St. Martinsumzug in Silwingen! Heute …

St. Martinsumzug: Am Samstag, 9. November 2019 fin-det der traditionelle St. Martinsumzug statt. Wir beginnen um 18.00Uhr in der Kapelle mit einem Wortgottesdienst der von Silwinger Kindern und einigen Müttern gestaltet wird. Anschließend wird St. Martin den Zug unter Begleitung des Musikverein Fremersdorf zum Bürgerhaus führen.Nachdem St. Martin an alle Kinder eine Brezel verteilt hat bewirtet die Jugendfeuerwehr Silwingen alle Gäste im Bür-gerhaus. Für Speis und Trank ist wie immer bestens gesorgt. Ebenfalls hat die Jugendfeuerwehr wieder eine große Tom-bola vorbereitet. Im Namen der Jugendfeuerwehr lade ich Alle recht herzlich dazu ein. Martina Neusius Ortsvorsteherin, Neues aus Merzig

Martinsumzug 1971

Handwerker und Bauernmarkt in Oberesch

am 30 Juni um 11 Uhr

Alte Handwerkskunst, regionale Produkte und mittendrin interessante Nutztiere: Das ist die Mischung, mit der der Handwerker- und Bauernmarkt die Gäste der Oberescher Bauernkirmes begeistert.
Die Marktesucher können kosten und sofort kaufen. Und sie lernen auch die Erzeuger kennen, bei denen es sich lohnt, später direkt auf den Hof zu fahren.

Doch nicht nur Landwirte präsentieren ihre Erzeugnisse, sondern auch Verarbeitungsbetriebe und Handwerker. Ob Korbflechter, Schmied, Schäfer oder Imker – auf der Oberescher Bauernkirmes zeigen sich handwerkliche Traditionen, die vielfach schon vergessen sind.

Das Angebot ist vielfältig: Besucher können zwischen Schmuck, Werkzeug, Handarbeiten und Dekoration stöbern. Auch kulinarisch gibt es eine breite Palette an naturnahen und regionalen Produkten wie Honig, Marmelade, Käse und Edelbrände. Zusätzlich sind Handwerksvorführungen, Mitmach-Angebote und Attraktionen für die ganze Familie geplant. Kinder können beispielsweise beim Messerschmieden mitanpacken, sich auf der Strohballenburg austoben, gemeinsam beim Ponnyreiten versuchen oder den Oberescher Hufschmied bei seiner Arbeit erleben.
Zum Landleben gehören natürlich auf die Tiere, weshalb es kleine und große Nutz- und Haustiere zu sehen gibt.

Wetterregeln Mai

Wetterregeln Mai:
Der Mai kommt gezogen wie der November geflogen
Fliegen die Schwalben in den Höh`n kommt ein Wetter, das ist schön
Maienfrost den Früchten das Leben kost
Marientau macht grüne Au, Marienfröste sind unnütze Gäste
Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und Heu
Sind die Maifer und Raupen zu viel, steht eine reiche Ernte ans Ziel
Der Nordwind ist ein guter Vetter, denn er bringt beständig Wetter
Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind
Abendrot-Schönwetterbrot. Morgenrot -Schlechtwetterbrot/abends Tod

Bild könnte enthalten: Pflanze, Natur und im Freien

Aberglaube zu den Ostertagen …

Karfreitag und Aberglaube:
Man darf den Stall nicht aufmachen damit die Hexen nicht eindringen.
Durch Erbsen die in der Karfreitagsnacht gepflanzt werden kann man sich unsichtbar machen.
Ein aus Sargnägeln oder Griffen geschmiedeter Ring vertreibt Gicht und Gliederschmerzen.
Aus dem Teiche der ein Gasthaus verschlungen hat kräht ein Hahn.
Ein am Karfreitag gelegtes Ei verdirbt nicht.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Ostern – die Wurzeln …

Ob das christliche Osterfest seien Wurzeln in der frühen germanischen oder keltischen Mythologie hat ist umstritten.
Im Zusammenhang mit Ostern wird immer wieder eine germanische Frühlingsgöttin mit Namen Ostara genannt.
In der Fachwissenschaft ist die Annahme einer germanischen Ostara schon länger umstritten und wird in der Regel abgelehnt, wobei meistens die ohnehin schon sehr problematische Namensform diskutiert wird und weniger der generelle Kult einer germanischen Frühlingsgöttin

Das um die Tag und Nachtgleiche um den 21 März ein Frühlingsfest gefeiert wurde ist sehr wahrscheinlich.
Es wurde das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings, des Neuanfangs des Lebens gefeiert. Die Wiedergeburt des Lebens.
Aber die genauen Inhalte dieses Festes sind nicht bekannt.

Ostern eines der älteste Feste der Christenheit, entstand ausd dem jüdischen PassaFest.

Ostern ist mit Pfingsten das älteste Fest der Christenheit und erwuchs aus dem jüdischen Passa-/Pessach-Fest.
Und wurde 325 auf dem Konzil von Nizäa am 1 Sonntag nach dem Frühlingsvollmond

Der Osterhase wird zum ersten mal 1682 von Georg Frank in seiner Abhandlung: „De ovis paschalibus“ von „Oster-Eyern“ erwähnt. In der Übersetzung von Leffz heisst es dort: „…in Elsaß und den angrenzenden Gegenden nennt man diese Eier Haseneier auf Grund der Fabel, mit der man einfältigen im Geiste und Kinder weissmacht, der Osterhase lege solche Eier und verstecke sie in den Gärten im Grase, damit sie von den Kindern zum Ergötzen der lächelnden Erwachsenen desto eifriger gesucht werden.“
Während der Osterhase im 18. Jhd. Noch weniger bekannt ist, nimmt er im 19.Jhd. und erst recht in unserem Jhd. Einen festen Platz ein.

Ostereier, Osternest, Osterdekoration, Ostern, Ei

Drei Königstag 6 Januar


In früheren Zeiten war der 6 Januar der Jahresbeginn.
Mit diesem Datum wurde das Ende des Winters verkündet.
Etwa ab den 4 Jahrhundert n Chr. wurde dieses alte Jahresfest durch die Erscheinung des Herrn christlich
. fest der „Epiphanie“ ersetzt.
Papst Innozenz XII. verlegte nach der Kalenderreform von Papst Gregor XIII. de Jahresbeginn vom 6 auf den 1 Januar.

Die Tradition des Dreikönigsingens, auch Sternsingen genannt, geht auf mittelalterliche Heischebräuche zurück, die früher genutzt wurden, um sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Das Brauchtum wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederbelebt und wird vorrangig in katholischen Gemeinden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol praktiziert.

Eine andere Wetterregel besagt das wenn es am Drei Königstag kein Eis gibt es am Pankratiustag am 12.5 weiß wäre. Wir werden es erleben …

Wetterregeln, Bauernregeln 21 Dezember

  1. Dezember: St. Thomas

Da am 21. Dezember die Wintersonnenwende ist, ist der Thomastag der kürzeste Tag des Jahres („Ab dem Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“), dementsprechend ist die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember, die Thomasnacht, die längste Nacht des Jahres. An diesem Tag erreicht die Sonne (in der Regel, manchmal fällt der Tag der Wintersonnenwende auf den 22.) ihren tiefsten Stand über dem Horizont im Jahreslauf.
Auch die Thomasnacht ist mit vielen Bräuchen und einigem Aberglauben verbunden. Hier konnten nach den Vorstellungen der Menschen die Geister besonders lange und intensiv wirksam werden.
Gackert am Thomastag der Hahn, kriegt de Magd einen Mann (alter Volksglaube_)
Wer in der Thomasnacht Silbermünzen im Waschbecken wäscht, dem geht das ganze Jahr das Geld nicht aus.

Umstritten ist, ob und in welcher Form die Germanen und andere Völker in Nordeuropa um die Wintersonnenwende das Julfest feierten.[1] Es wäre dann mit Feuer- und Lichtsymbolik zur Wintersonnenwende praktiziert worden.

Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
„Wenn’s St. Thomas dunkel war (also kein Mond schien) / gibt’s ein schönes neues Jahr.“
„St. Thomas bringt die längste Nacht, / weil er den kürzesten Tag gebracht.“ „Friert es am kürzesten Tag, / ist’s immer eine Plag.“

Wetterregeln, Bauernregeln St. Lazarus

Ist Sankt Lazar nackt und bar, gibt’s ein schönes neues Jahr.
Sankt Lazarus nackt und bar macht einen linden Februar.
War der Lazarus ganz ohne Schnee, dann ruft der Frühling früh juchhe.

St. Lazarus ist der Schutzpatron der Totengräber und der Aussätzigen.

Wenn es heute besonders kalt ist, soll der Februar relativ mild ausfallen.

1. Advent

Heute ist der 1. Advent!

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.
Die Adventszeit ist die Vorbereitung auf das weihnachtliche Fest.

Adventsbräuche bei uns:
Das Anbringen von Mistelzweigen an der Haustür.
Die Mistel zwar ein Parasit, aber doch eine immergrüne Pflanze, symbolisiert das unsterblich, unvergängliche.

Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen.
Ein neuerer Brauch, gibt es erst seid 1839.
Damals ließ der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im Bettsaal des „Rauhen Hauses“ in Hamburg erstmals einen hölzernen Leuchter mit Kerzen aufstellen.
Viele Änderungen gab es seid damals bis zu unserem Adventskranz aus Tannenzweigen und vier Kerzen.

Adventskalender
Geht zurück auf verschiedene Bräuche die verbleibende Zeit bis Weihnachten abzuzählen.
er stammt aus dem evangelischen Umfeld.

Herrscht im Advent recht strenge Kält, / sie volle achtzehn Wochen hält.
Gibt’s Regen am Bibianatag, es noch vierzig Tage regnen mag.
Wenn’s regnet am Bibianatag, regnet’s 40 Tag und eine Woche danach.

Mittelalterlicher Adventmarkt um den Keramischen Weihnachtsbaum in Mettlach

Mittelalterlicher Adventmarkt um den Keramischen Weihnachtsbaum
30. November bis 2. Dezember 2018 Marktplatz mit Flair Mettlach
FR 14.00 – 22.00 Uhr, SA 11.00 – 22.00 Uhr, SO 11.00 – 20.00 Uhr

Herold, Marktleut, Gaukler, Musici, Barden, Spielleut und Feuerschau,
sowie – dem Herrn sei Dank – auch reichlich und lecker Speys und Trank!
So kommet herbei, laßet Euch Ohren, Gaumen und Kehlen verwöhnen und
leeret Eure Säckel auf dem Markte!


© MH = Michael Hoffmann

© MH = Michael Hoffmann

Infos für Heimatforscher 02

.Bürgerarchiv

Das Bürgerarchiv hat die Aufgabe, alle in der Verwaltung angefallenen Unterlagen, die zur Aufgabenerfüllung nicht mehr ständig benötigt werden, sofern diese von bleibendem Wert sind, zu verwahren, zu erhalten, zu erschließen sowie allgemein nutzbar zu machen. Das Archiv sammelt außerdem die für die Stadtgeschichte bedeutsamen Dokumentationsunterlagen und unterhält eine Archivbibliothek. Fremdes Archivgut kann aufgenommen werden. Das Bürgerarchiv fördert die Erforschung und Kenntnis der Stadt- und Heimatgeschichte.

Jedermann ist berechtigt, das im Bürgerarchiv archivierte Archivgut zu amtlichen, wissenschaftlichen oder publizistischen Zwecken sowie zur Wahrnehmung berechtigter persönlicher Belange zu nutzen, sofern dem nicht sonstige Rechtsvorschriften, insbesondere datenschutzrechtliche Vorschriften und die Bestimmungen des saarländischen Archivgesetzes, entgegenstehen oder bei fremden Archivgut dessen Nutzung durch die mit dem Eigentümer geschlossenen Vereinbarungen eingeschränkt ist.
Die restlichen. Öffnungstermine 2018
8.November, 22. November, 6. Dezember, 13. Dezember
Öffnungszeiten: 17.00 bis 20.00 Uhr

Bürgerarchiv
betreut vom Heimatverein Merzig-Wadern
Hochwaldstraße 47
66663 Merzig

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Die Räumlichkeiten sind hofseits über den dritten Treppenaufgang im 1. OG (Beschilderung vorhanden) zu finden.

Infos für Heimatforscher 01

Im Fellenberg Museum Merzig ist folgendes zu finden:
Archive und Bibliothek
Das Zeitungsarchiv, das heimatkundliche Becker-Krapp-Archiv, das Fotoarchiv von Theo Plettenberg, die Sammlung Monika-von-Boch und die Bibliothek können nach Voranmeldung besucht werden.
Weitere Informationen:
http://www.museum-schloss-fellenberg.de/msf/index.php?id=91

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Erntedankfest

Heute ist Erntedankfest,
die Äcker, Felder und Gärten sind so gut wie leer geräumt.
Die Haupternte ist eingefahren.
In den Gärten stehen verschiedentlich noch die Wintergemüse und ein paar grüne Tomaten reifen noch langsam in den Gewächshäusern vor sich hin.
Besondere Wetter oder Bauernregeln gibt es für das Erntedankfest nicht.
Erntedankfeste gibt es schon seit vor geschichtlicher Zeit.
Unsere Vorfahren die noch fast alle Bauern waren und eng mit dem Naturgeschehen verbunden und von diesem abhängig richteten die Feste nach diesen Gegebenheiten aus.
Die Erntefeste begannen meist schon im Hochsommer und enden mit dem Herbstbeginn.
Die Ernte ist der Höhepunkt der harten Arbeit und sichert das weitere Überleben der Menschen auch über die kalte Jahreszeit hinaus.
Den Geistern und Dämonen des Feldes wurden Opfergaben dar gebracht.
Strohfiguren, Erntegarben, Sonnenblumen, Kürbisse und Rüben …
Die letzten Früchte wurden am Baum hängen oder im Feld liegen gelassen als Zeichen der Dankbarkeit.
Später wurde das Fest auch von der Kirche übernommen und fällt immer auf den ersten Sonntag des goldenen Oktobers.
Während des Festes gibt es oft Umzüge, wobei man u.a. die Erntedankkrone mitführt.
Die Altäre in den Kirchen werden mit Acker und Feldfrüchten geschmückt.
Die Ernte wird gesegnet. Erntekränze aufgehängt.
Früher wurde den Armen ein Teil der ernte geschenkt.
Erntedankkronen wurden in die Stuben gehängt und bis zum nächsten Fest in dort gelassen.
Aber vielerorts merkt man von diesen alten Traditionen schon lange nichts mehr.
Gemüse, Gemüsekorb, Ernte, Garten, Salat, Essen, Gesund

Foto Goldrute

Eine Goldrute hat sich in unserem Garten angesiedelt.

Die Goldrute (Solidago), auch Goldraute genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütengewächse .
Die Stengel sind zwischen 60 Zentimeter und 1,50 Metern lang.
Aus Stengeln und Blättern kann ein Farbstoff gewonnen werden.

Andere Namen u.a. Wundkraut und Petrusstab

Die Pflanze wurde vor etwa etwa 250 Jahren in Europa eingeführt. In Mitteleuropa gedeihen sie vor allem auf Wiesen und Weiden und entlang von Straßen und Bächen. In Mitteleuropa ist meist nur die Gewöhnliche Goldrute zu finden.

Bei mittelalterlichen Texten wie der Physica von Hildegard von Bingen muss beachtet werden, daß damals mit Solidago der Beinwell gemeint war.

In Deutschland sind sie als Neophyten eher ungeliebt, da sie heimische Pflanzenarten zu verdrängen drohen.

Verlorene Gegenstände kann man finden in dem man die Goldrute wie eine Wünschelrute benutzt.
Dorthin wo sie ausschlägt befindet sich der verlorene Gegenstand. Oder gar verlorener Schätze?
Das plötzliche Wachsen einer dieser Pflanzen neben der Haustür verheißt unerwartetes Glück

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldruten

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum, Himmel, Einfamilienhaus, Blume, im Freien und Natur

Johannistag

Der Johannistag (auch Johanni, Johannisfest und Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende und Brauchtum wie dem Johannisfeuer, wie auch als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern und Lostag im Zusammenhang mit Bauernregeln.

Das Brauchtum am Johannestag ist weniger aus seiner Person als aus dem Datum geboren: Johannes- oder Sonnwendfeuer werden weithin an diesem Tag abgebrannt

Das Feuer ist ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus. Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen und Hagelschäden abwehren. Das Johannisfeuer findet man fast über ganz Europa. Diese Feuer weisen vorchristliche Wurzeln auf.
Im Zuge der Christianisierung ersetzte die Kirche das Fest der Sommersonnenwende durch jenes der Geburt Johannes des Täufers am 24.6. (=> Johannisfeuer), aus den Sonnwendfeuern wurden die Johannesfeuer.

Dem Johanniskraut, das um diese Jahreszeit blüht, schrieb man Abwehreigenschaften gegen Geister, Dämonen und Tden eufel zu. Die Johannisbeere hat ihren Namen, weil sie um diesen Tag ihre Reife erreicht; auch die Schwärme der „Johanniskäfer“, der Glühwürmchen, entfalten ihre Leuchtkraft in der Zeit um die Johannisnacht.
Traditionell wird auch der Rhabarber nur bis zu diesem Tag geerntet.Wegen der vermehrten Produktion von Oxalsäure sollte man ab diesem Tage nicht mehr ernten.

Aberglaube und Brauchtum:

Man soll alle schwere knechtische Arbeit an diesem Tag ruhen lassen, auch solche bei der Haustiere nötig sind

Pelze und Tuchsachen raus hängen damit keine Motten reinkommen

Der Kuckuck hört auf zu rufen, ruft er weiter dann kann es eine teure Zeit werden für die die diesen Ruf hören.

Der Rauch er Johanniskräuter die man während eines Gewitters anzündet schützt vor Blitzen und beschwichtigt den Sturm

Das Farnkraut blüht um Mitternacht und trägt in der selben Stunde Blüten und Samen.
Mit der Blüte in der Hand soll man Schätze finden können.

Ein in einen Schuh gefallenes Samenkorn macht unsichtbar … i

Träumt man von schwarzen oder roten Johannisbeeren so kommt ein Trauerfall in die Familie

Zum Johannistag gibt es viele Ernteregeln und Erntetraditionen. So neigt sich in der Regel um den 24. Juni die Schafskälte dem Ende zu; daher beginnt hier die Ernte vieler Feldfrüchte.

Ein Anzeichen für eine kommende Warmwetterperiode nach dem Johannistag sind gegen Ende Juni auftretende Johanniskäferschwärme. Johanniskäfer brechen in dieser Zeit nur zur Balz auf, wenn das Wetter längere Zeit stabil und warm bleiben wird. Früher begannen die Bauern daher beim Bemerken von Johanniskäferschwärmen mit der Heuernte, da sie sich hier relativ sicher sein konnten, das Heu ohne von Regengüssen überrascht zu werden, ernten zu können.

Wetterregeln

Vor Johanni bitt‘ um Regen, / hernach kommt er ungelegen

Regen am Johannistag, / nasse Ernt‘ man erwarten mag.
Sankt Johannis Regengüsse, / verderben uns die besten Nüsse.

Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken kannst.

Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,

kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen:

verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.Juni) und weiter,

wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

Sommeranfang – Sommersonnenwende …

Die Sommersonnenwende wird in vielen Ländern, wie in Mitteleuropa und den USA, als Beginn der Jahreszeit Sommer gesehen.
In vielen Ländern, in denen heute der kalendarische Sommer am 20./21. Juni beginnt, wird der Tag der Sommersonnenwende dennoch als Mittsommer bezeichnet, was möglicherweise auf einen alten gemeinsamen steinzeitlichen Kalender zurückgeht.

Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit je manche Menschen als mystischen Tag; manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Sonnenwendfeste hatten vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Der 21 Juni ist der Tag der Sommersonnenwende.
Es ist der längste Tag und die Nacht zum 21 die kürzeste des Jahres.
Die Sonne überschreitet ihren Höhepunkt.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.
Es ist der Tag des Sommeranfangs.

Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem Heiligen des 24. Juni, Johannes dem Täufer, verbunden, der als besonders machtvoller Heiliger galt (Johannistag).
Und mit diesem Tag verbunden ist viel Aberglaube und Brauchtum …

Sommersonnenwende …

Sonnenwende von Ludwig Uhland (1787-1862)
Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.

Die Eisheiligen

scheinen dieses Jahr nicht so zu zuschlagen.
Zwischen dem 11 und 15 Mai beehren uns die Eisheiligen.
Namentlich:
Mamertus
, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius
, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius
, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius
, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia
, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie

Wegen der Kalenderreform und des Klimawandels sollte man sich aber nicht auf diese Daten verlassen.
Den Wetterbericht halt im Auge behalten und nicht viel kann passieren.
Und so extrem haben diese Heiligen die letzten Jahre auch nicht mehr zugeschlagen.

Trotzdem sollte man im Garten mit manchem noch warten.
Die Stangenbohnen werden frühstens nächstes Wochenende gesetzt.

hdr