einwohnern (1927) umfasste es den Südteil des Regierungsbezirks Trier der preußischen Rheinprovinz und den Westteil der bayerischen Pfalz.

In den Artikeln 45 bis 50 des Versailler Vertrags wurde das Saarbecken als Mandatsgebiet dem Völkerbund auf 15 Jahre übertragen und fremder Verwaltung unterstellt. Danach war ein Volksentscheid über seine staatliche Zugehörigkeit abzuhalten.

Bürgerfrühstück in Silwingen

Aus: Neues aus Merzig Nr. 8 vom 21.02.2018
Mitteilung der Ortsvorsteherin
Bürgerfrühstück: Am Sonntag, 25. Februar 2018 findet ab
9.30 Uhr im Bürgerhaus Silwingen das diesjährige Bürgerfrühstück statt.
Alle Silwinger Mitbürgerinnen und Mitbürger sind hiermit
dazu herzlich eingeladen. Der Ortsrat Silwingen würde sich
freuen, wenn wir viele Gäste begrüßen könnten.
Martina Neusius

Silwingen 1950

Alte Einwohnerlisten und Adressbücher

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Es fehlen aber Einwohner die zum Zeitpunkt im Ort lebten nicht in den Listen aufzutauchen.
Die damaligen Häuser müssen mit heutigen verglichen und alle Listen untereinander zugeordnet werden.

Geburtsregister Hilbringen 1903

Das Internet hält heute viele Informationen bereit. Man muss sie suchen und finden. Bei manchen Seiten muss man sich anmelden und einen monatlichen Beitrag bezahlen. Aus dem Geburtsregister Hilbringen 1903…

 

Flurnamen in Silwingen

Der Hasenbungert wurde weder in der Flurkarte von etwa 1940 und heute verzeichnet.
Er existiert aber im Sprachgebauch der Bevölkung und befindet sich
zwischen dem Zoll und dem Turm.

14. Februar: St Valentin von Terni (Valentinstag) – Aschermittwoch

14. Februar: St Valentin von Terni (Valentinstag)

Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.

Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.

Regnet es an Valentin, / ist die halbe Ernte hin.
Liegt an Valentin die Katz in der Sonne, / kriecht sie im März hintern Ofen voll Wonne.
Wie das Wetter am Aschermittwoch ist, so soll`s das ganze Jahr sein.

Der heilige Valentin ist der Schutzpatron der Jugendlichen, Reisenden und Imker. Er wird bei Wahnsinn, Epilepsie und Pest angerufen. Zudem soll er zur Bewahrung der jungfräulichen Unschuld und zu einer guten Verlobung und Heirat verhelfen.

Und heute ist auch Aschermittwoch
Der Aschermittwoch ist der Tag, an dem die vorösterliche Fastenzeit beginnt. Zählt man die Sonntage nicht als Fastentage und rechnet man Karfreitag und Karsamstag mit hinein, so ergeben sich 40 Fastentage bis zum höchsten christlichen Festtag, dem Osterfest, an dem der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird.

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in der Heiligen Messe dieses Tages die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

Silwingen oder nicht Silwingen das ist hier die Frage …

Eine alte Zeichnung von Herrmann Keuth, der war früher Direktor des Saarland Museums, von etwa 1925. Soll Silwingen zeigen. Und laut ihm soll früher eine alte Ziegelei in Silwingen gewesen sein. Bis jetzt hat noch kein Silwinger in dieser Zeichnung Silwingen erkannt. In Biringen ist vor 1900 eine Ziegelei eingezeichnet. Könnte es nicht eine Zeichnung aus Biringen sein?

dav

Silwinger Flurnamen

Folgende Flure werden gesucht. Wo befinden oder befanden sich diese Flure?
Sie sind in der Flurkarte von 1940 und heute nicht eingezeichnet.
Aber in einer Liste von Silwinger Flurnamen die Anfang der 80ziger im Amtsblatt veröffentlicht wurden findet man sie.
Und vielleicht tauchen ja auch noch andere Flur- oder Geländenamen von früher auf.
34 Im Kellerfeld
6 Beim Bienenbaum
45 Reidland

Flurnamen Silwingens
Die Liste stammt aus dem zweiten Teil des Vorabdrucks „Einer Geschichte Merzigs in Daten und Namen“ des Heimatforschers Leo Griebler, der 1984 in „Neues aus Merzig“ erschienen ist.
Die wichtigsten Flurnamen werden aufgeführt und gedeutet.
Die Deutung kann nur der wahrscheinlichsten Herkunftsform zu Grunde liegen.
Die Namen sind unterschiedlichsten Alters.

 

Fastnacht 1982

Fastnacht 1982 Motivwagen Silwinger Viezköpp, VW Bus
Umzug Besseringen

Bild1:links neben dem Wagen Armin Lessel, obendrauf Alfons Peter, Roland Bohr
Bild2:Armin Lessel, Alfons Peter, Roland Bohr, Minke Richard ganz links, Mansion Jupp im Auto
Bild3:Lothar Bauer, Winfried Folz