Archiv der Kategorie: Heimatkunde

Der Dorfbrunnen – Die „Insel“

Dort befand sich über lange Zeit die sogenannte „Insel“.
Eine Häuserreihe an der vorne und hinten die Straße vorbei führte.
der Bereich der Insel gehörte mit Sicherheit zu den ältesten Teilen Silwingens. Auch auf der Urkarte von etwa 1820/30 sind dort Häuser eingezeichnet.
Am Brunnen befindet sich eine historische Infotafel über die „Insel“.
Ebenso eine Ruhebank.

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De Sölwinger Kaschtenbaam – Kastanienbaum

De Kaschtenbaam es schun alt. Geschätzt an die 130 Jahre. Also hat er noch eine Chance lange dort zu stehen. Wollen wir es hoffen das die Umwelt ihm nicht zu viel geschadet hat.
„Die Gewöhnliche Rosskastanie ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 30 m erreicht. Sie kann ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Der Baum ist in der Jugend raschwüchsig und bildet einen kurzen, vollholzigen Stamm mit runder und breiter Krone aus. Alte Bäume erreichen Stammdicken bis zu einem Meter.“

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Gustav Regler Platz in merzig

Letzte Woche am Donnerstag waren wir seit etlicher Zeit mal wieder am Gustav Regler Platz. Der Platz an sich ist ja sauber, aber irgend wie doch recht öde. Viel versiegelt wenig grün. Wohnlich oder schön sieht anders aus. Vor Ort ist mir natürlich aufgefallen das ein großer Klotz dort nicht hin passt. ein kleines einstöckiges Gebäude das nicht so viel Fläche einnimmt, in der entsprechenden Architektur wäre eine Möglichkeit. ein Cafe dort rein udn vielleicht noch ein anderer Laden und gut wäre. Eine Infotafel zu G.Regler und auch mehrere zu dem historischen #Seffersbach wären doch auch eine Option. Die Telefonzelle soll als öffentlicher Bücherschrank genutzt werden. hoffen wir das er nicht beschädigt wird. War leider noch nicht in Betrieb.

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien

 

Die Wüstung Molvingen und der Molvinger Grund

Der Molvinger Grund befindet sich gegen über dem Silwinger Zoll. Dort soll sich in früheren Zeiten eine Ortschaft befunden haben mit Namen Molvingen. Auch hier die Frage ist jemand etwas darüber bekannt oder liegen weitere Daten vor?
Molvingen (253) (Vgl. auch Mellingen Nr. 244/Hilbringen)
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Silwingen.
a) An der Straße Hilbringen-Silwingen-Waldwisse (Punkt 326,9), nahe der
deutsch-französischen Grenze und dem Zollamt1. b) Die Flur 4 der Gemarkung wird 1831 Molvingergrund genannt. Weitere
Distriktnamen in der Flur 4 lauten: In der Hofer Acht, Beiersbüsch, Beier¬
hostert und mehrmals Molwingergrund.
c) Eigenständige Gruppen- oder Einzel-Sdl.
A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6505 Merzig. — 2 Kat. A. Perl, Parcellar-Plan Gemeinde Silwin¬
gen, Urkataster 1832, M. 1:1875.

Holzkreuz – wer weiß was darüber?

Weiß jemand etwas über ein Holzkreuz das an einem Baum hängt. Der Baum steht an der Straße Richtung Büdingen, hinter der neuen Apfelplantage vom Dickmann. Karte anbei. Der Baum steht ungefähr dort wo der rote Punkt ist.

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Am Büffet

Im Saarland steht man nicht am Tresen oder der Theke sondern am Büffet.
Ausgesprochen wird es bei uns im Saargau: Büffee

Wenn ein Saarländer in eine Beiz ( Kneipe ) reinkommt dann geht sein erster Blick zum Büffet. Mal schauen wer da so rumsteht. Und wenn keines vorhanden ist dann befällt in eine gewisse Panik und er kommt er sich ganz verloren vor.
Sich einfach so alleine an einen Tisch setzen geht schon mal gar nicht.
Aber eigentlich gibt es im Saarland keine Kneipe ohne Theke.

Am Büffet wurde im Saarland immer schon Politik gemacht.
Aber nicht nur im Saarland.
Dort pulsiert das Leben.

Es gab doch auch mal das auch heute noch aktuelle Lied “ Der schönste Platz ist immer an der Theke“
Wo er Recht, hat er Recht. Der gute Mann.

 

altes Foto Gerlfangen …

es handelt sich nicht um Gerlfangen wurde mir von M. Jacobs aus Gerlfangen mit geteilt.
Er hat diese Information von einem Mitbüger erhalten der die früheren Ortsansichten kennt.

„Es könnte sich um einen Ort aus dem benachbarten Lothringen handeln. Vermutlich Schwerdorff. “

Vielen Dank für die Info

Marmeladefabrik Fitten

Das Fitten eine Marmeladefabrik hatte, wußte ich.
Auch deren Standort.
Aber wie sie genau ausgesehen hat, davon hatte ich keine Ahnung.

Hier einige Bilder die die Marmeladefabrik und deren Standort in Fitten zeigen.

Alte Fotos – Silwingen Kastanienbaum – de Kaschtenbaam

Der Silwinger Kastanienbaum ist prägend für den „großen Platz“ im Dorf.
De Kaschtenbaam(Kastanienbaum) steht eigentlich immer schon dort.
Er muss um 1900 gepflanzt worden sein.
Das bestätigen mehrere Infos nach Aussagen früherer Silwinger.
Das genaue Datum werden wir wohl nie erfahren.

Und jeder verbindet andere Erinnerungen mit dem großen Baum am großen Platz.
Wir spielten dort Fußball oder Verstecken.
Die paar Fahrzeuge die dort vorüber fuhren störten nicht wesentlich. Mal ein Auto, mal ein Traktor der langsam vorbei tuckerte, das war nicht der Rede wert.
Und gerast wurde damals nicht nicht durchs Dorf.
Spielplätze suchte man noch vergebens, also suchten sich die Kinder ihren eigenen aus. Wenn man sich nicht rund um Silwingen in den Wäldern und an den Bächen herum trieb, war man öfters am großen Platz.  Und im Herbst wurden dort natürlich auch Kastanien gesammelt. Die am Boden liegenden Blättermengen störten uns Kinder nicht, vielleicht die Erwachsenen. Aber damals war auch das nicht so störend.
Erich Gantner aus Silwingen, Stoffels Erich, hat noch ein paar selbst fotografierte Bilder aus früheren Zeiten und unbekannten Ansichten um den „großen Platz“zur Verfügung gestellt, die ich hier präsentieren werde.

Irgend wann wird aber auch der große Baum, de Kaschtenbaam,  das Zeitliche segnen und verschwinden.
Das ist leider der Lauf der Dinge.
Vielleicht sollte dann eine Erinnerungstafel die zukünftigen Bewohner und Generationen daran erinnern.

saargeschichten 2.18

Die zweite Ausgabe für 2018 ist erschienen.
Mit folgenden Themen:
Harald Glaser: »Die Schattenseite des Erfindergeistes. Vor 90 Jahren kamen bei einer Hochofenexplosion in Völklingen 13 Arbeiter ums Leben.«

Joachim Conrad: »Näwe naus! – Ein saarländischer Volkssport am Beispiel dargestellt.«

Paul Burgard: »Pietistischer Geist und bürokratischer Staat. Vom Werden des Absolutismus: Im Leben eines hohen Saarbrücker Beamten spiegelt sich die Geschichte der saarländischen Fürstenzeit.« (Teil 1)

Stellungnahme der Kommission für Saarländische Landesgeschichte zur »Röder-Debatte«.

Hans Kirsch: »Erfolgreiche intervention. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal rettet zwei künstlerische Glaswände vor ihrer Zerstörung.«

Axel Buchholz: »Villa Davidson – das Geburtshaus des Rundfunks an der Saar.«

Regionalgeschichte im Unterricht, Veranstaltungen, Ausstellungen, Neue Publikationenen, Glosse.

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