Archiv der Kategorie: Brauchtum

Wetteregeln- Bauernregeln 20 März Frühlingsanfang

20. März: Frühlingsanfang (20. oder 21. März)

Der Frühlingsanfang oder Frühlingsbeginn, also der Anfang der Jahreszeit Frühling, kann entweder astronomisch, meteorologisch oder phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen) bestimmt werden.
Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel durch das Primär-Äquinoktium, die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres, festgelegt. Die Sonne befindet sich dann genau im Frühlingspunkt der Erdbahn. Der kalendarische Eintrittszeitpunkt variiert und fällt, abhängig unter anderem vom Abstand zum letzten Schaltjahr und der Zeitzone, auf den 19., 20. oder 21. März.

Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang.
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet.
Wie das Wetter von Frühlingsanfang bis Mitte April, wird es im Sommer sein, so Gott will.

Josefswallfahrt – Wetterregeln-Bauernregeln am Josefstag

19. März: St. Josef, St. Sibylle

Ist’s am Josefstag schön, kann’s nur gut weitergehen
Wenn’s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Ist’s am Josephstage klar folget ein fruchtbares Jahr.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ist’s am Josefstage schön, kann’s nur gut so weitergehen.
Bringt Rosamunde (11. März) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

 

Am Montag, 19. März lädt die Merziger Pfarrgemeinde St. Josef lädt zur traditionellen Josefswallfahrt ein. Diese Wallfahrt, die im Jahre 1843 entstanden ist, beginnt am Sonntag, 18. März, um 19 Uhr mit einem Festhochamt.

Der Josefstag hat seinen Ursprung in der Heilung des „kummen Nekla“, eines Merzigers, den die Gicht plagte.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/wallfahrt-beginnt-mit-festhochamt_aid-7941519

Foto Martinsumzug 1971 Silwingen

Martinsumzug 1971. St.Martin Wendelin Schuhmacher. Das Haus rechts im Hintergrund heute Ziegler Heinz. Das Haus das links im Hintergrund und nur zum Teil zu sehen ist war früher Haupert ( Jurseps ). Zu diesem Zeitpunkt (1971) Rotermund, es brannte später komplett ab. Dann Preuss Hugo, Fuhrunternehmer.

Wetterregeln – Bauernregeln: 14 März Mathilde von Ringelheim

14 März Mathilde von Ringelheim

Mathilde noch Schnee / tut den Früchten weh!

Aber wie so oft gibt es  Wiedersprüchliches innerhalb der Wetterregeln:
. „Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein gutes Herz“.
Verkündet eine alte Volksweisheit

Die Wikipedia ist nicht das NonPlusultra des Wissens!
Die obige Wetterregel findet man dort nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln

 

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum – 25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim

  • Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.
  • Walburgaschnee tut immer weh.
  • Sankt Burgel geht dem Winter an die Gurgel.

Der Todestag der heiligen Walburga,  wird am 25. Februar gefeiert.

Die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai ist begründet durch den verschiedentlich – heute noch in England, in Sachsen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts – am 1. Mai begangenen Gedenktag, den Tag der Übertragung der Gebeine. Manche Überlieferungen berichten auch von ihrer Kanonisation durch Papst Hadrian II. – er regierte von 867 bis 872 – an einem 1. Mai.

Im Mittelalter war der Tag ihrer Heiligsprechung als Gedenktag verbreitet. Daher wird die Nacht zum 1. Mai Walpurgisnacht genannt.

Wetterregeln, Bauernregeln 24. Februar: St. Matthias, Apostel

24. Februar: St. Matthias, Apostel

Hat der Matthias endlich seine Hack‘ verloren, wird der Joseph (19. März) schon das Eis durchbohren.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert`s noch vierzig Tage. Wenn noch so schön die Lerche singt, die Nacht bringt neue Plage.

Zahlreiche Bräuche gab es  die mit dem am 24. Februar aufkommenden Frühjahr zusammenhängen:
In der Matthias-Nacht legte man Efeublätter in Wasser; war eines am nächsten Morgen durchweicht, drohte Krankheit.
In der Matthias-Nacht werden durchs Los Liebes- und Todesorakel eingeholt – im Hintergrund steht dabei die Wahl des Apostels durch ein Los.

Erster Sonntag in der Fastenzeit – Erbsensonntag

Dieser wurde früher auch Erbsensonntag genannt.
Erbsen und andere Hülsenfrüchte waren vor 100 Jahren noch die Hauptspeise der hiesigen Menschen in der Fastenzeit.
Darum der Name.

In Wadrill wird seit einigen Jahren wieder Erbsensonntag gefeiert.

Seit Jahrzehnten wird dieser Brauch dort wieder gepflegt.
Ein brennendes Strohrad ( früher mit Erbsenstroh ) wird bei Anbruch der Dunkelheit den Berg hinab gerollt.

Das Rad als Symbol der Sonne soll den Segen über Wiesen, Felder und Äcker bringen und für eine erfolgreiche Ernte sorgen.

Von der Kirche wurde dieser Brauch, wie so viele, in ihrem Sinne umgewandelt.

http://www.hnf-wadrill.de/erbsenrad/erbsenradgeschichte/index.php

Der Brauch der Feuerräder wird in einigen Regionen Deutschlands gepflegt. Meist an Fastnachtsdientag.
Mit diesem Brauch soll der Winter vertrieben und die Fruchtbarkeit der Felder erbeten werden.

Von Nifoto – Eigenes Werk (Nifoto), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6511046

14. Februar: St Valentin von Terni (Valentinstag) – Aschermittwoch

14. Februar: St Valentin von Terni (Valentinstag)

Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.

Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.

Regnet es an Valentin, / ist die halbe Ernte hin.
Liegt an Valentin die Katz in der Sonne, / kriecht sie im März hintern Ofen voll Wonne.
Wie das Wetter am Aschermittwoch ist, so soll`s das ganze Jahr sein.

Der heilige Valentin ist der Schutzpatron der Jugendlichen, Reisenden und Imker. Er wird bei Wahnsinn, Epilepsie und Pest angerufen. Zudem soll er zur Bewahrung der jungfräulichen Unschuld und zu einer guten Verlobung und Heirat verhelfen.

Und heute ist auch Aschermittwoch
Der Aschermittwoch ist der Tag, an dem die vorösterliche Fastenzeit beginnt. Zählt man die Sonntage nicht als Fastentage und rechnet man Karfreitag und Karsamstag mit hinein, so ergeben sich 40 Fastentage bis zum höchsten christlichen Festtag, dem Osterfest, an dem der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird.

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in der Heiligen Messe dieses Tages die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

Fastnacht 1982

Fastnacht 1982 Motivwagen Silwinger Viezköpp, VW Bus
Umzug Besseringen

Bild1:links neben dem Wagen Armin Lessel, obendrauf Alfons Peter, Roland Bohr
Bild2:Armin Lessel, Alfons Peter, Roland Bohr, Minke Richard ganz links, Mansion Jupp im Auto
Bild3:Lothar Bauer, Winfried Folz

Wetterregeln – Bauernregeln 6 Februar St. Dorothea

6. Februar: St. Dorothea
Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.
Die heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee.
Bringt Dorothee recht viel Schnee, / bringt der Sommer guten Klee.
Vermehrt sich um Dorothea die weiße Pracht / um Roman bestimmt der Frühling erwacht
Wenn Dorothea über Pfützen springt, / die Amsel erst im April wieder singt

Sie ist unter anderem Patronin  der Blumengärtner und -händler, Bierbrauer, Neuvermählten und Wöchnerinnen; gegen Armut, falsche Anschuldigungen, Todesnöte

Am m24 Februar müßte dann spätestens das Frühjahr beginnen.
Auf jeden Fall hat sich St. Agatha, die Gottesbraut nicht durch gesetzt.
St. Agatha (5Feb.), die Gottesbraut, / macht, dass Schnee und Eis gern taut.

 

Die Meerkatz, der Weinanbau im Kreis Merzig-Wadern und Silwingen …

Meerkatz, früher Weinanbau, Silwingen …

Den Namen Meerkatz kennt sicher so Mancher!?
Die Jüngeren eher weniger.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Wo her kam aber dieser Name?
Die Gemarkung auf dem dieser Club gestanden hat heißt Meerkatz.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Der Beckinger Rotwein Meerkatz der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.

Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. De Grund eine Reblausplage.

Silwingen wird übrigens auch in einer Liste der Weibaugemeinden im Kreis Merzig-Wadern von 1826 genannt.
Es muß aber darauf hingewiesen werden das in der Liste auch Orte erscheinen deren Weinbau nur dem Eigenbedarf oder für kurze Zeit Anbauversuche gemacht wurden.
Der Weinanbau im Kreise wurde nur zum Nebenerwerb betrieben.

Kurze Zeit gab es in Silwingen wieder einen Wein den „Silwinger Schüttelfrost“ aus der Büdingerstrasse. Ewald Johannes aus Silwingen baute auf seinem Grundstücke einige Jahre wieder Wein an. Etwa 150l zum Eigenbedarf pro Jahr.

Und natürlich sollte man die Römer nicht vergessen die Jahrhunderte auch in Silwingen siedelten und sicher auch hier Wein anbauten oder es versuchten …
Und man denke an die Straße „Im Wingert“ in Mondorf. Ein Wingert ist ein Weingarten.

Wetterregel, Bauernregeln, Brauchtum …2 Februar

Lichtmess ist heute ein Tag wie jeder andere.
Für unsere Vorfahren war das noch ganz anders.
De Tag spielte im Brauchtum, dem Aberglauben und der Religion eine Rolle für sie.

Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, so ist der Frühling nicht mehr weit. Doch ist’s zu Lichtmess mild und warm, dann friert’s zu Ostern, dass Gott erbarm.

An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.

Je stürmischer es um Lichtmess ist, desto sicherer ein gutes Frühjahr ist.

Um Lichtmess sehr kalt, wird der Winter nicht alt
Lichtmess – halbes Futter gefress’ (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht)

Ein Lostag der für unsere Vorfahren wichtig fürs weitere Wetter war.

Damals dauerte Weihnachten bis zum 2 Februar.
Dann erst wurde der Weihnachtsbaum und die Krippen in den Kirchen und Kapellen weggeräumt.
Und in den Gottesdiensten werden alle Kerzen, die in der Kirche für das Jahr benötigt werden, gesegnet. Aber auch die Gläubigen ließen ihre Kerzen,de ganzen Jahresbedarf, segnen.

Das Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Reinigung, Mariä Lichtmess) war in früherer Zeit ein wichtiges Datum im Jahreslauf. Mit ihm verbanden sich Zahlungsfristen, zeitliche Fixierungen von Arbeitsverhältnissen sowie der Beginn des sogenannten Bauernjahres. Außerdem bezogen sich manche volkstümliche Bräuche, Sprichwörter, Reime und Wetterregeln auf diesen Festtag

Es wurde aufgehört bei Kunstlicht zu arbeiten. Z.B. das Spinnen wurde eingestellt.

Das Wirtschaftsjahr oder Bauernjahr in der Landwirtschaft endete an diesem Tag. Ab hier kann je nach den Umständen die Feldarbeit wieder aufgenommen werden. An diesem Tag endete dagegen das Dienstboten– und „Knechtsjahr“: Das Gesinde bekam den Rest seines Jahreslohnes ausbezahlt und konnte – oder musste – sich eine neue Dienststelle suchen, oder das Arbeitsverhältnis beim alten Dienstherrn, üblicherweise durch Handschlag, um ein weiteres Jahr verlängern
Ließ der Bauer sich an Lichtmess die Haare schneiden, sollte dies für das kommende Jahr Wachstum auf den Feldern bringen.
Es durfte keine Handarbeit an diesem Tage verrichtet werden sonst brachte es Unglück.

Kinder die an diesem Tag geboren wurden, wurden hellseherische Fähigkeiten nachgesagt

Bis 1912 war der 2. Februar in Bayern gesetzlicher Feiertag

Wegekreuz gleich hinter dem Silwinger Ortsschild Richtung Mondorf.

Wegekreuz gleich hinter dem Silwinger Ortsschild Richtung Mondorf.
Der Mondorfer Bann beginnt gleich hinter dem Silwinger Ortsschild, also müßte das Wegekreuz auch zu Mondorf gehören.

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Nagelschmiede in Mondorf, Glautchen …

Nagelschmiede ein Beruf den es schon sehr lange nicht mehr gibt.
Da hab ich was interessantes für die Mondorfer in der Gruppe im Merziger Heimatbuch von 1962 gefunden:
Nagelschmiede gab es um die Jahrhundertwende 1900 noch sehr viele in unserer Gegend.Besonders in der ärmlicheren Gegend des Hochwaldes.Dort wude dieses Handwerk noch bis zum letzten Krieg ausgeübt. In Mondorf gab es bis Ende des 19 Jahrhunderts noch Nagelschmiede, die man allgemein Glautchen nannte. Der Name stammt aus dem französischen clou=Nagel und Cloutier=Nagelschmied, Nagelhändler. Laut Buch soll hier noch ein Mann leben, also 1962, der in seiner Jugend das Handwerk ausübte. Das Nagelschmieden war eine Arbeit die auch von Vielen nebenbei betrieben wurde um zusätzliches Geld zu verdienen oder in Notzeiten darüber hinweg zukommen. Auch eine Winterarbeit.

Wetterregeln – Bauernregeln 22. Januar: St. Vinzenz

22. Januar: St. Vinzenz

Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee, wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mässiges Jahr begegnen.
Wie’s Wetter am St. Vinzenz war, so kann’s auch sein das ganze Jahr: Schönes Wetter bringt Gewinn, drum merk’ den Tag in deinem Sinn.
An St. Vinzent, / da hat der Winter noch kein End‘.

Na dann schaun mehr mal ob es ein nur mäßiges Jahr geben wird.

Sein Gedenktag gilt als die Mitte des Winters.

Wetterregeln – Bauernregeln 20 Januar

20 Januar St. Fabian, St. Sebastian

Tanzen um Fabian schon die Mücken, muss man später den Kühen das Futter bezwicken.
Sebastian je kälter und heller – dann werden Scheuer und Fässer umso völler.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, der lässt den Tieren das Futter ausgah’n.
Verschließt tiefer Schnee zu Sebastian die Saaten, / wird unser täglich Brot gut geraten.
An Fabian und Sebastian / fängt Baum und Tag zu wachsen an.

Früher trug man Sebastianspfeile als Schutz gegen die Pest, die sogenannte anfliegende Krankheit

Sebastian ist Patron der Bürstenmacher. Sein Aussehen nach der Marter mit so vielen Pfeilen machte ihn dazu.

Am Sebastianstag beginnt der Saft in den Bäumen zu steigen, darum danach keine Bäume mehr gefällt werden

Die Sebastianskälte ist heute eingetroffen. Normalerweise hält sie vom 16. bis 26. Januar.
In Mitteleuropa herrscht dann meist frostiges und  niederschlagsärmeres Hochdruckwetter.
Mit den niedrigsten Temperaturen des Jahres.
Dieses Jahr wird dies aber eher nicht der Fall sein, wenn man sich die Wettervorhersagen anschaut.  Wobei die weite Vorschau Anfang Februar wieder Frost anzeigt.
Wenn es so weiter geht haben wir das ganze -Jahr über Aprilwetter

Von Antonello da Messina – CQFILnolPuq8ZQ at Google Cultural Institute maximum zoom level, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21962870

Wetteregeln – Bauernregeln 15 Januar St. Paulus von Theben

Vorweg:
Paulus von Theben (* angeblich 228; † angeblich 341) ist ein christlicher Heiliger und nach der Legende erster ägyptischer Einsiedler und Wüstenvater, daher auch Heiliger Paulus der erste Einsiedler genannt. Sein Festtag ist der 10. (katholisch) bzw. der 15. Januar (orthodox). Er ist Schutzheiliger der Korb- und Mattenflechter.
 https://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Theben

An Sankt Pauli Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein
Ist der Paulustag gelinde, gibt’s im Frühjahr raue Winde.
Lässt Paulus keine Tropfen fallen, gibt’s zur Heuzeit wenig Ballen.
An Paulus Einsiedel Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr raue Winde.
Lässt Paulus keine Tropfen fallen, gibt’s zur Heuzeit wenig Ballen.
Er ist der Patron der Korbmacher und Mattenflechter.
St. Paulus klar gutes Jahr. Bringt er Wind, regnet es geschwind