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Wetterregeln – Bauernregeln 17 März Gertrud

Die heilige Gertrud wird gegen Mäuse- und Rattenplagen angerufen, sie ist Schutzpatronin der Reisenden und Pilger, der Gärtner, der Armen und Witwen

St. Gertrud
Es führt Gertraud die Kuh zum Kraut, die Bien‘ zum Flug, das Pferd zum Zug
Sonniger Gertrudentag, Freud’ dem Bauer bringen mag.
Ist Gertrud sonnig, wird’s dem Gärtner wonnig.
Die Gertrud mit dem frommen Sinn, sie ist die erste Gärtnerin.
Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.
Gertraud ist die erste Magd im Kraut
Friert’s an Gertrud der Winter noch vierzig Tage nicht ruht.
Die Gertraud bläst die Lampen und Kerzen aus. ( Morgens und abends wird zum ersten Mal ohne Licht gegessen)
Am Gertraudentag springen die Frösche in den Bach

Mit dem Gertrudentag beginnt die Arbeit des Gärtners.

 St. Patricks Day – Nationalfeiertag n Irland

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Unkrautbekämpfung …

Folgendes habe ich in einem saarländischen Bauernkalender Anfang der sechziger Jahre gefunden:
„Unkraut sollte man erst gar nicht aufkommen lassen. Die Industrie hat für alle Zwecke Mittel bereit“

Dem ersten Satz stimme ich voll und ganz zu.
Wobei Unkräuter vor allem in Nutz- und Ziergärten lästig sind.
In den wilden Bereichen unserer Gärten haben sie durchaus ihre Berechtigung.
Sie dienen vielen Tieren als Lebensraum und Futterquelle.
Aber auch unter den Unkräutern gibt es ansehnliche.

Dem zweiten Satz stimme ich so nicht zu.
Man sollte nicht für alles die chemische Keule auspacken.
Aber in einer Zeit in der der Profit an erster Stelle steht

Die Zeit nach dem Kriege brachte viele Neuerungen und Erleichterungen für den Menschen.

Aktuell ist momentan die Kampagne gegen den Wirkstoff Glyphosat der in RoundUp enthalten ist.
Reste in Backwaren,  Zusatzstoffe erhöhen die Giftigleit

 

http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/glyphosat_verbieten/

distel

 

 

 

Garten – Verwunschene Orte

Jede Garten hat solche.
Man muß sie nur sehen und auch finden.
Was vielen unserer Zeitgenossen nicht mehr gegeben ist.

Die Natur bietet uns viel. Nur leider wird es übersehen im Trubel des Alltags und Konsums.

Manchmal muß man aber auch die Natur ein bißchen unterstützen.
Eine gute Auswahl an Pflanzen findet man zum Beispiel bei der Bruno Nebelung GmbH, die 3000 Produkte bereit hält.
www.nebelung.de

 

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Zeichnung Klatschrose

Der Klatschmohn (Papaver rhoeas), auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae).
Wird auch zu den Unkräutern gezählt.
Pollenlieferant für Bienen. Enthält keinen Nektar.
Wie man sieht ist also auch dieses „Unkraut“ nützlich.

Man findet ihn in Äckern und Getreidefeldern, denen er damit einen Farbtupfer verpaßt, aber auch an  Wegesrändern, Böschungen und Ödflächen.
Blütezeit Mai bis Juli.
Die Pflanze ist giftig und man kann nur die jungen Blätter vor der Blüte mit Salaten zubereiten.

Andere Namen für die Pflanze: Feldmohn, Feuerblume, Blutblume, , Feuer-Mohn, Flattermohn, Kornrose, Schnalle,
Klatschrose, Woldermohn

http://de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn

mohn

 

Holunderlimonade oder Sirup

Das ist hier die Frage.
Auf jeden Fall ist die Zeit der Holunderblüte.
Ich denke wir werden den Sirup versuchen auch weil er ergiebiger ist.

Der Rezepte gibt es viele.
Wir haben uns für folgendes entschieden:

30 Dolden Holunderblüten, 3 ungespritzte in Scheiben geschnittene Zitronen, 2 kg Zucker, 50 g Zitronensäure, 1 1/2 L kochendes Wasser.
Zutaten über den Holunder geben, darüber das kochende Wasser, unter häufigem Umrühren vier Tage stehen lassen, abseihen und in Flaschen füllen.
Der Sirup hält sich sehr lange im Kühlschrank. Mit Mineralwasser vermischt ein bis zwei Fingerbreit schmeckt es vorzüglich.

http://www.helles-koepfchen.de/rezeptideen/leckere-limonade-selbst-gemacht.html

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Holunderbusch „Steine an der Grenze“ co lothar bauer

Schwarzer Holunder, Sambúcus nigra L.
In Wäldern und Gehölzen, an Hecken und Zäunen, auf der Grenze zwischen Garten und Hof, wo nichts anderes fortkommen will, wächst und gedeiht der Holunder oder Holder, wie ihn sehr richtig das alte Volkslied nennt; denn er ist der hohle Baum ( hol = hohl, ter oder der, englisch tree = Baum), dem sich das weiße leichte Mark ohne Mühe aus den Stengeln drängen läßt. Kinder benutzen dies, um sich aus den Zweigen Knallbüchsen und Puströhren zu verfertigen. Die Rinde und die gefiederten Blätter werden von den gehörnten Zweihufern, unsern Rindern, den Hirschen, ferner von Antilopen und den Büffelarten verschmäht, offenbar wegen ihres Gehalts an ätherischem Öl. Die schwarzen Blattläuse lassen sich durch dieses dagegen nicht abhalten, die jungen Triebe zu Tausenden zu besiedeln, und ihnen folgen die Ameisen, welche den süßen Saft der Blattläuse auflecken. Die in Trugdolden stehenden, stark duftenden weißen Blüten mit den gelben Antheren leuchten weithin und sind, obwohl ihnen der Honig fehlt, das Ziel zahlreicher kurzrüsseliger Insekten, namentlich der Fliegen, welche mit dem breiten Rüsselende bald die Pollenklümpchen, bald die Narben betupfen und so zur Kreuzung beitragen. Die schwarzen Beeren sind an roten Fruchtstielchen befestigt und dadurch um so auffälliger; sie dienen zahlreichen Vogelarten zur Nahrung. Nachtigallen und Sprosser, Rot- und Blaukehlchen, Schwarzplättchen, mehrere Drosselarten, Pirol, Wendehals und viele andere lassen sie sich vortrefflich schmecken und setzen ihre Samen überall ab. Daher findet man Holunderbäumchen auf Felsen, Ruinen, niedrigen Kopfweiden und hohen Bäumen als Überpflanzen. – Als Volksheilmittel genießt der Holunder eines großen Rufes, der zumeist auch berechtigt ist. Der aus den frischen oder getrockneten Blüten bereitete Thee wirkt schweißtreibend, Blätter und Blüten, sowie das aus den Beeren bereitete Mus sind blutreinigend, letzteres ist auch als Kompott nicht zu verachten. Der aus Holunderbeeren bereitete Wein ist ein erfrischendes, magenstärkendes Getränk und darf sich vor anderen, berühmteren Obstweinen durchaus sehen lassen.

Quellenangabe: http://gutenberg.spiegel.de/
type    report,author    Franz Bley,title    Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil
publisher    Verlag von Gustav Schmidt,year    1897
corrector    reuters@abc.de,sender    www.gaga.net
created    20131114,projectid    662f33fa,wgs

Wetterregeln – Bauernregeln

Durch Klimaänderungen bedingt sind manche alten Wetter oder Bauernregeln sicher nicht mehr so hand-zuhaben als früher.
Aber manchmal ist doch mehr daran als man glaubt.

Etwas Widersprüchliches habe ich entdeckt:
Vom 8. bis 14. Mai muessen Bohnen und Gurken in den Boden.
Bohnen lege dir erst an, ist vorbei St. Gordian (10.Mai)
Pflanze nie vor der Kalten Sophie (15.05.) Eine der Eisheiligen.

Soweit ich es noch weiß meinte meine Oma immer, die Bohnen nie vor den Eisheiligen.
Und da das Wetter momentan nicht so überragend ist, werden wir mit unseren Stangenbohnen noch warten.

 

 

 

Backofenbau

Die Grundmauern stehen schon und die Betonplatte wo dann der eigentliche Ofen drauf kommt wird dieses Jahr auf jeden Fall noch gebaut.

Anregungen findet man im Web genügend. Zum Beispiel bei den Steinbackofenfreunden.
Anregungen und Ideen werden gerne angenommen. Aber beim Bau werde ich doch ein wenig unkonventionell vorgehen und das Bauwerk  individuell gestaltet.

Ofentüren der antiken Art findet man bei ebay aber auch Kammler Antiquitäten.
Und darüber hinaus noch viele interessante antike Objekte.

Viele tolle Geräte und Hilfsmittel rund ums Grillen und Schwenken ( Saarland Lexikon ) findet man hier: http://www.saarland-grillgeraete.de/
Auch den berühmten saarländischen Schwenkerhooke

Eine launige Abhandlung über das Thema “Schwenken im Saarland” entdeckt man bei Schwenken – eine saarländische Spezialität.