Archiv der Kategorie: Brauchtum

Maria Lichtmess 2 Februar

In der Nacht vom 1 auf den 2 Februar wird das keltische Imbolc Fest gefeiert.
Das Fest der Lichtjungfrau Brigid.
Fest des Lichts, Hirtenfest
http://www.jahreskreis.info/files/imbolc.html

Lichtmess galt in der katholischen Kirche früher als Ende der Weihnachtszeit. Noch heute bleiben in vielen katholischen Kirchen und Häusern Krippe und Weihnachtsbaum bis zum 2. Februar stehen.
Es wurden auch die Kerzen für das ganze Jahr geweiht.

Das Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Reinigung, Mariä Lichtmess) war in früherer Zeit ein wichtiges Datum im Jahreslauf. Mit ihm verbanden sich Zahlungsfristen, zeitliche Fixierungen von Arbeitsverhältnissen sowie der Beginn des sogenannten Bauernjahres. Außerdem bezogen sich manche volkstümliche Bräuche, Sprichwörter, Reime und Wetterregeln auf diesen Festtag.

„Maria Lichtmess = bei Daach ze Nacht gess“
Maria Lichtmess = Am Tag zu Nacht gegessen
Es wird abends früher hell

Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
Der Lichtmess-Sonnenschein bringt großen Schnee herein.
Es wird gewöhnlich sehr lang kalt, wenn der Nebel zu Lichtmess fallt.
Ist’s Lichtmess licht, geht der Winter nicht.
Scheint zu Lichtmeß die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis.
An Lichtmeß fängt der Bauersmann – neu mit des Jahres Arbeit an.
An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln
http://de.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn

 

Gesundregeln aus: Pieter van Aengelen: „Der Verständiger Gartenmeister, 1703“

Gesundregeln aus: Pieter van Aengelen: „Der Verständiger Gartenmeister, 1703“
Im Jenner scheut die Medicin
Und last kein Blut / das ist mein Sinn.
Halt euch fein warm / gebraucht euch frey
Erwärmend Kraut und Specerey/
Weil sie des Schleimes Zehrung seyn.
Trinckt nun auch bitter Bier und Wein/
Von Calmus / Alant-Wermuth-Safft/
Von Lorbeern / es ist Magen-Krafft.
Beweget auch hierbey den Leib/
Ein Arbeit sey / die Zeitvertreib.
Ein solches thut dem Leibe gut /
Macht grad Gelenck und frisches Blut.

Karfreitag

.Heute ist Karfreitag. Dann schauen wir mal welche Bräuche und Aberglauben es da so gibt. Man sollte den Stall nicht aufmachen damit keine Hexe eindringt. Unglück wendest es ab wenn man das Vieh mit Asche bestreut. Kocht man heute Obst so werden es die Bäume mit einer reichlichen Ernte belohnen. Gegen Magenleiden trinkt man vor Sonnenaufgang in den drei höchsten Namen Essig. Ein aus Sargnägeln oder Griffen gefertigter Ring vertreibt Gicht und Gliederschmerzen.

Bild könnte enthalten: Innenbereich

Schwendttage

Der 2,3 und der 4 Januar sind sogenannte Schwendttage. Von Schwinden. Totentag, Unglückstage an denen man nicht unbedingt Neues anfangen sollte, so der alte Volksglaube. Damit sind aber keine Kleinigkeiten gemeint sonder zum Beispiel Reisen, Geschäftsabschlüsse, Arbeit …Aber man kann und sollte an solchen Tagen etwas beenden oder Altes entfernen.

Bringt Genoveva(3 Jan) uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.

St. Martinsumzug in Silwingen! Heute …

St. Martinsumzug: Am Samstag, 9. November 2019 fin-det der traditionelle St. Martinsumzug statt. Wir beginnen um 18.00Uhr in der Kapelle mit einem Wortgottesdienst der von Silwinger Kindern und einigen Müttern gestaltet wird. Anschließend wird St. Martin den Zug unter Begleitung des Musikverein Fremersdorf zum Bürgerhaus führen.Nachdem St. Martin an alle Kinder eine Brezel verteilt hat bewirtet die Jugendfeuerwehr Silwingen alle Gäste im Bür-gerhaus. Für Speis und Trank ist wie immer bestens gesorgt. Ebenfalls hat die Jugendfeuerwehr wieder eine große Tom-bola vorbereitet. Im Namen der Jugendfeuerwehr lade ich Alle recht herzlich dazu ein. Martina Neusius Ortsvorsteherin, Neues aus Merzig

Martinsumzug 1971

Handwerker und Bauernmarkt in Oberesch

am 30 Juni um 11 Uhr

Alte Handwerkskunst, regionale Produkte und mittendrin interessante Nutztiere: Das ist die Mischung, mit der der Handwerker- und Bauernmarkt die Gäste der Oberescher Bauernkirmes begeistert.
Die Marktesucher können kosten und sofort kaufen. Und sie lernen auch die Erzeuger kennen, bei denen es sich lohnt, später direkt auf den Hof zu fahren.

Doch nicht nur Landwirte präsentieren ihre Erzeugnisse, sondern auch Verarbeitungsbetriebe und Handwerker. Ob Korbflechter, Schmied, Schäfer oder Imker – auf der Oberescher Bauernkirmes zeigen sich handwerkliche Traditionen, die vielfach schon vergessen sind.

Das Angebot ist vielfältig: Besucher können zwischen Schmuck, Werkzeug, Handarbeiten und Dekoration stöbern. Auch kulinarisch gibt es eine breite Palette an naturnahen und regionalen Produkten wie Honig, Marmelade, Käse und Edelbrände. Zusätzlich sind Handwerksvorführungen, Mitmach-Angebote und Attraktionen für die ganze Familie geplant. Kinder können beispielsweise beim Messerschmieden mitanpacken, sich auf der Strohballenburg austoben, gemeinsam beim Ponnyreiten versuchen oder den Oberescher Hufschmied bei seiner Arbeit erleben.
Zum Landleben gehören natürlich auf die Tiere, weshalb es kleine und große Nutz- und Haustiere zu sehen gibt.

Wetterregeln Mai

Wetterregeln Mai:
Der Mai kommt gezogen wie der November geflogen
Fliegen die Schwalben in den Höh`n kommt ein Wetter, das ist schön
Maienfrost den Früchten das Leben kost
Marientau macht grüne Au, Marienfröste sind unnütze Gäste
Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und Heu
Sind die Maifer und Raupen zu viel, steht eine reiche Ernte ans Ziel
Der Nordwind ist ein guter Vetter, denn er bringt beständig Wetter
Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind
Abendrot-Schönwetterbrot. Morgenrot -Schlechtwetterbrot/abends Tod

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Aberglaube zu den Ostertagen …

Karfreitag und Aberglaube:
Man darf den Stall nicht aufmachen damit die Hexen nicht eindringen.
Durch Erbsen die in der Karfreitagsnacht gepflanzt werden kann man sich unsichtbar machen.
Ein aus Sargnägeln oder Griffen geschmiedeter Ring vertreibt Gicht und Gliederschmerzen.
Aus dem Teiche der ein Gasthaus verschlungen hat kräht ein Hahn.
Ein am Karfreitag gelegtes Ei verdirbt nicht.

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Ostern – die Wurzeln …

Ob das christliche Osterfest seien Wurzeln in der frühen germanischen oder keltischen Mythologie hat ist umstritten.
Im Zusammenhang mit Ostern wird immer wieder eine germanische Frühlingsgöttin mit Namen Ostara genannt.
In der Fachwissenschaft ist die Annahme einer germanischen Ostara schon länger umstritten und wird in der Regel abgelehnt, wobei meistens die ohnehin schon sehr problematische Namensform diskutiert wird und weniger der generelle Kult einer germanischen Frühlingsgöttin

Das um die Tag und Nachtgleiche um den 21 März ein Frühlingsfest gefeiert wurde ist sehr wahrscheinlich.
Es wurde das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings, des Neuanfangs des Lebens gefeiert. Die Wiedergeburt des Lebens.
Aber die genauen Inhalte dieses Festes sind nicht bekannt.

Ostern eines der älteste Feste der Christenheit, entstand ausd dem jüdischen PassaFest.

Ostern ist mit Pfingsten das älteste Fest der Christenheit und erwuchs aus dem jüdischen Passa-/Pessach-Fest.
Und wurde 325 auf dem Konzil von Nizäa am 1 Sonntag nach dem Frühlingsvollmond

Der Osterhase wird zum ersten mal 1682 von Georg Frank in seiner Abhandlung: „De ovis paschalibus“ von „Oster-Eyern“ erwähnt. In der Übersetzung von Leffz heisst es dort: „…in Elsaß und den angrenzenden Gegenden nennt man diese Eier Haseneier auf Grund der Fabel, mit der man einfältigen im Geiste und Kinder weissmacht, der Osterhase lege solche Eier und verstecke sie in den Gärten im Grase, damit sie von den Kindern zum Ergötzen der lächelnden Erwachsenen desto eifriger gesucht werden.“
Während der Osterhase im 18. Jhd. Noch weniger bekannt ist, nimmt er im 19.Jhd. und erst recht in unserem Jhd. Einen festen Platz ein.

Ostereier, Osternest, Osterdekoration, Ostern, Ei