Süssinger Gwann

Die Süssinger Gwann, Flurname, sollte bekannt sein. Sicher nicht allen. Dort lag im Mittelalter der Ort Süssingen. Der im Wüstungsverzeichniss eingetragen ist. Also eine untergegangene Siedlung. Süssingen war damals eine eigenständige Siedlung ebenso wie Silwingen. Der Ort müßte demnach auch zur Zeit der fränkischen Landnahme entstanden sein. So ab 400 n. Chr.

Hausnamen

Hausnamen kennt doch Jeder!? Z.B. Schul Gerdi. Woher kommt dieser Name?

Peter Biehl heiratete 1695 Anna Christ die Tochter von Matthias Christ.

Sein Vater war der erste Biehl in Mondorf, kam nach dem30jährigen Krieg aus Ballen nach Mondorf, der in die begüterte Fam. Langhans ein heiratete.

Das Anwesen Christ ist heute das Haus Schmitt/Biehl genannt Haus Schul. Mondorferstr. 28.

Früher als es in Silwingen noch kein Schulgebäude gab wurde die Schule, Winterschule, abwechselnd in verschiedenen Häusern abgehalten. Da aber manche Häuser sehr klein waren und keinen Platz für alle Kinder boten, wich man in die damalige „Wirtschaft“ im Haus Biehl/Christ aus. Daher der Name Schul.

Quelle Text Gallings Peter, Mondorf. Kopie von Schul Anni erhalten.

Winterlandschaft

Eine schöne Winterlandschaft, wie wir sie sowohl nicht mehr erleben werden. Die Kinder hier bei uns wissen gar nicht mehr was sie mit einem Schlitten anfangen sollen.  Wenn sie denn nioch einen haben!?

Und die Industrie der Schneeschippen und Schlitten Bauer wird verschwinden und wieder tausende von Arbeitsplätzen vernichtet werden … 😉

Zeitungsartikel …

Ich hab gestern mal ein wenig ziellos in ältere Zeitungen rein gesehen, im Merziger Bürgersarchiv. Von Silwingen sehr wenig dort zu lesen. Aber da hat sich ja nichts geändert seit dem. Viel zu berichten gibt es bei uns im Dorf eben nicht. Aber was mir ältere Archivbesucher gesagt haben ist das es auch darauf ankommt ob es Leute im Dorf gibt die der Presse etwas mitteilen oder eben nicht. Zum Beispiel ein kleiner Bericht über ein gelungenes Fest wird auch gerne vom Wochenspiegel oder der SZ veröffentlicht. Die Zeitungsreporter stehen in Silwingen halt nicht hinter jedem Baum und warten darauf das was passiert. Also oft ist ein wenig Eigeninitiative gefordert.

Disco 1979

Neues aus Merzig Nr. 38 1979. Kreisarchiv Merzig . Disco der DPSG, die Anfänge … Da war ich 18 😀und Mitveranstalter. Später führten die Pilsköpp e.V. Silwingen die Discos fort.
Disco im Silwinger Bürgerhaus im Keller. Aber auch ein paar Mal im Gasthaus Zur Landesgrenze, und zwar im alten Saal. Wenn man unten im Thekenraum war, dann meinte man das die Decke runter käme. Sogar Pistolen wurden einmal bei einer Disco im Gasthaus gezogen.

Bild könnte enthalten: Text

Der Gedenkstein im Heidwald

So Texte betreffs den Gedenkstein sind an die Ortsvorsteherin raus.

Darum geht es“ Wie oben erwähnt, können wir die Restauration eines Kreuzes fördertechnisch begleiten, nicht aber als Initiator auftreten. Es wäre folglich zu begrüßen, wenn sich ein Verein oder gar die umliegende Kommune – in diesem Falle wohl die Stadt Merzig – zu einer Restauration bereiterklären würde. Dies vorausgesetzt würde im besten Falle die Kommune einen Förderantrag bei uns stellen, denn dann kämen Fördersätze von 55-90% in Frage. “

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum, im Freien und Natur

Zeichnung der „Insel“ in Silwingen

Als einer der ältesten Siedlungskerne des kleinen Saargau Ortes ist sicher die heutige Ortsmitte um den Dorfbrunnen zu bezeichnen.Dort befand sich die sogenannte „Insel“.Es handelte sich um einige Wohnhäuser in mitten des Dorfes.Die Strasse gabelt sich hier in der Ortsmitte und umfließt die Gebäude auf der Vorder- und Rückseite. Die Häuser der Insel wurden im Rahmen einer Dorfsanierung 1941 abgerissen.
Schon auf den ältesten Karten ist die Insel zu erkennen.
Dem Heimatforscher Anton Jacob nach besteht die Möglichkeit das die alemannischen Siedler sich am Rande der römischen Villa und deren Zusatzgebäuden ansiedelten. Also im Bereich der Insel, ein wenig hangwärts vom Reinbach.

Zeichnung der Insel
A3, Bleistift, Finliner, Aquarellstifte. Ganz rechts das Haus Augustin abgerissen 1953, rechts Haus Adam, links Haus Fam. Ollinger-Hoffmann (Angaben Walter Hoffmann Silwingen). Zeichnung Lothar Bauer. Silwingen

Die historische Informationstafel zur Insel am Silwinger Dorfbrunnen

 

Neuer Muselfränkischer Kalender

„Der Landkreis Merzig-Wadern ist diesmal mit Sölwingen (Silwingen) aus der Gemään Miertzich, richtig müsste es allerdings Stadt heißen, vertreten. Lothar Bauer hat ein altes Foto von „de aal Schmött der Familie Weber um 1900“ beigesteuert.“ Der „Muselfränkische Mundartkalenner“ 2020 kostet fünf Euro und ist in den Saarlouiser, Dillinger und Merziger Buchhandlungen, im Rathaus Siersburg und bei „Photo Phant“ in Siersburg erhältlich.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/…/verein-gau-unn-griis-…

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Schwendttage

Der 2,3 und der 4 Januar sind sogenannte Schwendttage. Von Schwinden. Totentag, Unglückstage an denen man nicht unbedingt Neues anfangen sollte, so der alte Volksglaube. Damit sind aber keine Kleinigkeiten gemeint sonder zum Beispiel Reisen, Geschäftsabschlüsse, Arbeit …Aber man kann und sollte an solchen Tagen etwas beenden oder Altes entfernen.

Bringt Genoveva(3 Jan) uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.

Historische Beiträge im Saargau Blog

So wie ich es die letzte Zeit so mitbekomme, durch Gespräche, wird mein Saargau Blog doch gerne und oft besucht.
Was mich sehr freut.
Meine Facebook Seite :Silwingen, fre.ier onn haut! 
ist eigentlich meine Hauptveröffentlichsstelle was historische Informationen betrifft.
Da ich aber weiß das nicht Jede bei Facebook ist und dort sein möchte, werd eich nun versuchen diese Seite hier mehr mit historischen Informationen zu füllen.
Mein Hauptanliegen gilt dabei meinem Heimatort Silwingen, aber auch die umliegenden Dörfer werden nicht ausgelassen.
Besonders das ehemalige Amt Hilbringen wird ein weiteer Schwerpunkt werden.
Fotos, Informationen jeder Art über Silwingen werden gesammelt.
Wer noch Solches hat kann sich gerne bei mir melden.